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Haupteingabefenster ............
Einstellungen .........................
Nachweis Schub Ausklinkung
Nw. Biegg. reduz. Querschnitt
Nw. Schub reduz. Querschnitt
Nw. Auflagerpressung ...........
Nw. Verstärkung ...................
Druckdokumente ...................
Normen u. Literatur ...............
Handbuch ................................
Kontakt ....................................
Grat-/Kehlsparren ..................
Trägerstöße ...........................
Wandtafel ..............................
Pult-/Satteldach .....................
Verbindungsmittel ..................
Deckentafel ...........................
Kehlbalkenanschlüsse ...........
Holzträgeranschlüsse ............
Schwingnachweis .................
verstärkter Holzträger ............
zusammenges. Holztr. ...........
 
Trägerdurchbrüche ................
Auflagerausklinkungen
... und alle 4H-Programme ....
Das Programm 4H-HAAK dient zum Nachweis von Holzträgern mit Auflagerausklinkungen.
Die Ausklinkungen können an der Ober- oder Unterseite des Trägers oder auch beidseitig als Zapfen
angeordnet werden.
Die Ausklinkungen an der Trägerober- und -unterseite können rechtwinklig oder schräg ausgeführt werden. Rechtwinklige Ausklinkungen an der Trägerunterseite können verstärkt werden.
Es kann eine beliebige Anzahl an Lastkombinationen untersucht werden. Die nachzuweisenden Lagergrößen
können aus den Stabwerksprogrammen 4H-FRAP und 4H-NISI übernommen werden.
Folgende Auflagerformen können berechnet werden
Ausklinkung oben rechtwinklig
... oben schräg
... unten rechtwinklig
... unten schräg
... oben und unten rechtwinklig als Zapfen
Unten rechtwinklige Ausklinkungen können verstärkt werden durch
seitlich aufgeleimte Laschen
eingeklebte Gewinde- oder Betonstahlstäbe
Vollgewindeschrauben
Folgende Materialien können verwendet werden
Nadelholz
Laubholz
Brettschichtholz nach EC
Brettschichtholz nach DIN
Folgende Nachweise können geführt werden
Schubspannungen am ausgeklinkten Auflager gemäß /16/, 6.5.2
Biegespannung an der Ausklinkung gemäß /16/, 6.1.6; bei schrägen Ausklinkungen gemäß /16/, 6.4.2
Schubspannung am reduzierten Querschnitt
Auflagerpressung
Alle Eingaben, Funktionen und Ergebnisdarstellungen erfolgen im Haupteingabefenster.
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Buttonleiste
Standardmäßig befindet sich am oberen Bildschirmrand die Buttonleiste für die Hauptfunktionen des Programms.
Mit der geriffelten Grifffläche am rechten Rand kann die Buttonleiste mit der linken Maustaste "gegriffen" und an
anderer Stelle im Eingabefenster platziert werden.
Hinter den Buttons liegen folgende Funktionen
in der Schalterstellung an wird nach jeder Eingabeänderung in der Bildschirmmaske automatisch
eine Berechnung durchgeführt
in der Schalterstellung aus muss die Berechnung vom Benutzer durch Klicken des Abacus-Buttons gestartet werden
über den Abacus wird die Berechnung durchgeführt.
Die Resultate erscheinen unten im Ergebnisfenster.
ruft den Dialog zur Wahl des nationalen Anhangs auf
startet den Dialog zum Import der Auflagerkräfte
aus den Stabwerksprogrammen
ruft den Dialog für die Bildschirm- und Druckeinstellungen auf
ruft die Druckvorschau auf
ruft den Druckdialog auf
sichert alle Eingaben
ruft die Hilfefunktion auf
verlässt das Programm
Bauteiltyp
Wie nebenstehend dargestellt können fünf Bauteiltypen
gewählt werden.
Der Typ Ausklinkung unten rechtwinklig kann mit drei Ausführungsformen von Verstärkungen versehen werden.
 
Nutzungsklasse
Die Auswahl der Nutzungsklasse erfolgt über die entspre-
chenden Optionsbuttons.
Gemäß DIN EN 1995-1-1/NA:2013-08, NCI Zu 6.5.1 (NA.3),
darf die Nutzungsklasse 3 nur auf verstärkte Querschnitte angewandt werden.
Holzart
Über die Optionsknöpfe und die Listbox werden Holzart
und -güte für Balkentragwerke gewählt.
Die Biegefestigkeit kann gemäß DIN EN 1995-1-1:2010-12,
3.2 (3), mit dem Faktor kh erhöht werden.
 
Abmessungen
Neben den Eingabefeldern mit den Bauteilabmessungen
erscheint eine Skizze, in der die Maße bezeichnet sind.
Sofort nach Eingabe der Maße wird der Plot mit der maßstäblichen Bauteildarstellung (oben rechts im Eingabefenster) aktualisiert.
b ist für alle Bauteiltypen die Querschnittsbreite.
 
Verstärkung
Beim Bauteiltyp Ausklinkung unten rechtwinklig ist die Anordnung von Verstärkungen möglich.
Der Verstärkungstyp wird mit den Optionsbuttons gewählt.
 
Bei einer Verstärkung durch aufgeleimte Laschen kann
zwischen Nadelholz, Brettschichtholz, Sperrholz und
freiem Material gewählt werden.
Länge und Dicke der Laschen müssen vorgegeben werden.
Gemäß DIN EN 1995-1-1/NA:2013-08, NCI NA.6.8.3, (NA.6)
gilt für die Laschenlänge lr folgende Bedingung
Das Programm überprüft die Bedingung während der Bearbeitung und lässt für lr nur die Eingabe gültiger Werte zu.
Als eingeklebte Stahlstäbe stehen Gewindestahl und Betonstahl zur Auswahl.
Ferner müssen Durchmesser und Länge (von unten gemessen) eingegeben werden.
Das Eingabefeld für die Anzahl sperrt automatisch unzulässige Werte.
Die Anzahl wird begrenzt durch die Querschnittsbreite.
Vollgewindeschrauben der Hersteller Würth und SPAX stehen
zur Auswahl.
In den Listboxen sind nur in Abhängigkeit von der Geometrie
zulässige Durchmesser und Längen auswählbar.
 
Nachweise
Mit den Checkboxen können die zu führenden Nachweise
aktiviert werden.
Zum Nachweis der Auflagerpressung sind Auflagerbreite
und Auflagertiefe vorzugeben.
 
Lagerkräfte
In der Lasttabelle werden die Auflagerkräfte eingegeben.
Neue Eingabezeilen werden durch den Button neue Auflagerkraft erzeugt.
Das Löschen erfolgt durch Klicken des Mülleimerbuttons in der betreffenden Zeile.
Das Eingabefeld für kmod wird bei Wahl der Lasteinwirkungsdauer frei aktiviert.
Ein Klick auf den Optionsbutton öffnet den Dialog für die Bildschirm- und Druckeinstellungen.
Über den Button Grafik drucken wird dem Druckprotokoll ein maßstäblicher Plot hinzugefügt, dessen Größe festgelegt
werden kann.
Über die Option Maßstab optimal wird die Grafik so erstellt,
dass der zur Verfügung gestellte Platz voll ausgenutzt wird; ansonsten wird automatisch ein gebräuchlicher Maßstab
gewählt.
Typ und Größe der Bildschirmfonts für Tabellen und die übrigen Textdarstellungen können benutzerseits modifiziert werden.
Ein Klick auf den Button Standardeinstellungen stellt
die Standardfonts wieder her.
In gleicher Weise kann der Anwender die Farben der
bestehenden Gruppen anpassen bzw. den Standard
wieder herstellen.
Bei Biegestäben mit Rechteckquerschnitt sind die Schubspannungen am ausgeklinkten Auflager gemäß /16/, 6.5.2,
zu berechnen.
 
Oben und unten ausgeklinkte Träger werden als Zapfenverbindung gemäß /41/, NCI NA.12.2, berechnet.
Für Träger mit einer Höhe bis 300 mm gilt
 
Die einachsige Biegespannung am geschwächten Querschnitt wird nach /16/, 6.1.6, nachgewiesen
Das Bemessungsmoment wird vom Programm automatisch aus der Auflagerkraft und dem Abstand x zur
Ausklinkung berechnet.
Bei schräg angeschnittenen Ausklinkungen muss der Einfluss des Faseranschnittwinkels berücksichtigt werden.
Es gilt gemäß /16/, 6.4.2
Am schräg angeschnittenen Rand sollten die Spannungen die folgende Bedingung erfüllen
Für Zugspannungen am angeschnittenen Rand gilt
Für Druckspannungen am angeschnittenen Rand gilt
 
Die Schubspannung am geschwächten Querschnitt wird nach /16/, 6.1.7, nachgewiesen.
Für die maximale Schubspannung von Rechteckquerschnitten gilt
 
Für Druck rechtwinklig zur Faserrichtung gilt entspr. /16/, 6.1.5 (1)P, für einachsige Biegung
 
Bei Biegestäben mit rechtwinkligen Ausklinkungen am unteren Rand dürfen Querzugverstärkungen gemäß
/41/, NCI NA 6.8.3 (NA.1), für eine Zugkraft Ft,90,d bemessen werden.
Für den unten ausgeklinkten Träger gilt gemäß /16/, 6.5.2 (2)
Bei Verstärkung durch eingeklebte Stahlstäbe ist die resultierende Klebefugenspannung τef,d gemäß
/41/, NCI NA 6.8.3 (NA.2), wie folgt nachzuweisen
Bei Verstärkung durch seitlich aufgeklebte Laschen ist resultierende Klebefugenspannung τef,d gemäß
/41/, NCI NA 6.8.3 (NA.4), wie folgt nachzuweisen
Für die Zugspannung in der aufgeklebten Lasche gilt
Bei Verstärkung durch Vollgewindeschrauben gilt für die aufnehmbare Axialkraft Rax,d der Schrauben
 
Die Druckliste stellt ein prüfbares Statikdokument dar, das alle notwendigen Informationen zum System, zur
Belastung und zu den Ergebnissen enthält.
Die von pcae mitgelieferte Voreinstellung zum Umfang der Druckliste stellt sicher, dass eine Prüfung der Statik ohne weitere Nachfragen durchgeführt werden kann.
Bei einer Reduzierung des Umfangs (etwa um Papier einzusparen) ist die Prüfbarkeit nicht unbedingt gewährleistet.
Die Druckliste enthält auf Wunsch weitere Elemente, die nützliche Informationen enthalten; sie können durch Aktivierung der entsprechenden Option ausgegeben werden.
Die Druckausgabe kann in s/w oder Farbe erfolgen. Die folgenden pdf-Dokumente sind in Farbe gesetzt.
  deutsch englisch  
/42/ Colling S. 63a .................................................................................... ..........  
/42/ Colling S. 63b .................................................................................... ..........  
/42/ Colling S. 64a .................................................................................... ..........  
/45/ Boddenberg unten schräg III, T1 S.31 ............................................... ..........  
/45/ Boddenberg Übung unten Verst. GS 1.6 ........................................... ..........  
/45/ Boddenberg Übung unten Verst. Lasche 1.6 ..................................... ..........  
/45/ Boddenberg unten III Lasche S.35 ..................................................... ..........  
/1/
DIN 1052 (12.08)
/2/
Erläuterungen zu DIN 1052: 2004-08, Deutsche Gesellschaft für Holzforschung, Bruderverlag
/3/
DIN 1052, Praxishandbuch Holzbau, 1. Aufl., Beuth Verlag
/4/
Fermacell, Zulassung Z-9.1-434
/5/
Steck: 100 Holzbau-Beispiele n. DIN 1052:2004, Werner Verlag
/6/
Tino Schatz: Diagramme zur Auswertung der Johansen-Formeln für einschnittige Holz- bzw.
Holzwerkstoff-Verbindungen, Bautechnik 86 (2009), Heft 4
/7/
Karin Lißner, Wolfgang Rug, Dieter Steinmetz: DIN 1052:2004 - Neue Grundlagen für Entwurf,
Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken, Bautechnik 85 (2008), Heft 11
/8/
Schneider Bautabellen, 20. Auflage, Werner Verlag, 2012
/9/
Hans Joachim Blaß, Karlsruhe, Ireneusz Bejtka, Karlsruhe: Selbstbohrende Holzschrauben und ihreAnwendungsmöglichkeiten, Homepage Fa. SPAX International GmbH & Co. KG
/10/
SPAX S-Schrauben mit Vollgewinde, Zulassung Z-9.1-519
/11/
SPAX Schrauben als Verbindungsmittel, Zulassung Z-9.1-235
/12/
SPAX Schrauben als Verbindungsmittel, Zulassung Z-9.1-449
/13/
SPAX Kurzübersicht "Holzbau", Homepage Fa. SPAX International GmbH & Co. KG
/14/
Würth ASSY VG plus Vollgewindeschrauben als Holzverbindungsmittel, Zulassung Z-9.1-614
/15/
Würth: Selbstbohrende Schrauben als Holzverbindungsmittel ETA-11/0190
/16/
DIN EN 1995-1-1:2010-12, Bemessung und Konstruktion von Holzbauten, Teil 1-1: Allgemeines
/17/
DIN EN 1995-1-1/NA:2010-12, Nationaler Anhang
/18/
DIN 1052-10, Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken, Teil 10: Herstellung und Ausführung
/19/
DIN EN 14545, Holzbauwerke, Nicht stiftförmige Verbindungselemente, Anforderungen
/20/
DIN EN 1194, Brettschichtholz
/21/
DIN EN 13271, Holzverbindungsmittel, Charakteristische Tragfähigkeiten und
Verschiebungsmoduln für Verbindungen mit Dübeln besonderer Bauart
/22/
DIN EN 300, Platten aus langen, schlanken, ausgerichteten Spänen (OSB)
/23/
DIN EN 13986:2002, Holzwerkstoffe zur Verwendung im Bauwesen
/24/
DIN EN 912, Holzverbindungsmittel, Spezifikationen für Dübel besonderer Bauart für Holz
/25/
DIN EN 338, Bauholz für tragende Zwecke, Festigkeitsklassen
/26/
DIN EN 14592, Holzbauwerke, Stiftförmige Verbindungsmittel, Anforderungen
/27/
Europäische Technische Zulassung ETA-03/0050, Fermacell - Gipsfaserplatte
/28/
Fermacell, Europäische Technische Zulassung ETA-03/0050
/29/
Volker Krämer: Für den Holzbau, Aufgaben und Lösungen nach DIN 1052, Bruderverlag
/30/
Otto W. Wetzell: Wendehorst Bautechnische Zahlentafeln, 32. Auflage, Beuth-Verlag
/31/
Holschemacher: Entwurfs- und Berechnungstafeln, 2. Auflage, Bauwerk-Verlag
/32/
DIN 18800-1 (11.90)
/33/
Thiele/Lohse: Stahlbau Teil 1, B.G. Teubner Stuttgart
/34/
DIN EN 1993-1-1, Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten - Teil 1-1
/35/
DIN EN 1993-1-1/NA, Nationaler Anhang - National festgelegte Parameter - Eurocode 3:
Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten - Teil 1-1
/36/
SPAX International GmbH & Co. KG: Hinweise zur Bemessung von tragenden SPAX-Verbindungen
/37/
SPAX International GmbH & Co. KG: Europäische Technische Zulassung ETA-12/0114
/38/
Finnforest Oyi: DIBt, Zulassung Z-9.1-100
/39/
DIBt Letter 10.10.2013, METSÄ WOOD
/40/
DIN EN 14080:2013-09, Holzbauwerke – Brettschichtholz und Balkenschichtholz – Anforderungen
/41/
DIN EN 1995-1-1/NA:2013-08, Nationaler Anhang
/42/
Francois Colling: Aussteifung von Gebäuden in Holztafelbauart, Ingenieurbüro Holzbau
/43/
Becker, Rautenstrauch: Ingenieurholzbau nach Eurocode 5, Ernst & Sohn
/44/
M. Göggel: Bemessung im Holzbau, Band 2
/45/
Prof. Ralf-W. Boddenberg, Vorlesung Holzbau, Uni Wismar
/46/
Prof. C. Scheer, Dr. M. Peter, S. Stöhr: Holzbau Taschenbuch, 10. Aufl., Ernst & Sohn
/47/
DIN EN 1991-1-4:2012-12 Einwirkungen auf Tragwerke - Teil 1-4: Allgemeine Einwirkungen - Windlasten; Deutsche Fassung EN 1991-1-4:2005 + A1:2010 + AC:2010
/48/
Bauart Konstruktions GmbH & Co. KG, Lauterbach, München, Darmstadt, Berlin: BDF Merkblatt 02-04
/49/
Patricia Hamm, Institut für Holzbau, Hochschule Biberach, D - 88400 Biberach: Schwingungen bei
Holzdecken - Konstruktionsregeln für die Praxis
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Prof. Dr.-Ing. P. Hamm, Dipl.-Ing. A. Richter: Bemessungs- und Konstruktionsregeln zum Schwingungs- nachweis von Holzdecken
/51/
Petersen: Dynamik der Baukonstruktion, Vieweg 1996
/52/
Meskouris: Baudynamik, Ernst & Sohn 1999
/53/
TU München Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion Univ.-Prof. Dr.-Ing. Stefan Winter, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Heinrich Kreuzinger, Dipl.-Ing. Peter Mestek: Teilprojekt 15  Flächen aus Brettstapeln, Brettsperrholz
und Verbundkonstruktionen
/54/
Winter, Hamm, Richter: Abschlussbericht Schwingungs- und Dämpfungsverhalten von Holz- und Holz-Beton-Verbunddecken, AiF-Vorhaben-Nr.: 15283 N