Seite bearbeitet Dezember 2020
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Flächenlasten ........................
Stützensenkungen ................
Lastb. kopieren/verschieben
Einzellasten ...........................
Radlasten ..............................
 
Linienlasten ...........................
Lastbilder tabellarisch ...........
 
 Die grafische Eingabe eines Platten-/Scheibentragwerks gliedert sich in die fünf logischen Eingabekapitel
Modellierung
Bildung des statischen Systems
Festlegung der Belastung
und der zu führenden Nachweise, sowie die
Kontroll- und Steuerungsfunktionen
Sind Flächen oder Flächenlastsymbole ausgewählt, befindet sich die Interaktion in der Lastfallfolie und
wird der hier dargestellte Button angeklickt, erscheint ein Eigenschaftsblatt auf dem Sichtgerät, in dem
die Flächenlasteigenschaften der ausgewählten Flächen bearbeitet werden können.
Gleichbedeutende Menüfunktion ErzeugenLastbilder definierenFlächenlasten oder
ausgewählte ObjekteLastbilder vereinheitlichenFlächenlasten.
Flächenlasten sind immer einem bestimmten Lastfall zugeordnet und erscheinen somit nur in einer
bestimmten Lastfallfolie.
Sollen die Flächenlasteigenschaften einer einzelnen Fläche unabhängig vom Auswahlzustand anderer
Flächen bzw. Flächenlasten bearbeitet werden, kann das gewünschte Flächenlastsymbol per Doppelklick ausgewählt werden.
Flächenlast
Eine Flächenlast ist entweder vom Typ G, S oder W.
Die Flächenlasten der Typen G und S beziehen sich auf das globale X-Y-Z-Koordinatensystem.
Im Gegensatz zum Typ G (G wie Gewichtslasten) werden die Lastordinaten beim Typ S (S wie Schnee)
jedoch mit dem Cosinus des Neigungswinkels der Ebene, in der sich die Fläche befindet, zur horizontalen Ebene abgemindert.
Flächenlasten vom Typ W (W wie Wind) beziehen sich auf das x-y-z-Koordinatensystem der Ebene.
Die Flächenlastordinaten können beim Faltwerke in allen drei unabhängigen Richtungen vorgegeben werden.
Sie sind entweder konstant oder linear veränderlich. Im letztgenannten Fall müssen die Ordinaten an drei Punkten (die Teil der Ebene sein sollten und nicht auf einer Geraden liegen dürfen) vorzugeben.
Die Nummern der gewählten Punkte müssen hierzu eingegeben werden. Durch Klicken des Handsymbols können die Punkte durch Anklicken zugeordnet werden.
Für Platten- und Scheibentragwerke wird nur eine Untermenge der Belastungsmöglichkeiten angeboten.
Raumgewicht
Das Eigengewicht von Flächenpositionen ist in kN/m3 einzugeben und wird automatisch mit der lokalen Bauteildicke multipliziert.
Liegen Verstärkungen vor, müssen somit keine weiteren Eigengewichtslasten definiert werden.
Temperatur
t0 ist eine konstant über den Querschnitt verlaufende Temperaturänderung gegenüber der
Einbautemperatur. Δt ist die Temperaturdifferenz zwischen oberer und unterer Randfaser.
Die Dimension ºK steht für Kelvin. Da im gegebenen Fall ausschließlich mit Temperaturdifferenzen
gearbeitet wird, entspricht dies ºC (Celsius).
Sind Punkte oder Einzellastsymbole ausgewählt, befindet sich die Interaktion in der Lastfallfolie und wird
der hier dargestellte Button angeklickt, erscheint ein Eigenschaftsblatt auf dem Sichtgerät, in dem die Lasteigenschaften der ausgewählten Punkte bearbeitet werden können.
Gleichartige Menüfunktionen ErzeugenLastbilder definierenPunktlasten oder
ausgewählte ObjekteLastbilder vereinheitlichenPunktlasten.
Lastbilder sind immer einem bestimmten Lastfall zuge-ordnet und erscheinen somit nur in einer bestimmten Lastfallfolie.
Punktlasten sind in allen drei Verschiebungs- und Verdrehungsrichtungen vorzugeben und beziehen sich wahlweise auf das globale X-Y-Z- oder auf das punkt-eigene r-s-t-Koordinatensystem.
Sollen die Punktlasteigenschaften eines Punkts unabhängig vom Auswahlzustand anderer Punkte bzw. Symbole bearbeitet werden, kann das gewünschte Punktlastsymbol per Doppelklick ausgewählt werden.
Sind Linien oder Linienlasten ausgewählt, befindet sich die Interaktion in der Lastfallfolie und wird der
hier dargestellte Button angeklickt, erscheint ein Eigenschaftsblatt auf dem Sichtgerät, in dem die Linienlasteigenschaften der ausgewählten Linien bearbeitet werden können.
Gleichbedeutende Menüfunktion ErzeugenLastbilder definierenLinienlasten oder
ausgewählte ObjekteLastbilder vereinheitlichenLinienlasten.
Linienlasten sind immer einem bestimmten Lastfall zugeordnet und erscheinen nur in einer Lastfallfolie.
Sollen die Linienlasteigenschaften einer einzelnen Linie unabhängig vom Auswahlzustand anderer Linien
bzw. Linienlasten bearbeitet werden, kann die gewünschte Linienlast per Doppelklick ausgewählt werden.
Lastrichtung
Zur Festlegung der Lastrichtung existieren die Typen G, S, W und E.
G: die Lastordinaten beziehen sich auf das globale X-Y-Z-System. (G wie Gewichtslasten)
S: wie G, jedoch werden die Ordinaten mit dem Cosinus des Neigungswinkels der Linie zur globalen X-Y-Grundfläche abgemindert. (S wie Schnee)
W: die Lastordinaten beziehen sich auf das l-m-n-Koordinatensystem der Linie (W wie Wind).
Die Definition des l-m-n-Systems kann der Skizze auf der rechten Seite entnommen werden.
E: die Lastordinaten beziehen sich auf das x-y-z-System einer Ebene.
Lastordinaten
Es können Streckenkraftgrößen sowie ein Krempelmoment eingegeben werden.
Das Krempelmoment dreht immer um die lokale l-Achse der Linie.
Die Linienlastordinaten können als konstant oder linear veränderlich angegeben werden.
belastete Position
Nur beim Bauteiltyp Faltwerk relevant. Normalerweise steht diese Einstellung auf <automatisch> und das grafische Eingabemodul wählt die belastete Position in diesem Falle selbständig aus.
In bestimmten Fällen kann die Vorgabe der belasteten Position aber erforderlich sein.
In einer Ebene soll die Verbindungslinie zweier Positionen mit einer Linienlast belastet werden, die schräg zur Definitionsebene verläuft.
Die Positionen sind unterschiedlich exzentrisch angeschlossen.
Im Bild ist zu erkennen, dass es hinsichtlich des Krafteintragungspunkts sehr wohl einen Unter-schied macht, ob die grün dargestellte Linien-
last auf Pos. 1 oder die blau dargestellte Linienlast auf Pos. 2 wirkt.
In derartigen Fällen muss die belastete Position vorgegeben werden können.
Stabsonderlasten
Stabsonderlasten sind linienbezogene Lasten, die nur für Linien gültig sind, die als Stab definiert sind.
Hierin werden Eigengewichts- und Temperaturlasten spezifiziert.
Wird der bearbeiten-Button angeklickt, erscheint ein Eigenschaftsblatt, in dem Eigengewichts- und Temperaturlasten der Stäbe eingegeben werden können.
Sind Punkte oder Stützensenkungssymbole ausgewählt, befindet sich die Interaktion in der Lastfallfolie und
wird der hier dargestellte Button angeklickt, erscheint ein Eigenschaftsblatt auf dem Sichtgerät, in dem die Eigenschaften der Auflagerzwangsverformungen der ausgewählten Punkte bearbeitet werden können.
Gleichbedeutende Menüfunktion ErzeugenLastbilder definierenZwangsverformung oder
ausgewählte ObjekteLastbilder vereinheitlichenZwangsverformungen
Lastbilder sind immer einem bestimmten Lastfall zugeordnet und erscheinen somit nur in einer bestimmten Lastfallfolie.
Auflagerzwangsverformungen und Stützensenkungen werden als synonyme Begriffe verwendet.
Sie können in allen drei Verschiebungs- und Verdrehungsfrei-heitsgraden vorgegeben werden und sind im punkteigenen r-s-t-Koordinatensystem definiert.
Nach Bestätigen des Eigenschaftsblatts erscheint
das Zwangsverformungssymbol als auswählbares Objekt im Darstellungsfenster.
Sollen die Auflagerzwangsverformungseigenschaften eines Punkts unabhängig vom Auswahlzustand anderer Punkte bzw. Symbole bearbeitet werden, kann das zugehörige Auflagerzwangs-verformungssymbol per Doppelklick ausgewählt werden.
Befindet sich die Interaktion in der Lastfallfolie und erscheint durch Anklicken des dargestellten Buttons ein Eigenschaftsblatt auf dem Sichtgerät, in dem die Radlasten bearbeitet werden können.
Gleichbedeutende Menüfunktion BearbeitenSLW Stellungen
 
Radlaststellungen sind in Spuren unterteilt. Bereits definierte Spuren können in der Auswahlliste zur Bearbeitung ausgewählt werden.
Aktuell ausgewählte Spuren können mit dem Mülleimersymbol gelöscht werden. Neue Spuren werden
mit dem neu-Button erzeugt.
Die Inhalte der darunter liegenden drei Register beziehen sich immer auf die aktuell ausgewählte Spur.
Basisinformationen
Hier werden der Spur eine Nummer und eine Bezeichnung zugewiesen.
Außerdem wird hier festgelegt, ob es sich um eine Einzelstellung oder eine Generierungsfolge handelt.
Eine Einzelstellung ist immer einem definierten Punkt zugeordnet. Eine Generierungsfolge verläuft längs
einer definierten Linie.
Des Weiteren sind der Fahrzeugtyp sowie dessen Lastordinaten und die belastete Ebene vorzugeben.
Der Skizze können die Kennwerte der unterschiedlichen Fahrzeugtypen entnommen werden.
Bezugspunktgenerierung
Bei einer Einzelstellung ist der Bezugspunkt und bei einer Generierungsfolge die Bezugslinie anzugeben.
Bei der Einzelstellung kann die Fahrtrichtung über den Winkel α vorgegeben werden.
Bei der Generierung wird davon ausgegangen, dass das Fahrzeug längs der Linie vom Anfangspunkt zum Endpunkt fährt. Hierbei ist die Anzahl der Unterteilungen (Bezugspunkte) in regelmäßigen oder unregel-mäßigen Abständen festzulegen. Die unregelmäßigen Abstände müssen in eine Tabelle eingetragen werden.
Lastfallzuordnung
Bei der Einzelstellung ist letztlich noch die Zuordnung zu einem Lastfall anzugeben. Bei der Generierungs-
folge ist hingegen eine Folge von Lastfällen festzulegen.
Diese kann mit einem bestimmten Lastfall beginnend auf kontinuierlich hintereinander liegende Lastfälle verweisen. Wahlweise können auch unregelmäßig gestreute Lastfallnummern in einer Tabelle angegeben werden.
Faktorisierung
Im Zusatzmodul Brückenbau wird ein zusätzlicher Karteireiter Faktorisierung angeboten.
Standardmäßig ist die Einstellung konstant aktiviert, d.h. die Radlasten werden nicht faktorisiert.
Für den Fall, dass ein Ermüdungsnachweis mit schadensäquivalenten Schwingbreiten geführt wird, sind
bei Straßenbrücken die Achslasten des Lastmodells 3 mit Faktoren entspr. DIN Fachbericht 102, II-A.106.2 (101)P zu erhöhen.
Zusätzlich sind die Achslasten, sofern Übergangskonstruktionen vorhanden sind, gemäß DIN Fachbericht
101, IV-4.6.12 (7) zu erhöhen.
Diese aufwendige Faktorisierung kann automatisch vom Programm übernommen werden.
Hierzu sind lediglich die erforderlichen Angaben Anzahl der Felder, Feldlängen und Anfangs- und Endpunkte
für die Fahrbahnübergänge einzutragen.
Die faktorisierten Lastordinaten können im Eingabemodul angezeigt werden, sofern die entsprechende Einstellung unter den Darstellungseigenschaften aktiviert ist.
Durch Anklicken des dargestellten Buttons erscheint ein Eigenschaftsblatt auf dem Sichtgerät, in dem die Lastbilder tabellarisch bearbeitet werden können.
Hierbei können sowohl die existierenden Lastbilder eingesehen und verändert, als auch (durch Anfügen neuer Tabellenzeilen) neue Lastbilder erzeugt werden.
Auch das Verschieben und Kopieren von Lastbildern von einem Lastfall in einen anderen ist mit Hilfe der tabellarischen Bearbeitung möglich. Man beachte jedoch
Lastbilder können nur Lastfällen zugeordnet werden, die bereits eingerichtet sind
Lastbilder müssen über die Vorgabe der Nummern auf existierende Objekte (Punkte, Linien bzw.
Flächen) verweisen
Lastbilder die auf Objekte verweisen, die ihrerseits nur in einer bestimmten Lastfallfolie definiert sind
(z.B. bestimmte Lastflächen), können nicht in einen anderen Lastfall verschoben oder kopiert werden
jedem Objekt (Punkt, Linie, Fläche) kann pro Lastfall maximal eine Lastbildgruppe zugeordnet werden.
Hierbei gelten die nachfolgend beschriebenen vier Gruppen
Flächenlastgruppe: Eigengewicht von Flächen und Flächenlasten (konstant oder linear veränderlich)
und Temperaturlasten von Flächen (vgl. Flächenlasten)
Linienlastgruppe: konstante oder veränderliche Linienlasten in einer definierten Richtung. Linien, die
als Stab definiert wurden, können im gleichen Lastfall auch Stabsonderlasten zugeordnet werden
(vgl. Linienlasten und Stabsonderlasten)
Einzellasten
Stützensenkungen
Radlasten von Regelfahrzeugen werden bei der tabellarischen Bearbeitung nicht berücksichtigt.
Das Eigenschaftsblatt ist in die nachfolgend dargestellten Register unterteilt.
flächenbezogene Eigengewichtslasten von Flächen
konstante Flächenlasten
linear veränderliche Flächenlasten
flächenbezogene Temperaturlasten
konstante Linienlasten
linear veränderliche Linienlasten
punktbezogene Einzellasten
punktbezogene Stützensenkungen
Stabsonderlasten
Die tabellarische Bearbeitung von Lastbildern versteht sich als Alternative zur einfacheren und gegen Fehler unanfälligeren grafischen Erzeugung und Bearbeitung von Lastbildern. Hierbei wird wie folgt vorgegangen
Lastbilder erzeugen
Auswahl der Objekte (Punkte, Linien, Flächen), die belastet werden sollen, durch Anklicken oder
Umfahren in einer Lastfallfolie
Anklicken der nachfolgend dargestellten Buttons, um die Lastbildeigenschaften zu vergeben.
Flächenlastgruppe
Linienlastgruppe
punktbezogene Einzellasten
punktbezogene Stützensenkungen
nach Bestätigen des Eigenschaftsblatts erscheinen die Lastbilder als auswählbare Symbole dem
Objekt zugeordnet im Darstellungsfenster
bzgl. der unterschiedlichen Lastbildsymbole s. Darstellungseigenschaften
Lastbilder ändern, vereinheitlichen
Auswählen (durch Anklicken oder Umfahren) in einer Lastfallfolie der Lastbildsymbole, die gemeinsam geändert (vereinheitlicht) werden sollen
Klicken eines der o.a. Buttons. Im nun eingeblendeten Eigenschaftsblatt sind die Eigenschaften des
zuerst ausgewählten Lastbilds enthalten.
nach Bestätigen des Eigenschaftsblatts werden alle ausgewählten Lastbilder über diese Eigenschaften verfügen (Vereinheitlichungseffekt)
snd neben den Lastbildsymbolen zusätzlich Objekte vom entsprechenden Typ aktiviert, bekommen auch diese die definierten Lastbilder zugeordnet
Lastbilder individuell bearbeiten
Doppelklicken des Lastbildsymbols
es erscheint das Eigenschaftsblatt des Lastbilds, das den Doppelklick erfuhr, unabhängig vom Aktivitätszustand anderer Lastbilder
Befindet sich die Interaktion in einer Lastfallfolie und sind Lastbilder ausgewählt, kann mit der Menüfunktion
Ausgewählte ObjekteLastbilder kopieren
das Eigenschaftsblatt zum Kopieren von Lastbildern
aufgerufen werden.
Die ausgewählten Lastbilder können in eine andere Lastfall-
folie verschoben oder kopiert werden.
Weiterhin können die Ordinaten der zu verschiebenden bzw. kopierenden Lastbilder mit einem Faktor <1 gestaucht
bzw. >1 gestreckt werden.
Falls erforderlich, erzeugt das Eingabemodul alle benötigten Objekte (Punkte, Linien, Lastflächen) in der als Ziel genannten Lastfallfolie.
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