Seite überarbeitet Nov. 2014
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Editor ....................................
Bauteilauswahl .......................
 
FotoView ..............................
Schnittgrößenauswahl .........
DXF 2D-Filter .........................
Der DTE®-Editor dient zur inhaltlichen Bearbeitung diverser Textdateien.
Das Fenster des Editors ist nachfolgend dargestellt.
Der Zeilen-Bearbeitungs-Button bietet Funktionen zur Modifikation der aktuellen Zeile (die Zeile, in der sich der Textcursor befindet) an.
Es erscheint ein Menü mit den Funktionen
Leerzeile einfügen vor aktueller Zeile [F10]
... hinter aktueller Zeile [F9]
aktuelle Zeile an Cursorposition aufspalten [ALT]+[S]
... mit nachfolgender Zeile vereinigen [Alt]+[J]
... ab Cursorposition löschen [F6]
... insgesamt löschen [F5]
... entfernen [F7]
... markieren [Alt]+[L]
Eine markierte Zeile wird rot hinterlegt.
Wird der Zeilenmarkierungsbefehl zweimal hintereinander auf unterschiedlichen Zeilen gegeben, so wird der gesamte Zeilenblock zwischen den beiden Zeilen markiert.
Mit Hilfe der in eckigen Klammern gesetzten Tastaturkürzel können die Funktionen via Tastatur ebenfalls gestartet werden.
Der Block-Bearbeitungs-Button wird nur angeboten, wenn eine oder mehrere Zeilen zuvor markiert wurden.
Die Funktionen in dem hierdurch erscheinenden Menü beziehen sich auf den markierten Block:
markierten Block an die aktuelle Cursorposition kopieren [ALT]+[Z]
... an die aktuelle Cursorposition verschieben [ALT]+[M]
... entfernen [ALT]+[D]
... abwählen (Markierung rückgängig machen) [ALT]+[U]
Mit dem nebenstehend dargestellten Button können DTE®-Sonderzeichen in den Text an der Cursorposition eingefügt werden.
Es erscheint ein kleines Fenster, in dem das Sonderzeichen ausgewählt werden kann.
Mit dem nebenstehend dargestellten Button wird ein Eigenschaftsblatt hervorgerufen, in dem ein Suchbegriff (beliebige Zeichenkette) eingegeben werden kann.
Nach diesem Suchbegriff kann sodann in dem Text gesucht werden oder der Textbegriff durch einen anderen Begriff ersetzt werden.
Letzteres kann sukzessiv (Begriff für Begriff) oder global für alle gefundenen Suchbegriffe geschehen.
Mit der nebenstehend dargestellten Auswahlliste kann die Schriftgröße im Textdarstellungsbereich ausgewählt werden.
Mit dem nebenstehend dargestellten Button wird der aktuelle Inhalt des Textfensters auf der
Festplatte gesichert.
Mit dem Drucker-Button wird der aktuelle Inhalt des Editorfensters auf dem Drucker ausgegeben.
Die drei nachfolgend beschriebenen Funktionen arbeiten mit der Windowsablage (Clipboard) zusammen.
Um einen Textbereich für die Windowsablage zu markieren, muss er mit gedrückt gehaltener linker Maustaste überstrichen werden.
Er erscheint anschließend blau hinterlegt.
Der blau markierte Bereich wird aus dem Text herausgeschnitten und in die Windowsablage kopiert.
Der blau markierte Bereich wird in die Windowsablage kopiert.
Der Inhalt der Windowsablage wird an der aktuellen Cursorposition eingefügt.
Hier können einige Eigenschaften bzgl. des Editorverhaltens eingestellt werden.
Ein Klick auf das Fragezeichen führt zum Hilfedokument.
Hiermit wird die Editorsitzung beendet.
FotoView dient dazu, dreidimensionale Objekte räumlich in einer möglichst fotorealistischen Weise darzustellen.
Es wird von einigen Eingabemoduln der 4H-Statikprogramme benutzt, um räumliche Zusammenhänge wie auch Querschnitte optisch kontrollieren zu können.
Auf der rechten Seite des FotoView-Fensters befinden sich die Steuerelemente:
Unter der Überschrift Ansicht befinden sich visuelle Schaltflächen mit deren Hilfe sich die im Ansichtsfenster befindlichen 3D-Objekte um eine vertikale Achse nach links bzw. nach rechts drehen - und um die horizontale Bildachse noch oben bzw. nach unten kippen lassen.
Hierdurch kann also die Position einer fiktiven Kamera festgelegt - und die 3D-Objekte aus beliebigen Richtungen betrachtet werden.
Unter der Überschrift Entfernung befinden sich zwei Schaltflächen mit deren Hilfe sich die Entfernung der fiktiven Kamera von den 3D-Objekten einstellen lässt.
Eine sehr große Entfernung ([+]-Button anklicken) geht in eine Parallelperspektive über und verliert dadurch an räumlicher Wirkung.
Eine zu kleine Entfernung ([-]-Button anklicken) zeigt bis zur Unkenntlichkeit unnatürliche Spreizungen.
Unter der Überschrift Zoomen befinden sich drei Schaltflächen mit deren Hilfe sich in die 3D-Szene hinein- und wieder herausgezoomt werden kann.
Unter der Überschrift Licht befinden sich visuelle Schaltflächen mit deren Hilfe sich die räumliche Position einer fiktiven Lichtquelle festlegen lässt.
Unter der Überschrift Sonstiges besteht die Möglichkeit, den Inhalt des Darstellungsfensters zu exportieren (Druckersymbol) sowie die Eigenschaften der Darstellung (Augesymbol) festzulegen.
Druckersymbol
Nach Anklicken des Druckersymbols erscheint ein symbolisches Untermenü mit dessen Hilfe die Grafik auf dem Drucker ausgegeben, in die bauteilbezogene Druckliste Details, Ansichten gespeichert, in die Windowsablage (Clipboard) kopiert- oder in einer externen Grafikdatei zur weiteren Verwendung gespeichert werden kann (von links nach rechts).
Bei Speicherung in die Druckliste können zusätzlich beschreibende Texte (Über- und/oder Unterschriften) angegeben werden.
Da es sich bei den pcae-Drucklisten gegenwärtig noch um Schwarz-Weiß-Dokumente handelt, bedarf es einer Konvertierung der aktuellen Grafik. Hierbei muss die Grafik zunächst vergrößert, schwarz-weiß gerastert und anschließend komprimiert werden.
Das Ergebnis wird im Drucklisten-Viewer angezeigt.
Hiernach können Sie entscheiden, ob das Ergebnis in die Druckliste gespeichert werden soll.
Augesymbol
Nach Anklicken des Augesymbols erscheint ein Eigenschaftsblatt auf dem Sichtgerät in dem die Eigenschaften der Darstellung in vier Registern festgelegt werden können.
Hintergrund
Im Register Hintergrund kann festgelegt werden, ob eine über die RGB-Kanäle (rot, grün, blau) frei wählbare konstante Farbe im Hintergrund dargestellt oder ein von pcae mitgeliefertes Hintergrundbild hinter die 3D-Objekte gestellt werden soll.
Abstände
Im Register Abstände werden die Randabstände der 3D-Objekte zu den Fensterbegrenzungen in Metern eingestellt.
Material
Im Register Material wird jedem Material jeweils eine Farbskala zugeordnet.
Unterschieden wird zwischen den Materialien Beton, Stahl, Holz und Sonstige.
Jedes Material hat eine RGB-Festlegung für dunkel und eine für hell.
Je nach Position der Lichtquelle wird zwischen diesen beiden Farbtönen interpoliert.
Optimierung
Der Algorithmus zur dreidimensionalen Darstellung läuft nach dem sogenannten Painters-Algorithmus ab, der die Objekte in einer bestimmten Reihenfolge (nämlich die am weitesten vom Auge entfernt liegenden zuerst und die weiter vorne liegenden Objekte zuletzt) zeichnet.
Hierbei kann es zu Fehldarstellungen kommen, wenn etwa wie im Bild dargestellt, längere Stäbe sich gleichzeitig gegenseitig überdecken.
Hierbei hilft nur, die längeren Flächen so zu unterteilen, dass die einzelnen
kürzeren Flächen (in der räumlichen Tiefe einsortiert) zum richtigen Zeitpunkt gezeichnet werden.
Man beachte, dass eine unnötige oder zu enge Optimierung sich auf die Anzahl der darzustellenden Objekte und somit auf den programminternen Aufwand niederschlägt, was mit Einbußen in der Geschwindigkeit einhergeht.
Im Register Optimierung kann letztlich noch die Drehgeschwindigkeit (und die Geschwindigkeit, in der sich die Position der Lichtquelle) bei gedrückt gehaltener linker Maustaste verändert, eingestellt werden.
Unter dieser Überschrift wird der Hilfetext angefordert und das Programmfenster geschlossen.
Übrigens: FotoView wird aus den Eingabemoduln (die die FotoView-Technik unterstützen) über den Kamerabutton gestartet.
Es empfiehlt sich, das FotoView-Fenster geöffnet zu lassen, da FotoView beim nächsten Klick auf den Kamerabutton die Objekte automatisch bei gleichbleibender Kameraposition, Lichtquelle, Zoomausschnitt etc. aktualisiert.
Die Hintergrundbilder haben wir gefunden bei http://www.wallpaperbase.com.
Die Konvertierung der Hintergrundbilder übernimmt NConvert mit freundlicher Genehmigung von Pierre Gougelet (s. auch http://www.xnview.com).
Die DTE®-Bauteilauswahl ermöglicht es, aus DTE®-Anwendungen (meist Eingabemodule von 4H-Programmen) heraus bestimmte, unter DTE® existierende Bauteile auszuwählen um sich mit ihnen zu verbinden oder dort zur Verfügung gestellte Informationen einzuholen.
Es erscheint das nachfolgend dargestellte Programmfenster:
Im linken Fenster stehen die unter DTE® integrierten Schreibtische und Projektordner zur Auswahl.
Initialisierend ist der Ordner ausgewählt, in dem sich das aufrufende Bauteil befindet.
Im Fensterbereich rechts oben sind die Bauteile des aktuell ausgewählten Projektordners aufgelistet.
Die Bauteile können durch Anklicken der Überschriftschaltflächen nach Bauteilbezeichnung, Problemklasse oder zuletzt bearbeitet am ... sortiert werden.
Ist ein Bauteil ausgewählt, können Informationen zu diesem Bauteil im Fensterbereich unten rechts
eingeblendet werden. Klicken Sie hierzu auf die logische Schaltfläche Bauteilinformationen anzeigen.
Klicken Sie auf aktualisieren, um das Programm dazu zu bringen, den kompletten Datenzustand neu einzulesen. Hierdurch werden ggf. Änderungen sichtbar, die sich im Laufe der Zeit (nach Programmstart) ergeben haben.
Durch Anklicken des bestätigen-Buttons wird das Fenster zur Bauteilauswahl geschlossen und die Information zum aktuell ausgewählten Bauteil an das aufrufende Programm übergeben.
Die DTE®-Schnittgrößenauswahl ermöglicht es, aus berechneten und exportierten Schnittgrößensätzen bestimmte Schnittgrößen auszuwählen, ggf. zu transformieren und das Auswahlergebnis an aufrufende (importierende) Prozesse weiterzuleiten.
Dies erfolgt stets von einem Bauteil, das zuvor über die Bauteilauswahl bestimmt wird.
Die exportierenden Bauteile müssen i.d.R. auf den Export von Schnittgrößen vorbereitet werden.
Dies erfolgt durch Definition von Kontrollpunkten, an denen der logische Schalter Schnittgrößenexport gesetzt sein muss, in den zugeordneten grafischen Eingabemoduln.
Nach Durchführung der Berechnung werden für die Kontrollpunkte Schnittgrößen zur Verfügung gestellt, die vom Schnittgrößenauswahlmodul eingelesen werden können.
Das Programm zur Schnittgrößenauswahl erscheint in zwei unterschiedlichen Modi
im Normalmodus und
im situationsbezogenem Modus
Welcher Modus aktiviert wird, entscheidet das aufrufende Programm.
 
Schnittgrößenauswahl im Normalmodus
Nachfolgend ist das Programmfenster des Schnittgrößenauswahlmoduls dargestellt.
Bild vergrößern
In diesem Fenster sind die auswählbaren Schnittgrößen in einer Baumstruktur dargestellt.
Zunächst ist der Baum zusammengeklappt und zeigt allein die Kontrollpunkte des exportierenden Bauteils (weiße Schrift auf blauem Hintergrund) an.
Kontrollpunkte haben Bezeichnungen wie Schnitt 2: Stab 87 bei s=0.00m oder Lagerknoten 126.
Durch Anklicken des [+]-Symbols öffnet sich der Baum und gibt die Sicht auf die zugeordneten Schnittgrößen frei.
Die Schn. sind wiederum sortiert nach Lastfallergebnissen (Einwirkungen, Lastfälle) und Nachweisergebnissen (Extremierungen, Lastkollektive, Zusammenfassungen), sodass die Strukturen der Belastung sowie der Nachweise
des exportierenden Systems sichtbar werden.
Schnittgrößen sind allgemein gegeben durch die Normalkraft N (stets in l-Richtung wirkend), zwei senkrecht
zueinander stehende Querkräfte (mit V bezeichnet), ein Torsionsmoment T (um die l-Achse drehend) und zwei Biegemomente M.
Das importierende Modul zeigt dem Schnittgrößenauswahlmodul bei Aufruf durch gelbe spaltenweise Hinterlegung
an welche Schnittgrößen importiert werden sollen.
In der o.a. beispielhaften Darstellung sind dies die Schnittgrößen N, Vn, Mm, die etwa für einen Anschluss innerhalb eines ebenen Rahmens relevant sind.
Die dargestellten Zeilen können durch Anklicken mit der Maus ausgewählt werden; ausgewählte Zeilen werden
hellblau hinterlegt.
Die hierdurch bestimmten relevanten Schnittgrößen werden in roter Farbe fett dargestellt.
Es können auch ganze Blöcke ausgewählt werden. Hierzu sind alle auswählen oder, um dies wieder rückgängig zu machen, alle abwählen anzuklicken.
Durch Klicken des grünen Hakens werden das Fenster geschlossen und die ausgewählten Schnittgrößen an das aufrufende (importierende) Programm übergeben.
Das rote X bricht den Dialog ohne Schnittgrößenübergabe ab und das blaue Fragezeichen
führt zum Hilfetext.
über das nebenstehende Symbol wird die aktuelle Auswahl komplett abgewählt
über das nebenstehende Symbol kann die aktuelle Auswahl auf eine eindeutig unterscheidbare Untermenge reduziert werden.
Bei der blockweisen Auswahl einer Extremierung kommt es häufig vor, dass Zeilen ausgewählt werden,
die aus derselben Summierungsvorschrift gebildet wurden und somit vollständig identische Schnittgrößen enthalten.
Da das aufrufende Programm i.d.R. jede relevante Schnittgrößenkombination nur einmal benötigt, ist es
sinnvoll, hier entsprechend zu reduzieren.
wenn eine Reihe von Anschlüssen gleichartig ausgeführt werden sollen, werden einander zugeordnete Schnittgrößen unterschiedlicher Schnitte (Kontrollpunkte) benötigt.
Wurden von einem Schnitt A die relevanten Schnittgrößen einer Extremierung ausgewählt und übergeben, müssen nun in einem zweiten Anlauf die Schnittgrößen von einem Schnitt B unter den gleichen Summierungsvorschriften und in derselben Reihenfolge (wie zuvor am Schnitt A) zusätzlich importiert werden.
Zunächst sind die vom Schnitt A bereits importierten Schnittgrößen auszuwählen und der dargestellte
Button anzuklicken.
Es erscheint ein Eigenschaftsblatt, in dem die Summierungsvorschriften der aktuellen Schnittgrößenauswahl dargestellt sind.
Im unteren Bereich des Eigenschaftsblatts kann nun ausgewählt werden, in welchem Schnitt diese Summierungsformeln angewandt werden sollen.
Der Schnitt B ist auszuwählen und das Eigenschaftsblatt zu bestätigen.
Hierdurch wird dem Schnitt B ein neuer Block Satz kopierter Summierungsformeln unter der Überschrift temporäre, benutzerdefinierte Kombinationen hinzugefügt bei dem die dort vorherrschenden Schnittgrößen
mit genau dieser Faktorisierung überlagert wurden.
Die Schnittgrößen des Schnitts A werden hierbei automatisch ab- und die neu gewonnenen Schnittgrößen ausgewählt, sodass sie nun direkt an das aufrufende (importierende) Programm übergeben werden können.
Insbesondere bei räumlichen Systemen ist es mitunter erforderlich, das Koordinatensystem zu drehen in dem die Schnittgrößen definiert sind.
Wenn das anfordernde Programm etwa die Schnittgrößenkombination N, Vn und Mm benötigt, das l-m-n-System
des Stabes im exportierenden Modul aber tatsächlich gegenüber dem vermeintlichen um 90 Grad gedreht wurde,
wird eine entsprechende Transformation erforderlich, damit die richtigen Schnittgrößen übergeben werden.
Ist ein Schnitt geöffnet und sind somit seine Schnittgrößen sichtbar, wird in der Kopfzeile des Schnitts der nebenstehend dargestellte Transformationsbutton angeboten, der die Manipulation des Koordinatensystems im o.a. Sinne ermöglicht.
Das nebenstehende Eigenschaftsblatt erscheint.
Wird hierin die Schaltfläche Stabrichtung umdrehen angeklickt, wird (nach Bestätigen des Eigenschaftsblatts) das lmn-System entspr. nachfolgender Abbildung umgedreht.
Des Weiteren kann das lmn-System um die Stabachse
(= l-Achse) um ein Vielfaches von 90° gedreht werden.
Die möglichen Ergebnisse können der Abbildung rechts entnommen werden.
Man beachte, dass das Verdrehen des zugrunde liegenden Koordinatensystems i.A. das Umkehren von Vorzeichen
sowie das Vertauschen unterschiedlicher Spalten in der Schnittgrößentabelle zur Folge hat!
Letztendlich können die Vorzeichen der einzelnen Schnittgrößenkomponenten umgedreht werden.
Nach Bestätigen des Eigenschaftsblatts werden die Transformationen direkt umgesetzt, sodass das Ergebnis in den Schnittgrößentabellen eingesehen werden kann.
Da die Staborientierung eines bestimmten Stabes an dem im exportierenden Programm ein Kontrollpunkt definiert wurde im Augenblick der Schnittgrößenauswahl nicht unbedingt vor dem
inneren Auge des importierenden Anwenders steht, wird im Augenblick des Aufrufs des Transformationseigenschaftsblatts automatisch ein FotoView-Fenster geöffnet in dem das globale Koordinatensystem, das Gesamtsystem (aus dem exportierenden Modul) mit Kennzeichnung des Kontrollpunkts und -stabes sowie die aktuelle Lage des lmn-Systems dargestellt werden.
Die Darstellung im FotoView-Fenster reagiert direkt auf Änderungen im Transformationseigen- schaftsblatt, sodass die entsprechenden Rotationsvorschriften sofort kontrolliert werden können.
 
Schnittgrößenauswahl im situationsbezogenen Modus
Im situationsbezogenen Modus werden i.d.R. Schnittgrößen mehrerer Schnitte benötigt, die in Beziehung
zueinander stehen. Beispiel
Wie in der nebenstehenden Skizze dargestellt, soll der Anschluss eines Riegels an eine durchgehende Stütze nachgewiesen werden.
Je nach materialspezifischer Norm werden zur Nachweisführung u.U. alle
hier angetragenen Schnittgrößen benötigt.
Dies sind zu den Extremalen eines Schnitts auch die jeweils Zugehörigen
der verbleibenden Schnitte.
Es ist damit der komplette Satz aus den ausgewählten Extremalen aller beteiligten Schnitte im Koordinatensystem der Nachweisebene zu
generieren, das nicht unbedingt mit den Koordinatensystemen (lmn)
der angreifenden Stäbe übereinstimmen muss.
Prinzipiell ist es durchaus möglich, die entsprechenden Werte auch im Normalmodus herauszufiltern. Dies ist jedoch hinreichend schwierig und
nur über mehrmaliges Aufrufen des Moduls zu erreichen.
 
Auf Grund dieser Komplexizität geht das Programm im situationsbezogenen Modus in zwei Phasen vor, der Indentifizierung und anschließend der oben beschriebenen Schnittgrößenauswahl.
In der Identifizierungsphase müssen zunächst aus der Menge der definierten Schnitte (Kontrollpunkte) die für den Nachweis relevanten Schnitte herausgesucht werden.
Um bei dem o.a. Beispiel zu bleiben, muss festgelegt werden, welcher Kontrollpunkt die Riegelschnittgrößen
und welche Kontrollpunkte die Stützenschnittgrößen oberhalb und unterhalb des Schnitts liefern.
Wird in der Identifizierungsphase ein Schnitt anklickt,
erscheint ein Menü, in dem dem Schnitt ein Attribut Binder, Stütze (oben) bzw. Stütze (unten) zugeordnet werden kann,
das dann in einem rot hinterlegten Block angezeigt wird.
In einem FotoView-Fenster werden die so bestimmten Kontrollpunkte mitsamt den zugehörigen Stäben zur
räumlichen Kontrolle dargestellt.
Die im Bild oben getroffene Auswahl identifiziert den
Schnitt 8 als Lieferanten der Binder-Schnittgrößen,
während die Schnitte 7 und 9 die Schnittgrößen der
Stützen (oben bzw. unten) liefern.
Sind alle Nachweisobjekte identifiziert, kann durch Anklicken des dargestellten weiter-Buttons in die eigentliche Schnittgrößenauswahl gewechselt werden.
Die Schnittgrößenauswahl reagiert prinzipiell wie bereits im Normalmodus beschrieben, jedoch werden hier nicht
mehr alle Kontrollpunkte, sondern nur noch die identifizierten nachweisrelevanten Schnitte zur Auswahl angeboten.
Nach Bestätigen der getroffenen Schnittgrößenauswahl generiert das Programm sämtliche zugeordneten
Schnittgrößen der jeweils anderen Schnitte zur Auswahl hinzu und übergibt alle Werte an das aufrufende
Programm.
Im situationsbezogenen Modus bekommt das aufrufende Programm auch die schnittbezogenen Informationen
(Profil, lmn-Koordinatensystem etc.) zur Verfügung gestellt und kann dadurch erforderliche Transformationen selbständig durchführen. Aus diesem Grunde wird im situationsbezogenen Modus bei der Schnittgrößenauswahl
auch kein Transformationsbutton wie im Normalmodus angeboten.
Um eine nachträgliche Transformation überhaupt zu ermöglichen, wird im situationsbezogenen Modus auch
stets der komplette Schnittgrößensatz (3 Kraftgrößen, 3 Momente) übergeben. Das Herausfiltern der relevanten Schnittgrößen der betrachteten Ebene nach Durchführung der Transformation liegt deshalb ebenfalls beim
aufrufenden Programm.
Der DXF(2D)-Filter dient dazu, geometrische Informationen aus DXF-Dateien herauszufiltern und an
4H-Programme direkt oder als Vorlage weiterzuleiten.
Das DXF-Filter-Programm wird aus den einzelnen Anwendungsprogrammen heraus gestartet.
Nach Eingabe des DXF-Dateinamens und Bestätigen des Analysefensters erscheint die
CAD-Zeichnung im Darstellungsfenster des Programms.
Die Buttons in der Kopfzeile bieten folgende Funktionen.
Öffnen einer neuen (anderen) DXF-Datei
Häufig sind CAD-Zeichnungen mit Informationen überladen, die für den Statiker uninteressant sind (z.B. Möblierung).
Der DXF-Filter bietet deshalb Funktionen an, überflüssige grafische Informationen herauszufiltern.
CAD-Objekte sind i.d.R. bestimmten Layern zugeordnet.
Der Layerfilter ermöglicht die Ausblendung der Linien, die bestimmten, auswählbaren Layern zugeordnet sind.
der Linientypfilter ermöglicht die Ausblendung der Linien, die von einem bestimmten, auswählbaren Linientyp (durchgezogen, gestrichelt, strichpunktiert ...) sind
der Farbfilter ermöglicht die Ausblendung der Linien, die in einer bestimmten, auswählbaren Farbe dargestellt sind.
Das Eigenschaftsblatt des Farbfilters ist nebenstehend exemplarisch für alle Filter dargestellt.
Durch Klicken der logischen Schalttafeln (Häkchen) wird die zugehörige Farbe deaktiviert.
Nach Bestätigen des Eigenschaftsblatts verschwinden die Linien der gewählten Farbe im Darstellungsfenster.
der Blockfilter ermöglicht die Ausblendung der Linien, die in bestimmten, auswählbaren Blöcken definiert sind
nach Aktivierung des nebenstehend dargestellten Buttons erscheint ein Fadenkreuz im Darstellungsfenster.
Mit Hilfe der Mausbewegung wird das Fadenkreuz in eine Ecke eines gedachten Rechtecks geführt.
Nach Drücken der linken Maustaste wird mit gedrückt gehaltener Maustaste das Rechteck aufgespannt.
Nach Lösen der linken Maustaste wird in das so definierte Rechteck hineingezoomt.
durch Klicken des dargestellten Buttons kehrt die Darstellung zum vorangegangenen (größeren)
Ausschnitt zurück
... wird der Ausschnitt auf die gesamte Zeichnung eingestellt
Beim Import von geometrischen Informationen ist die Skalierung von besonderer Bedeutung.
Die grafischen Objekte müssen im Zielsystem im richtigen Maßstab an der richtigen Stelle landen.
Hierbei kann auch eine Drehung bzw. Spiegelung der Zeichnung notwendig werden.
Um die hierfür erforderlichen Festlegungen möglichst elegant vorgeben zu können, ermöglicht der DXF-Filter die Definition zweier Skalierungspunkte.
durch Klicken des nebenstehend dargestellten Buttons wird der erste Skalierungspunkt festgelegt.
Es erscheint ein Fadenkreuz, mit dem ein ausgewählter Punkt in der Zeichnung festgelegt wird.
Im folgenden Eigenschaftsblatt werden die Koordinaten angegeben, die der ausgewählte Punkt im
Zielsystem erhalten soll.
mit dem zweiten Skalierungspunkt ist in gleicher Weise zu verfahren, wobei natürlich ein anderer Punkt ausgewählt werden muss, der auch im Zielsystem andere Koordinaten haben wird
Mit Hilfe dieser beiden einfachen Angaben kann der DXF-Filter die erforderliche Transformationsvorschrift ermitteln.
Es handelt sich hierbei i.A. um eine Verschiebung, Skalierung und ggf. eine Drehung unter Wahrung der Längen-
und Winkelverhältnisse.
Aufruf des Hilfe-Manuals
Beenden des Programms
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