Seite neu erstellt Sept. 2016
Kontakt
Programmübersicht
Bestellformular
Infos auf dieser Seite ... als pdf  Handbuch  
Eingabeoberfläche .................
Eingabezeile Material ............
 
Allgemeines ..........................
Eingabezeile Belastung .........
Druckausgabe .......................
Eingabezeile Position .............
Darstellungsfenster ................
Bearbeitung beenden ............
Eingabezeile System .............
Datenexport ..........................
Druckdokumente ...................
alle pcae-Stabwerksprogramme mit 4H-DULAX-Importfunktion im Überblick
4H-DULAB, Stahlbetonträger
 
4H-NISI, Ebene Stabtragwerke
4H-DULAS, Stahlträger/-stütze
4H-DULAH, Holzträger ............
4H-FRAP, Räumliche Stabtr.
Mit 4H-DULAX stellt pcae ein bewusst einfach gehaltenes Programm zur Berechnung von Durchlaufträgern aus den Materialien Holz, Stahl und Stahlbeton zur Verfügung.
4H-DULAX trägt im Symbol auch die Bezeichnung 4H-DULA (light), was auf die Zielsetzung hinweist: Einfach in der Problemstellung und einfach in der Handhabung.
Während die Spezialprogramme 4H-DULAB (Stahlbeton), 4H-DULAS (Stahl) und 4H-DULAH (Holz) Alleskönner auf ihrem Gebiet sind (und somit einen Wasserkopf an Einstellungsmöglichkeiten
mit sich herumschleppen), beschränkt sich 4H-DULAX auf das Notwendigste.
Trotzdem können bis zu 70% aller täglich anfallenden Träger hiermit optimal bearbeitet werden.
Und sollte 4H-DULAX an seine Grenzen stoßen, kann das aktuell definierte System per Mausklick an die Programme 4H-NISI, 4H-FRAP, 4H-DULAB oder 4H-DULAH exportiert werden.
In diesem Falle stellt es quasi einen Eingabeassistenten für die Spezialprogramme dar.
Bild vergrößern
4H-DULAX kommt mit den vier Eingabezeilen Position, System, Material und Belastung aus.
Im darunter angeordneten Darstellungsfenster werden online die Ergebnisse zum aktuellen Eingabezustand
dargestellt.
In der Positionszeile werden neben der eingeblendeten Positionsbezeichnung die übergeordneten Steuerbuttons angeboten. Im Einzelnen bedeuten
Einleitung des Datenexports, der ein Bauteil mit auswählbarer Problemklasse erzeugt und den
aktuellen Datenzustand an dieses übergibt. Näheres s. Datenexport.
der aktuelle Datenzustand wird gesichert
Aufruf eines Menüs, in dem die Drucklistenelemente ausgewählt werden können und anschließend im
Viewer eingesehen oder an den Druckmanager zur Ausgabe auf dem Drucker weitergeleitet werden können. Näheres s. Druckausgabe.
Abbruch der Bearbeitung ohne Speichern des aktuellen Datenzustands. Näheres s. 4H-DULAX beenden.
Aufruf des Hilfedokuments
Beenden der Bearbeitung mit Speichern des aktuellen Datenzustands. Näheres s. 4H-DULAX beenden.
An den Enden des Durchlaufträgers kann festgelegt werden, ob
ein Kragarm vorliegt,
der Träger einfach (in vertikaler Richtung) gelagert ist,
er an dem entsprechenden Ende eingespannt ist.
Liegt ein Einfeldträger vor, kann die Feldlänge direkt angegeben werden.
Bei einem Mehrfeldträger muss der Button Einzellängen angeklickt werden, um die Feldlängen feldweise
tabellarisch (von links nach rechts) anzugeben. Die Anzahl der Felder ist auf sechs begrenzt.
Mit diesen wenigen Eingaben können die nachfolgend beispielhaft dargestellten Systeme leicht eingestellt werden.
Zunächst ist das Material festzulegen. Zur Auswahl stehen Holz, Stahl und Stahlbeton.
Material Holz
Ist als Material Holz ausgewählt, stehen Nadel-, Laub- und Brettschichthölzer mit ihren zugeordneten genormten
Holzgüten zur Auswahl.
In 4H-DULAX werden ausschließlich Rechteckquerschnitte berücksichtigt, deren Abmessungen (Höhe/Breite) vorzugeben sind.
Ein Klick auf den Button Nachweisoptionen ermöglicht weitere Einstellungen, die die Berechnung des Ausnutzungsgrades beeinflussen.
Da dem Nachweis das kmod-Verfahren zugrunde liegt, muss die Lasteinwirkungsdauer der Nutzlasten vorgegeben werden.
Außerdem ist die Nutzungsklasse auszuwählen.
Um den vollständigen Nachweis zu gewährleisten, sollte der Ausnutzungsgrad infolge Biegenormalspannungen und Schubspannungen ermittelt werden (Voreinstellung).
Material Stahl
Ist als Material Stahl ausgewählt, muss die Stahlgüte festgelegt werden.
In 4H-DULAX werden ausschließlich Standardprofile berücksichtigt, die über den DTE®-Profilmanager ausgewählt
werden können (Button Profilmanager).
Ein Klick auf den Button Nachweisoptionen ermöglicht weitere Einstellungen, die die Berechnung des Ausnutzungsgrades beeinflussen.
Zunächst kann hier festgelegt werden, ob der Nachweis plastisch oder elastisch geführt werden soll.
Weiterhin kann der Nachweis der Grenzwerte grenz(c/t) an- bzw. abgeschaltet werden.
I.d.R. können die Voreinstellungen belassen werden.
Material Stahlbeton
Ist als Material Stahlbeton ausgewählt, muss die Betongüte ausgewählt werden.
In 4H-DULAX werden ausschließlich Rechteckquerschnitte berücksichtigt, deren Abmessungen (Höhe/Breite) vorzugeben sind.
Ein Klick auf den Button Bemessungsoptionen ermöglicht weitere Einstellungen, die die Ermittlung der
Stahleinlagen beeinflussen.
Zunächst ist der Stahlrandabstand als Abstand des Schwerpunkts der Stahleinlagen für die Längsbewehrung
zum Querschnittsrand festzulegen.
Sollte sich herausstellen, dass die Stahleinlagen mehrlagig eingebaut werden müssen, muss dieser Wert
ggf. korrigiert werden.
Wird für die Auflagerbreite a der Innenlager ein Wert >0.0 eingegeben, wird eine entsprechende Momenten-
ausrundung vorgenommen.
Schubbemessung und Rissnachweis sind optional.
Bei abgeschalteter Schubbemessung wird auf die Berechnung und Ausweisung der erforderlichen
Schubbewehrung verzichtet.
Der Rissnachweis dient zur Berechnung der Mindestlängsbewehrung.
4H-DULAX verfolgt bei den Lastannahmen das g/p-Konzept: Neben der ständigen Einwirkung existiert genau
eine Nutzlasteinwirkung, die stets als "führende Leiteinwirkung" zu betrachten ist.
Damit sind weitere Spezifizierungen bzgl. der Einwirkungsart und der zuzuordnenden Kombinationsbeiwerte
überflüssig.
Genauer gesagt hat jedes Lastbild in 4H-DULAX einen Eigengewichtsanteil (g bzw. G) und einen
Nutzlastanteil (p bzw. P).
Bei der Schnittgrößenermittlung gelten die Eigengewichtsanteile als ständig wirkend, während die Nutzlastanteile feldweise variiert werden, um realistische Extremalwerte zu gewinnen.
4H-DULAX kennt die Lastbildtypen Gleichstreckenlast und Einzellast. Es können maximal sechs Einzellasten aufgebracht werden.
In der Schalterstellung const. kann die wirkende Gleichstreckenlast durch Vorgabe von g und p in kN/m direkt eingegeben werden. Diese Angaben gelten für den gesamten Träger.
Um feldweise unterschiedliche Gleichstreckenlasten vorzugeben, muss der Schalter (oben links) angeklickt
werden. Er ändert hierdurch sein Erscheinungsbild wie folgt.
In diesem Fall muss der Button feldweise g/p angeklickt werden, um die unterschiedlichen Lastordinaten für die einzelnen Felder tabellarisch zu beschreiben.
Ist die gewählte Anzahl der Einzellasten > 0, muss der Button Einzellasten zu deren Beschreibung angeklickt werden.
In dem rechts dargestellten Eigenschaftsblatt sind das belastete Feld, der Abstand der Einzellast vom linken Rand des Feldes
sowie die G- und P-Anteile der Einzellast tabellarisch einzutragen.
Im Darstellungsfenster werden zunächst die wesentlichen Elemente des aktuell definierten Systems unter der Überschrift grafische Darstellung protokolliert.
Der o.a. Beispielgrafik kann entnommen werden, dass ein rechts eingespannter Zweifeldträger vorliegt, der
feldweise mit unterschiedlichen Gleichstrecken- und zwei Einzellasten belastet ist.
Als nächstes werden die berechneten und extremierten extremalen Momente, Querkräfte und Verformungen auf charakteristischem oder faktorisiertem Niveau dargestellt.
Die obere Kurve stellt das Minimum und die untere Kurve das Maximum dar. Der kräftig schraffierte Bereich stellt folglich die möglichen Schnittgrößenzustände unter Variation der Nutzlastzustände dar.
Die grüne Linie zeigt den Schnittgrößenverlauf infolge ständiger Lasten (g und G) an.
Weitere grafische Darstellungen sind abhängig vom gewählten Material.
Für Stahl- und Holzträger wird die Kurve der berechneten Ausnutzungsgrade dargestellt. Die Ermittlung folgt
den Regeln nach Eurocode unter Anwendung des deutschen nationalen Anhangs, wobei für Stahl EC3 und
für Holz EC5 gelten.
Sind alle Ausnutzungsgrade ≤ 100%, kann der Nachweis als erbracht und der Träger als tragfähig
angesehen werden. Andernfalls muss über eine Änderung der Materialgüte bzw. des gewählten
Querschnitts/Profils nachgedacht werden.
Während bei Stahl- und Holzträgern Nachweisalgorithmen zum Einsatz kommen, die nachweisen ob ein
gewählter Querschnitt hält, wird beim Stahlbetonträger eine Bemessung durchgeführt.
Es wird also berechnet, wie viel Stahl (an welcher Stelle) eingelegt werden muss, damit der Träger hält.
Dementsprechend besteht das Ergebnis aus Kurven, die die erforderliche Längsbewehrung (oben und unten)
und die erforderliche Schubbewehrung darstellen. Letztere muss durch eine geeignete Bügelbewehrung
sichergestellt werden. Die Bemessung erfolgt nach EC2 unter Anwendung des deutschen nationalen Anhangs.
Für den einfachen Fall einer konstanten, nicht gestaffelten Bewehrungsführung bietet 4H-DULAX im
Darstellungsfenster an, die einzulegenden Stabstähle und Bügel zu wählen.
Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass an dieser Stelle überprüft werden sollte, ob der im Eigenschaftsblatt
der Bemessungsoptionen angesetzte Stahlrandabstand konstruktiv eingehalten werden kann.
Durch Anklicken des nebenstehend dargestellten Buttons erscheint ein Menü, in dem das Programm ausgewählt werden kann, mit dem der aktuell in 4H-DULAX definierte Datenzustand weiterbearbeiten soll.
Grundsätzlich kann der aktuelle Datenzustand sowohl mit 4H-NISI als auch
mit 4H-FRAP (in den jeweils aktuellen Versionen) weiterbearbeitet werden.
Für Holzträger kann zusätzlich der verstärkte Holzträger 4H-DULAH und für Stahlbetonträger das Programm 4H-DULAB angesteuert werden.
Nach Auswahl des Zielprogramms und Klicken des grünen Hakens beauftragt
4H-DULAX das DTE®-System, ein neues Bauteil von der entsprechenden Problemklasse zu erstellen, das mit den erforderlichen Daten bestückt wird.
Nach erfolgreicher Durchführung erscheint ein Fenster, in dem die weitere Vorgehensweise erläutert wird.
Auf der Schreibtischoberfläche des DTE®-Systems erscheint ein neues Symbol. Durch Doppelklicken des Symbols wird das Zielprogramm gestartet.
Durch Anklicken des nebenstehend dargestellten Buttons erscheint ein Menü, in dem die Drucklistenelemente ausgewählt werden können.
Unter dem Punkt benutzerdef. Anmerkungen besteht die Möglichkeit, dem Druckdokument eigene Erläuterungen in
Form von freien Texten beizufügen.
Um die Texte einzugeben bzw. zu bearbeiten, muss das Bleistiftsymbol angeklickt werden.
Die getroffene Auswahl kann im Drucklisten-Viewer eingesehen (Fernglassymbol) oder zur Ausgabe auf einem Drucker zum Druckmanager gesandt werden.
Ein Klick auf das X-Symbol bricht die Aktion ab.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Programm 4H-DULAX zu beenden, die sich in der Art der Datenspeicherung unterscheiden.
Der Standardfall ist der grüne Haken über den der aktuelle Datenzustand
gesichert und das Fenster geschlossen werden. Die Detailnachweisverwaltung
wird angewiesen, die gesicherten Daten in ihre Datenbank aufzunehmen.
Über das Diskettensymbol können Zwischenzustände gesichert werden. Sollten
sich Änderungen am Datenzustand nun unglücklich erweisen, kann das Programm über das X-Symbol verlassen werden. Der aktuelle Datenzustand wird hierbei nicht gesichert, aber die vorher erzeugte Sicherung in die Datenbank der Detailnachweisverwaltung aufgenommen.
Wird das Programm durch die standardmäßig von Windows zur Verfügung gestellte "Schließen"-Schaltfläche
beendet, wird auch der zwischenzeitlich über den speichern-Button gesicherte Datenzustand nicht in die
Datenbank der Detailnachweisverwaltung aufgenommen. Der Datenzustand bleibt dann so, wie vor dem
Aufruf von 4H-DULAX.
Die 4H-DULAX-Druckliste umfasst i.d.R. eine A4-Seite, wie die folgenden Beispielausdrucke zeigen.
  deutsch englisch  
Trägerbeispiel Holz .................................................................. ..........
Trägerbeispiel Stahl ................................................................. ..........
Trägerbeispiel Stahlbeton ......................................................... ..........