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Hauptfenster Widerst./Tabm.
Reg. Hölzer Anschlussmodus
... Schnittgrößen Anschlussm.
Hauptfenster Anschlussmodus
... Verb.mittel Wid./Tabmodus
Import Schnittgr./Mat./Geom.
Vorlagen für Anschlüsse .........
... Verb.mittel Anschlussmod.
Register Tabellenmodus ........
Reg. Hölzer Wid. / Tabmodus
... Anordnung Anschlussmod.
Grat-/Kehlsparren ..................
Trägerstöße ...........................
Wandtafel ..............................
Pult-/Satteldach .....................
Verbindungsmittel ...............
Deckentafel ...........................
Kehlbalkenanschlüsse ...........
Holzträgeranschlüsse ............
Schwingnachweis .................
verstärkter Holzträger ............
zusammenges. Holztr. ...........
Versätze ...............................
Trägerdurchbrüche ................
Auflagerausklinkungen ..........
Knotenpunkt EC 5 .................
Das Haupteingabefenster enthält fünf Registerblätter, in denen die Eingabe der Parameter erfolgt.
Register Hölzer im Widerstands- und Tabellenmodus
Register Verbindungsmittel im Widerstands- und Tabellenmodus
Register Anordnung (nur im Anschlussmodus)
Register Schnittgrößen (nur im Anschlussmodus)
Register Tabellenmodus (nur im Tabellenmodus)
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Buttonleiste
Standardmäßig befindet sich am oberen Bildschirmrand die Buttonleiste für die Hauptfunktionen des Programms.
Mit der geriffelten Grifffläche am rechten Rand kann die Buttonleiste mit der linken Maustaste "gegriffen" und an
anderer Stelle im Eingabefenster platziert werden.
Über die Listbox Berechnungsmodus kann zwischen dem Widerstandsmodus, dem Tabellenmodus und dem Anschlussmodus gewechselt werden.
Im Widerstandsmodus berechnet das Programm die Tragfähigkeit auf Abscheren oder in Axialrichtung eines einzelnen Verbindungsmittels.
Das dritte Registerblatt ist inaktiv.
Im Tabellenmodus können im nun aktivierten dritten Registerblatt Tragfähigkeitstabellen nach eigenen Vorgaben erstellt werden. Als Eingangsgrößen können verschiedene Parameter (Durchmesser, Bauteildicken, Kraft-Faser-Winkel, ...) variiert werden.
 
Im Anschlussmodus kann der Anschluss zweier Stäbe mit beliebigen Verbindungsmitteln nachgewiesen werden.
Hinter den Buttons liegen folgende Funktionen
in der Schalterstellung an wird nach jeder Eingabeänderung in der Bildschirmmaske automatisch
eine Berechnung durchgeführt (nur im Widerstandsmodus aktiv)
in der Schalterstellung aus muss die Berechnung vom Benutzer durch Klicken des Abacus-Buttons gestartet werden (nur im Widerstandsmodus aktiv)
über den Abacus wird die Berechnung durchgeführt.
Die Resultate erscheinen im Ergebnisfenster unten.
ruft den Dialog zum Schnittgrößenimport auf (nur im Anschlussmodus aktiv)
ruft den Dialog zur Wahl des nationalen Anhangs auf
ruft den Dialog für die Bildschirm- und Druckeinstellungen auf
ruft die Druckvorschau auf
ruft den Druckdialog auf
sichert alle Eingaben
ruft die Hilfefunktion auf
verlässt das Programm
Berechnungseinstellungen
In der rechten Fensterhälfte befinden sich die Einstellungen zum Berechnungsverfahren
DIN EN 1995 in Verbindung mit dem NAD geben dem Statiker verschiedene Bemessungsverfahren an die Hand.
Die Verfahren beruhen gemeinsam auf der Theorie von
Johansen (1949).
Beim genauen Verfahren aus /16/, 8.2.2, werden verschiedene
auf der Fließgelenktheorie beruhende Versagensfälle untersucht, von denen derjenige mit der geringsten Tragfähigkeit maßge-
bend wird.
Da die Anwendung dieses Verfahrens sehr aufwendig ist, steht alternativ das vereinfachte Verfahren nach /17/, 8.2 ff.
In den Erläuterungen zur DIN 1052, /2/, wird darüber hinaus die Möglichkeit beschrieben, die Bemessungswerte aufgrund der in /1/, Anh. G.2, beschriebenen Versagensfälle durch Einsetzen
der Bemessungswerte von fh,d und My,d zu bestimmen.
Diese Variante liefert i.d.R. die höchsten Tragfähigkeiten, da hier die verschiedenen Einflüsse der Holzfeuchte und der Lastein-wirkungsdauer am besten berücksichtigt werden.
Systemplot
In der rechten Fensterhälfte unter den Berechnungseinstellungen
wird zur Kontrolle der Eingabe ein maßstäblicher Systemplot mit
den gewählten Hölzern und Winkeln angezeigt.
Ergebnisfenster
In der rechten Fensterhälfte unter dem Systemplot befindet sich das Ergebnisfenster. Hier werden die Scher- und Ausziehtrag-fähigkeiten des Verbindungsmittels angezeigt.
Im Erfolgsfalle ist der Hintergrund grün gefärbt.
Im Falle einer fehlerhaften Berechnung erscheint eine Fehlermeldung vor rotem Hintergrund.
Das Haupteingabefenster hat im Anschlussmodus folgendes Aussehen.
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Ein Klick auf den Vorlagenbutton im Register Hölzer öffnet dieses Fenster (nur im Anschlussmodus).
 
Die Anschlüsse sind gegliedert in
Rahmenecken (L-förmige Anschlüsse)
Stabanschlüsse (T-förmige Anschlüsse)
Stabkreuzungen (Scherengelenke)
Stöße (gerade Anschlüsse)
Firstpunkte
Die Auswahl erfolgt durch Anklicken des entsprechenden Symbols.
Der gewählte Verbindungstyp wird nach Klick auf den grünen Haken übernommen.
Alle vorgenommenen Einstellungen können im Haupteingabefenster geändert werden.
Der Kreuzungswinkel wird im Winkeleingabefeld festgelegt.
Im ersten Registerblatt werden alle notwendigen Eingaben zum verwendeten Holz oder
Holzwerkstoff eingestellt.
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Die erste Spalte im Registerblatt enthält allgemeine Angaben zur Verbindung.
Die Verbindung kann einschnittig mit zwei Hölzern oder zweischnittig mit einem Mittelholz und zwei gleich starken Seitenhölzern ausgeführt werden.
Die Lasteinwirkungsdauer berücksichtigt den Einfluss der zeitabhängigen Faktoren auf die Bemessungswerte.
Aus Lasteinwirkungsdauer und Nutzungsklasse wird der Beiwert kmod ermittelt.
Die Bemessungswerte werden i.A. nach der Formel Xd = kmod * XkM berechnet.
Gehören Einwirkungen aus Lastkombinationen zu verschiedenen Klassen
der Lasteinwirkungsdauer, ist gemäß /16/ und /1/ die Einwirkung mit der kürzesten Dauer maßgebend.
Die Lasteinwirkungsdauer kurz/sehr kurz ist nur bei Benutzung des NAD wirksam.
Bei Hölzern sind die Tragfähigkeiten abhängig vom Kraftfaserwinkel.
Um die Verhältnisse hinreichend zu beschreiben, ist die Eingabe des
Winkels δ zwischen den Hölzern und des Kraftfaserwinkels zum
Seitenholz α1 erforderlich.
Die zweite Spalte im Registerblatt enthält die erforderlichen Angaben zu Seitenholz 1.
Aus Nutzungsklasse und Lasteinwirkungsdauer ergibt sich der Bemessungswert (s.o. allgemeine Einstellungen).
Für das äußere Seitenholz stehen verschiedene Hölzer, Holzwerkstoffe und Stahl- oder Aluminiumbleche zur Auswahl.
In der Listbox wird die zur gewählten Holzart (Nadelholz, Laubholz, Brettschichtholz, OSB, ...) gehörende Materialgüte gewählt.
t bezeichnet die Materialdicke
b bezeichnet die Materialbreite. Durch Wahl der min-Option wird die kleinstmögliche Breite vom Programm eingesetzt.
Die dritte Spalte im Registerblatt enthält die erforderlichen Angaben zum Seitenholz 2 oder bei zweischnittigen Verbindungen zum Mittelholz.
Alle Eingaben sind analog zu denen von Seitenholz 1.
In der rechten Fensterhälfte wird zur Kontrolle der Eingabe ein maßstäblicher Systemplot mit den gewählten Hölzern und Winkeln angezeigt.
Mit den Schiebereglern über dem Plot kann
die Transparenz der beiden Hölzer eingestellt werden.
 
Im Widerstandsmodus erscheint unter dem Systemplot das Ergebnisfenster mit den Tragfähigkeiten des gewählten Verbindungsmittels.
Hier werden die Scher- und Ausziehtragfähigkeiten des Verbindungsmittels angezeigt.
Im Erfolgsfalle ist der Hintergrund grün gefärbt.
Im Falle einer fehlerhaften Berechnung erscheint eine Fehlermeldung vor rotem Hintergrund.
Im ersten Registerblatt werden alle notwendigen Eingaben zum verwendeten Holz oder
Holzwerkstoff eingestellt.
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Die erste Spalte im Registerblatt enthält allgemeine Angaben zur Verbindung.
Zur Erleichterung der Eingaben können vordefinierten Anschluss-
typen geladen werden. Ein Klick auf den Button Anschlusstyp von Vorlage öffnet das Auswahlfenster.
Die Verbindung kann einschnittig mit zwei Hölzern oder zwei-
schnittig mit einem Mittelholz und zwei gleich starken Seitenhölzern ausgeführt werden.
 
Jedes der beiden Hölzer kann durchgehen oder am Anschlusspunkt enden. Deshalb muss über die Optionsbuttons gewählt werden, ob
das Holz durchgeht (beidseitig) oder einseitig (rechts oder links) vom Anschlusspunkt wegführt.
Der Winkel bestimmt die Neigung des Holzes gegen die Horizontale (nach oben positiv).
Bei einseitigen Anschlüssen kann die Länge der Seite eingegeben werden, die am Anschlusspunkt endet. Dies ist wichtig, da das Holz u.U. zur Einhaltung der erforderlichen Mindestrandabstände verlängert werden muss.
Die Überstandslänge wird vom Knotenpunkt aus gemessen.
Bei Wahl der Option schräg wird der Überstand bei schiefwinkligen Anschlüssen parallel zum anderen Holz abgeschnitten.
Für das Mittenholz gelten sinngemäß die gleichen Angaben wie
für die Seitenhölzer.
 
 
Die zweite Spalte im Registerblatt enthält die erforderlichen Angaben zu Seitenholz 1.
Aus Nutzungsklasse und Lasteinwirkungsdauer ergibt sich der Bemessungswert (s.o. allgemeine Einstellungen).
Für das äußere Seitenholz stehen verschiedene Hölzer, Holzwerkstoffe und Stahl- oder Aluminiumbleche zur Auswahl.
In der Listbox wird die zur gewählten Holzart (Nadelholz, Laubholz, Brettschichtholz, OSB, ...) gehörende Materialgüte gewählt.
t bezeichnet die Materialdicke
b bezeichnet die Materialbreite. Durch Wahl der min-Option wird die kleinstmögliche Breite vom Programm eingesetzt.
Die dritte Spalte im Registerblatt enthält die erforderlichen Angaben zum Seitenholz 2 oder bei zweischnittigen Verbindungen zum Mittelholz.
Alle Eingaben sind analog zu denen von Seitenholz 1.
In der rechten Fensterhälfte wird zur Kontrolle der Eingabe ein maßstäblicher Systemplot mit den gewählten Hölzern und Winkeln gezeigt.
Mit den Schiebereglern über dem Plot kann
die Transparenz der beiden Hölzer eingestellt werden.
 
Im Anschlussmodus erscheint unter dem Systemplot eine Skizze mit der Vorzeichendefinition der Stabwinkel und der Vermaßung der Holzüberstände.
Im zweiten Registerblatt erfolgen alle notwendigen Eingaben zum verwendeten Verbindungsmittel.
Die Auswahlbox enthält alle verwendbaren Verbindungsmittel.
Ist die Wahl eines Typs aus bestimmten Gründen nicht möglich, beispielsweise Ringdübel A1 in Verbindung mit Stahllaschen, wird der betreffende Typ blass dargestellt
und ist nicht auswählbar.
Unter der Verbindungsmittelauswahlbox werden die erforderlichen Angaben zur Dimension des gewählten Verbindungsmittels vorgenommen sowie ggf. zusätzliche Parameter eingegeben.
Bei Dübel- und Bolzenverbindungen steht eine feste Liste von Verbindungsmittelgrößen entspr. /1/, Anh. G, zur Auswahl.
Bei Nagel-, Schrauben- und Klammerverbindungen werden Durchmesser und Länge über die entsprechenden Listboxen gewählt.
Bei Nagel-, Schrauben- und Klammerverbindungen können die Größenangaben auch frei eingegeben werden.
Bei Bolzen oder Schrauben können Unterlegscheiben gewählt werden.
Durch Aktivierung des Optionsknopfs automatisch wird der passende Scheibendurchmesser vom Programm gewählt.
 
In der rechten Hälfte des Registerblatts erscheinen in Abhängigkeit vom gewählten Verbindungsmittel zusätzliche Parameter oder Berechnungsoptionen.
 
Nagelverbindungen
Durchmesser und Länge des Nagels werden über die entsprechenden Listboxen gewählt.
Der Kopfdurchmesser wird vom Programm automatisch eingetragen.
Optional können alle Parameter benutzerdefiniert vorgegeben werden.
 
Wegen der Spaltgefahr des Holzes muss bei Nagelverbindungen ohne Vorbohrung die Dicke t von Bauteilen aus Vollholz eine Mindestholzdicke entspr. /16/, 8.3.1.2(6), eingehalten werden.
Diese Bedingung führt zu relativ großen Mindestholzdicken.
Bei Vergrößerung der Mindestnagelabstände zum Rand rechtwinklig zur Faser mindestens auf 10 d für ρk ≤ 420 kg/m3 und auf mindestens 14 d für 420 kg/m3 < ρk < 500 kg/m3 darf
eine verminderte Mindestholzdicke gemäß /16/, Gl. (8.19),
bzw. /1/, Gl. (219), angesetzt werden.

Über diese Option kann gewählt werden, ob das Einschlagloch
vorgebohrt wird.
Der Herausziehwiderstand Fax,Rk ist bei vorgebohrten Verbindungen = 0.
Gemäß /16/, 9.2.4.2 (5), bzw. /1/, 10.6 (4), gilt
"Werden bei Tafeln mit allseitig schubsteif verbundenen Plattenrändern für den Anschluss der Platten an die Rippen stiftförmige Verbindungsmittel verwendet, so dürfen die charakteristischen Tragfähigkeiten nach Abschnitt 12 mit um
20 % erhöhten Werten in Rechnung gestellt werden."
Klammerverbindungen
Über die Listboxen werden Durchmesser und Länge der
Klammer gewählt.
Soll der Herausziehwiderstand Fax berechnet werden, ist die Eingabe der effektiven Länge lef erforderlich.
Durch Aktivierung der Option Benutzerdefiniert können freie Parameter eingegeben werden. 
Nach /16/, 8.3.2(8), gilt
"Für Bauholz, das mit einer der Fasersättigung entsprechenden oder diese übersteigenden Holzfeuchte eingebaut wird und voraussichtlich unter Lasteinwirkung austrocknet, sind die Werte von fax,k und fhead,k mit 2/3 zu multiplizieren."
 
Um den Herausziehwiderstand Fax ansetzen zu können, müssen die Klammern geharzt sein.
Infolge des Einhängeeffekts (Seilwirkung) darf ein Teil des Herausziehwiderstands Fax unter bestimmten Voraussetzungen gemäß /16/ und auch bei Fermacellplatten gemäß /4/ zur Erhöhung des Scherwiderstands Fv,Rk angesetzt werden.
 
Gemäß /16/, 9.2.4.2 (5), bzw. /1/, 10.6 (4), gilt
"Werden bei Tafeln mit allseitig schubsteif verbundenen Platten-
rändern für den Anschluss der Platten an die Rippen stiftförmige Verbindungsmittel verwendet, dürfen die charakteristischen Tragfähigkeiten nach Abschnitt 12 mit um 20 % erhöhten Werten
in Rechnung gestellt werden."
Zugfestigkeit des Stahls
Holzschrauben
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Da weder in /16/ noch in /41/ Werte für Auszieh- und Kopfzieh-parameter angegeben sind, werden die Werte der Klassen 2
und A nach /1/, Tab. 15, verwendet, sofern keine Unterleg-
scheibe gewählt wurde.
Die übrigen Optionen entsprechen denen der Nägel.
Durch Aktivierung der Option Benutzerdefiniert können freie Parameter eingegeben werden.
d1  bezeichnet den Kerndurchmesser und
lef  die Gewindelänge
 
SPAX-Schrauben
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Bzgl. der charakteristischen Werte für die Ausziehparameter f1,k und die Kopfdurchziehparameter f2,k werden die Werte gemäß
/36/ und /37/ verwendet.
Zusätzlich können bei SPAX-Schrauben Einschraubwinkel zwischen 30° und 90° gewählt werden.
Der Einschraubwinkel wird bei der Berechnung des Ausziehwiderstands berücksichtigt.
Die Schertragfähigkeit bleibt in der Berechnung vom Einschraubwinkel unberührt!
Über die Optionsknöpfe kann anstelle des üblichen Stahls
auch rostfreier Stahl gewählt werden.
Bei Schrauben mit Senkkopf kann zudem eine Unterlegscheibe eingebaut werden. Bei Wahl der Option automatisch wird der Scheibendurchmesser in Abhängigkeit vom Schraubendurch-messer vom Programm eingesetzt.
SPAX-Schrauben benutzerdefiniert
Die SPAX-Zulassung /37/ ermöglicht die Herstellung einer
Vielzahl von Schraubentypen mit unterschiedlichen Parametern.
Um dem Anspruch einer größtmöglichen Flexibilität gerecht zu werden, erlaubt das Programm daher die Eingabe frei definierter SPAX-Schrauben auf Basis der Zulassung.
Ob der gewählte Schraubentyp lieferbar ist, muss vom Anwender sichergestellt werden!
In der ersten Eingabezeile kann eine Bezeichnung der Schraube eingegeben werden.
Über die Listboxen werden Kopfform, Gewindeteil und die Schraubenspitze gewählt.
Als Material können Kohlenstoffstahl oder rostfreier Stahl
gewählt werden.
Optional kann eine Unterlegscheibe gewählt werden.
Folgende geometrische Parameter können eingegeben
werden
d Durchmesser
l Länge
lef,K Länge des Gewindes unter dem Kopf
lef,S Länge des Gewindes von der Spitze aus gemessen
dU Durchmesser der Unterlegscheibe
Würth-ASSY-plus VG-Schrauben
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Bezüglich der charakteristischen Werte für die Ausziehparameter fax und die Kopfdurchziehparameter fhead werden die Werte
gemäß /14/ bzw. /15/ verwendet.
Zusätzlich können bei ASSY-Schrauben Einschraubwinkel zwischen 30° und 90° gewählt werden.
Der Einschraubwinkel wird bei der Berechnung des Ausziehwiderstands berücksichtigt.
Die Schertragfähigkeit bleibt in der Berechnung vom Einschraubwinkel unberührt!
Über die Optionsknöpfe kann anstelle des üblichen Stahls rostfreier Stahl gewählt werden.
Bei Schrauben mit Senkkopf kann eine Unterlegscheibe
eingebaut werden. Bei Wahl der Option automatisch wird der Scheibendurchmesser in Abhängigkeit vom Schraubendurch-
messer vom Programm eingesetzt.
Bei Verwendung von Douglasien sind gemäß /15/, A.1.4.1, bei nicht vorgebohrten Schrauben die Mindestabstände in Faserrichtung um 50% zu erhöhen.
Schrauben mit einem Durchmesser ≥ 8 mm dürfen gemäß
/15/, 4.2, ohne Vorbohren nur in die Holzarten Fichte, Tanne
oder Kiefer eingeschraubt werden.
 
Würth-ASSY-Schrauben benutzerdefiniert
Die Würth-Zulassung /56/ ermöglicht die Herstellung einer Vielzahl von Schraubentypen mit unterschiedlichen Parametern.
Um dem Anspruch einer größtmöglichen Flexibilität gerecht zu werden, erlaubt das Programm daher die Eingabe frei definierter ASSY-Schrauben auf Basis der Zulassung.
Ob der gewählte Schraubentyp lieferbar ist, muss vom Anwender sichergestellt werden!
In der ersten Eingabezeile kann eine Bezeichnung für die Schraube eingegeben werden.
Über die Listboxen können Kopfform, Gewindeteil und die Schraubenspitze gewählt werden.
Als Material können Kohlenstoffstahl oder rostfreier Stahl
gewählt werden.
Optional kann eine Unterlegscheibe gewählt werden. Hierbei
kann zwischen einer gepressten und einer gedrehten Scheibe gewählt werden.
Folgende geometrische Parameter können eingegeben werden
d Durchmesser
l Länge
lef,K Länge des Gewindes unter dem Kopf
lef,S Länge des Gewindes von der Spitze aus gemessen
dU Durchmesser der Unterlegscheibe
Sondernägel
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Bzgl. der charakteristischen Werte für die Ausziehparameter fax,k
und die Kopfdurchziehparameter fhead,k sind Sondernägel gemäß /41/, NCI Zu 8.3.2, in Tragfähigkeitsklassen eingeteilt. 
Die Klassen 1, 2 oder 3 legen den Ausziehparameter fax,k fest;
die Klassen A, B oder C den Kopfdurchziehparameter fhead,k.
Die Parameter werden /41/, 8.3.2, Tab. NA.16, entnommen.
 
Gemäß /41/, NCI Zu 8.3.2 (NA.13), bzw. /1/, 12.8.1 (8), darf bei Verbindungen mit Sondernägeln in vorgebohrten Nagellöchern
der charakteristische Ausziehparameter f1,k zu 70 % in Ansatz gebracht werden, wenn der Bohrlochdurchmesser nicht größer
als der Kerndurchmesser des Sondernagels ist.
Bei größerem Bohrlochdurchmesser darf der Sondernagel nicht
auf Herausziehen beansprucht werden.
 
Zugfestigkeit des Stahls
Die übrigen Optionen entsprechen denen der Nägel.
Stabdübel
Zur Auswahl stehen die Stabdübel entspr. /16/, 8.6.
Die zugehörige Stahlgüte ist entspr.
DIN EN 1993 auszuwählen.
Bolzen
Passbolzen, Bolzen und Gewindestangen werden entspr. /16/,
8.5 und 8.6, als stiftförmige Verbindungsmittel behandelt.
Die zugehörige Stahlgüte ist entspr. DIN EN 1993 auszuwählen.
Zur Berechnung des Ausziehwiderstands Fax,Rk ist der Durchmesser der Unterlegscheibe anzugeben.
Unterlegscheiben müssen einen Durchmesser dU ≥ 3 d haben.
Durch Wahl der Option automatisch wird der Scheibendurch-messer gemäß /8/, Tafel 9.38c, gewählt. Die Option ist auch
im Tabellenmodus wirksam.
Nach /1/, 12.3 (1), werden Passbolzen rechnerisch wie
Stabdübel behandelt.
Verbindungen mit Gewindestangen werden gemäß /41/,
NCI NA.8.5.3 berechnet.
Der wirksame Durchmesser wird gemäß /2/, Tab. 12/7, wie folgt angesetzt
Nenndurchmesser [mm] wirksamer Durchmesser [mm]
6 5.39
8 7.23
10 9.08
12 10.90
16 14.80
20 18.50
24 22.20
30 27.90
Infolge des Einhängeeffekts darf ein Teil des Herauszieh-widerstands Fax,Rk gemäß /16/, 8.2.2, zur Erhöhung des Scherwiderstandes Fv,Rk angesetzt werden.
Maßgebend für den Ausziehwiderstand Fax,Rk wird hierbei die Querdruckpressung der Unterlegscheibe. Daher ist der Durchmesser der Unterlegscheibe einzugeben.
Die Berechnung der wirksamen Querdruckfläche erfolgt entspr.
/16/, 8.5.2 (2), bzw. /2/, E12.4 (8).
 
Ring- und Scheibendübel
Verbindungen mit Ring- oder Scheibendübeln sind als Einheit mit einem Bolzen auszuführen, der die Aufgabe hat,
ein Auseinanderfallen der Hölzer zu verhindern.
Bei Scheibendübeln Typ C setzt sich die Tragfähigkeit aus der Summe der Einzeltragfähigkeiten von Bolzen und
Dübel zusammen.
Bei Ringdübeln A1 und Scheibendübeln B1 wird eine Gesamttragfähigkeit der Verbindungseinheit berechnet.
Der zugehörige Bolzendurchmesser unterliegt bestimmten Bedingungen, die von der Dübelgröße abhängen.
Die nicht zulässigen Durchmesser sind daher blass dargestellt und nicht auswählbar.
Zum gewählten Bolzen ist eine Festigkeitsklasse anzugeben.
Nach /1/, 12.3 (1), werden Passbolzen rechnerisch wie Stabdübel behandelt.
Verbindungen mit Gewindestangen werden gemäß /41/, NCI NA.8.5.3 berechnet.
Infolge des Einhängeeffekts darf ein Teil des Herausziehwider-stands Fax,Rk gemäß /16/, 8.2.2, zur Erhöhung des Scher-widerstands Fv,Rk angesetzt werden.
 
In der rechten Fensterhälfte befinden sich die Einstellungen zum Berechnungsverfahren.
DIN EN 1995 in Verbindung mit dem NAD geben dem Statiker verschiedene Bemessungsverfahren an die Hand.
Die Verfahren beruhen gemeinsam auf der Theorie von
Johansen (1949).
Beim genauen Verfahren aus /16/, 8.2.2, werden verschiedene
auf der Fließgelenktheorie beruhende Versagensfälle untersucht, von denen derjenige mit der geringsten Tragfähigkeit maßge-
bend wird.
Da die Anwendung dieses Verfahrens sehr aufwendig ist, steht alternativ das vereinfachte Verfahren nach /17/, 8.2 ff.
In den Erläuterungen zur DIN 1052, /2/, wird darüber hinaus die Möglichkeit beschrieben, die Bemessungswerte aufgrund der in /1/, Anh. G.2, beschriebenen Versagensfälle durch Einsetzen
der Bemessungswerte von fh,d und My,d zu bestimmen.
Diese Variante liefert i.d.R. die höchsten Tragfähigkeiten, da hier die verschiedenen Einflüsse der Holzfeuchte und der Lastein-wirkungsdauer am besten berücksichtigt werden.
Systemplot
In der rechten Fensterhälfte unter den Berechnungseinstellungen
wird zur Kontrolle der Eingabe ein maßstäblicher Systemplot mit
den gewählten Hölzern und Winkeln angezeigt.
Ergebnisfenster (nur im Widerstandsmodus)
In der rechten Fensterhälfte unter dem Systemplot befindet sich das Ergebnisfenster. Hier werden die Scher- und Ausziehtrag-fähigkeiten des Verbindungsmittels angezeigt.
Im Erfolgsfalle ist der Hintergrund grün gefärbt.
Im Falle einer fehlerhaften Berechnung erscheint eine Fehlermeldung vor rotem Hintergrund.
das Eingabefenster für die Verbindungsmittel wird über das Registerblatt Anordnung aufgerufen
Das Fenster gliedert sich in die Bereiche Verbindungsmittel, Anordnung und Optionen.
Im unteren Fensterbereich erscheinen sofort die wichtigsten Ergebnisse der Tragfähigkeit sowie die
einzuhaltenden Mindestabstände.
Im Falle unzulässiger Eingaben erscheint anstelle des Ergebnisses eine Fehlermeldung.
Die Verbindungsmittel werden auf die Stabachse bezogen rasterförmig angelegt. Der Ursprung liegt im Schnittpunkt der Stabachsen. Das Raster besteht aus Zeilen (senkrecht zur Faser) und Spalten (parallel zur Faser).
Hier werden die Anzahlen der Zeilen und Spalten und die Abstände der Spalten (a1) und Zeilen (a2) eingegeben.
Die Bezeichnungen a1 (in Faserrichtung) und a2 (senk-
recht zur Faserrichtung) entsprechen denen des Eurocode.
Durch Aktivierung der Optionsbox hinter a1 bzw. a2 wird automatisch der zulässige Mindestwert vom
Programm eingesetzt.
Werden mehr Spalten oder Zeilen eingegeben als zulässig, werden automatisch die außerhalb des
zulässigen Bereichs liegenden Verbindungsmittel entfernt.
Bei Nägeln, Schrauben oder Klammern in Verbindung mit außen liegenden Blechen kann gewählt werden, ob die
Verbindungsmittel nur von einer Seite (wechselseitig) oder von beiden Seiten (2-seitig) eingebracht werden.
Die oberste Listbox enthält alle zur Auswahl stehenden Verbindungsmittel.
Ist die Wahl eines Typs aus bestimmten Gründen nicht möglich, wird der betreffende Typ als nicht auswählbar
blass dargestellt.
Unter dem Verbindungsmittel stehen zwei Listboxen mit dem Verbindungs-mitteldurchmesser und der -länge sowie ggf. zusätzlichen Parametern.
Bei Nagel-, Schrauben- und Klammerverbindungen können die Größenangaben auch frei eingegeben werden.
Bei Bolzen oder Schrauben können Unterlegscheiben gewählt werden.
Durch Aktivierung des Optionsknopfs automatisch wird der passende Unterlegscheibendurchmesser vom
Programm gewählt.
Bei Bolzen und Stabdübeln muss eine Materialgüte gewählt werden.
Das Feld fu,k wird aktiv, wenn als Güte frei gewählt wird.
In der dritten Spalte des Registerblatts erscheinen zusätzliche Parameter oder Berechnungsoptionen in Abhängigkeit vom gewählten Verbindungsmittel.
Im Folgenden werden die Besonderheiten der unterschiedlichen Verbindungsmittel erläutert.
Nagelverbindungen
Die notwendigen Bemessungsparameter einer Nagelverbindung sind Durchmesser und Länge
des Nagels.
Soll der Herausziehwiderstand Fax,Rk berechnet
werden, sind zusätzlich die Eingaben des Kopf-durchmessers dk und der effektiven Länge lef
erforderlich.
Wegen der Spaltgefahr des Holzes muss bei Nagel-verbindungen ohne Vorbohrung die Dicke t von Bau-
teilen aus Vollholz eine Mindestholzdicke entspr. /16/, 8.3.1.2(6), bzw. /1/, Gl. (218), eingehalten werden.
Der Herausziehwiderstand Fax,Rk ist bei vorgebohrten
Verbindungen = 0.
Klammerverbindungen
Die notwendigen Bemessungsparameter einer Klammerverbindung sind Durchmesser und Länge
der Klammer.
Soll der Herausziehwiderstand Rax berechnet werden, sind die Eingaben der Rückenbreite und der effektiven Länge lef erforderlich.
Die Holzfeuchte hat ebenfalls einen Einfluss auf den Ausziehwiderstand, da der charakteristische Wert f1,k des Ausziehparameters gemäß /1/, 12.8.3 (2), bei Klammerverbindungen, die mit einer Holzfeuchte
über 20 % hergestellt werden, auf 1/3 abgemindert werden muss.
Zugfestigkeit des Stahls. Im Regelfall bestehen Klammern aus Stahldraht mit einer Mindestzug-
festigkeit fu,k = 800 N/mm2.
Nach /16/, 8.3.2(8), gilt
"Für Bauholz, das mit einer der Fasersättigung ent-sprechenden oder diese übersteigenden Holzfeuchte eingebaut wird und voraussichtlich unter Lastein-
wirkung austrocknet, sind die Werte von fax,k
und fhead,k mit 2/3 zu multiplizieren.
"
Um den Herausziehwiderstand Fax ansetzen zu
können, müssen die Klammern geharzt sein.
Infolge des Einhängeeffektes (Seilwirkung) darf ein Teil des Herausziehwiderstands Fax unter bestimmten Voraussetzungen gemäß /4/ zur Erhöhung des Scherwiderstandes Fv,Rk angesetzt werden.
Holzschrauben
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Da weder in /16/ noch in /41/ Werte für Auszieh- und Kopfziehparameter angegeben sind, werden die Werte nach /1/, Tab. 15, verwendet, sofern keine Unterlegscheibe gewählt wurde.
Bezüglich der charakteristischen Werte für die Aus-ziehparameter fax und die Kopfdurchziehparameter
fhead sind Schrauben gemäß /1/ und /41/ in Tragfähigkeitsklassen eingeteilt.
Die Klassen 1, 2 oder 3 legen den Ausziehparameter
f1,k fest; die Klassen A, B oder C den Kopfdurch-ziehparameter f2,k.
d1 bezeichnet den Kerndurchmesser.
Die übrigen Optionen entsprechen denen der Nägel.
SPAX-Schrauben /Würth-ASSY-plus VG-Schrauben
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Bezüglich der charakteristischen Werte für die Aus-ziehparameter f1,k und die Kopfdurchziehparameter f2,k werden die Werte gemäß /10/, /11/ und /12/ verwendet.
Als Material kann zwischen Kohlenstoffstahl oder
nicht rostendem Stahl gewählt werden.
Schrauben mit einem Durchmesser ≥ 8 mm dürfen gemäß /15/, 4.2, ohne Vorbohren nur in die Holzarten Fichte, Tanne oder Kiefer eingeschraubt werden.
Sondernägel
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Bzgl. der charakteristischen Werte für die Auszieh-parameter fax,k und die Kopfdurchziehparameter
fhead,k sind Sondernägel gemäß /41/, NCI Zu 8.3.2, in Tragfähigkeitsklassen eingeteilt.
Die Klassen 1, 2 oder 3 legen den Ausziehparameter
fax,k fest; die Klassen A, B oder C den Kopfdurch-ziehparameter fhead,k. Die Parameter werden /41/, 8.3.2, Tab. NA.16, entnommen.
Zugfestigkeit des Stahls. Im Regelfall bestehen Sondernägel aus Stahldraht mit einer Mindestzugfestigkeit fu,k = 600 N/mm2.
Gemäß /41/, NCI Zu 8.3.2 (NA.13), bzw. /1/, 12.8.1 (8), darf bei Verbindungen mit Sondernägeln in vorge-
bohrten Nagellöchern der charakteristische Ausziehparameter f1,k zu 70 % in Ansatz gebracht werden, wenn der Bohrlochdurchmesser nicht größer
als der Kerndurchmesser des Sondernagels ist.
Bei größerem Bohrlochdurchmesser darf der Sondernagel nicht auf Herausziehen beansprucht werden.
Die übrigen Optionen entsprechen denen der Nägel.
Stabdübel
Zur Auswahl stehen die Stabdübel entspr. /16/, 8.6,
bzw. /1/, Anh. G.10.
Die zugehörige Stahlgüte ist entspr. DIN EN 1993 auszuwählen.
Bolzen
Passbolzen, Bolzen und Gewindestangen werden
entspr. /16/, 8.5 und 8.6, bzw. /1/, 12.1 (1), als stiftförmige Verbindungsmittel behandelt.
Verbindungen mit Bolzen und Gewindestangen
werden gemäß /1/, 12.4, berechnet.
Die zugehörige Stahlgüte ist entspr. DIN EN 1993 auszuwählen.
Bei Wahl der Option fuk frei kann die Zugfestigkeit direkt vorgegeben werden.
Zur Berechnung des Ausziehwiderstandes Fax,Rk ist
der Durchmesser der Unterlegscheibe anzugeben.
Unterlegscheiben müssen einen Durchmesser
dU ≥ 3 d haben.
Durch Wahl der Option automatisch wird der Scheibendurchmesser gemäß /8/, Tafel 9.38c,
gewählt.
Nach /1/, 12.3 (1), werden Passbolzen rechnerisch wie Stabdübel behandelt.
Verbindungen mit Gewindestangen werden gemäß
/41/, NCI NA.8.5.3, bzw. /1/, 12.4, berechnet.
Der wirksame Durchmesser wird gemäß /2/, Tab. 12/7, wie folgt angesetzt
Nenn durch-
messer [mm]
wirksamer Durch-
messer [mm]
6 5.39
8 7.23
10 9.08
12 10.90
16 14.80
20 18.50
24 22.20
30 27.90
Infolge des Einhängeeffektes darf ein Teil des Heraus-ziehwiderstands Fax,Rk gemäß /16/, 8.2.2, bzw. /1/, 12.3 (8), zur Erhöhung des Scherwiderstandes Fv,Rk angesetzt werden.
Maßgebend für den Ausziehwiderstand Fax,Rk wird hierbei die Querdruckpressung der Unterlegscheibe. Daher ist der Durchmesser der Unterlegscheibe einzugeben.
Die Berechnung der wirksamen Querdruckfläche erfolgt entspr. /16/, 8.5.2 (2), bzw. /2/, E12.4 (8).
Ring- und Scheibendübel
Verbindungen mit Ring- oder Scheibendübeln sind als Einheit mit einem Bolzen auszuführen, der die Aufgabe hat,
ein Auseinanderfallen der Hölzer zu verhindern.
Bei Scheibendübeln Typ C setzt sich die Tragfähigkeit aus der Summe der Einzeltragfähigkeiten von Bolzen und
Dübel zusammen.
Bei Ringdübeln A1 und Scheibendübeln B1 wird eine Gesamttragfähigkeit der Verbindungseinheit berechnet.
Der zugehörige Bolzendurchmesser unterliegt bestimmten Bedingungen, die von der Dübelgröße abhängen.
Die nicht zulässigen Durchmesser werden in der Auswahlliste inaktiv dargestellt.
Nach /1/, 12.3 (1), werden Passbolzen rechnerisch wie Stabdübel behandelt.
Verbindungen mit Gewindestangen werden gemäß /1/, 12.4, berechnet.
Infolge des Einhängeeffekts darf ein Teil des Heraus-ziehwiderstands Fax,Rk gemäß /16/, 8.2.2, bzw. /1/,
12.3 (8), zur Erhöhung des Scherwiderstandes Fv,Rk angesetzt werden.
In diesem Register werden die Anzahl und die Anordnung des gewählten Verbindungsmittels eingegeben.
Die Wahl des Verbindungsmittels selbst erfolgt durch einen Klick auf den betreffenden Verbindungsmittelbutton.
Eine Darstellung des Knotenpunkts mit den eingesetzten Verbindungsmittel erscheint in der rechten Fensterhälfte.
Die Sichtbarkeit von Mitten- und Seitenhölzern kann mit den Schiebereglern über dem Bild eingestellt werden.
Der zulässige Bereich zum Einsetzen von Verbindungsmittel ist durch ein rotes Polygon umfasst.
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Nachfolgend werden die einzelnen Eingabeoptionen erläutert.
Die Verbindungsmittel werden auf die Stabachse bezogen rasterförmig angelegt. Der Ursprung liegt im Schnittpunkt
der Stabachsen Das Raster besteht aus Zeilen (senkrecht zur Faser) und Spalten (parallel zur Faser).
Zur Einhaltung der erforderlichen Mindestrandabstände
ist über die entsprechenden Optionsbuttons anzugeben, welche Ränder Zugränder sind.
Der zulässige Bereich für Verbindungsmittel wird in der Systemdarstellung als rotes Polygon dargestellt.
Die Verbindungsmittel können raster- oder kreisförmig angeordnet werden.
Über die Optionsbuttons können folgende Varianten gewählt werden
rasterförmig als Raute (bei schiefwinkligen Anschlüssen)
rasterförmig orthogonal zum Seitenholz
rasterförmig orthogonal zum Mittenholz
ein Kreis
zwei Kreise
Bei rasterförmiger Anordnung müssen
neben der Anzahl der Verbindungsmittel-zeilen und -spalten, die Abstände parallel und senkrecht zur Faserrichtung einge-geben werden.
Bei Wahl der Option min wird der betreffende Abstand auf den zulässigen Minimalwert gesetzt.
Anklicken des Buttons Verbindungsmittel öffnet das entsprechende Auswahlfenster.
Bei kreisförmiger Anordnung müssen
Radius und Anzahl der Verbindungsmittel gewählt werden.
Bei Wahl der Option max wird der Radius bzw. die Anzahl auf den Maximalwert gesetzt.
Über den Startwinkel kann die Position des ersten Verbindungsmittels gesetzt werden. Somit werden alle Verbindungsmittel im Kreis um den Startwinkel gedreht.
Diese Drehung kann maßgebend sein, da hiervon abhängt, wie viele Verbindungsmittel in Faserrichtung hintereinander liegen und somit in ihrer Tragfähigkeit abgemindert werden müssen.
Ein Klick auf den Button Verbindungsmittel öffnet das entsprechende Auswahlfenster.
Im Registerblatt Schnittgrößen werden die Schnittkräfte der einzelnen Stäbe eingegeben.
Die Einstellungen für die Nachweise erfolgen über die Options-Buttons in der rechten Fensterhälfte.
Die Ausnutzungen werden nach durchgeführter Berechnung grafisch, unter den Nachweisoptionen angezeigt.
Falls die Schnittgrößen mit den Stabwerksprogrammen 4H-NISI oder 4H-FRAP berechnet wurden, sollte die Importfunktion des Programms genutzt werden, um die gelesenen Schnittkräfte automatisch in das richtige Koordinatensystem zu transformieren.
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Erwartet werden die Schnittgrößen am negativen Schnittufer der an den Knotenpunkt angeschlossenen Stäbe.
In der Prinzipskizze in der rechten Fensterhälfte wird die Schnittgrößendefinition dargestellt.
Eine Schnittgrößenkombination besteht aus den Schnittgrößen (M, N, V) aller angeschlossenen Stäbe.
Jede Kombination erhält einen Namen, der in der gelb unterlegten Überschriftenzeile der Kombination eingegeben
wird, und die Lasteinwirkungsdauer.
Aus Lasteinwirkungsdauer, Nutzungsklasse und Material resultiert der automatisch berechnete kmod-Wert.
Da die Materialien der Stäbe unterschiedlich sein können, erhält jeder Stab einen eigenen kmod-Wert.
Die Lasteinwirkungsdauer wird in der Listbox in der ersten Spalte gewählt. Über die Einstellung frei kann der
Wert in der kmod-Spalte vorgegeben werden.
In den Eingabezeilen unter der Bezeichnung werden die Schnittgrößen für jeden einzelnen Stab eingegeben.
Das Programm berechnet zu jeder Schnittgrößenkombination die Summen der Momente (ΣM),
der Horizontalkräfte (ΣH) und der Vertikalkräfte (ΣV) aller Stäbe, die in der Zeile unter den Stabschnittgrößen
angezeigt werden.
Im Normalfall sollten alle drei Summen gleich Null sein. Ist eine der Summen ungleich Null bedeutet dies, dass im Knotenpunkt eine äußere Last angreift oder dass sich im Knotenpunkt ein Auflager befindet.
Ist eine der Summen ungleich Null und es greift weder eine äußere Last im Knotenpunkt an noch ist dort ein
Auflager, liegt ein Fehler vor und die Eingaben sollten überprüft werden.
Ein Klick auf die Eingabezelle mit dem Mülleimersymbol löscht die betreffende Schnittgrößenkombination.
Mit dem Button neue Schnittgrößenkombination wird eine neue Kombination angelegt.
Rechts unter der Prinzipskizze für die Schnittgrößen werden die Nachweisoptionen eingestellt.
Es können Tragfähigkeitsnachweise für die Stäbe bzw. Bleche und die Verbindungsmittel geführt werden.
Nachfolgend werden die einzelnen Optionen erläutert.
Alle Stäbe werden nach /16/, 6, für Biegung, Zug, Druck und Schub nachgewiesen.
Der Nachweis erfolgt unter Berücksichtigung der Querschnittsschwächungen durch die Verbindungsmittel.
Gemäß /16/, 3.2 (3), darf die Biegefestigkeit bzw. die Zug-festigkeit von Vollholz um den Höhenbeiwert kh erhöht werden.
Gemäß /17/  NCI NA.8.1.6 (NA.1) darf bei symmetrisch ausgeführten Zugver-bindungen mit Schrauben, Bolzen, Passbolzen und Nägeln in nicht vorgebohrten Nagellöchern beim
Nachweis der Tragfähigkeit der einseitig beanspruchten Bauteile das Zusatzmoment vereinfacht durch eine Verminderung des Bemessungswerts der Zugtragfähigkeit um ein Drittel berücksichtigt werden.
Gemäß /17/ NCI NA.8.1.6 (NA.4) darf bei Zuganschlüssen mit anderen Verbindungsmitteln ohne Maßnahmen
zur Verhinderung der Verkrümmung der Nachweis entspr. Absatz (NA.1) durch eine Verminderung des Bemessungswerts der Zugtragfähigkeit um 60 % geführt werden.
Die Verbindungsmittel werden nach /16/, 8, nachgewiesen.
Über die Optionsbuttons kann zwischen dem vereinfachten Bemessungsverfahren nach /41/, dem genauen Verfahren nach /16/ oder dem Bemessungswerteverfahren nach /2/ gewählt werden.
Das genaueste Verfahren ist das Bemessungswerteverfahren.
Nach erfolgter Berechnung werden die Ausnutzungen der einzelnen Nachweise als Balkendiagramme dargestellt.
Sind alle Nachweise erfüllt, erscheint der Hintergrund in grün. Ist einer der Nachweise nicht erfüllt, erscheint ein
roter Hintergrund.
Detailnachweisprogramme zur Bemessung von Anschlüssen (Knotenpunkte, Träger/Stütze, Träger/Träger), Stößen (Biege-, Zug- oder Druckstoß) und Fußpunkten (Stütze/Fundament) etc. benötigen Schnittgrößenkombinationen, die häufig von einem Tragwerksprogramm zur Verfügung gestellt werden.
Dabei handelt es sich i.d.R. um eine Vielzahl von Kombinationen, die im betrachteten Bemessungsschnitt des übergeordneten Tragwerkprogramms vorliegen und in das Anschlussprogramm übernommen werden sollen.
Zunächst sind in dem exportierenden 4H-Programm (4H-FRAP, 4H-NISI etc.) an den am Nachweisknoten
angreifenden Stäben Kontrollpunkte (als Stabpunkte) zu setzen, deren Schnittgrößen beim nächsten
Rechenlauf exportiert, d.h. für den Import in einem Detailnachweisprogramm bereitgestellt, werden sollen.
Hierbei ist es sehr hilfreich, den Kontrollpunkten Namen zu geben mit denen sie sich leicht zu den passenden Anschlussstäben zuordnen lassen (z.B. Seitenholz links, Seitenholz rechts, Mittenholz links, Mittenholz rechts).
Bevor der Importbutton gedrückt wird, sollten nur die Stäbe aktiv sein, die auch importiert werden sollen.
Ausführliche Informationen zum Export können dem DTE®-DTE®-Schnittgrößenexport entnommen werden.
über den dargestellten Button wird das Auswahlfenster zum Schnittgrößen- und Materialdatenimport aus
pcae-Stabwerksprogrammen gestartet
Das Programm 4H-HVMT, Verbindungsmittel, führt eine einachsige Bemessung durch.
Wenn Schnittgrößen aus dem räumlichen Stabwerksprogramm 4H-FRAP zum Nachweis eines Anschlusses übernommen werden sollen, sind zusätzliche Bedingungen zu beachten.
es ist sicherzustellen, dass alle Stäbe des Nachweisknotens in einer Ebene liegen.
Sollte dies nicht der Fall sein, wird der Import mit einer Fehlermeldung abgebrochen.
durch entsprechende Lagerbedingungen und Gelenke an den Stäben ist sicherzustellen, dass sich
keine Schnittgrößen senkrecht zur Nachweisebene und auch keine Torsion einstellen.
Momenten- und Querkraftanteile quer zur Berechnungsebene (Querbiegung) sowie Torsion werden
nicht berücksichtigt!
Ein Klick auf den Import starten-Button öffnet das Übergabeprogramm mit dem Fenster zur DTE®-Bauteilauswahl.
Hier werden alle berechneten Bauteile dargestellt, wobei diejenigen B., die Schnittgrößen exportiert haben, dunkel gekennzeichnet sind.
Das gewünschte Bauteil kann nun markiert und über den bestätigen-Button ausgewählt werden.
Alternativ kann durch Doppelklicken des Bauteils direkt in die DTE®-Schnittgrößenauswahl verzweigt werden.
In der Identifizierungsphase der Schnittgrößenauswahl werden alle verfügbaren Schnitte des ausgewählten Bauteils angezeigt, wobei diejenigen Schnitte deaktiviert sind, deren Material nicht kompatibel mit dem Detailprogramm ist.
Nun werden die Schnitte den einzelnen Abteilungen in der Schnittgrößentabelle (hier Seitenholz links, Seitenholz rechts, Mittenholz links, Mittenholz rechts) zugeordnet. Dazu wird der entsprechende Eintrag (hier Schnitt 2)
angewählt und der zugehörigen Zeile in der dann folgenden Tabelle zugewiesen (hier Mittenholz rechts).
Ist eine Abteilung festgelegt, werden die in Frage kommenden möglichen Alternativen für die noch nicht festgelegte Abteilung mit einem Pfeil gekennzeichnet.
sind nicht ausreichend Schnitte vorhanden, kann
die DTE®-Schnittgrößenauswahl nur über den abbrechen-Button verlassen werden; ein Import
ist dann nicht möglich.
Zur visuellen Kontrolle werden die definierten Schnitte in einem nebenstehenden Fenster angezeigt.
erst wenn sämtliche Schnitte zugeordnet sind, ist die Identifizierungsphase abgeschlossen und die
Schnittgrößenauswahl folgt.
Es werden die verfügbaren Schnittgrößenkombinationen der gewählten Schnitte angeboten, die über das
'+'-Zeichen am linken Rand aufgeklappt werden können.
Die obige Tabelle verdeutlicht weiterhin die Komplexität der Nachweise im Holzbau nach den neuen Normen.
im Holzbau gehört zu jeder Bemessungskombination eine maßgebende Lasteinwirkungsdauer, die zusammen
mit Nutzungsklasse und Materialgüte den zugehörigen kmod-Wert ergibt, der zur Berechnung des Bemessungs-
werts des Bauteilwiderstands benötig wird
aufgrund der den Einwirkungen anhaftenden unterschiedlichen Lasteinwirkungsdauern (ständig, lang, mittel,
kurz, sehr kurz) muss sich daher innerhalb einer Standardkombination (z.B. im Programm 4H-FRAP) eine
Reihe von Unterextremierungen mit verschiedenen kmod-Werten ergeben.
Das Ergebnis einer Standardkombination in 4H-FRAP ist dann die Umhüllende dieser Unterextremierungen.
zum Import in 4H-HVMT, Holzverbindungsmittel, werden diese Unterextremierungen (die im Ergebnissatz von
4H-FRAP nicht sichtbar werden bereitgestellt, um den geforderten exakten Nachweis des Stoßes mit den gleichfalls importierten kmod-Werten führen zu können
eine Alternative wäre, die Ergebnisse der Zusammenfassung des Nachweises zu importieren und manuell
einen ungünstigen kmod-Wert anzugeben. Hier soll jedoch der exakte Weg gezeigt werden.
In der Schnittgrößenauswahl werden sukzessive über die Buttons alle auswählen die Schnittgrößenblocks der einzelnen Unterextremierungen aktiviert.
mittels des Buttons doppelte Zeilen abwählen werden die Übergabeblocks erheblich reduziert
Wenn eine Reihe von Stößen gleichartig ausgeführt werden soll, können in einem Rutsch weitere Schnittgrößen anderer Schnittkombinationen aktiviert und so bis zu 1.000 Kombinationen übertragen werden (s. Abb. unten).
Nach dem Einlesen der Übernahmewerte erscheint
ein Protokoll im Importfenster.
Warnungen, die beachtet werden sollten, werden
in rot dargestellt.
Die endgültige Übernahme der Daten erfolgt erst,
wenn das Eingabefenster mit dem OK-Button
verlassen wird.
Nach abgeschlossener Auswahl der Schnittgrößenkombinationen und Bestätigen der Eingabe werden die Schnittgrößensätze in die Tabelle des aufrufenden Programms übernommen.
Bereits bestehende Tabellenzeilen vorhergehender manueller Eingaben oder Importe bleiben erhalten, so
dass die Schnittgrößenauswahl auch mehrfach aufgerufen werden kann.
Weitere Kombinationen können auch manuell hinzugefügt werden.
Das dritte Registerblatt wird im Tabellenmodus aktiviert.
Der Umfang der ausgegebenen Daten wird in den Druckeinstellungen festgelegt.
Im Tabellenmodus wird eine Tabelle mit Tragfähigkeitswerten Fv,Rk oder Fv,Rd oder Lochleibungsspannungen
fha,k oder fha,d erstellt.
Formatierungsangaben zur Tabelle erfolgen gleichfalls in den Druckeinstellungen.
Die erste und zweite Spalte im Registerblatt enthalten Angaben über die Parameter, die in den Tabellenspalten
bzw. -zeilen stehen.
In den Spalten können diverse Parameter variiert werden.
Die Spaltenwerte können einzeln oder äquidistant vorbelegt werden.
Bei äquidistanter Belegung werden ein min-Wert, ein Schrittweitenwert Δ
und die Anzahl der Spaltenwerte vorgegeben.
Bei den hier eingegebenen Parametern werden beispielsweise Spalten
mit den Werten: 1, 16, 31, 46, 61 und 76 erzeugt.
Alternativ können die Spaltenwerte einzeln eingegeben werden.
Bei manchen Verbindungsmitteln wie z.B. Nägeln oder Bolzen ist die
Eingabe eines zweiten Parameters erforderlich, der dann in der zweiten Parameterspalte eingegeben wird.
Im Beispiel rechts wird zusätzlich zum Bolzendurchmesser der Durch-
messer der Unterlegscheibe eingegeben.
Der Mülleimer löscht eine Zeile und neue Zeile erzeugt eine Zeile.
In der dritten Spalte Zelleninhalte wird festgelegt, welche Ergebniswerte
in den Zellen der Tabelle ausgegeben werden.
Fv,Rk charakteristische Schertragfähigkeit
Fv,Rd Bemessungswert der Schertragfähigkeit
Fax,Rk charakteristischer Ausziehwiderstand
Fax,Rd Bemessungswert des Ausziehwiderstands
fha,k charakteristische Lochleibungsspannung
fha,d Bemessungswert der Lochleibungsspannung
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