Seite überarbeitet April 2024
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Handbuch  
Infos auf dieser Seite ... als pdf 
Allgemeines ..........................
   
Haupteingabefenster ..............
Register Deckenparameter .....
Nachweise EC 5 ....................
Register Nachweis .................
frei definiertes Brettsperrholz
... Fv TU München .................
Register Balken .....................
Zwischenauflager ..................
Druckdokumente ...................
Register Platte ......................
Einstellungen .........................
Normen u. Literatur ...............
     
4H-BSPHP - Brettsperrholzplatte EC 5
4H-HNHT - Holzträgeranschlüsse
4H-BSPHS - Brettsperrholzscheibe EC 5
4H-HTDB - Trägerdurchbrüche EC 5
4H-HAAK - Auflagerausklinkungen EC 5
4H-HVMT - Verbindungsmittel
4H-HBST - Trägerstöße
4H-HVTZ - Versätze EC 5
4H-HBSV - Brettsperrholzverbindungen
4H-HWTF - Wandtafel
4H-HDSN - Schwingnachweis Wohnraumdecken
4H-DULAH - Holzträger mit Stahl/Holz-Verstärkungen
4H-HDTF - Deckentafel
4H-DULAH - ... zusammengesetzte Holzquerschnitte
4H-HKBA - Kehlbalkenanschlüsse
4H-DLHWD - Holzträger Wohnraumdecke
4H-HKPUM - Knotenpunkt - Stahl- / Aluminiumbleche
4H-DACH - Pult- / Satteldach
4H-HKPUH - Knotenpunkt EC 5 - Holzwerkstoffe
4H-GRAT - Gratsparren
4H-HKPUL - Knotenpunkt EC 5 - Lochbleche
4H-GRAT - Kehlsparren
4H-HOST - Holzeinzelstütze
Berechnungsverfahren
das Programm dient zur Berechnung des Schwingungsnachweises für Wohnungsdecken
der Nachweis kann entspr. DIN EN 1995-1-1, 7.3.3, geführt werden
alternativ kann der Nachweis nach /49/ (Hamm, Schwingungen bei Holzdecken) geführt werden
die Berechnung der Eigenfrequenzen erfolgt numerisch mittels einer Fourierreihenentwicklung
alternativ kann die Berechnung mittels Näherungsformeln gem. DIN EN 1995-1-1, 7.3.3, geführt werden.
Die Innenauflager werden hierbei starr angenommen.
Deckentypen und -materialien
Für Balkendecken können folgende Materialien angesetzt werden
Nadelholz
Laubholz
Brettschichtholz nach DIN
Brettschichtholz nach EC
Kerto-S
Kerto-Q
Baubuche GL 75
Baubuche Platte
Steico LVL
Steico Wall
Steico Joist
Plattentragwerke aus Brettstapelholz
Plattentragwerke aus Brettsperrholz folgender Hersteller
Leno (Züblin)
Derix
Merkle
Decker
Binderholz
best wood (Schneider)
Stora Enso
MM crosslam (Mayr
Hasslacher
Pfeifer
Ziegler
Theurl
Definition eigener Brettsperrholzaufbauten
bei Plattentragwerken können Schubverformungen in x- oder y-Richtung berücksichtigt werden
die Plattendrillsteifigkeit kann prozentual angegeben werden
die Steifigkeit des Estrichs kann berücksichtigt werden
Tragwerkstypen
die Decken sind an den Außenrändern gelenkig gelagert
... können über ein oder mehrere Felder laufen
die Innenauflager können starr oder nachgiebig als Unterzug ausgebildet werden
als Unterzüge der Innenauflager können Holzbalken, Stahlträger oder freie Materialien gewählt werden
Nachweise
Bei Berechnung n. DIN EN 1995-1-1 werden folgende Nachweise geführt
Berechnung der Eigenfrequenz
Überprüfung des Steifigkeitskriteriums
Nachweis der Einheitsimpulsgeschwindigkeit
Fersenauftritt
Beschleunigung / Resonanz
Bei Berechnung n. /49/ werden folgende Nachweise geführt
Berechnung der Eigenfrequenz
Überprüfung des Steifigkeitskriteriums
konstruktive Anforderungen
Alle Eingaben, Funktionen und Ergebnisse werden im Haupteingabefenster dargestellt.
Bild vergrößern
Buttonleiste
Standardmäßig befindet sich am oberen Bildschirmrand die Buttonleiste für die Hauptfunktionen des Programms.
Mit der geriffelten Grifffläche am rechten Rand kann die Buttonleiste mit der linken Maustaste "gegriffen" und an
anderer Stelle im Eingabefenster platziert werden.
Hinter den Buttons liegen folgende Funktionen
über den Abacus wird die Berechnung durchgeführt.
Die Resultate erscheinen im Ergebnisfenster unten.
ruft den Dialog für die Bildschirm- und Druckeinstellungen auf
ruft die Druckvorschau auf
ruft den Druckdialog auf
sichert alle Eingaben
ruft die Hilfefunktion auf
verlässt das Programm
Eingaberegister
Unter der Buttonleiste befindet sich ein Register mit vier Blättern, in denen folgende Einstellungen vorgenommen werden
Nachweisspezifische Eingaben
Hier werden alle Einstellungen für die zu verwendende Nachweisnorm, zu den Berechnungsverfahren und zum Tragwerkssystem vorgenommen.
Balkenparameter
Dieses Register ist nur aktiv, wenn im ersten Register der Typ Balken gewählt wurde.
Hier werden Angaben zum Material und den Abmessungen der Balken gemacht.
Plattenparameter
Dieses Register ist nur aktiv, wenn im ersten Register der Typ Platte gewählt wurde.
Hier werden Angaben zum Material und den Abmessungen der Platte gemacht.
allgemeine Deckenparameter
Hier werden Abmessungen und Auflagerbedingungen definiert.
Systemdarstellung
Rechts neben dem Register wird das System maßstäblich im Grundriss dargestellt.
Bei Wahl der Option numerische Lösung können die Auflagerlinien mit der Maus angeklickt und verschiedene Lagertypen gewählt werden.
Berechnungsergebnisse
Nach erfolgter Berechnung werden im unteren Bildschirmteil die Ergebnisse der geführten Nachweise ausgegeben.
Erfüllte Kriterien erscheinen grün, nicht erfüllte rot. Bei grüner Hintergrundfarbe ist der Nachweis erfüllt.
Bei roter Hintergrundfarbe ist der Nachweis nicht erbracht.
Bei Aktivierung der Optionsbuttons Ergebnisse ausführlich über dem Ergebnisfeld, erscheinen, sofern vorhanden, zusätzliche Ergebnisse.

Nachweisspezifische Einstellungen erfolgen im Registerblatt Nachweis.
Zwei Nachweisverfahren können gewählt werden
Verfahren n. DIN EN 1995-1-1, 7.3.3
Folgende Einzelnachweise werden geführt
Einhalten einer Mindestfrequenz von 8 Hz
Nachweis der Steifigkeit unter einer Einzellast
Nachweis der Einheitsimpulsreaktion
Fersenauftritt
Beschleunigung / Resonanz
Verfahren n. Forschungsvorhaben der TU München /49/
Folgende Einzelnachweise werden geführt
Einhalten einer Mindestfrequenz
Nachweis der Steifigkeit unter einer Einzellast
konstruktive Anforderungen
Zwei Berechnungsverfahren sind implementiert
die numerische Lösung
... wird über eine Fourierreihenentwicklung realisiert.
Der Vorteil dieser Methode ist, dass die Mittelauflager als nachgiebige Unterzüge aus Holz, Stahl oder aus freien Materialien ausgebildet werden können.
das Näherungsverfahren
... basiert auf den Formeln nach /16/, 7.3.3.
Bei diesem Verfahren wird näherungsweise die Frequenz eines Einfeldträgers ermittelt.
Über Korrekturbeiwerte kann eine Plattentragwirkung oder der Einfluss der Durchlaufwirkung eines zweiten Feldes erfasst werden, wobei alle Auflagerachsen starr sind.
Es kann zwischen Balkendecken und Platten (Brettsperrholz oder Brettstapelholz) gewählt werden.
Bei Wahl des Tragwerktyps Platte wird das Registerblatt Platte aktiviert. Analoges gilt für den Typ Balken.
Der Estrich spielt eine wichtige Rolle beim Schwingnachweis. Neben der Erhöhung der Masse kann er die Steifigkeit erhöhen.
Optional kann die Wirkung des Estrichs berücksichtigt werden. Hierbei wird automatisch die Masse ermittelt und die Steifigkeit in Längsrichtung addiert.

Über den Optionsknopf Plattenwirkung berücksichtigen kann zusätzlich die Quersteifigkeit berücksichtigt werden.
Es kann sinnvoll sein, die Steifigkeiten nicht vom Programm ermitteln zu lassen, sondern die Werte direkt vorzugeben.

In diesem Falle muss die Option Steifigkeiten direkt vorgeben aktiviert werden.
In der Tabelle werden die ständigen Einwirkungen (außer Estrich) definiert.
Mülleimerbuttons löschen Tabellenzeilen.
Klicken des Buttons neue Einwirkung hängt eine neue Tabellenzeile an.
Das Summenfeld wird automatisch aktualisiert (inkl. Estrichgewicht).
Bei Wahl des Nachweisverfahrens n. Eurocode 5 wird hier der geforderte Wert für das Schwingungsverhalten gemäß /16/, 7.3.3, Bild 7.2 eingestellt.
Für das Nachweisverfahren nach Forschungsvorhaben TU München wird hier die angestrebte Nutzungsart
der Decke festgelegt.
Einstellungen zum Tragwerkstyp Balken erfolgen im Registerblatt Balken.
Für den Tragwerkstyp Balken werden Balkenabmessungen, Balkenabstand und die Gesamtbreite der Decke eingegeben.
Über die Optionsknöpfe und die Listbox werden Holzart und Holzgüte für Balkentragwerke gewählt.
Bei Furnierschichthölzer muss zusätzlich gewählt werden ob diese flachkant oder hochkant eingebaut werden.
Einstellungen zum Tragwerkstyp Platte erfolgen im Registerblatt Platte.
Beim Plattentragwerksmaterial kann zwischen Brettsperrholz
und Brettstapelholz gewählt werden.
Brettsperrholz wird über die Hersteller- und Typenlistboxen gewählt.
Durch Aktivierung der Option freies Material kann über den Parameter-Button der Dialog zur Definition des freien Brettsperrholzes aufgerufen werden.
Da Brettsperrholz ungleiche Material-eigenschaften in x- und y-Richtung
aufweist, muss die Ausrichtung der Decklagen (oberste und unterste Lage) angegeben werden.
Über den Schubmodul können bei Brettsperrholz Schubverformungen in
x- oder y-Richtung erfasst werden.
Üblicherweise sind die Platten an allen Rändern gelenkig gelagert.
Bei Brettsperrholzplatten besteht jedoch die Möglichkeit, die Platten einachsig, d.h. mit freien Rändern an den Längsseiten zu berechnen. Hierzu ist die Option Einachsig gespannt zu aktivieren.
Bei numerischer Berechnung können
für Brettsperrholz die Einflüsse der
Querkontraktion und der Drillsteifigkeit berücksichtigt werden. Leider finden sich in der Literatur kaum Hinweise zur Größe dieser Parameter.
Die Drillsteifigkeit wird in Prozent angegeben und kann über Schieberegler oder das Eingabefeld eingegeben werden.
Bei Brettstapelholz müssen Holzart und Holzgüte, sowie die Deckenhöhe vorgegeben werden.
Die Steifigkeitsverhältnisse in Längs- und Querrichtung sind ebenfalls zu wählen.
Bei numerischer Berechnung kann der Einfluss der Querkontraktion berücksichtigt werden.
Einstellungen zu Abmessungen und Lagerungsbedingungen erfolgen im Registerblatt Deckenparameter.
Die Gesamtbreite der Decke ist hier einzugeben.
Der modale Dämpfungsgrad wird für die Berechnung der Einheitsimpuls-geschwindigkeit benötigt.
Liegen keine genaueren Erkenntnisse vor, gilt für ζ n. /48/
In der oberen Tabelle werden die Feld-längen in Längsrichtung (y) definiert.
Mülleimerbuttons löschen Tabellenzeilen.
Durch Klicken des Buttons neues Feld wird eine neue Tabellenzeile angehängt.
Bei numerischer Lösung kann die Nachgiebigkeit der Zwischenauflager durch Eingabe von Unterzügen aus Stahl, Holz oder freien Materialien berücksichtigt werden.
Die Eingabe kann durch Klicken der Felder der Tabelle Zwischenauflager oder durch Anklicken der betreffenden Auflagerachse in der Systemdar-stellung erfolgen.
Über den Optionsknopf lässt sich der Einfluss der Durchlaufwirkung beim Steifigkeitskriterium aktivieren. Dies führt i.d.R. zu günstigeren Ergebnissen.
Ist das zu verwendende Brettsperrholz in der programmeigenen Auswahl nicht vorhanden, können Materialien
mit den folgenden Einstellungen frei definiert werden.
Jedem Material kann ein beliebiger Name zugewiesen werden.
Nach der Festlegung, ob die Schmalflächen verleimt sind oder nicht, werden die Werte für Schub- und Torsionsschubfestigkeiten in den Eingabefeldern angegeben.
In der darunter liegenden Tabelle werden die einzelnen Brettschichten mit ihren Holzarten, -güten, Ausrichtungen
und Schichtdicken definiert.
Der Mülleimerbutton löscht Tabellenzeilen und über den Button neue Brettlage wird eine weitere Tabellenzeile angefügt.
Über den Datenbankbutton können die neu definierten Brettsperrholztypen gespeichert und für andere Bauteile zur Verfügung gestellt werden.
Nach Anklicken einer Zwischenlagerung in der Systemdarstellung kann die Lagerungsart über Optionsbuttons gewählt werden.
Bei Wahl eines Holzbalkens müssen Balkenabmessungen, sowie Holzart und -güte eingegeben werden.
Für den biegesteifen Anschluss der Decke an den Balken kann eine Exzentrizität angegeben werden.
Neben der Vorgabemöglichkeit einer zusätzlichen Masse kann
die Eigenmasse automatisch berechnet werden.
Für einen Stahlträger sind Material,
Profil und Dichte (für Stahl 78.5 t/m3) anzugeben.
Für eine biegesteif an den Träger angeschlossene Decke kann eine Exzentrizität angegeben werden.
Eine zusätzliche Masse pro lfd. m
kann eingegeben werden.
Die Eigenmasse kann automatisch berechnet wird.
Über die Option freies Material
können die Profilwerte manuell eingegeben werden.
Der Button Profilmanager öffnet den
DTE®-Profilmanager, über den das Profil gewählt werden kann.
Das System und die wichtigsten Nachweisergebnisse werden in der rechten Fensterspalte dargestellt.
Im oberen Teil der Grafik wird das gewählte statische System angezeigt. Die Zwischenauflagerachsen können bei numerischer Berechnung angeklickt werden, um Unterzüge zu definieren.
Im unteren Grafikteil erscheinen die Ergebnisse der geführten Nachweise. Erfüllte Kriterien erscheinen grün,
nicht erfüllte rot.
Ein Klick auf den Optionsbutton öffnet den Dialog für die Bildschirm- und Druckeinstellungen.
Über den Button Grafik drucken wird dem Druckpro-
tokoll ein maßstäblicher Plot hinzugefügt, dessen Größe festgelegt werden kann.
Über die Option Maßstab optimal wird die Grafik so erstellt, dass der zur Verfügung gestellte Platz voll ausgenutzt wird; ansonsten wird automatisch ein gebräuchlicher Maßstab gewählt.
Bei Wahl der Option Ergebnisprotokoll ausführlich werden auch Zwischenergebnisse ausgegeben.
Typ und Größe der Bildschirmfonts für Tabellen und
die übrigen Textdarstellungen können benutzerseits modifiziert werden.
Ein Klick auf den Button Standardeinstellungen stellt
die Standardfonts wieder her.
In gleicher Weise kann der Anwender die Farben der bestehenden Gruppen anpassen bzw. den Standard wiederherstellen.
Personeninduzierte Schwingungen können bei Wohnraumdecken unangenehme Empfindungen verursachen.
Daher ist entspr. EC 5 für Wohnungsdecken aus Holz ein Nachweis der Schwingungen zu führen.
Hierbei sind im Einzelnen drei Kriterien zu überprüfen
Frequenzkriterium
Die niedrigste Eigenfrequenz sollte 8 Hz betragen, ansonsten sind besondere Untersuchungen erforderlich.
Steifigkeitskriterium
Die größte vertikale Anfangsdurchbiegung w(1 kN) infolge einer konzentrierten vertikalen statischen Einzellast sollte einen bestimmten Grenzwert nicht überschreiten.
Einheitsimpulsgeschwindigkeit
Die Einheitsimpulsgeschwindigkeitsreaktion, d. h. der maximale Anfangswert der vertikalen Schwingungs-
geschwindigkeitsamplitude der Decke (in m/s) infolge eines an derjenigen Stelle der Decke aufgebrachten
idealen Einheitsimpulses (1 Ns), der die größte Eigenfrequenz erzeugt, muss unter einem Grenzwert bleiben.
Berechnungsgleichungen gem. DIN EN 1995-1-1
Gemäß DIN EN 1995-1-1, 7.3.3 (4), darf die kleinste Eigenfrequenz für rechteckige, allseitig gelenkig gelagerte
Decken berechnet werden zu
O.g. Gleichung gilt für einen Einfeldbalken. Die Plattenwirkung kann gemäß /2/, E 9.3 (3), und /53/, 3.3.1, durch Multiplikation mit dem Quersteifigkeitsbeiwert f(α) erfasst werden.
Der Einfluss eines zweiten Feldes kann gem. /2/, E 9.3 (3), Tab. 9/3, durch einen weiteren Beiwert kf erfasst werden.
Gemäß DIN EN 1995-1-1, 7.3.3 (2), gilt als Steifigkeitskriterium für Wohnungsdecken
und für die Einheitsimpulsgeschwindigkeitsreaktion
Der empfohlene Bereich der Grenzwerte für a und b sowie deren Zusammenhang kann DIN EN 1995-1-1, 7.3.3 (2),
Bild 7.2, entnommen werden.
Gemäß DIN EN 1995-1-1, 7.3.3 (5), darf die Einheitsimpulsgeschwindigkeitsreaktion für rechteckige, allseitig
gelenkig gelagerte Decke berechnet werden zu
n40 wird berechnet aus
Wird im Programm die Option Näherungsverfahren gewählt, werden die Nachweisgrößen mit den o.g.
Formeln berechnet.
Wird die Option numerische Lösung gewählt, erfolgt die Berechnung der Eigenfrequenz, der Durchbiegungen (für
das Steifigkeitskriterium) und des Wertes n40 mittels einer Fourierreihenentwicklung. S. hierzu /51/ und /52/.
Nach dem Forschungsvorhaben /54/ der TU München und /50/ wurden Konstruktionsregeln für die Praxis entwickelt,
die im Programm 4H-HDSN, Schwingnachweis, umgesetzt werden.
Gemäß /50/, 3.1 sind folgende Kriterien zu untersuchen
Frequenzkriterium
In Abhängigkeit der geplanten Nutzung sollte die niedrigste Eigenfrequenz einen Grenzwert fgrenz nicht unterschreiten, ansonsten sind besondere Untersuchungen erforderlich.
Steifigkeitskriterium
Die größte vertikale Anfangsdurchbiegung w(2 kN) infolge einer konzentrierten vertikalen statischen Einzellast sollte einen bestimmten Grenzwert nicht überschreiten.
konstruktive Anforderungen
Bestimmte konstruktive Anforderungen (Rohdecke, Schüttung, Estrich) sind zu erfüllen.
Berechnungsgleichungen
Für die Berechnung der Eigenfrequenz und der Durchbiegungen können die gleichen Verfahren und Gleichungen
wie in DIN EN 1995-1-1 verwendet werden.
Beim Steifigkeitskriterium ist zu beachten, dass gemäß /50/, 3.3, die Durchlaufwirkung nicht berücksichtigt
werden darf.
Da das Programm bei numerischer Berechnung in der Lage ist, mit nachgiebigen Auflagerachsen zu rechnen
und dies u.U. zu größeren Verformungen führt, wird empfohlen, in diesem Falle die Durchlaufwirkung doch
zu berücksichtigen.
Die einzuhaltenden Grenzwerte und die konstruktiven Anforderungen können /50/, 3.5, Tab. 2 und 3,
entnommen werden.
 
Die Druckliste stellt ein prüfbares Statikdokument dar, das alle notwendigen Informationen zum System, zur
Belastung und zu den Ergebnissen enthält.
Die von pcae mitgelieferte Voreinstellung zum Umfang der Druckliste stellt sicher, dass eine Prüfung der Statik ohne weitere Nachfragen durchgeführt werden kann.
Bei einer Reduzierung des Umfangs (etwa um Papier einzusparen) ist die Prüfbarkeit nicht unbedingt gewährleistet.
Die Druckliste enthält auf Wunsch weitere Elemente, die nützliche Informationen enthalten; sie können durch Aktivierung der entsprechenden Option ausgegeben werden.
Die Druckausgabe kann in s/w oder Farbe erfolgen. Die folgenden pdf-Dokumente sind in Farbe gesetzt.
Der vorliegende Druck erfolgt mit der Einstellung minimal ohne Kopf- und Fußzeilen. Mit dem Programm PROLOG
kann über die Standardmöglichkeiten hinaus benutzerseits ein individuelles Statikdokument bereits in den Druck eingebaut werden, das dann auch individuelle Kopf- und Fußzeilenbereiche enthält.
Die Bauteile zu den nachfolgend aufgeführten Literaturquellen können über den nebenstehend dargestellten Button bei der Erzeugung eines neuen Bauteils aus dem Netz heruntergeladen werden.
   
Rug BSP 6.3 S. 537 ..................................................................................  
Wallner-Novak 4.1 S. 19 .............................................................................  
Rug BSP 6.5 S. 539 ..................................................................................  
DIN 1052, Kommentar S. 92 ......................................................................  
Hamm Forum Holzbau S. 10 ......................................................................  
Steico Joist 1. Feld ...................................................................................  

/1/
DIN 1052 (12.08)
/2/
Erläuterungen zu DIN 1052: 2004-08, Deutsche Gesellschaft für Holzforschung, Bruderverlag
/3/
DIN 1052, Praxishandbuch Holzbau, 1. Aufl., Beuth Verlag
/4/
Fermacell, Zulassung Z-9.1-434
/5/
Steck: 100 Holzbau-Beispiele n. DIN 1052:2004, Werner Verlag
/6/
Tino Schatz: Diagramme zur Auswertung der Johansen-Formeln für einschnittige Holz- bzw.
Holzwerkstoff-Verbindungen, Bautechnik 86 (2009), Heft 4
/7/
Karin Lißner, Wolfgang Rug, Dieter Steinmetz: DIN 1052:2004 - Neue Grundlagen für Entwurf,
Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken, Bautechnik 85 (2008), Heft 11
/8/
Schneider Bautabellen, 20. Auflage, Werner Verlag, 2012
/9/
Hans Joachim Blaß, Karlsruhe, Ireneusz Bejtka, Karlsruhe: Selbstbohrende Holzschrauben und ihre Anwendungsmöglichkeiten, Homepage Fa. SPAX International GmbH & Co. KG
/10/
SPAX S-Schrauben mit Vollgewinde, Zulassung Z-9.1-519
/11/
SPAX Schrauben als Verbindungsmittel, Zulassung Z-9.1-235
/12/
SPAX Schrauben als Verbindungsmittel, Zulassung Z-9.1-449
/13/
SPAX Kurzübersicht "Holzbau", Homepage Fa. SPAX International GmbH & Co. KG
/14/
Würth ASSY VG plus Vollgewindeschrauben als Holzverbindungsmittel, Zulassung Z-9.1-614
/15/
Würth: Selbstbohrende Schrauben als Holzverbindungsmittel ETA-11/0190
/16/
DIN EN 1995-1-1:2010-12, Bemessung und Konstruktion von Holzbauten, Teil 1-1: Allgemeines
/17/
DIN EN 1995-1-1/NA:2010-12, Nationaler Anhang
/18/
DIN 1052-10, Entwurf, Berechnung und Bemessung von Holzbauwerken, Teil 10: Herstellung und Ausführung
/19/
DIN EN 14545, Holzbauwerke, Nicht stiftförmige Verbindungselemente, Anforderungen
/20/
DIN EN 1194, Brettschichtholz
/21/
DIN EN 13271, Holzverbindungsmittel, Charakteristische Tragfähigkeiten und
Verschiebungsmoduln für Verbindungen mit Dübeln besonderer Bauart
/22/
DIN EN 300, Platten aus langen, schlanken, ausgerichteten Spänen (OSB)
/23/
DIN EN 13986:2002, Holzwerkstoffe zur Verwendung im Bauwesen
/24/
DIN EN 912, Holzverbindungsmittel, Spezifikationen für Dübel besonderer Bauart für Holz
/25/
DIN EN 338, Bauholz für tragende Zwecke, Festigkeitsklassen
/26/
DIN EN 14592, Holzbauwerke, Stiftförmige Verbindungsmittel, Anforderungen
/27/
Europäische Technische Zulassung ETA-03/0050, Fermacell - Gipsfaserplatte
/28/
Fermacell, Europäische Technische Zulassung ETA-03/0050
/29/
Volker Krämer: Für den Holzbau, Aufgaben und Lösungen nach DIN 1052, Bruderverlag
/30/
Otto W. Wetzell: Wendehorst Bautechnische Zahlentafeln, 32. Auflage, Beuth-Verlag
/31/
Holschemacher: Entwurfs- und Berechnungstafeln, 2. Auflage, Bauwerk-Verlag
/32/
DIN 18800-1 (11.90)
/33/
Thiele/Lohse: Stahlbau Teil 1, B.G. Teubner Stuttgart
/34/
DIN EN 1993-1-1, Eurocode 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten - Teil 1-1
/35/
DIN EN 1993-1-1/NA, Nationaler Anhang - National festgelegte Parameter - Eurocode 3:
Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten - Teil 1-1
/36/
SPAX International GmbH & Co. KG: Hinweise zur Bemessung von tragenden SPAX-Verbindungen
/37/
SPAX International GmbH & Co. KG: Europäische Technische Zulassung ETA-12/0114
/38/
Finnforest Oyi: DIBt, Zulassung Z-9.1-100
/39/
DIBt Letter 10.10.2013, METSÄ WOOD
/40/
DIN EN 14080:2013-09, Holzbauwerke – Brettschichtholz und Balkenschichtholz – Anforderungen
/41/
DIN EN 1995-1-1/NA:2013-08, Nationaler Anhang
/42/
Francois Colling: Aussteifung von Gebäuden in Holztafelbauart, Ingenieurbüro Holzbau, 1. Auflage 2011
/43/
Becker, Rautenstrauch: Ingenieurholzbau nach Eurocode 5, Ernst & Sohn
/44/
M. Göggel: Bemessung im Holzbau, Band 2
/45/
Prof. Ralf-W. Boddenberg, Vorlesung Holzbau, Uni Wismar
/46/
Prof. C. Scheer, Dr. M. Peter, S. Stöhr: Holzbau Taschenbuch, 10. Aufl., Ernst & Sohn
/47/
DIN EN 1991-1-4:2012-12 Einwirkungen auf Tragwerke - Teil 1-4: Allgemeine Einwirkungen - Windlasten; Deutsche Fassung EN 1991-1-4:2005 + A1:2010 + AC:2010
/48/
Bauart Konstruktions GmbH & Co. KG, Lauterbach, München, Darmstadt, Berlin: BDF Merkblatt 02-04
/49/
Patricia Hamm, Institut für Holzbau, Hochschule Biberach, D - 88400 Biberach: Schwingungen bei
Holzdecken - Konstruktionsregeln für die Praxis
/50/
Prof. Dr.-Ing. P. Hamm, Dipl.-Ing. A. Richter: Bemessungs- und Konstruktionsregeln zum Schwingungs- nachweis von Holzdecken
/51/
Petersen: Dynamik der Baukonstruktion, Vieweg 1996
/52/
Meskouris: Baudynamik, Ernst & Sohn 1999
/53/
TU München Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion Univ.-Prof. Dr.-Ing. Stefan Winter, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Heinrich Kreuzinger, Dipl.-Ing. Peter Mestek: Teilprojekt 15  Flächen aus Brettstapeln, Brettsperrholz
und Verbundkonstruktionen
/54/
Winter, Hamm, Richter: Abschlussbericht Schwingungs- und Dämpfungsverhalten von Holz- und Holz-Beton-Verbunddecken, AiF-Vorhaben-Nr.: 15283 N
/55/
Karin Lißner, Wolfgang Rug: Der Eurocode 5 für Deutschland, Kommentierte Fassung, 1. Auflage 2016,
Beuth Verlag
/56/
DIN EN 1993-1-1:2010-12, Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten - Teil 1-1:
Allgemeine Bemessungsregeln und Regeln für den Hochbau
/57/
DIN EN 1993-1-8:2010-12, Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten - Teil 1-8:
Bemessung von Anschlüssen
/58/
DIN EN 1993-1-5:2010-12 Teil 1-5: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten -
Plattenförmige Bauteile
/59/
DIN EN 1999-1-1:2014-03, Bemessung und Konstruktion von Aluminiumtragwerken - Teil 1-1:
Allgemeine Bemessungsregeln
/60/
DIN EN 1993-1-7:2010-12, Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten - Teil 1-7:
Plattenförmige Bauteile mit Querbelastung
/61/

DIN EN 1999-1-5:2017-03, Bemessung und Konstruktion von Aluminiumtragwerken - Teil 1-5:
Schalentragwerke
/62/
ETA-04/0013, CNA Connector nails, PCR Connector nails and CSA Connector screws
/63/
ETA-11/0190, Würth Schrauben, Selbstbohrende Schrauben als Holzverbindungsmittel
/64/
BSPhandbuch, Holz- Massivbauweise in Brettsperrholz, ISBN: 978-3-85125-109-8
/65/
DIN EN 1995-1-2:2010-12:  Bemessung und Konstruktion von Holzbauten - Teil 1-2: Allgemeine Regeln -
Tragwerksbemessung für den Brandfall
/66/
DIN EN 1995-1-2/NA:2010-12, Nationaler Anhang
/67/
pro:Holz Bemessung Brettsperrholz, Dr. Markus Wallner-Novak, Josef Koppelhuber, Kurt Pock,
ISBN 978-3-902320-96-4
/68/
Francois Colling: Aussteifung von Gebäuden in Holztafelbauart,  2. Auflage 2017, ISBN 978-3-9814596-1-6
/69/
Aljoscha Ritter: Aussteifende Holztafeln, 1. Auflage 2017, ISBN 978-3-87104-246-1
/70/
ETA-20/0995 of 2021/02/24, STEICOjoist and STEICOwall
/71/
Konstruktionsheft Stegträger, Planungsunterlagen Fa. Steico
/72/
Z-9.1-870, Zusammengesetzte Bauteile aus STEICO LVL Furnierschichtholz
/73/
Konstruktionsheft STEICO LVL / Furnierschichtholz, Planungsunterlagen Fa. Steico
/74/
ETA-06/0009 / Binderholz, Brettsperrholz
/75/
ETA-12/0327 / Eugen Decker, ED-BSP Elemente
/76/
ETA-11/0189 / Derix, X-LAM
/77/
ETA-06/0138 / KLH-Massivholzplatten
/78/
ETA-10/0241 / Leno-Brettsperrholz
/79/
ETA-18/1002 / Merkle X-Lam mit XL-Connect
/80/
ETA-19/0167 Three-dimensional nailing plate (Edge connections for CLT, LVL and Glulam members)
/81/
Rothoblaas SLOT Verbindungselement für konstruktive Scheiben, Technische Unterlagen der Fa. Rothoblaas
/82/
ETA-18/0254, Xfix C, Punktförmiges Verbindungsmittel - Schwalbenschwanz aus Sperrholz für Brettsperrholz
/83/
Gutachterliche Stellungnahme Nr. GU16-484-1-02, TU Graz, Prof. Dr. Gerhard Schickhofer
/84/
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Stefan Winter, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Heinrich Kreuzinger, Dipl.-Ing. Peter Mestek:
TU München TP 15 Flächen aus Brettstapeln, Brettsperrholz und Verbundkonstruktionen
/85/
4. Europäischer Kongress für energieeffizientes Bauen mit Holz 2011, Peter Mestek TU München: Berechnung und Bemessung von Brettsperrholz – ein Überblick
/86/
Wolfgang Rug: Holzbau, Bemessung und Konstruktion, 17. ├╝berarbeitete Auflage 2021, ISBN 978-3-410-29416-0
/87/
Hans Joachim Bla├č, Carmen Sandhaas:Ingenieurholzbau, Grundlagen der Bemessung, KIT Scientific Publishing, ISBN 978-3-7315-0512-9
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statt EUR 290 für EUR 220 + MWSt. (bis 31. Mai. 2024)
mit Rückgaberecht innerhalb von vier Wochen ab Eingang in unserem Hause