Seite überarbeitet Nov. 2014
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Allgemeines ..........................
Fremdsprachen ......................
 
Viewer ...................................
Bemerkungen .........................
RTF-Export ............................
 
der DTE®-Druckmanager ist die von DTE® zur Verfügung gestellte, zentrale Instanz zur Verwaltung und Ausgabe von Drucklisten
Drucklisten werden i.d.R. von den 4H-Programmen im pcae-eigenen OLI-Format (Output Listing Interface) erzeugt.
Diese Anwendungsprogramme bieten außerdem in ihren grafischen Oberflächen ein Druckersymbol an, mit dessen Hilfe der Druckmanager aufgerufen werden kann.
Des Weiteren kann der Druckmanager auch direkt aus DTE® heraus aufgerufen werden, wenn ein Bauteil ausgewählt ist, oder aus der DTE®-Schublade heraus, um den Druckmanager zu konfigurieren.
Das Fenster des DTE®-Druckmanagers weist neben der Kommandozeile im oberen Bereich wie nebenstehend dargestellt drei Unterfenster aus.
Im Drucklistenbereich werden die zum aktuell ausgewählten Bauteil gehörenden Drucklisten zur Auswahl angeboten.
Im schmalen linken Fenster werden die aktuell definierten Ausgabegeräte zur Auswahl angeboten.
Das registergesteuerte Eigenschaftsfenster bietet die zum ausgewählten Ausgabegerät gehörenden Eigenschaften zur Einsicht und Bearbeitung an.
Der Begriff Ausgabegerät ist sehr universell zu verstehen.
Natürlich ist hier zunächst der normale, unter Windows installierte Drucker aufzuführen.
Es können auch mehrere Drucker unter DTE® eingerichtet werden, selbst dann, wenn sie sich nicht durch das Endgerät, sondern nur durch die Eigenschaften der Darstellung (wie etwa Kopfzeilen) unterscheiden.
Dies wird durch die Tatsache ermöglicht, dass die Eigenschaften stets dem ausgewählten Ausgabegerät
zugeordnet sind.
Ein Drucker lässt sich auch als DTE®-Standarddrucker definieren, so dass die lästige Druckerauswahl beim Start des Druckmanagers entfällt und kleinere Ausdrucke aus den 4HRechenprogrammen ohne weiteren Interaktionsbedarf durchgeführt werden können.
Um ein Ausgabegerät zu erzeugen, muss die linke der beiden hier dargestellten Schaltflächen angeklickt werden, die in der Kopfzeile des Druckmanagers angeboten werden.
Es erscheint ein zusätzliches Symbol im Ausgabegerätebereich.
Da es automatisch ausgewählt wird, erscheinen seine Eigenschaften im Eigenschaftsfenster unter Register Gerät.
Ein Klick auf die rechte Schaltfläche löscht das aktuell ausgewählte Ausgabegerät.
Unter Register Gerät wird zwischen vier Gerätetypen unterschieden:
Drucker
Ein Drucker ist ein Gerät, das unter Windows bekannt und dessen Treibersoftware unter Windows installiert ist.
Dies bedeutet nicht, dass das Endgerät auch physikalisch als Hardware einen Drucker darstellen muss.
Häufig werden hier auch sogenannte pdf-Writer verwendet, die als Freeware-Tools im Internet angeboten werden. Diese bringen die Drucklisten nicht aufs Papier, sondern erzeugen eine pdf-Datei, die sich z.B. zum Versand via E-Mail eignet.
Es können im Druckmanager auch mehrere Drucker eingerichtet werden, die alle auf dasselbe (windowsspezifische) Endgerät zielen, sich jedoch durch layouttechnische Eigenschaften wie Kopfzeilen und Firmenlogos unterscheiden.
Es wird empfohlen, einen Drucker als DTE®-Standard-Drucker zu deklarieren. Hierdurch wird es den 4H-Programmen ermöglicht, kleinere Druckaufträge direkt auf dem DTE®-Standard-Drucker auszugeben, ohne dass weitere Interaktionen im Druckmanager erforderlich sind.
Viewer
Ein Viewer ist der von DTE® zur Verfügung gestellte Viewer zur Einsichtnahme der Drucklisteninhalte
am Bildschirm.
Auch dem Viewer sind Eigenschaften (Blattgröße, Kopf- und Fußzeilenlayout, Schrifttypen ...) zugeordnet, sodass es u.U. sinnvoll sein kann, mehrere Viewer einzurichten.
Auf jeden Fall sollte ein Viewer eingerichtet sein, der als Standard-Viewer deklariert ist.
Viele 4HProgramme präsentieren ihre Rechenergebnisse im Standard-Viewer. Es ist hierbei sinnvoll, im Register Layout Kopf- und Fußzeilen für den Standard-Viewer auszuschalten, da es hier ja nur um die Einsichtnahme der Ergebnisse am Bildschirm geht.
Informationen zur Handhabung des Viewers finden Sie unter Dokumente einsehen.
Textdatei
Eine Textdatei ist eine Datei, die in einem normalen Editor bearbeitet werden kann.
Bei der Ausgabe auf diesem Ausgabegerät werden Überschriften, Tabellenköpfe und Tabelleninhalte aus den Drucklisten gefiltert und in die Datei geschrieben.
Bilder sowie Formatierungsanweisungen wie etwa Schrifttypen und -größe bleiben unberücksichtigt.
Darüber hinaus können keine griechischen Symbole oder sonstige Sonderzeichen berücksichtigt werden.
RTF-Datei
Der Gerätetyp RTF-Datei
kann nur ausgewählt werden, wenn hierfür bei
pcae zuvor
eine Lizenz erworben wurde.
Eine RTF-Datei ist eine Datei, die vom Programm Microsoft Word eingelesen werden kann.
RTF (Rich Text Format) ist ein von Microsoft entwickeltes Format, das dem Datenaustausch zwischen Textverarbeitungsprogrammen unterschiedlicher Hersteller dienen sollte.
Leider ist im Laufe der Weiterentwicklung und der damit einhergehenden Erstellung immer neuerer Versionen mangels eines soliden Ausgangskonzeptes ein ziemliches Durcheinander entstanden, das man letztlich nur noch als Flickschusterei beschreiben kann.
Aus diesem Grunde muss hier gesagt werden: pcae stellt sicher, dass die vom Druckmanager erstellten RTF-Dateien von den Programmen Microsoft Word und Microsoft Word Viewer korrekt dargestellt werden.
Für weitere Produkte, die ebenfalls RTF-Dateien verarbeiten (wie etwa die Programme der
OpenOffive.org-Gruppe) kann die korrekte Wiedergabe aller darzustellenden Elemente der Drucklisten nicht garantiert werden.
Näheres zum RTF-Export finden Sie unter Eigenschaften der RTF-Ausgabe.
Nach Festlegung des Gerätetyps sollten dem Ausgabegerät eine Bezeichnung und ein passendes Symbol zugeordnet werden. Dies geschieht im Eigenschaftsbereich unter Register Gerät.
Handelt es sich bei dem Ausgabegerät um einen Drucker, muss ein Windows-Drucker ausgewählt werden.
Klicken Sie hierzu auf das Schraubenschlüsselsymbol Windows-Drucker auswählen / einstellen.
Es erscheint eine von Windows angebotene Dialog-Box, in der neben der Auswahl des Druckers auch Einstellungen hinsichtlich Papiergröße, Ausrichtung und Druckqualität (Pixeldichte) vorgenommen werden können.
Beachten Sie bitte, dass die besten Ergebnisse mit 300 bzw. 360 dpi (dots per inch) erzielt werden.
Eine höhere Auflösung verbessert nicht das Druckergebnis, sondern verlangsamt nur den Druckprozess.
Ist der Drucker eingerichtet, kann ein Testausdruck angefordert werden.
Gelingt dies nicht bzw. ist das Ergebnis unbefriedigend, kann unter Druckmodus versucht werden, den Fehler durch Modifikation bestimmter Ausgabeparameter zu beheben. Dies ist jedoch nur in extrem seltenen Fällen (meist bei sehr alten Druckern) erforderlich.
Handelt es sich bei dem Ausgabegerät um einen Viewer oder um eine RTF-Datei, kann die Blattgröße direkt vorgegeben werden.
Letztlich können noch die vom Druckmanager einzuhaltenden Randabstände vorgegeben werden. Die Voreinstellungen hierfür lauten: links 20 mm, oben, rechts und unten 10 mm.
Diese Voreinstellungen sollten nicht wesentlich überschritten werden, da andernfalls nicht gewährleistet ist, dass die Schriften, Bilder und Tabellen auf die verbleibende Fläche passen.
Register Layout
Im Register Layout wird das Erscheinungsbild hinsichtlich Kopf- und Fußzeilen festgelegt, die auf jeder Seite des Druckdokumentes ausgegeben werden.
Es wird zwischen den Layoutvorlagen pcae, ZTV-K und minimal unterschieden.
Layoutvorlage pcae
In die pcae-Vorlage kann ein Firmenlogo eingebunden werden, das im Register Layout zur Auswahl steht.
Nachfolgend ein Beispiel für die Kopfzeile.
und die Fußzeile im pcae-Format.
Layoutvorlage ZTV-K
In der ZTV-K-Vorlage werden die Kopf- und Fußzeilen nach der ZTV-K-Spezifikation (Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für Kunstbauten) gesetzt.
Die ZTV-K-Spezifikation ist sehr formal gehalten und speziell für Brückenbauwerke verbindlich vorgeschrieben.
Im Register Layout können zusätzliche Texte für ASB Nr., Block, Vorgang und Archiv Nr. vorgegeben werden.
Darüber hinaus kann die Höhe des Kopf- bzw. Fußzeilenblockes vorgegeben werden.
Nachfolgend ein Beispiel für die Kopfzeile
und die Fußzeile im ZTV-K-Format.
Layoutvorlage minimal
Im Layoutstil minimal wird auf die Ausgabe von Kopfzeilen verzichtet.
Es wird nur eine kleine Fußzeile mit den Angaben Programmbezeichnung / Version / Hersteller / Lizenzkennung ausgegeben.
Bei den Ausgabegeräten Viewer und RTF-Datei kann gänzlich auf die Ausgabe von Kopf- und Fußzeilen
verzichtet werden.
Register Inhalt
Im Register Inhalt wird auf den Bereich zwischen Kopf- und Fußzeilen - also die Darstellung der
Drucklisteninhalte eingegangen.
Schriftstil
Unter Schriftstil kann der Schrifttyp ausgewählt werden.
Hier wird neben den pcae-eigenen Schrifttypen Times, Swiss und Script auch ein beliebiger Windows-Font angeboten.
Getestet wurden die Drucklisten pcae-intern mit den Schrifttypen Times bzw. Swiss.
Für die Tabelleninhalte wird hierbei auf eine pcae-eigene nichtproportionale Schriftart (monospaced font) zurückgegriffen.
pcae-eigene Schrifttypen stehen in den Varianten normal und kursiv zur Verfügung.
Wenn Sie auf einen Windows-Font umschalten, müssen Sie eine Schriftart für Texte und eine Schriftart für
Tabellen festlegen.
Hierbei können Sie auf den Pool der unter Windows installierten Schriftarten zurückgreifen.
Es wird in diesem Falle unbedingt empfohlen, das Ergebnis im Viewer zu überprüfen bevor das mitunter vielseitige Dokument auf dem Drucker ausgegeben wird.
Da viele Windows-Schriftarten sehr gespreizt gesetzt sind, kann es leicht passieren, dass einzelne Zeilen und Tabelleninhalte mit dem gewählten Font nicht mehr auf die Seite passen und folglich am rechten Rand abgeschnitten werden (Clipping-Effekt).
Beim Ausgabegerät RTF-Datei muss auf die installierten Windows-Schriftarten zurückgegriffen werden.
pcae hat hierfür eine getestete Voreinstellung getroffen, die nur wohlbegründet geändert werden sollte.
Farbe
Unter Farbe kann festgelegt werden, ob das Dokument farbig oder in schwarz/weiß ausgegeben werden soll.
Diese Einstellung dient zukünftigen Erweiterungen und ist aktuell wirkungslos, da noch keine 4H-Programme Farbinformationen im OLI-Format hinterlegen.
Sprache
Unter Sprache kann festgelegt werden, in welcher Sprache das Dokument ausgegeben werden soll.
Die voreingestellte Sprache ist deutsch.
Liegt eine Übersetzungsdatei in einer anderen Sprache vor, kann auf diese umgeschaltet werden.
Näheres zu den Übersetzungsdateien s. Übersetzungsdateien.
Tabellen
Tabellen können normal, kompakt oder gar nicht gesetzt werden. Voreingestellt ist normal.
Enthalten die Drucklisten umfangreiche Tabellen, kann durch die Auswahl kompakt die Anzahl der auszugebenden Seiten zu Lasten der Lesbarkeit verringert werden.
Bei besonders breiten Tabellen, die im normalen Modus den Rahmen der Blattgröße sprengen würden, wird automatisch auf den kompakten Modus umgeschaltet.
Werden Tabellen nicht gesetzt, kommt es nur zur Ausgabe der in Grafikrahmen definierten Drucklistenelemente.
Grafiken
Grafiken können vom Setzprozess ausgenommen werden. Es werden sodann nur die tabellarischen
Informationen ausgegeben.
Sollen Grafiken mit ausgegeben werden, kann ein Skalierungsfaktor festgelegt werden, mit dem die Grafiken vergrößert oder verkleinert werden können.
Man beachte, dass nur vektororientierte Grafiken, nicht aber bitmap-orientierte Grafiken skaliert
werden können!
Da es in der Vergangenheit immer wieder zu Irritationen kam, werden die dem Ausgabegerät zugeordneten Eigenschaften unter den Überschriften Tabellen und Grafiken nicht permanent gespeichert.
Register Druckbereich
Im Register Druckbereich können Angaben zur automatischen Nummerierung und zum Druckbereich
festgelegt werden.
Nummerierungen
Unter Nummerierungen kann zunächst festgelegt werden, ob das Dokument mit Angabe des Datums ausgegeben werden soll.
Ist dies der Fall, kann hierfür entweder das aktuelle Datum oder ein beliebig vorzugebendes Datum gewählt werden.
Soll das Dokument mit Seitennummern ausgegeben werden, kann die erste Seitennummer vorgegeben werden.
Dasselbe gilt für eine zusätzliche Blattnummer, die darüber hinaus noch mit einem Präfix versehen werden kann.
Druckbereich
Unter Druckbereich wird festgelegt, ob das gesamte Dokument (die Inhalte aller ausgewählten Drucklisten) oder nur ausgewählte Seiten ausgegeben werden sollen.
Wird hier ausgewählte Seiten aktiviert, können die auszugebenden Seitennummern vorgegeben werden.
Darunter kann unter der Überschrift Druckauswahl zwischen Alle angegebenen Seiten, Nur ungerade Seiten und Nur gerade Seiten gewählt werden.
Die letztgenannten Fälle ermöglichen die papiersparende doppelseitige Ausgabe.
Da die Festlegungen unter der Überschrift Druckbereich eher in Beziehung zu den ausgewählten Drucklisten als zum ausgewählten Ausgabegerät stehen, werden auch diese Angaben nicht permanent gespeichert.
Register Kopfzeilen
Im letzten Register Kopfzeilen werden die Kopfzeilen angegeben.
Die Kopfzeilen werden bei Verwendung der Vorlagen pcae bzw. ZTV-K im Kopfbereich auf jeder Seite ausgegeben.
Vgl. hierzu Register Layout.
Im Drucklistenbereich sind alle zum aktuell ausgewählten DTE®-Bauteil existierenden Drucklisten aufgelistet.
Die Drucklisten können dort durch Anklicken mit der Maus aus- bzw. abgewählt werden.
Um alle existierenden Drucklisten gleichzeitig aus- bzw. abzuwählen, nutzen Sie die symbolischen Schalttafeln im unteren rechten Bereich.
Die nachfolgend beschriebenen Aktionen beziehen sich auf die aktuell ausgewählten Drucklisten.
Ein Mausklick über dem Druckersymbol (linke Schaltfläche) bewirkt, dass die ausgewählten Drucklisten auf dem aktuell ausgewählten Ausgabegerät ausgegeben werden.
Handelt es sich hierbei um einen Drucker, wird der Ausdruck gestartet.
Handelt es sich um einen pdf-Writer, wird die pdf-Datei erzeugt.
Handelt es sich wiederum um ein Ausgabegerät vom Typ RTF-Datei oder Textdatei, werden die entsprechenden Filtermodule aktiviert.
Ein Mausklick über dem Fernglassymbol (mittlere Schaltfläche) bewirkt, dass der DTE®-eigene Viewer gestartet wird.
Dieser zeigt die Drucklisten mit den Eigenschaften des aktuell ausgewählten Ausgabegerätes an.
Es darf folglich davon ausgegangen werden, dass das Ergebnis auf dem Drucker genauso aussieht, wie im Viewer dargestellt, was insbesondere auch die Aufteilung der Drucklisteninhalte auf die einzelnen Seiten betrifft.
Ein Mausklick über dem Mülleimersymbol (rechte Schaltfläche) bewirkt, dass die ausgewählten Drucklisten
gelöscht werden.
Ein Mausklick über der nebenstehend dargestellten Schaltfläche ruft ein Programm auf, mit dem die Druckliste Bemerkungen inhaltlich bearbeitet werden kann.
Näheres hierzu s. Bemerkungen bearbeiten.
Ein Mausklick über der nebenstehend dargestellten Schaltfläche ruft ein Programm auf, mit dem Übersetzungsdateien für die fremdsprachliche Ausgabe bearbeitet werden können.
Näheres hierzu s. Übersetzungsdateien.
Ein Mausklick über der nebenstehend dargestellten Schaltfläche ruft das Hilfe-Manual hervor.
Ein Mausklick über der nebenstehend dargestellten Schaltfläche beendet den DTE®-Druckmanager.
Änderungen bzgl. Anzahl und Eigenschaften der Ausgabegeräte werden gespeichert und stehen beim
nächsten Aufruf wieder zur Verfügung.
Die Drucklistenvorschau (Viewer) ermöglicht dem Benutzer die Einsichtnahme in die Drucklisten
am Bildschirm.
Wird der Viewer direkt aus dem Fenster des Druckmanagers (wie unten dargestellt) gestartet, erfolgt die Darstellung mit den Eigenschaften des aktuell ausgewählten Ausgabegerätes.
Wird der Viewer direkt aus anderen Anwendungsprogrammen aufgerufen, erfolgt die Darstellung mit den Eigenschaften des Standard-Viewers.
Auf der linken Seite des Viewerfensters ist das Inhaltsverzeichnis des Dokuments in einer Baumstruktur dargestellt.
Wird ein Element des Baums angeklickt, erscheint die korrespondierende Dokumentenseite im rechten Hauptfenster.
Mit Hilfe der Interaktionselemente im oberen Bereich kann der Viewer gesteuert werden:
erste Seite anzeigen
vorangegangene Seite anzeigen
gewünschte Seitennummer eingeben
nächste Seite anzeigen
letzte Seite anzeigen
Inhaltsverzeichnis ein- / ausblenden
Ausschnitt manuell vergrößern. Es kann ein rechteckförmiger Bereich mit gedrückt gehaltener Maustaste markiert werden, der sodann im Darstellungsbereich angezeigt wird.
Ausschnitt auf vorangegangenen Zustand zurücksetzen
Ausschnitt so wählen, dass die gesamte Seite optimal dargestellt wird
Vergrößerungsmaßstab direkt vorgeben
Ausschnitt exportieren.
Ein rechteckförmiger Bereich des aktuellen Fensterinhaltes kann markiert und in eine namentlich vorzugebende Bitmap-Datei exportiert werden.
Diese Datei kann in externen Programmen bearbeitet (z.B. Microsoft Paint) oder eingefügt
(z.B. Microsoft Word) werden.
Hilfedokument aufrufen
Viewer beenden
Die Navigation durch die Seiten kann auch mit Hilfe der Pfeiltasten auf der Tastatur mit den bei Viewern üblichen Funktionen durchgeführt werden.
Befindet sich die Darstellung in einem Ausschnitt, kann dieser mit gedrückt gehaltener Maustaste im Fenster verschoben werden.
Die Standardsprache, in der pcae-Programme Drucklisten erzeugen, ist Deutsch.
Durch einen kleinen Trick können Texte in Drucklisten aber direkt vor der Ausgabe durch einen fremdsprachigen Text ersetzt werden.
Hierzu wird eine Übersetzungsdatei benötigt.
Übersetzungsdateien können (soweit angeboten) bei pcae erworben oder vom Benutzer selbst erstellt werden.
Der DTE®-Druckmanager bietet ein Werkzeug an, mit dem die Erzeugung und die Modifizierung der Übersetzungsdateien möglich ist. Es wird durch Anklicken des Wörterbuchsymbols in der Steuerleiste des DTE®-Druckmanagers gestartet.
Benutzerdefinierte Übersetzungsdateien werden in der Schublade des Schreibtisches gespeichert.
Nach Start des Programms erscheint ein Eigenschaftsblatt zur Auswahl einer Übersetzungsdatei.
Mit den symbolischen Schalttafeln werden folgende Aktionen angesteuert:
eine neue Übersetzungsdatei wird erzeugt. Der Name der Sprache muss hierbei angegeben werden.
die aktuell ausgewählte Übersetzungsdatei wird gelöscht
die aktuell ausgewählte Übersetzungsdatei wird umbenannt
das Programm wird abgebrochen
der Hilfetext wird eingeblendet
die Bearbeitung der aktuell ausgewählten Übersetzungsdatei wird gestartet
Wird der blaue Haken angeklickt, erscheinen die ersetzbaren Textzeilen aller im Druckmanager ausgewählten Drucklisten im Bearbeitungsfenster.
Es wird empfohlen, das Fenster (im Gegensatz zur nachfolgenden Darstellung) zu maximieren, um einen größtmöglichen Überblick über die Inhalte zu bekommen.
Das Fenster ist in die Register Textzeilen, Tabellenköpfe, Inhalte und Übersetzungen geteilt.
Im Register Textzeilen sind alle allgemeinen Textzeilen wie Über- und Unterschriften, Erläuterungen, Anmerkungen
etc. aufgeführt.
Im Register Tabellenköpfe sind alle definierten Tabellenköpfe inkl. evtl. vorhandener Dimensionszeilen aufgeführt.
Im Register Inhalte sind alphanumerische Begriffe aufgelistet, die sich in den Tabellen oder Grafiken befinden.
Die ersten drei Register ähneln sich inhaltlich und schematisch. In der obersten Zeile sind Symbole eingeblendet, die das Auffinden bestimmter Zeichenketten vereinfachen.
ein Klick auf das nebenstehend dargestellte Symbol sorgt dafür, dass die nachfolgenden Textzeilen in alphabetischer Reihenfolge dargestellt werden.
ein Klick auf das nebenstehend dargestellte Symbol sorgt dafür, dass die nachfolgenden Textzeilen in der Reihenfolge dargestellt werden, wie sie in der Druckliste vorkommen.
ein Klick auf das nebenstehend dargestellte Symbol startet die Suche nach einem zuvor festzulegenden Suchtext. Die Suche beginnt von der ersten Zeile an. Wird eine Zeile mit dem Suchtext gefunden, wird die Zeile eingeblendet und markiert.
ein Klick auf das nebenstehend dargestellte Symbol reagiert wie oben beschrieben, jedoch beginnt die Suche ab der aktuell eingeblendeten und markierten Zeile.
Die nachfolgenden Zeilen weisen den Text im deutschen Original und den zugeordneten fremdsprachigen
Ersatztext aus.
Kommt der Text aus einer von pcae erworbenen (geschützten) Übersetzungsdatei, wird er blau dargestellt.
Handelt es sich um eine benutzereigene Übersetzung, wird er grün dargestellt.
Noch nicht übersetzte Ersatztexte werden rot dargestellt.
Der o. a. Abbildung kann somit entnommen werden, dass bisher noch keine Übersetzungen für die dargestellten Textzeilen existieren.
jedem Zeilenpaar ist eine symbolische Schalttafel vorangestellt.
Wird diese angeklickt, werden die Zeilen in das Register Übersetzungen kopiert und das Register Übersetzungen aktiviert.
Hier kann die Übersetzung vorgenommen bzw. bearbeitet werden.
Im Register Übersetzungen sind die benutzereigenen Übersetzungen aufgeführt.
Ein Klick auf die hier in der Kopfzeile angebotenen Schalttafeln hat folgende Auswirkungen:
es wird ein neuer (leerer) Eintrag eingerichtet
der aktuelle Inhalt des Registers Übersetzungen wird in dieÜbersetzungsdatei übernommen und die Darstellungen in den ersten drei Registern werden aktualisiert.
Alle weiteren Schalttafeln (alphabetische Reihenfolge, suchen ...) reagieren sinngemäß wie bereits weiter
oben beschrieben.
Den Zeilenpaaren vorangestellt ist auch hier wieder eine symbolische Schalttafel.
ein Klick auf dieses Symbol aktiviert den Eintrag. D.h., die beiden Zeilen werden durch zwei numerische Eingabefelder ersetzt, die inhaltlich bearbeitet werden können.
ist ein Eintrag aktiviert, erscheint ein Mülleimersymbol vor dem Eintrag. Durch einen Klick hierauf kann der Eintrag aus der Übersetzungstabelle entfernt werden.
Die typische Bearbeitungsweise einer Übersetzungsdatei soll an einem einfachen Beispiel erläutert werden.
Im Register Textzeilen befinde sich folgender Eintrag:
Hierzu gibt es offensichtlich noch keine Übersetzung.
Um diese einzurichten, wird das neben den beiden Zeilen stehende Symbol angeklickt. Automatisch wird hierdurch in das Register Übersetzungen gewechselt, in dem folgende Darstellung erscheint:
In die zweite Zeile kann nun der Ersatztext eingetragen werden.
Um diese Übersetzung wirksam werden zu lassen, muss das nebenstehend dargestellte Symbol angeklickt werden. Im Register Textzeilen befindet sich nun folgender Eintrag:
Prinzipiell war das alles. Wenn alle Textzeilen auf diese Art übersetzt wurden und in den ersten drei Registern keine roten Einträge mehr existieren, ist die Arbeit getan.
Die Datei kann abschließend gespeichert (Menüpunkt Datei speichern) und das Programm beendet werden.
Wird nun im DTE®-Druckmanager im Register Inhalt auf die Sprache "englisch" umgeschaltet, wird anstelle von
Folgendes zur Ausgabe gelangen, was mit Hilfe des Viewers leicht überprüft werden kann.
übersetzen Sie möglichst komplette Textzeilen!
Natürlich lassen sich auch einzelne Worte übersetzen. Wenn etwa die Worte "der", "die" und "das" mit "the" und "ein" und "eine" mit "a" übersetzt werden, so könnte im Register Textzeilen Folgendes erscheinen:
Dies führt i.d.R. zu keinem vernünftigen Ergebnis.
Der Druckmanager sucht bei jeder Zeile stets nach der längsten Entsprechung.
Wenn nun noch zusätzlich die Zeichenkette "Auf der linken Seite sind die Beziehungen" mit "On the left side are the relations of" übersetzt wird, so wird das erste "the" ignoriert und es erscheint immerhin
Das beste Ergebnis wird natürlich erzielt, wenn der gesamte Textblock komplett übersetzt wird.
Dies verringert auch die Wahrscheinlichkeit, dass dieselbe Textphrase an einer anderen Stelle in einem anderen Zusammenhang noch einmal auftaucht, dort aber anders übersetzt werden müsste.
beachten Sie Sonderzeichen!
Mitunter sind in den Text Sonderzeichen eingestreut. Diese steuern den Setzungsprozess und beginnen
mit dem Zeichen .
So bedeutet der Ausdruck bMomentr, dass das Wort "Moment" fett gesetzt werden soll.
Der Ausdruck MN/m/2r besagt, dass das Zeichen 2 hoch zu setzen ist. In der Druckliste erscheint sodann MN/m2.
Mit r wird eine setztechnische Anweisung abgeschlossen.
Das Löschen von setztechnischen Anweisungen kann zu unerwünschten Nebeneffekten führen.
Würden in dem Satz "Spannungen werden in MN/m2 ausgegeben." die Zeichen r gelöscht, so würde im Druckdokument der Satz: "Spannungen werden in MN/m2 ausgegeben." erscheinen.
Belassen Sie diese Sonderzeichen so wie sie definiert wurden, insbesondere wenn Sie ihre Wirkungsweise
nicht verstehen.
verschieben Sie keine Tabellenköpfe bzw. -inhalte!
Tabellen werden grundsätzlich mit einem Zeichentyp mit konstanten Breiten (monospaced font) gesetzt.
Hierbei ist darauf zu achten, dass sich Textspalten nicht gegeneinander verschieben.
Aus diesem Grunde sind die Textzeilen in den Registern Tabellenköpfe und Inhalte ebenfalls mit konstanten Zeichenbreiten dargestellt.
Sind die übersetzten Begriffe kürzer als die deutschen, kann das Problem mit hinzugefügten Leerzeichen umgangen werden. Sind die übersetzten Begriffe länger, muss wie im nachfolgend dargestellten Beispiel sinnvoll abgekürzt werden.
Dass das Wort "length" einen Buchstaben mehr enthält, als das Wort "Länge", kann bereits als kritisch
angesehen werden.
Letztlich kann hier nur ein Blick in das endgültige Druckdokument entscheidend sein (s. Kontrollausdruck weiter oben).
Die Zeile mit den Dimensionsangaben wurde nicht übersetzt, da sie in allen Sprachen verstanden werden sollte.
noch ein paar Tricks zu den Tabelleninhalten
Während Tabellenköpfe i.d.R. als Ganzes übersetzt werden können, gilt dies nicht für Tabelleninhalte.
Als Beispiel sei die nachfolgend dargestellte Tabelle aufgeführt, die entsprechend ins Englische übersetzt werden soll:
Das Problem liegt im Wesentlichen darin, dass die Worte "trocken", "bewittert", "durchfeuchtet", als auch "Rechteck", "Plattenbalken" und "Kreis" unterschiedliche Längen gegenüber ihren Übersetzungen haben.
Würde die Zeichenkette "(durchfeuchtet)" direkt mit "(wet)" übersetzt, so würden alle nachfolgenden Zeichen der Zeile um 10 Zeichen nach links verschoben.
Man muss dem Programm also beibringen, dass eine gewisse Anzahl von Leerzeichen hinter der Zeichenkette zum Ersatzbegriff gehören. "(durchfeuchtet)" muss durch "(wet)" ersetzt werden, wobei das Zeichen "" platzhalterisch für ein (unsichtbares) Leerzeichen steht.
Führende Leerzeichen sind hierbei kein Problem.
In der nebenstehenden Darstellung wird die Zeichenkette "Typ" mit "type" und der Begriff "Stab"
mit "bar" übersetzt.
Im ersten Fall muss sichergestellt sein, dass vor dem Wort "Typ" im Originaltext mindestens ein Leerzeichen steht, damit der Begriff gefunden wird. Der zweite Fall wird immer funktionieren.
In allen Fällen besteht der Originaltext wie auch der Ersatztext aus je 4 Zeichen.
Leerzeichen am Ende des Ersatztextes werden durch das Sonderzeichen | vorgegeben.
Dieses Zeichen wird durch die Tastenkombination [Alt Gr] und [<] in das Eingabefeld gesetzt.
Dieses Zeichen muss immer dann eingegeben werden, wenn das letzte Zeichen ein Leerzeichen ist und markiert gewissermaßen (exklusiv) das Ende des Ersatztextes.
Nebenstehend ist der Begriff "(durchfeuchtet)" während der Eingabe im Register Übersetzungen und darunter im nicht ausgewählten Zustand dargestellt.
In der Eingabe markiert der senkrechte Strich das Ende des Ersatztextes.
In der nicht ausgewählten Darstellung kann an der Ausdehnung der weiß hinterlegten Blöcke erkannt werden, dass die Zeichenkettenlängen des Originals mit dem des Ersatztextes übereinstimmen.
Dementsprechend kann "(trocken)" mit "(dry)" und "Plattenbalken" mit "T-Beam" übersetzt werden.
Auch in dem Fall, dass der Ersatztext länger ist als das Original funktioniert diese Methode - zumindest solange hinreichend viele Leerzeichen dem Originaltext folgen.
Da dem Wort "Rechteck" im Original mehrere Leerzeichen folgen, leisten wir uns nebenstehend sogar den Luxus, die Zeichenkette "Rechteck" durch die Zeichenkette
"Rectangle" zu übersetzen, was bewirkt, dass die Übersetzung optisch ansprechender
um ein Zeichen nach rechts in die Spaltenmitte verschoben wird.
Entsprechend ersetzen wir "Kreis" durch "Circle" und erhalten letztlich das am Anfang dargestellte Ergebnis.
Testen
Übersetzungsarbeit in dieser Form ist wie Programmieren. Die höchste Pflicht des Programmierers ist die
ausführliche Testarbeit.
Überprüfen Sie das Ergebnis am Besten in dem vom Druckmanager gesetzten Ausgabedokument.
Mitunter geraten übersetzte Zeilen länger als die originalen Zeilen. Es sollte sichergestellt sein, dass auch die übersetzte Zeile noch auf das Papier passt.
Ob sich Tabellenköpfe verschoben haben, kann ebenfalls am besten auf dem Papier kontrolliert werden.
Es wurde bereits gesagt, dass benutzerdefinierte Übersetzungsdateien in der Schublade des Schreibtisches gespeichert werden.
pcae bietet in Zukunft fertige Übersetzungsdateien zum Kauf an.
Die Übersetzungsdateien werden an anderer Stelle (programmbezogen) inkl. möglicherweise erforderlicher
Rasterbilder installiert.
Die pcae-eigenen Übersetzungsdateien können vom Anwender nicht bearbeitet werden.
Wenn Ihnen eine von pcae gelieferte Übersetzung sprachstilistisch nicht gefällt, haben Sie trotzdem die Möglichkeit, dies zu ändern.
Sie legen einfach eine benutzerdefinierte Datei an, deren Einträge stets Vorrang haben gegenüber der fest
installierten Version.
Betrachtet sei beispielhaft die nachfolgende Abbildung des Eigenschaftsblattes zur Verwaltung der Übersetzungsdateien.
Da pcae-eigene Übersetzungsdateien in grauer Farbe und benutzereigene Übersetzungsdateien in gelber Farbe dargestellt werden, ergibt sich beispielhaft folgender Zustand:
Von pcae gelieferte Übersetzungsdateien existieren in den Sprachen englisch und holländisch. Zur holländischen Version gesellt sich eine benutzerdefinierte Übersetzungsdatei, deren Einträge Vorrang haben. Die Sprache polnisch wird allein durch eine benutzerdefinierte Übersetzungsdatei unterstützt.
Um nun Einträge der englischen Übersetzungsdatei zu ändern, aktivieren Sie das graue Englisch-Buch und klicken
auf den blauen Haken.
Hierdurch wird nun auch für Englisch eine benutzerdefinierte Datei angelegt.
Wenn Sie andererseits, beim Beispiel bleibend, die holländischen Bücher anklicken und dann das Mülleimersymbol betätigen, wird nur das gelbe Buch gelöscht, das für die benutzerdefinierte Übersetzungsdatei steht.
Benutzereigene Übersetzungsdateien werden in der Schublade des Schreibtisches gespeichert und stehen deshalb auch nur diesem Schreibtisch zur Verfügung.
Wenn Sie die selbsterstellte Übersetzungsdatei auch anderen Schreibtischen zur Verfügung stellen wollen, muss sie in die dortigen Schreibtischschubladen kopiert werden.
Dies funktioniert am Einfachsten über die Sicherungsmedien.
Aktivieren Sie hierzu in der Schreibtischschublade die Menüfunktion Schubladeninhalt sichern.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Übersetzungsdateien wie in der unten dargestellten Auswahl und bestätigen Sie das Eigenschaftsblatt.
Wählen Sie ein Sicherungsmedium, auf das alle Schreibtische Zugriff haben (etwa einen freigegebenen Netzwerkordner) oder einen USB-Stick und sichern Sie die Übersetzungsdateien.
Auf den Zielschreibtischen können nun die Übersetzungsdateien über die Funktion Schubladeninhalt laden
installiert werden.
Liegt eine Übersetzungsdatei vor, kann diese immer wieder verwendet werden.
Beim nächsten Projekt werden dieselben Textzeilen wiederum in der übersetzten Form ausgegeben, wenn im Druckmanager die entsprechende Sprache ausgewählt wird.
Leider kann man nie sicher sein, ob das neue Projekt nicht neue Textzeilen enthält, die im (übersetzten) Ausgangsprojekt nicht vorkamen.
Wenn etwa in dem neuen Projekt Stäbe mit gelenkigen Anschlüssen oder elastischer Bettung definiert sind, werden gegenüber dem Ausgangsprojekt möglicherweise zusätzliche Tabellen und Erläuterungen ausgegeben, die - da sie im Ausgangsprojekt fehlten - noch nicht übersetzt wurden.
Dies muss leider stets überprüft werden. Am einfachsten geschieht dies, indem im hier besprochenen Übersetzungswerkzeug nach rot dargestellten Einträgen gesucht wird.
Werden solche gefunden, müssen die entsprechenden Übersetzungen nachgetragen werden. Die Übersetzungsdatei wird dadurch immer vollständiger und berücksichtigt im Endstadium alle Sonderheiten und Eventualitäten.
Selbst dann, wenn das Endstadium für eine bestimmte Programmversion erreicht ist und stets vernünftige Übersetzungsergebnisse liefert, kann eine neue Version bereits wieder um neue Textzeilen in Ausdruck erweitert worden sein.
Im Extremfall könnte gar in einem Patch ein Kommafehler in der Ausgabe korrigiert worden sein, der unwillkürlich dafür sorgt, dass die übersetzte Textzeile (mit Kommafehler) vom Druckmanager nicht mehr gefunden wird.
Ein ständiges Überprüfen des Übersetzungsergebnisses ist folglich stets erforderlich.
Bei den von pcae vertriebenen Übersetzungsdateien versuchen wir stets, die Aktualität und Vollständigkeit sicherzustellen. Auf die benutzerdefinierten Übersetzungsdateien haben wir jedoch keinen Einfluss.
Verfügt die Fremdsprache, in die das Dokument übersetzt werden soll, über Sonderzeichen wie etwa Ê, à, é, æ, ÿ, oder þ, die es in der deutschen Sprache nicht gibt, so kann auf diese Zeichen nicht zugegriffen werden.
In den meisten Drucklisten tauchen immer wieder benutzerdefinierte Eigennamen auf. Wenn etwa eine Einwirkung "Kranbahnträger" und die zugeordneten Lastfälle "Laststellung 1", Laststellung 2" usw. genannt werden, gibt es in der Übersetzungsdatei nicht unbedingt eine Entsprechung hierfür.
Wenn man von vorne herein weiß, dass ein Ausdruck in englischer Sprache erfolgen soll, ist es sinnvoll, diese Eigennamen bereits im Eingabemodul in Englisch zu vergeben.
Einige deutsche Begriffe in den Drucklisten können leider nicht mit dem hier vorgestellten Werkzeug übersetzt werden. Es sind dies deutsche Wörter, die in bitmap-orientierten, vorgefertigten Grafiken (meist erläuternde Systemskizzen) gesetzt sind.
Sie entspringen vorgerasterten Grafikdateien, bei denen eine Texterkennung mit angemessenem Aufwand nicht
möglich ist. Dies muss im aktuellen Zustand akzeptiert werden.
Bei den von pcae vertriebenen Übersetzungsdateien werden diese Grafiken in der entsprechenden Fremdsprache mitgeliefert.
Jedes Bauteil unter DTE® verfügt über eine Druckliste mit der Bezeichnung Bemerkungen, die dazu dient, freie Texte wie Mitteilungen und allgemeine Erklärungen etc. in das Gesamtdokument aufzunehmen.
Das Werkzeug zur Bearbeitung dieser Druckliste wird direkt aus dem Fenster des Druckmanagers heraus durch Anklicken der entsprechenden Schaltfläche wie unten abgebildet aufgerufen.
Das Programm bietet zwei Fenster zur Bearbeitung an.
Das obere stellt den aktuellen Inhalt der Druckliste Bemerkungen zum ausgewählten Bauteil dar.
Im unteren Fenster können Texte als Standardtexte abgelegt werden, die dann auch anderen Bauteilen schreibtischweit zur Verfügung stehen.
Im Einzelnen bedeuten:
Aufruf des DTE®-Editors zur inhaltlichen Bearbeitung des Textes.
Der Button über dem oberen Fenster bearbeitet den Originaltext des Bauteils und der untere Button den aktuell ausgewählten Standardtext.
Löschen des Textes. Der Button über dem oberen Fenster löscht den Originaltext des Bauteils und der untere Button den aktuell ausgewählten Standardtext.
Anzeige des Hilfetextes
Programm beenden und Fenster schließen
Auswahl eines bestimmten Standardtextes
Erzeugung eines neuen Standardtextes
Umbenennen des aktuellen Standardtextes
Duplizieren des aktuellen Standardtextes
Übernahme des aktuellen Standardtextes in die Druckliste Bemerkungen
Bestellformular
Ist im Druckmanager aktuell ein Ausgabegerät vom Typ RTF-Datei ausgewählt und wird das Druckersymbol in der Kopfzeile angeklickt, erscheint das unten dargestellte Eigenschaftsblatt.
Hierin müssen der Ort und der Name der zu erzeugenden RTF-Datei angegeben werden.
Die Namensvorgabe kann auch mit Hilfe des Windows-Explorers geschehen. Klicken Sie hierzu das
Explorersymbol an.
Weiterhin kann festgelegt werden, ob die unter Windows eingetragene Standardanwendung für RTF-Dateien nach Erzeugung der Datei direkt aufgerufen werden soll.
Eine RTF-Datei ist eine Datei, die vom Programm Microsoft Word eingelesen werden kann.
RTF (Rich Text Format) ist ein von Microsoft entwickeltes Format, das dem Datenaustausch zwischen Textverarbeitungsprogrammen unterschiedlicher Hersteller dienen sollte.
Leider ist im Laufe der Weiterentwicklung und der damit einhergehenden Erstellung immer neuerer Versionen mangels eines soliden Ausgangskonzeptes ein ziemliches Durcheinander entstanden, das man letztlich nur noch als Flickschusterei beschreiben kann.
Aus diesem Grunde muss hier gesagt werden: pcae stellt sicher, dass die vom Druckmanager erstellten RTF-Dateien von den Programmen Microsoft Word und Microsoft Word Viewer korrekt dargestellt werden.
Für weitere Produkte, die ebenfalls RTF-Dateien verarbeiten (wie etwa die Programme der OpenOffice.org-Gruppe) kann die korrekte Wiedergabe aller darzustellenden Elemente der Drucklisten nicht garantiert werden.
Aus diesem Grunde wird hier auch von einer WORD-kompatiblen RTF-Datei gesprochen.
Das Ausgabegerät RTF-Datei verfügt (nicht zuletzt aus oben genannten Gründen) über einige spezielle Eigenschaften, die es dem Anwender erlauben, das Ergebnis (den Aufbau der RTF-Datei) zu beeinflussen.
Auf diese Eigenarten soll an dieser Stelle eingegangen werden. Sie finden die Einstellmöglichkeiten im Register Inhalt.
Für RTF-Dateien ist ausschließlich der Schriftstil vom Typ Windows vorgesehen. D.h., dass grundsätzlich unter Windows installierte Fonts zur Anwendung kommen.
Als Anwender können Sie prinzipiell alle Schrifttypen, über die Sie unter Windows auf ihrem Rechner verfügen, auswählen. Das bedeutet jedoch nicht, dass mit allen Fonts auch befriedigende Ergebnisse erzielt werden.
Voreingestellt sind für Texte der Font Arial/Standard/11 und für Tabellen der Font Consolas/Standard/8.
Hiermit werden durchgängig akzeptable Ergebnisse erzielt.
Abweichungen hiervon können vorgenommen werden, das Resultat sollte dann jedoch genauestens überprüft werden.
Ebenfalls im Register Inhalt befindet sich (unten rechts) das nebenstehend dargestellte Symbol.
Ein Mausklick hierauf ruft das Eigenschaftsblatt Einstellungen des RTF-Exports auf, in dem weitere optionale Einstellungen getroffen werden können.
Ist Microsoft Word das Zielsystem, in das die RTF-Datei eingelesen und weiterverarbeitet werden soll, so sollte man die Einstellungen gemäß der pcae-Voreinstellung belassen.
Soll die RTF-Datei mit einem anderen System, das vorgibt RTF-Dateien interpretieren zu können, eingelesen werden und ergibt ein erster Versuch ein unbefriedigendes Resultat, so kann mit den nachfolgend erläuterten Einstellungen versucht werden, das Problem zu lindern.
Um den kompletten Satz an Einstellmöglichkeiten auf die pcae-Voreinstellung zurückzusetzen, klicken Sie das Symbol Werte auf Standard setzen an.
Wir unterscheiden Texte, Tabellen und Grafiken.
Texte sind Überschriften, Erläuterungen und eingeschobene Bemerkungen und werden i.d.R. in einer
Proportionalschrift gesetzt.
Tabellen verfügen über einen Tabellenkopf sowie über Tabelleninhalte und werden in einer nichtproportionalen Schrift (monospaced font) gesetzt.
Grafiken werden in RTF stets als Bitmap definiert. Ein Bitmap kann man sich als eine (meist) sehr große zweidimensionale Matrix vorstellen, bei der jedem Matrizenelement ein Farbindex zugeordnet ist. Man spricht deshalb auch von Rastergrafiken.
Ein Drucker stellt seine Ausgabe letztlich stets als Rastergrafik dar. Die Größe der Matrix, die eine DIN A4 Seite (hochkant) in einer Druckqualität von 360 dpi (dots per inch) beschreibt, hat die Dimension von 2976 (horizontal) auf 4209 (vertikal) Rasterpunkten.
Texte werden normalerweise als Texte in die RTF-Datei geschrieben. Dies sollte i.d.R. auch kein Problem darstellen.
Im Zielsystem kann der Text dann verändert (editiert) werden.
Das RTF-Filtermodul kann aber auch angewiesen werden, den Text als Rastergrafik in die RTF-Datei zu schreiben. In diesem Fall wird der Text vom Programm unter Anwendung des gewählten Schrifttyps gerastert und im Zielsystem erscheint ein Grafikrahmen, der diese Rastergrafik enthält.
Der Text kann dann im Zielsystem (abgesehen vom möglichen aufwändigen Einsatz von Pixeleditoren) nicht mehr verändert werden.
Man beachte ebenfalls, dass diese Aktion die Größe der RTF-Datei maßgeblich expandiert!
Auch Tabellen können wahlweise als editierbarer Text oder als Rastergrafik in die RTF-Datei geschrieben werden.
Auch hier sollte möglichst der editierbare Text bevorzugt werden.
Geschieht dies, so kann zwischen einer RTF-Tabelle und einem RTF-Text gewählt werden.
Eine RTF-Tabelle besteht aus Zeilen und Spalten, deren Zellen einzeln aktiviert und bearbeitet werden können.
Wird RTF-Text gewählt, so wird jede Tabellenzeile als eine Textzeile übergeben.
Da für Tabellen stets ein nichtproportionaler Schrifttyp verwendet wird, gleichen sich die Ergebnisse im Ausdruck.
Wird die Textzeile jedoch editiert und hierbei insbesondere Zeichen gelöscht, verschieben sich die weiter rechts stehenden Zeichen und rutschen somit aus ihrer zugeordneten Spalte.
Um dies zu verhindern, muss ein gelöschtes Zeichen durch ein Leerzeichen ersetzt werden.
Wird die Tabelle als RTF-Tabelle übergeben, kann weiterhin Einfluss auf die Zeilenhöhe bzw. -breite genommen werden.
Um Papier zu sparen, setzt der DTE®-Druckmanager lange schmale Tabellen i.d.R. mehrspaltig. Ob dies auch beim RTF-Export geschehen soll, kann ebenfalls hier entschieden werden.
Grafiken werden prinzipiell als Rastergrafik in die RTF-Datei geschrieben. Das RTF-Format sieht hierfür unterschiedliche Möglichkeiten vor.
Sollte die voreingestellte Möglichkeit vom Zielsystem falsch oder gar nicht interpretiert werden, kann eine der beiden anderen Möglichkeiten ausprobiert werden.
Ein RTF-Dokument besteht aus einer Reihe von Paragrafen (auch Absätze oder Positionsrahmen genannt), die hintereinander, manchmal aber auch nebeneinander auf einer Dokumentenseite eine bestimmte Position einnehmen.
Um die Position eines Paragrafen in der RTF-Datei festzulegen, existieren zwei Möglichkeiten.
Entweder wird die Position eines Paragrafen relativ zum zuvor beschriebenen Paragrafen oder absolut
auf der Seite festgelegt.
Der letztgenannte Fall kann zu Komplikationen führen, wenn einzelne Paragrafen durch Einfügen weiterer Zeilen bearbeitet werden sollen. Hierbei kann es zu Überlappungen kommen, da der nachfolgende Paragraf fest an einer absoluten Position verankert bleibt.
Werden die Positionen der Paragrafen relativ zum vorherigen Paragrafen gesetzt, kann weiterhin festgelegt werden, ob das Programm Seitenvorschübe generieren soll oder nicht.
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