Seite neu erstellt Mai 2016
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Infos auf dieser Seite ... als pdf 
Haupteingabefenster ..............
... Verbindungsmittel ..............
nationale Anhänge ................
Eingabe Wände .....................
Lasteingabe ..........................
Theorie .................................
... Rippen u. Abmessungen ...
Prg.-Einstell. / Nw.-Optionen
Nachweis Randrippen ..........
... Beplankung .......................
Ausnutzungen .......................
... Scheibenbeanspruchung ..
 
 
Die Eingabeoberfläche enthält sechs Registerblätter, in denen die Parametereingabe erfolgt und die Ausnutzungen dargestellt werden.
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Der Separator zwischen den beiden Fensterhälften kann mit der linken Maustaste "gegriffen" und verschoben werden.
Neben den Karteireitern befinden sich sechs Knöpfe, über
die die wichtigsten Programmfunktionen gesteuert werden.
Mit der geriffelten Grifffläche kann die Buttonleiste mit der linken Maustaste "gegriffen" und an anderer Stelle im Eingabefenster platziert werden.
 
nationaler Anhang
Über den NA-Button wird das Auswahl- und Verwaltungsfenster zu den Eurocodes und den
zugehörigen nationalen Anwendungsdokumenten geöffnet.
 
Druckvorschau
Der dargestellte Button öffnet das Fenster zur Drucklistenvorschau.
Druckdialog
Der dargestellte Button öffnet den Druckdialog zur Bestimmung des Ausgabegeräts und der damit zusammenhängenden Einstellungen.
allgemeine Buttons
sichert die aktuellen Eingabedaten
ruft die Hilfefunktion auf
Verlassen des Programms
 
 
Das erste Registerblatt im Hauptfenster enthält die Eingabefelder für die unter der Decke
liegenden Wände.
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Zur Kontrolle der Eingabe wird das Gerippe im Eingabefenster grafisch dargestellt.
Mit den Lupen-Buttons kann die Darstellung vergrößert, verkleinert oder an das
Fenster angepasst werden.
Der Separator zwischen den beiden Fensterhälften kann mit der linken Maustaste "gegriffen" und verschoben werden.
Bei Aufruf von 4H-HDTF aus dem Programm 4H-HORA erscheint ein zusätzlicher Button, der anzeigt, dass die Geometriedaten, die aus 4H-HORA importiert wurden, gesperrt sind und nicht editiert werden können.
Sollen die Importdaten trotzdem verändert werden, können sie durch einen Klick auf
den Lock-Button entsperrt werden. Dies hat jedoch zur Folge, dass Veränderungen
der Geometriedaten, die in 4H-HORA vorgenommen werden, nicht mehr automatisch aktualisiert werden können.
Das Schloss kann auch jederzeit wieder geschlossen werden. Das erneute Schließen bewirkt, dass die aktuellen Daten aus 4H-HORA wieder importiert werden. Die bis dahin
in 4H-HDTF eingegebenen Daten werden dann überschrieben.
Die Abmessungen der Deckentafel werden in den Feldern über der Wandtabelle eingegeben.
Die Wände werden in einer Tabelle erfasst. Eine neue Wand wird über den dargestellten
Button angelegt.
In der neu angelegten Tabellenzeile werden die Wandnummer, x-, und y- Koordinaten des
Wandanfangs, Wandlänge und Wandrichtung eingegeben.
Mit einem Klick der rechten Maustaste innerhalb einer Tabellenzeile wird ein Kontextmenü geöffnet, über das Wände eingefügt oder gelöscht werden können.
Mit dem Copy-Button werden alle markierten Wände kopiert.
Wände können durch einen Klick in die betreffende Zeile oder auf die Wand im Übersichtsbild und gleichzeitiges Drücken der Strg-Taste markiert werden.
Dieser Button löscht die Wand in deren Zeile sich der Eingabecursor befindet.
Der Button löscht alle markierten Wände.
Wände können durch einen Klick in die betreffende Zeile oder auf die Wand im Übersichtsbild und gleichzeitiges Drücken der Strg-Taste markiert werden.
 
 
Das zweite Registerblatt im Hauptfenster enthält die Eingabefelder für die Rippenparameter.
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Zur Kontrolle der Eingabe wird das Gerippe im Eingabefenster grafisch dargestellt.
Mit den Lupen-Buttons kann die Darstellung vergrößert, verkleinert oder an das
Fenster angepasst werden.
Der Separator zwischen den beiden Fensterhälften kann mit der linken Maustaste "gegriffen" und verschoben werden.
Im linken Bereich des Registerblatts werden bestimmt ...
Eingabe des Achsabstands der Rippen ..............................................
Ausrichtung der Rippen in x- oder y-Richtung ....................................
Festlegung der Nutzungsklasse der Rippen ........................................
Mittels der Optionsknöpfe und der Auswahlliste werden Holzart und
-güte der vertikalen Rippen gewählt
Breite und Höhe der Rand- und Innenrippen werden in die entspr. Eingabefelder eingetragen
 
 
Das dritte Registerblatt im Hauptfenster enthält die Eingabefelder für die Beplankung(en).
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Zur Kontrolle der Eingabe wird das Gerippe im Eingabefenster grafisch dargestellt.
Mit den Lupen-Buttons kann die Darstellung vergrößert, verkleinert oder an das
Fenster angepasst werden.
Mit dem Schieberegler über dem Plot kann die Ansicht von der oberen Beplankung
durch die Rippen bis hin zur unteren Beplankung überblendet werden.
So kann kontrolliert werden, ob die Beplankungsstöße auf den Rippen liegen.
Der Separator zwischen den beiden Fensterhälften kann mit der linken Maustaste "gegriffen" und verschoben werden.
Obere und untere Beplankung werden mit dem jeweiligen Optionsknopf aktiviert und die zugehörigen
Eingabefelder freigegeben.
Festlegung der Nutzungsklasse der Beplankung
Eingabe der Abmessungen und der Dicke einer einzelnen Beplankungstafel.
Mittels der Optionsknöpfe und der Auswahlliste
unter der Überschrift Holzwerkstoff werden Beplankungsart und -güte gewählt.
Bei Wahl eines freien Materials wird der Button Materialparameter aktiv.
Ein Klick auf den Button Materialparameter öffnet das Fenster zur Eingabe der Materialparameter.
Über den Materialtyp wird die Art der Beplankung festgelegt, wobei das Eingabefenster alle möglichen
Parameter darstellt.
Sind die Materialeigenschaften in paralleler oder senkrechter Richtung gleich, können sie mit dem Kopierbutton
auf die zweite Richtung übertragen werden.
Die hier eingegeben Werte werden automatisch zusätzlich im Druckprotokoll ausgegeben.
Über die Option Formel für Lochleibungsspannung kann eine benutzerdefinierte Formel eingegeben werden.
Die hoch gestellten Eingabefelder repräsentieren hierbei die Exponenten in der Formel.
Soll ein Faktor (d, t oder ρ) nicht mit eingehen, ist als Exponent eine Null einzugeben.
In der Buttonleiste unten rechts befindet sich der Button speichern, laden.
Ein Klick auf den Button öffnet ein Fenster zum Laden oder Speichern des selbst definierten Holzwerkstoffs.
Nach Eingabe eines Namens können diese Daten gespeichert werden.
Die so definierten Materialien können auf diese Weise schreibtischweit von anderen Holztafelbauteilen
übernommen werden.
Ein Klick auf den dargestellten Button öffnet das Fenster zur Wahl des
Verbindungsmittels und der zugehörigen Parameter.
 
 
Über den dargestellten Button im Registerblatt Beplankung werden die Verbindungs-
mittelparameter zugänglich.
In den drei Abteilungen Verbindungsmittel, Dimension und Optionen werden alle erforderlichen Angaben zum Verbindungsmittel eingestellt.
Im unteren Fensterbereich erscheinen sofort die wichtigsten Ergebnisse der
Tragfähigkeit und der einzuhaltenden Randabstände; gültige Werte werden grün,
ungültige rot dargestellt.
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Die erste Spalte im Registerblatt enthält Angaben zum Verbindungsmitteltyp.
Wahl des Verbindungsmitteltyps
Ist die Wahl eines Typs aus bestimmten Gründen nicht möglich, beispielsweise Ringdübel A1 in Verbindung mit Stahllaschen, wird
der betreffende Typ blass dargestellt und ist nicht auswählbar.
DIN EN 1995 in Verbindung mit dem NAD bzw. DIN 1052 geben dem Statiker verschiedene Bemessungsverfahren an die Hand.
Die Verfahren beruhen auf der Theorie von Johansen (1949).
Beim genauen Verfahren aus /16/, 8.2.2, bzw. /1/, G.2, werden verschiedene auf der Fließgelenktheorie beruhende Versagensfälle untersucht, von denen derjenige mit der geringsten Tragfähigkeit maßgebend wird.
Da die Anwendung dieses Verfahrens sehr aufwendig ist, steht alternativ das vereinfachte Verfahren nach
/41/, 8.2 ff., bzw. /1/, 12.2.2 und 12.2.3, zur Verfügung.
In den Erläuterungen zur DIN 1052 /2/ wird darüber hinaus die Möglichkeit beschrieben, die Bemessungswerte
aufgrund der in /1/, Anh. G.2, beschriebenen Versagensfälle durch Einsetzen der Bemessungswerte von fh,d
und My,d zu bestimmen.
Diese Variante liefert i.d.R. die höchsten Tragfähigkeiten, da hier die verschiedenen Einflüsse der Holzfeuchte
und der Lasteinwirkungsdauer am genauesten berücksichtigt werden.
Eingabe des Verbindungsmittelabstands
Zur Erhöhung der Tragfähigkeit besteht die Möglichkeit, die Verbindungsmittel mehrreihig anzuordnen.
Die Auswahl erfolgt über die Listbox.
Je nach gewähltem Verbindungsmitteltyp erscheint eine Auswahl der möglichen Durchmesser und Längen.
Im Folgenden werden die Besonderheiten der verschiedenen Verbindungsmittel erläutert.
Nagelverbindungen
Durch Aktivieren des Häkchens freie Parameter wird die Eingabe freier Verbindungsmittelparameter möglich.
Wegen der Spaltgefahr des Holzes muss bei Nagelver-bindungen ohne Vorbohrung die Dicke t von Bauteilen
aus Vollholz eine Mindestholzdicke entspr. /16/,
8.3.1.2(6) bzw. /1/, Gl. (218), eingehalten werden.
Klammerverbindungen
Um den Herausziehwiderstand Fax ansetzen zu können, müssen die Klammern geharzt sein.
Infolge des Einhängeeffekts (Seilwirkung) darf ein Teil
des Herausziehwiderstands Fax unter bestimmten Voraussetzungen gemäß /4/ zur Erhöhung des Scherwiderstands Fv,Rk angesetzt werden.
Zugfestigkeit des Stahls
Schrauben
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Da weder in /16/ noch in /41/ Werte für Auszieh- und Kopfziehparameter angegeben sind, werden die Werte
nach /1/, Tab. 15, verwendet, sofern keine Unterlegscheibe gewählt wurde.
Bzgl. der charakteristischen Werte für die Ausziehparameter fax und die Kopfdurchziehparameter fhead sind
Schrauben gemäß /1/ und /41/ in Tragfähigkeitsklassen eingeteilt.
Die Klassen 1, 2 oder 3 legen den Ausziehparameter f1,k fest; die Klassen A, B oder C den
Kopfdurchziehparameter f2,k.
d1 bezeichnet den Kerndurchmesser.
Die übrigen Optionen entsprechen denen der Nägel.
SPAX-Schrauben
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Bzgl. der charakteristischen Werte für die Auszieh-parameter f1,k und die Kopfdurchziehparameter f2,k
werden die Werte gemäß /10/, /11/ und /12/ verwendet.
Schrauben mit einem Durchmesser ≥ 8 mm dürfen gemäß /15/, 4.2, ohne Vorbohren nur in die Holzarten Fichte, Tanne oder Kiefer eingeschraubt werden.
Würth-ASSY-plus VG-Schrauben
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Bzgl. der charakteristischen Werte für die Auszieh-parameter fax und die Kopfdurchziehparameter fhead werden die Werte gemäß  /14/ bzw. /15/ verwendet.
Sondernägel
Eingabe und Berechnung erfolgen i.W. analog zu den Nagelverbindungen.
Bzgl. der charakteristischen Werte für die Auszieh-parameter fax,k und die Kopfdurchziehparameter fhead,k
sind Sondernägel gemäß /41/, NCI Zu 8.3.2, in Tragfähigkeitsklassen eingeteilt.
Die Klassen 1, 2 oder 3 legen den Ausziehparameter fax,k fest; die Klassen A, B oder C den Kopfdurchziehpara-
meter fhead,k.
Die Parameter werden /41/, 8.3.2, Tab. NA.16, entnommen.
Der Herausziehwiderstand Fax,Rk ist bei vorgebohrten Verbindungen = 0.
Gemäß /41/, NCI Zu 8.3.2 (NA.13), bzw. /1/, 12.8.1 (8), darf bei Verbindungen mit Sondernägeln in vorgebohrten Nagellöchern der charakteristische Ausziehparameter f1,k zu 70 % in Ansatz gebracht werden, wenn der Bohrlochdurchmesser nicht größer als der Kern- durchmesser des Sondernagels ist.
Bei größerem Bohrlochdurchmesser darf der Sonder-
nagel nicht auf Herausziehen beansprucht werden.
Soll der Herausziehwiderstand Fax,Rk berechnet werden, sind zusätzlich die Eingaben des Kopfdurchmessers dk und der effektiven Länge lef erforderlich.
Infolge des Einhängeeffekts (Seilwirkung) darf ein Teil des Herausziehwiderstands Rax unter bestimmten Voraus-setzungen gemäß /4/ zur Erhöhung des Scherwider-stands Rk angesetzt werden.
Die übrigen Optionen entsprechen denen der Nägel.
 
 
Das vierte Registerblatt im Hauptfenster enthält die Eingabefelder für die Bemessungslasten,
die in einer Tabelle eingegeben werden.
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Zur Kontrolle der Eingabe wird die Last der aktuellen Eingabezeile der Lasttabelle im Eingabefenster grafisch dargestellt.
Der Punkt S markiert den Schwerpunkt der Wände.
Mit den Lupen-Buttons kann die Darstellung vergrößert, verkleinert oder an das
Fenster angepasst werden.
Der Separator zwischen den beiden Fensterhälften kann mit der linken Maustaste "gegriffen" und verschoben werden.
Bei Aufruf von 4H-HDTF aus dem Programm 4H-HORA erscheint ein zusätzlicher Button, der anzeigt, dass die Lasten, die aus 4H-HORA importiert wurden, gesperrt sind und nicht editiert werden können.
Sollen die Importdaten trotzdem verändert werden, können sie durch einen Klick auf
den Lock-Button entsperrt werden. Dies hat jedoch zur Folge, dass Veränderungen
der Lasten, die in 4H-HORA vorgenommen werden, nicht mehr automatisch aktualisiert werden können.
Das Schloss kann auch jederzeit wieder geschlossen werden. Das erneute Schließen bewirkt, dass die aktuellen Daten aus 4H-HORA wieder importiert werden. Die bis dahin
in 4H-HDTF eingegebenen Daten werden dann überschrieben.
Die Lasten werden in einer Tabelle erfasst. Eine neue Last wird über den entsprechenden
Button angelegt.
In der neu angelegten Tabellenzeile werden Lastbezeichnung, Lastordinate, Lastexzentrizität,
Lastrichtung und Lasteinwirkungsdauer eingegeben.
Zu beachten ist, dass die Exzentrizität vorzeichenbehaftet ist. D.h., es sollte im Regelfall eine
ungünstige Lastexzentrizität gewählt werden, die die geometrische Exzentrizität verstärkt.
Durch Klicken der rechten Maustaste in einer Tabellenzeile wird ein Kontextmenü geöffnet, über das Lasten eingefügt
oder gelöscht werden können.
Mit dem Copy-Button werden alle markierten Lasten kopiert.
Lasten können durch einen Klick in die betreffende Zeile und gleichzeitiges Drücken der Strg-Taste markiert werden.
Dieser Button löscht die Last in deren Tabellenzeile sich der Eingabecursor befindet.
Der Button löscht alle markierten Lasten.
Lasten können durch einen Klick in die betreffende Zeile und gleichzeitiges Drücken der Strg-Taste markiert werden.
 
 
Im fünften Register des Hauptfensters befinden sich Berechnungsoptionen und Programmeinstellungen.
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Eingabe der wirksamen Tafelhöhen in x- und y-Richtung.
Theoretische Hintergründe zu den wirksamen Höhen finden
sich hier.
Die Berechnung der Wand- bzw. Stützkräfte der Scheibe
kann nach verschiedenen Verfahren erfolgen.
Bei Import der Daten aus 4H-HORA wird die vierte
Option aktiv.
Erläuterungen zu den Berechnungsverfahren finden sich hier.
Gemäß DIN EN 1995-1-1/NA:2013-08, NCI zu 9.2.3.2, (NA.9) können durch Einhaltung verschiedener Bedingungen auch
freie Plattenränder ausgeführt werden.
Bei Aktivierung der Option wird ein Teil dieser Bedingungen bereits in den Eingabemasken überprüft und ggf. korrigiert.
Gemäß DIN EN 1995-1-1/NA:2013-08, NCI zu 9.2.3.2, (NA.12) kann durch Einhaltung verschiedener Bedingungen auf einen Durchbiegungsnachweis verzichtet werden.
Bei Aktivierung der Option, werden diese Bedingungen bereits
in den Eingabemasken überprüft und ggf. korrigiert.
Gemäß DIN EN 1995-1-1, 9.2.3.1(2), darf die Tragfähigkeit von Verbindungsmitteln an den Plattenrändern mit dem Faktor 1.2 gegenüber den Werten nach Abschnitt 8 der DIN EN 1995-1-1 erhöht werden.
Bei aktivierter Option Bedingungen zum Verzicht auf Durchbiegungsnachweis wird diese Option deaktiviert.
Der Bemessungswert der längenbezogenen Schubfestigkeit
der Beplankung wird gemäß /1/, 10.6, berechnet.
Diese Option beeinflusst den Beiwert kv1 zur Berücksichtigung der Anordnung und Verbindungsart der Platte n. /1/, Gl. (123) und (124).
S. auch Nachweis der Scheibenbeanspruchung.
Optional kann für Gurte und Randrippen ein Knicksicherheits-nachweis gemäß DIN EN 1995-1-1, 6.3.2 geführt werden.
S. auch Nachweis der Randrippen.
Für Belastungen senkrecht zu den Rippen kann wahlweise
ein vereinfachter oder ein genauerer, kombinierter Spannungs-nachweis geführt werden.
S. auch Nachweis der Scheibenbeanspruchung.
Optional keine eine Biege- und Schubbemessung für die
obere Beplankungslage geführt werden.
In diesem Falle sind die Angaben für ständige Last und Verkehrslasten einzugeben.
Unter den Druckeinstellungen kann gewählt werden, ob ein Grundriss der eingegebenen Wände ausgegeben wird und
wie groß dieser sein soll.
Im Sinne einer angenehmen Bildschirmdarstellung können Art und Größe der Bildschirmfonts für Tabellen und die übrigen Textdarstellungen gewählt werden.
Ein Klick auf den Button Standardeinstellungen stellt die Standardfonts wieder her.
 
 
Im letzten Registerblatt werden die Ausnutzungen der einzelnen Nachweise und die
Gesamtausnutzung angezeigt.
Überschreitungen werden als rote Balken angezeigt. Fehlermeldungen erscheinen in dem Rechteck in Bildmitte. Werden alle Nachweise erfüllt, erscheint das Rechteck in grün.
 
 
Die Eurocode-Normen gelten nur in Verbindung mit ihren nationalen Anhängen in dem jeweiligen Land, in dem das Bauwerk erstellt werden soll.
Für ausgewählte Parameter können abweichend von den Eurocode-Empfehlungen (im Eurocode-Dokument mit 'ANMERKUNG' gekennzeichnet) landeseigene Werte bzw. Vorgehensweisen angegeben werden.
In pcae-Programmen können die veränderbaren Parameter in einem separaten Eigenschaftsblatt eingesehen und ggf. modifiziert werden.
Dieses Eigenschaftsblatt dient dazu, dem nach Eurocode zu bemessenden Bauteil ein nationales Anwendungsdokument (NA) zuzuordnen.
NAe enthalten die Parameter der nationalen Anhänge der verschiedenen Eurocodes (EC 0, EC 1, EC 2 ...) und ermöglichen den pcae-Programmen das Führen normengerechter Nachweise, obwohl sie von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt werden.
Die EC-Standardparameter (Empfehlungen ohne nationalen Bezug) wie auch die Parameter des deutschen nationalen Anhangs (NA-DE) sind grundsätzlich Teil der pcae-Software.
Darüber hinaus stellt pcae ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem weitere NAe aus Kopien der bestehenden NAe erstellt werden können. Dieses Werkzeug, das über ein eigenes Hilfedokument verfügt, wird normalerweise aus der Schublade des DTE®-Schreibtisches heraus aufgerufen. Einen direkten Zugang zu diesem Werkzeug liefert die kleine Schaltfläche hinter dem Schraubenziehersymbol.
 
 
Die im Programm implementierten Berechnungsverfahren stützen sich i.W. auf /42/.
/42/ enthält eine Checkliste für die konstruktiven Randbedingungen zum Aufbau von Dach- und Deckentafeln,
die nachfolgend zusammengefasst ist.
Umlaufende und durchgehende Randrippen/Gurte
Die Platten müssen mindestens um den Rippenabstand ar versetzt angeordnet werden.
Der Verbindungsmittelabstand muss konstant sein (kontinuierliche Lasteinleitung): 20 d ≤ av ≤ 150 mm
(bei Nägeln und Klammern).
Verbindungsmittel sind auf allen Rippen anzuordnen (mit gleichem Abstand av).
Der Rippenabstand ar darf höchstens 75 % der Plattenbreite betragen: ar ≤ 0.75·lp bzw. Ip ≥  1.33·ar.
Die Seitenlänge der Platten Ip muss mind. 1.0 m betragen: Ip > 1.0 m.
Maximal zwei freie Stöße oder Stützweite der Tafel ≤ 12.5 m
Die Tafelhöhe muss mind. 1/4 der Stützweite betragen: h > l/4.
Der Bemessungswert der Belastung darf maximal 5.0 kN/m betragen: qd ≤ 5.0 kN/m.
Verhinderung des Knickens/Kippens der Rippen: Rippenabstand ar ≤ 50 t (t = Plattendicke) bzw.
t ≥ ar / 50 Rippenquerschnitt h/b ≤ 4.
Für die abhebenden Kräfte sind die Stiele zu verankern.
Bei Dach-/Deckentafeln mit freien Stößen ist für den Randabstand der Verbindungsmittel der Abstand a2,
( bzw. a4,t (Abstand rechtwinklig zur Faser zum beanspruchten Rand) zu verwenden.
 
Zur Berechnung der Scheibenkräfte muss eine wirksame Tafelhöhe gewählt werden. Hierbei muss unterschieden werden zwischen rippenparalleler Lasteinleitung und Lasteinleitung senkrecht zu den Rippen.
In /42/ werden hierzu folgende Angaben gemacht
Bei rippenparalleler Lasteinleitung ist die wirksame Höhe hef in DIN 1052 auf die Stützweite l begrenzt.
EC 5 enthält keine Begrenzungen. Bei Lasteinleitung senkrecht zu den Rippen wird in DIN 1052
hef auf l/4 begrenzt.
Gemäß EC 5/NA ist die Lasteinleitung sv,90,d rechnerisch nachzuweisen. Da der EC 5 keine Angaben zur
Berechnung der Tragfähigkeit fv,90,d macht, wird im Programm fv,90,d entspr. DIN 1052 berechnet.
 
Die Decke ist auf den unter der Tafel liegenden Wänden gelagert.
Horizontale Lasten auf die Deckenscheibe werden somit als Horizontalkräfte in die Wände weitergeleitet.
Zur Bestimmung die Deckenschnittgrößen müssen zunächst die Auflagerkräfte in den Wänden berechnet werden.
Hierzu sind im Programm drei (bei Kopplung mit 4H-HORA vier) Verfahren implementiert.
Verfahren 0: Da aufgrund der hohen Steifigkeit die Biegeverformungen gering im Vergleich zu den Schub-verformungen sind, dürfen die Stützkräfte gemäß DIN 1052 und gleich lautend in EC 5/NA bei durchlaufend gelagerten Scheiben ohne Berücksichtigung einer Durchlaufwirkung, d.h. als "Einfeldträgerkette" berechnet werden.
Verfahren I: Da die Wandsteifigkeit ungefähr proportional zu ihrer Länge ist, wird bei diesem Verfahren jede Wand als Feder abgebildet. Die Federsteifigkeit ist proportional zur Wandlänge.
Bei Grundrissen mit großer Exzentrizität sollte dieses Verfahren nicht angewandt werden, da die Decken-
scheibe in diesem Falle nicht nur eine Translation sondern zusätzlich eine Rotation erfährt. Die Rotation
bewirkt eine Verteilung der Kräfte auf die Wände quer zur Verschiebungsrichtung.
Verfahren II: Bei diesem Verfahren wird die Rotation, die aus der geometrischen Exzentrizität der Wände resultiert, berücksichtigt. Hieraus entstehen dann auch Kräfte auf die Wände quer zur Lastrichtung.
Verfahren IIa: Beim Import aus 4H-HORA können die dort errechneten Wandsteifigkeiten übernommen
werden. Ansonsten funktioniert die Berechnung wie in Verfahren II. 
Zusätzlich kann bei der Lasteingabe eine Lastexzentrizität berücksichtigt werden.
Eine detaillierte Beschreibung der Verfahren findet sich in /42/.
 
Exzentrisch angreifende Windlasten können die Rotation der Scheibe zusätzlich verstärken.
Gemäß /42/ braucht bei exzentrischem Windangriff mit e = 0.075·B (mit B = Gebäudebreite) nur eine reduzierte Windlast von ca. 0.7·w angesetzt werden.
Auf einen Verformungsnachweis von Dach- und Deckentafeln kann n. DIN EN 1995-1-1/NA:2013-08, NCI zu 9.2.3.2, (NA.12) verzichtet werden, wenn folgende Bedingungen eingehalten sind.
die Tafelhöhe mindestens h/4 beträgt
die Seitenlänge der Platten mindestens 1.0 m beträgt
der Verbindungsmittelabstand a1 an allen nicht freien Plattenrändern der Tafel eingehalten wird
die Erhöhung der charakteristischen Werte der Tragfähigkeit der Verbindungsmittel nach 9.2.3.1 (2)
nicht in Anspruch genommen wird
 
Bei Lasteinleitung parallel zu den Rippenergeben sich in den Randrippen folgende Kräfte
Der Nachweis erfolgt nach dem Ersatzstabverfahren. Die nachfolgenden Gleichungen sind /16/ entnommen
und wurden auf den Normalkraftanteil für Knicken in eine Richtung reduziert.
 
 
 
Es muss unterschieden werden zwischen einer Belastung parallel oder senkrecht zu den Rippen.
Bei rippenparalleler Belastung ergibt sich der größte Schubfluss sv,0,d aus der maximalen Querkraft Vd.
Bei Belastung senkrecht zu den Rippen kann ein vereinfachter Nachweis für sv,0,d unter Verwendung
von hef geführt werden
Somit ist folgende Bedingung zu erfüllen
Alternativ kann bei Belastung senkrecht zu den Rippen gemäß /42/, 7.6.2 b), ein genauerer Spannungsnachweis
geführt werden. In diesem Falle kann auf die Verwendung von hef verzichtet werden. Stattdessen wird ein kombinierter Spannungsnachweis unter Berücksichtigung von sv,90,d geführt.
Da im EC 5 keine Angaben zum Nachweis der Lasteinleitung durch sv,90,d gemacht werden, wird im Programm
gemäß /42/ analog zu DIN 1052 durch Auswertung folgender Bedingung verfahren
Die Gleichungen für fv,0,d und fv,90,d entstammen /1/, 10.6, da die Bedingungen in der DIN EN 1995-1-1 nur
textlich und nicht formelmäßig beschrieben werden.
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