Seite neu erstellt Juni 2015
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Eingabeoberfläche .................
... Imp. beidseitiger Anschluss
Bez. Eingabeparameter .........
Rechenlaufsteuerung .............
... Imp. einseitiger Anschluss
Linienquerschnitt ...................
Hauptträger ............................
Ergebnisübersicht ...................
Stahlsorten ............................
Nebenträger ...........................
Nachweise EC 3 .....................
Ausdrucksteuerung ................
Schnittgrößen ........................
Nachweise DIN 18800 ............
nationale EC-Anhänge ...........
alle pcae-EC 3-Stahlbauprogramme im Überblick
Basisverbindungen .................
Biegesteife Trägeranschlüsse
Typisierter IH-Anschluss ........
Einzelstabnachweise .............
Stahlstützenfuß ....................
Typ. IS,IW,IG,IK-Anschluss
Grundkomponenten ...............
Rahmenecken .......................
Schweißnahtanschluss ..........
Beulnachweise ......................
Gelenkige Trägeranschl.
Stoß m. therm. Trennschicht
Freier Stirnplattenstoß ...........
Ermüdungsnachweis ..............
Lasteinleitung .......................
Laschenstoß .........................
Normalkraftverbindung ............
 
 
Mit dem Programm Gelenkiger Trägeranschluss können momentenfreie Träger-Träger- oder Träger-Stützenver-
bindungen mit Doppel-T-Querschnitten nach Eurocode 3-1-8 + NA und DIN 18800 (veraltet) nachgewiesen werden.
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Die zugehörigen Anschlussparameter werden in eigenen Registerblättern verwaltet, die über folgende Symbole die dahinter liegende Parameterauswahl kenntlich machen.
Rechenlaufsteuerung
Im ersten Registerblatt wird der Ablauf der Berechnung festgelegt.
Außerdem können die Nachweisnorm und die Baustoffe ausgewählt werden.
Weiterhin wird der Anschlusstyp bestimmt.
Der aktuell definierte Anschluss wird am Bildschirm maßstäblich visualisiert.
Hauptträger
Im zweiten Registerblatt werden die Parameter zur Verbindung an den Hauptträger abgefragt.
Das Hauptträgerprofil kann nur als Doppel-T-Profil ausgeführt werden.
Außerdem ist festzulegen, ob der Anschluss an den Trägersteg oder einen Stützenflansch erfolgt.
Je nach Anschlussart sind Schraubenabstände und Schweißnahtdicken am Hauptträger anzugeben.
Der aktuell definierte Anschluss wird maßstäblich am Bildschirm dargestellt.
Nebenträger rechts
Im dritten Registerblatt werden die Parameter zur Verbindung an den rechten Nebenträger abgefragt.
Das Nebenträgerprofil kann nur als Doppel-T-Profil ausgeführt werden.
Außerdem ist das Anschlussblech bzw. der Anschlusswinkel einzugeben.
Je nach Anschlussart sind Schraubenabstände und Schweißnahtdicken am Nebenträger anzugeben.
Der aktuell definierte Anschluss wird maßstäblich am Bildschirm dargestellt.
Nebenträger links
Im vierten Registerblatt werden die Parameter zur Verbindung an den linken Nebenträger abgefragt.
Das Nebenträgerprofil kann nur als Doppel-T-Profil ausgeführt werden.
Außerdem ist das Anschlussblech bzw. der Anschlusswinkel einzugeben.
Je nach Anschlussart sind Schraubenabstände und Schweißnahtdicken am Nebenträger anzugeben.
Der aktuell definierte Anschluss wird maßstäblich am Bildschirm dargestellt.
Bemessungsschnittgrößen
Die Schnittgrößen werden im fünften Registerblatt festgelegt.
Sie können entweder importiert oder 'per Hand' eingegeben werden.
Sie beziehen sich auf den Gelenkknoten der aktuellen Verbindung und werden nach der
Vorzeichenregel der Statik erwartet.
Ergebnisübersicht
Im sechsten Registerblatt wird die Ausnutzung lastfallweise und detailliert für jeden Nebenträger-
anschluss im Überblick dargestellt.
nationaler Anhang
Weiterhin ist zur vollständigen Beschreibung der Berechnungsparameter der dem Eurocode zuzuordnende nationale Anhang zu wählen.
Über den NA-Button wird das entsprechende Eigenschaftsblatt aufgerufen.
Ausdrucksteuerung
Im Eigenschaftsblatt, das nach Betätigen des Druckeinstellungs-Buttons erscheint, wird der Ausgabeumfang der Druckliste festgelegt.
Druckliste einsehen  
Das Statikdokument kann durch Betätigen des Visualisierungs-Buttons am Bildschirm
eingesehen werden.
Ausdruck  
Über den Drucker-Button wird in das Druckmenü gewechselt, um das Dokument auszudrucken.
Hier werden auch die Einstellungen für die Visualisierung vorgenommen.
Planbearbeitung  
Über den Pläne-Button wird das pcae-Programm zur Planbearbeitung aufgerufen.
Der aktuelle Anschluss wird im pcae-Planerstellungsmodul dargestellt, kann dort weiterbearbeitet, geplottet oder im dxf-Format exportiert werden.
Onlinehilfe  
Über den Hilfe-Button wird die kontextsensitive Hilfe zu den einzelnen Registerblättern aufgerufen.
Eingabe beenden  
Das Programm kann mit oder ohne Datensicherung verlassen werden.
Bei Speichern der Daten wird die Druckliste aktualisiert und in das globale Druckdokument eingefügt.
 
im Register 1 befinden sich die Angaben zu Rechenlaufsteuerung, Baustoffen, Anschlusstyp
 
Das Programm 4H-EC3GT berechnet den Anschluss eines ein- oder beidseitig gelenkig angeordneten
Nebenträgers an einen Hauptträger oder eine Stütze.
Der Nachweis kann nach EC 3-1-8 oder
DIN 18800 (veraltet) erfolgen.
Dementsprechend sind die Material-sicherheitsbeiwerte zu belegen.
Nach EC 3 können die Sicherheitsbeiwerte entweder dem nationalen Anhang entnom-
men oder direkt vorgegeben werden.
Nach DIN 18800 ist der Sicherheitsbeiwert
in das Eigenschaftsblatt einzutragen.
Zudem können Eingabedaten über die Copy-Paste-Funktion von einem Bauteil in ein anderes desselben Typs exportiert werden.
Dazu ist der aktuelle Datenzustand im abgebenden Bauteil über den Button Daten exportieren in die
Zwischenablage zu kopieren und anschließend über den Button Daten importieren in das aktuell
geöffnete Bauteil aus der Zwischenablage zu übernehmen.
 
Grundsätzlich kann jedem Verbindungselement ein eigenes Material zugeordnet werden.
Der Übersichtlichkeit halber kann an dieser Stelle eine einheitliche Stahlgüte für die Haupt- und Nebenträgerprofile sowie die Anschlussbleche gewählt werden.
Da die Beschreibung der Stahlparameter für Verbindungen nach EC 3 programmübergreifend identisch ist,
wird auf die allgemeine Beschreibung der Stahlsorten verwiesen.
 
Ebenso wie die Stahlsorte kann auch jedem Anschluss (Blech an Haupt- oder Nebenträger) eine eigene Schraubensorte zugeordnet werden.
Der Übersichtlichkeit halber können an dieser Stelle Schraubengröße und Festigkeitsklasse einheitlich für
alle Anschlussbleche gewählt werden.
Es werden nicht vorgespannte Schrauben mit normalen Schlüsselweiten vorausgesetzt.
Für die Abschertragfähigkeit der Schraube ist von Belang,
ob das Gewinde oder der Schaft in der Scherfuge liegt.
Da die Beschreibung der Schraubenparameter für Verbindungen nach EC3 programmübergreifend identisch ist,
wird auf die allgemeine Beschreibung der Schrauben verwiesen.
In den nachfolgenden Registerblättern werden die Profile für den Hauptträger, die Nebenträger und ggf. die Winkelprofile eingegeben. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird an dieser Stelle die Eingabe der Profilparameter beschrieben.
Die Profilkennwerte können entweder über den pcae-eigenen Profilmanager in das Programm importiert oder als
parametrisiertes Stahlprofil eingegeben werden.
Um ein Profil aus dem Angebot des Profilmanagers zu wählen,
ist der grün unterlegte Pfeil zu anzuklicken.
Das externe pcae-Programm wird aufgerufen und ein Profil
kann aktiviert werden. Bei Verlassen des Profilmanagers
werden die benötigten Daten übernommen und der Profilname protokolliert.
Alternativ kann der Profilname auch direkt in das dafür
vorgesehene Feld eingetragen werden.
Als Trägerprofil kommen nur Doppel-T-Profile in Frage, die als I, H-, DIL-, S-, W-Profile pcae-intern bekannt sind.
Winkelprofile werden als L-Profile bezeichnet.
Zur Definition eines parametrisierten Profils sind
Profilhöhe, Stegdicke, Flanschbreite und -dicke bzw.
die Schenkellängen und -dicken festzulegen.
Bei gewalzten Profilen wird der Ausrundungsradius r zwischen Flansch und Steg bzw. r2 an den äußeren Flanschrändern geometrisch berücksichtigt, während geschweißte Blechprofile
mit Schweißnähten der Dicke a zusammengefügt sind.
Diese Schweißnähte werden nicht nachgewiesen.
 
Gewalzte Doppel-T-Profile haben einen einheitlichen Ausrundungswinkel (ro = ru).
L-Profile können unterschiedlich dicke und lange Schenkel aufweisen, wobei Schenkel 1 am Nebenträger und Sch. 2
am Hauptträger anliegen.
Es werden vier Anschlusskonfigurationen unterschieden
Diese Einstellung wird bei der Parameterauswahl auf den nachfolgenden Registerblättern berücksichtigt.
Außerdem wird der Anschluss zur visuellen Kontrolle der Eingabe am Bildschirm dargestellt; Schweißnähte, Schrauben, Profile und Abstände werden maßstabsgetreu visualisiert.
 
Da der Eurocode keine eindeutigen Vorgaben zur Nachweisführung bei gelenkigen Anschlüssen gibt, kann entweder konventionell nach den Vorschlägen der aktuellen Fachliteratur gerechnet oder den Regeln des ECCS gefolgt werden.
Sind in der Anschlusskonfiguration Schweißnähte erforderlich, werden diese als Kehlnähte ausgeführt.
Sie können entweder mit dem richtungsbezogenen oder dem vereinfachten Verfahren (nur EC 3) nachgewiesen werden.
Die Überprüfung der Schraubenabstände kann unterdrückt werden.
Optional wird die Ausnutzung des Nebenträgerquerschnitts
ermittelt.
Beschreibung der Nachweise n. EC 3
... Nachweise n. DIN 18800 ...............
 
 
Register 2 enthält Angaben zum Anschluss an den Hauptträger
 
Folgende Anschlusskonfigurationen werden angeboten (s. Register 1)
Stirnplattenanschluss (Kopfplattenanschluss)
Fahnenblechanschluss
Winkelanschluss, wobei beide Winkelschenkel angeschraubt werden
Winkelanschluss, wobei ein Winkelschenkel geschraubt und einer geschweißt wird
Je nach Konfiguration werden an dieser Stelle die zur Berechnung des Anschlusses notwendigen Parameter des Hauptträgers freigelegt.
Der gesamte Anschluss wird zur visuellen Kontrolle bei der Eingabe maßstabsgetreu am Bildschirm dargestellt.
Für alle Anschlusstypen wird zunächst das Profil des Hauptträgers ausgewählt (s. Register 1, Profile) und
festgelegt, ob der Anschluss des Nebenträgers an den Steg oder die Flansche des Hauptträgers erfolgt.
Im Folgenden werden die anschlussspezifischen Parameter, die den Hauptträger betreffen, beschrieben.
Das Stirnblech wird mit zwei Schrauben je Reihe (symmetrisch, je eine links und eine rechts vom Nebenträgersteg)
am Hauptträger befestigt; das Nebenträgerprofil wird an die Stirnplatte geschweißt.
Es sind die Anzahl an Schraubenreihen sowie die Abstände zu den Rändern und untereinander anzugeben.
Bei einem beidseitigen Anschluss an den Trägersteg kann ausgewählt werden, ob sich die Schraubenabstände
auf den linken oder rechten Nebenträger beziehen.
Der untere Randabstand sowie der horizontale Schraubenabstand sind zur Kontrolle ebenfalls dargestellt; sie
werden aus den vorhandenen Daten errechnet und können nicht eingegeben werden.
Die Schraubenabstände werden nach EC 3 kontrolliert und ggf. gekennzeichnet.
Mit links und rechts sind der linke und der rechte Nebenträgeranschluss bezeichnet.
Eine Prinzipskizze erläutert die Parameter und zeigt die Bezeichnungen der Länge und Breite des Stirnblechs an.
 
Das Fahnenblech wird an den Hauptträger geschweißt; der Nebenträger wird einseitig an das
Fahnenblech geschraubt.
Die Nahtdicke der umlaufenden Kehlnaht ist anzugeben.
Mit links und rechts sind der linke und der rechte Nebenträgeranschluss bezeichnet.
Eine Prinzipskizze erläutert die Parameter und zeigt die Breite des Fahnenblechs an.
 
Zwei Winkelprofile (symmetrisch, je eins links und eins rechts vom Nebenträgersteg) werden mit je einer Schraube
je Reihe am Hauptträger befestigt; das Nebenträgerprofil wird an die anderen Winkelschenkel angeschraubt.
Die Anzahl an Schraubenreihen sowie die Abstände zu den Rändern und untereinander sind anzugeben.
Bei einem beidseitigen Anschluss an den Trägersteg kann ausgewählt werden, ob sich die Schraubenabstände
auf den linken oder rechten Nebenträger beziehen.
Der untere Randabstand sowie der horizontale Schraubenabstand sind zur Kontrolle ebenfalls dargestellt; sie
werden aus den vorhandenen Daten errechnet und können nicht eingegeben werden.
Die Schraubenabstände werden nach EC 3 kontrolliert und ggf. gekennzeichnet.
Mit links und rechts sind der linke und der rechte Nebenträgeranschluss bezeichnet.
Eine Prinzipskizze erläutert die Parameter und zeigt die Bezeichnung der Länge des Winkelprofils und der
Länge des Winkelschenkels am Hauptträger (Schenkel 2) an.
 
Zwei Winkelprofile (symmetrisch, je eins links und eins rechts vom Nebenträgersteg) werden mit je einer Schraube
je Reihe am Hauptträger befestigt; das Nebenträgerprofil wird an die anderen Winkelschenkel angeschweißt.
Die Anzahl an Schraubenreihen sowie die Abstände zu den Rändern und untereinander sind anzugeben.
Bei einem beidseitigen Anschluss an den Trägersteg kann ausgewählt werden, ob sich die Schraubenabstände
auf den linken oder rechten Nebenträger beziehen.
Der untere Randabstand sowie der horizontale Schraubenabstand sind zur Kontrolle ebenfalls dargestellt; sie
werden aus den vorhandenen Daten errechnet und können nicht eingegeben werden.
Die Schraubenabstände werden nach EC 3 kontrolliert und ggf. gekennzeichnet.
Mit links und rechts sind der linke und der rechte Nebenträgeranschluss bezeichnet.
Eine Prinzipskizze erläutert die Parameter und zeigt die Bezeichnung der Länge des Winkelprofils und der Länge
des Winkelschenkels am Hauptträger (Schenkel 2) an.
 
 
Register 3 enthält Angaben zum Anschluss des rechten Nebenträgers
Register 4 enthält Angaben zum Anschluss des linken Nebenträgers
Hier werden die Anschlussparameter des rechten Nebenträgers erläutert; für die linke Seite gilt entsprechend.
 
Folgende Anschlusskonfigurationen werden angeboten (s. Register 1)
Stirnplattenanschluss
Fahnenblechanschluss
Winkelanschluss, beide Winkelschenkel geschraubt
Winkelanschluss, ein Winkelschenkel geschraubt und einer geschweißt
Je nach Konfiguration werden an dieser Stelle die zur Berechnung des Anschlusses notwendigen Parameter des Nebenträgers freigelegt.
Der gesamte Anschluss wird zur visuellen Kontrolle bei der Eingabe maßstabsgetreu am Bildschirm dargestellt.
Der Nebenträger kann rechts und/oder links an den Hauptträger angeschlossen werden.
Um eine Anschlussseite zu aktivieren, ist in Register 3 der Button Nebenträger rechts und/oder in Register 4 der Button Nebenträger links zu betätigen.
Falls ein beidseitiger Anschluss symmetrisch ausgeführt werden soll, können die Nebenträgerdaten mit den Buttons wie links bzw. wie rechts in das aktuelle Registerblatt übertragen werden.
Nun wird - für alle Anschlusstypen gleich - das Profil des Nebenträgers ausgewählt (s. Register 1, Profile).
Im Folgenden werden die anschlussspezifischen Parameter, die den Nebenträger betreffen, beschrieben.
Der Steg des Nebenträgerprofils wird mit Kehlnähten an die Stirnplatte geschweißt, die wiederum mit zwei
Schrauben je Reihe an den Hauptträger geschraubt wird.
Das Gelenk befindet sich im Schwerpunkt des Schraubenbilds in der Kontaktebene Stirnblech / Hauptträger.
Die Abmessungen des Stirnblechs sind anzugeben, wobei die Blechdicke tp den Abstand s des Nebenträgers
vom Hauptträger festlegt.
Die Dicke je Schweißnaht ist anzugeben.
Konstruktion
Der Abstand von OK Nebenträger zu einer Bezugsebene wird mit ho bezeichnet.
Die Lage der Bezugsebene entspricht beim Anschluss an den Hauptträgersteg der OK des Hauptträgers.
Beim Anschluss an einen Stützenflansch kann sie frei gewählt werden. Hier ist sie nur von Relevanz, wenn ein beidseitiger Anschluss ausgeführt wird.
Der Abstand von OK Stirnblech zu OK Nebenträger wird mit üo bezeichnet. Dieser Abstand muss > 0 sein,
d.h. es wird nur der Trägersteg an das Stirnblech angeschweißt.
Entsprechend wird der Abstand von UK Stirnblech zu UK Nebenträger mit üu bezeichnet; er wird aus den
vorhandenen Daten errechnet und kann nicht eingegeben werden.
Beim Anschluss an einen Trägersteg wird der Abstand von UK Nebenträger zu UK Hauptträger hu angegeben;
er wird ebenfalls aus den vorhandenen Daten errechnet und kann nicht eingegeben werden.
Über einen Schalter kann erzwungen werden, dass das Anschlussprofil stets mittig zwischen den Flanschen
bzw. Ausklinkungen (s.u.) auf dem Trägersteg liegt. Der Abstand üo wird dann berechnet und kann nicht
eingegeben werden.
Der horizontale Abstand zwischen dem Hauptträger und dem Nebenträger wird mit s bezeichnet, entspricht
der Dicke der Stirnplatte tp und kann daher nicht eingegeben werden.
Beim Anschluss an einen Trägersteg kann der Nebenträger oben und/oder unten ausgeklinkt sein.
Eine Ausklinkung wird aktiv, wenn sowohl der horizontale Abstand a als auch der vertikale Abstand e Werte > 0 annehmen, wobei zu beachten ist, dass der vertikale Abstand e größer als Flanschdicke + Ausrundungsradius des Nebenträgerprofils sein muss. Außerdem darf der Abstand e den Abstand ü nicht überschreiten.
Über einen Schalter (wie oben bzw. wie unten) können jeweils die Werte der einen Ausklinkung auf
die andere übertragen werden.
Die Ausklinkungen können einheitlich entweder ausgerundet (Radius ra) oder mit Bohrung (Radius rb)
ausgeführt werden.
Eine Prinzipskizze erläutert die Parameter und kennzeichnet die Länge und Dicke des Stirnblechs.
 
Der Steg des Nebenträgers wird einseitig an das Fahnenblech geschraubt, das wiederum mit der Kopfseite an den Hauptträger angeschweißt wird.
Das Gelenk befindet sich im Schwerpunkt des Schraubenbilds.
Die Abmessungen des Fahnenblechs sind anzugeben.
Konstruktion
Der Abstand von OK Nebenträger zu einer Bezugsebene wird mit ho bezeichnet.
Die Lage der Bezugsebene entspricht beim Anschluss an den Hauptträgersteg der OK des Hauptträgers.
Beim Anschluss an einen Stützenflansch kann sie frei gewählt werden. Hier ist sie nur von Relevanz, wenn ein beidseitiger Anschluss ausgeführt wird.
Der Abstand von OK Fahnenblech zu OK Nebenträger wird mit üo bezeichnet. Dieser Abstand muss größer als Flanschdicke + Ausrundungsradius des Nebenträgerprofils sein.
Entsprechend wird der Abstand von UK Fahnenblech zu UK Nebenträger mit üu bezeichnet; er wird aus den vorhandenen Daten errechnet und kann nicht eingegeben werden.
Beim Anschluss an einen Trägersteg wird der Abstand von UK Nebenträger zu UK Hauptträger hu angegeben.
Dieser Abstand wird ebenfalls aus den vorhandenen Daten errechnet und kann nicht eingegeben werden.
Über einen Schalter kann erzwungen werden, dass das Anschlussprofil stets mittig zwischen den Flanschen
bzw. Ausklinkungen (s.u.) auf dem Trägersteg liegt. Der Abstand üo wird dann berechnet und kann nicht
eingegeben werden.
Der horizontale Abstand zwischen dem Hauptträger und dem Nebenträger wird mit s bezeichnet und muss
größer als der Schenkel der Kehlnaht zwischen Fahnenblech und Hauptträger sein.
Beim Anschluss an einen Trägersteg kann der Nebenträger oben und/oder unten ausgeklinkt sein.
Eine Ausklinkung wird aktiv, wenn sowohl der horizontale Abstand a als auch der vertikale Abstand e Werte > 0 annehmen, wobei zu beachten ist, dass der vertikale Abstand e größer als Flanschdicke + Ausrundungsradius
des Nebenträgerprofils sein muss. Außerdem darf der Abstand e den Wert ü nicht überschreiten.
Über einen Schalter (wie oben bzw. wie unten) können jeweils die Werte der einen Ausklinkung auf die andere übertragen werden.
Die Ausklinkungen können einheitlich entweder ausgerundet (Radius ra) oder mit Bohrung (Radius rb)
ausgeführt werden.
Eine Prinzipskizze erläutert die Parameter und kennzeichnet Länge und Breite des Fahnenblechs.
Schrauben am Nebenträger
Es kann ein Schraubenraster mit einer beliebigen Anzahl an horizontalen und vertikalen Schraubenreihen
vorgegeben werden.
Zur Vorgabe des Schraubenrasters sind die Anzahl der vertikalen Reihen und ihre Abstände (Rand- und Zwischenabstände) sowie die Anzahl der horizontalen Reihen und Abstände festzulegen.
Der untere und der Nebenträgerrandabstand sind zur Kontrolle angegeben; sie werden aus den vorhandenen Daten errechnet und können nicht eingegeben werden.
Die Schraubenabstände werden nach EC 3 kontrolliert und ggf. gekennzeichnet.
 
Zwei Winkelprofile (symmetrisch, je eins links und eins rechts vom Nebenträgersteg) werden an den Nebenträger geschraubt; die anderen Winkelschenkel werden am Hauptträger befestigt.
Das Gelenk befindet sich im Schwerpunkt des Schraubenbilds in der Kontaktebene Winkelschenkel / Hauptträger.
Das Winkelprofil ist auszuwählen (s. Register 1, Profile) und die Breite des Winkels ba anzugeben.
Winkelschenkel 1 liegt am Nebenträger an, Winkelschenkel 2 am Hauptträger.
Konstruktion
Der Abstand von OK Nebenträger zu einer Bezugsebene wird mit ho bezeichnet.
Die Lage der Bezugsebene entspricht beim Anschluss an den Hauptträgersteg der OK des Hauptträgers.
Beim Anschluss an einen Stützenflansch kann sie frei gewählt werden. Hier ist sie nur von Relevanz, wenn ein beidseitiger Anschluss ausgeführt wird.
Der Abstand von OK Winkelprofil zu OK Nebenträger wird mit üo bezeichnet. Dieser Abstand muss größer als Flanschdicke + Ausrundungsradius des Nebenträgerprofils sein.
Entsprechend wird der Abstand von UK Winkelprofil zu UK Nebenträger mit üu bezeichnet. Dieser Abstand wird aus den vorhandenen Daten errechnet und kann nicht eingegeben werden.
Beim Anschluss an einen Trägersteg wird der Abstand von UK Nebenträger zu UK Hauptträger hu angegeben. Dieser Abstand wird ebenfalls aus den vorhandenen Daten errechnet und kann nicht eingegeben werden.
Über einen Schalter kann erzwungen werden, dass das Anschlussprofil stets mittig zwischen den Flanschen
bzw. Ausklinkungen (s.u.) auf dem Trägersteg liegt. Der Abstand üo wird dann berechnet und kann nicht
eingegeben werden.
Der horizontale Abstand zwischen dem Hauptträger und dem Nebenträger wird mit s bezeichnet. Er kann = 0
gesetzt werden, wobei jedoch die Verdrehbarkeit des Anschlusses zu gewährleisten ist.
Beim Anschluss an einen Trägersteg kann der Nebenträger oben und/oder unten ausgeklinkt sein.
Eine Ausklinkung wird aktiv, wenn sowohl der horizontale Abstand a als auch der vertikale Abstand e Werte > 0 annehmen, wobei zu beachten ist, dass der vertikale Abstand e größer als Flanschdicke + Ausrundungsradius
des Nebenträgerprofils sein muss. Außerdem darf der Abstand e den Abstand ü nicht überschreiten.
Über einen Schalter können jeweils die Werte der einen Ausklinkung auf die andere übertragen werden.
Die Ausklinkungen können einheitlich entweder ausgerundet (Radius ra) oder mit Bohrung (Radius rb)
ausgeführt werden.
Eine Prinzipskizze erläutert die Parameter und kennzeichnet die Breite des Winkels und die Länge des Winkelschenkels 1.
Schrauben am Nebenträger
Es kann ein Schraubenraster mit einer beliebigen Anzahl an horizontalen und vertikalen Schraubenreihen
vorgegeben werden.
Zur Vorgabe des Schraubenrasters sind die Anzahl der vertikalen Reihen und ihre Abstände (Rand- und Zwischenabstände) sowie die Anzahl der horizontalen Reihen und Abstände festzulegen.
Der untere und der Nebenträgerrandabstand sind zur Kontrolle angegeben; sie werden aus den vorhandenen Daten errechnet und können nicht eingegeben werden.
Die Schraubenabstände werden nach EC 3 kontrolliert und ggf. gekennzeichnet.
 
Zwei Winkelprofile (symmetrisch, je eins links und eins rechts vom Nebenträgersteg) werden an den Nebenträger geschweißt; die anderen Winkelschenkel werden an den Hauptträger geschraubt.
Das Gelenk befindet sich im Schwerpunkt des Schraubenbilds in der Kontaktebene zwischen Winkelschenkel
und Hauptträger.
Das Winkelprofil ist auszuwählen (s. Register 1, Profile) und die Breite des Winkels ba anzugeben.
Außerdem sind die Nahtdicken der Kehlnähte, die den Winkelschenkel mit dem Trägersteg verbinden aw, und der Stirnnaht aw,s (nur bei Anordnung einer Verstärkung, s.u.) anzugeben.
Winkelschenkel 1 liegt am Nebenträger an, Winkelschenkel 2 am Hauptträger.
Konstruktion
Der Abstand von OK Nebenträger zu einer Bezugsebene wird mit ho bezeichnet.
Die Lage der Bezugsebene entspricht beim Anschluss an den Hauptträgersteg der OK des Hauptträgers.
Beim Anschluss an einen Stützenflansch kann sie frei gewählt werden. Hier ist sie nur von Relevanz, wenn ein beidseitiger Anschluss ausgeführt wird.
Der Abstand von OK Winkelprofil zu OK Nebenträger wird mit üo bezeichnet. Dieser Abstand muss größer als Flanschdicke + Ausrundungsradius des Nebenträgerprofils sein.
Entsprechend wird der Abstand von UK Winkelprofil zu UK Nebenträger mit üu bezeichnet. Dieser Abstand wird aus den vorhandenen Daten errechnet und kann nicht eingegeben werden.
Beim Anschluss an einen Trägersteg wird der Abstand von UK Nebenträger zu UK Hauptträger hu angegeben.
Dieser Abstand wird ebenfalls aus den vorhandenen Daten errechnet und kann nicht eingegeben werden.
Über einen Schalter kann erzwungen werden, dass das Anschlussprofil stets mittig zwischen den Flanschen bzw. Ausklinkungen (s.u.) auf dem Trägersteg liegt. Der Abstand üo wird dann berechnet und kann nicht eingegeben werden.
Der horizontale Abstand zwischen dem Hauptträger und dem Nebenträger wird mit s bezeichnet; er darf nicht größer als die 4-fache Dicke des Winkelschenkels 2 sein.
Über einen Schalter kann erzwungen werden, dass Winkelschenkel 1 als Verstärkung (Stegblech) dient, was besonders sinnvoll ist, wenn das Trägerprofil infolge einer Ausklinkung (s.u.) geschwächt wird.
Die Winkelbreite ba und der Abstand üo werden dann berechnet und können nicht eingegeben werden.
Der Abstand s muss dann größer als ein Schenkel der Stirnnaht sein, darf aber nicht größer als die Dicke des Winkelschenkels 2 sein.
Die Blechdicke des Winkelschenkels 1 muss größer oder gleich der Stegdicke des Trägerprofils sein, und der Winkelschenkel 1 muss den geschwächten Bereich vollständig abdecken.
Beim Anschluss an einen Trägersteg kann der Nebenträger oben und/oder unten ausgeklinkt sein.
Eine Ausklinkung wird aktiv, wenn sowohl der horizontale Abstand a als auch der vertikale Abstand e Werte > 0 annehmen, wobei zu beachten ist, dass der vertikale Abstand e größer als Flanschdicke + Ausrundungsradius
des Nebenträgerprofils sein muss. Außerdem darf der Abstand e den Abstand ü nicht überschreiten.
Über einen Schalter können jeweils die Werte der einen Ausklinkung auf die andere übertragen werden.
Die Ausklinkungen können einheitlich entweder ausgerundet (Radius ra) oder mit Bohrung (Radius rb)
ausgeführt werden.
Eine Prinzipskizze erläutert die Parameter und kennzeichnet die Breite des Winkels und die Länge des Winkelschenkels 1.
 
 
das fünfte Register beinhaltet die Masken zur Eingabe der Bemessungsschnittgrößen
Die Schnittgrößen werden als Bemessungsgrößen in der Vorzeichendefinition der Statik eingegeben, wobei das x,y,z-Koordinatensystem dem l,m,n-System der pcae-Trag-
werksprogramme entspricht.
Es können bis zu 1.000 Schnittgrößenkombinationen eingegeben werden.
Der gelenkige Trägeranschluss überträgt Querkräfte und Normalkräfte, die als einander zugehörige Größen in die Tabelle einzutragen sind.
Für beidseitige Anschlüsse (links und rechts) sind Schnittgrößenkombinationen links (V2,Ed, N2,Ed) und rechts (V1,Ed, N1,Ed) vorzugeben, die nur seitenweise einander zugehörig sein müssen.
Es können nur Zugkräfte berücksichtigt werden!
Schnittgrößen importieren

Detailnachweisprogramme zur Bemessung von Anschlüssen (Träger/Stütze, Träger/Träger), Fußpunkten
(Stütze/Fundament) etc. benötigen Schnittgrößenkombinationen, die häufig von einem Tragwerksprogramm
zur Verfügung gestellt werden.

Dabei handelt es sich i.d.R. um eine Vielzahl von Kombinationen, die im betrachteten Bemessungsschnitt des übergeordneten Tragwerkprogramms vorliegen und in das Anschlussprogramm übernommen werden sollen.
pcae stellt neben der 'per Hand'-Eingabe zwei verschiedene Mechanismen zur Verfügung, um Schnittgrößen in das vorliegende Programm zu integrieren.
Import aus einem 4H-Programm
Voraussetzung zur Anwendung des DTE®-Import-Werkzeugs ist, dass sich ein pcae-Programm auf dem Rechner befindet, das Ergebnisdaten exportieren kann.
Eine ausführliche Beschreibung zum Schnittgrößenimport aus einem pcae-Programm befindet sich
... für den Import bei beidseitigen Anschlüssen
... für den Import bei einseitigen Anschlüssen
Import aus einer Text-Datei
Die Schnittgrößenkombinationen können aus einer Text-Datei im ASCII-Format eingelesen werden.
Die Datensätze müssen in der Text-Datei in einer bestimmten Form vorliegen; der entsprechende Hinweis wird bei Betätigen des Einlese-Buttons gegeben.
Anschließend wird der Dateiname einschl. Pfad der entsprechenden Datei abgefragt.
Sämtliche vorhandenen Datensätze werden eingelesen und in die Tabelle übernommen. Bereits bestehende Tabellenzeilen bleiben erhalten.
Wenn keine Daten gelesen werden können, erfolgt eine entsprechende Meldung am Bildschirm.
 
Die statische Berechnung eines Bauteils beinhaltet i.A. die Modellbildung mit anschließender Berechnung des Tragsystems sowie nachfolgender Einzelnachweise von Detailpunkten.
Bei der Beschreibung eines Details sind die zugehörenden Schnittgrößen aus den Berechnungsergebnissen des Tragsystems zu extrahieren und dem Detailnachweis zuzuführen.
In der 4H-Programmorganisation gibt es hierzu verschiedene Vorgehensweisen
zum einen können Tragwerks- und Detailprogramm fest miteinander verbunden sein, d.h. die Schnittgrößenüber-
gabe erfolgt intern. Es sind i.A. keine weiteren Eingaben (z.B. Geometrie) notwendig, aber doch möglich (z.B. weitere Belastungen). Die Programme bilden eine Einheit.
Dies ist z.B. bei dem 4H-Programm Stütze mit Fundament der Fall.
zum anderen können Detailprogramme Schnittgrößen von in Tragwerksprogrammen speziell festgelegten Exportpunkten über ein zwischengeschaltetes Export/Import-Tool einlesen.
Das folgende Beispiel eines einfachen Rahmens erläutert diesen 4H-Schnittgrößen-Export/Import.
Zunächst sind im exportierenden 4H-Programm (z.B. 4H-FRAP) die Stellen zu kennzeichnen, deren Schnittgrößen beim nächsten Rechenlauf exportiert, d.h. für den Import bereitgestellt, werden sollen.
In diesem Beispiel sollen die Schnittgrößen für einen beidseitigen gelenkigen Trägeranschluss übergeben werden.
Dazu ist je ein Kontrollpunkt an den Trägeranschnitten links und rechts zu setzen.
Ausführliche Informationen zum Export entnehmen Sie bitte dem DTE®-Schnittgrößenexport.
Nach einer Neuberechnung des Rahmens stehen die Exportschnittgrößen dem aufnehmenden 4H-Programm
(z.B. 4H-EC3GT) zum Import zur Verfügung.
dazu wird im Register zur Eingabe der Bemessungsgrößen der Button für den Datenimport aus einem
pcae-Programm betätigt
nun wird über den Import-Button das Fenster zur DTE®-Bauteilauswahl aufgerufen
Zunächst erscheint ein Infofenster, das den Anwender auf
die wesentlichen Punkte hinweist.
Es besteht die Möglichkeit, den Import an dieser Stelle abzubrechen, um ggf. das exportierende Programm
entsprechend vorzubereiten.
Nach Bestätigen des Infofensters wird die DTE®-Bauteil-
auswahl aktiviert.
In der Bauteilauswahl werden alle berechneten Bauteile nach Verzeichnissen sortiert dargestellt, wobei diejenigen,
die Schnittgrößen exportiert haben, dunkel gekennzeichnet sind.
Das gewünschte Bauteil kann nun markiert und über den bestätigen-Button ausgewählt werden. Alternativ kann
durch Doppelklicken des Bauteils direkt in die DTE®-Schnittgrößenauswahl verzweigt werden.
In der Identifizierungsphase der Schnittgrößenauswahl werden alle verfügbaren Schnitte des ausgewählten
Bauteils angezeigt, wobei diejenigen Schnitte deaktiviert sind, deren Material nicht kompatibel mit dem
aktuellen Detailprogramm ist.
Nun werden die Schnitte den einzelnen Abteilungen in der Schnittgrößentabelle (hier Träger (rechts), Träger (links)) zugeordnet.
Dazu wird der entsprechende Eintrag (hier Schnitt 8) angewählt und der zugehörigen Zeile in der dann folgenden
Tabelle zugewiesen (hier Träger (rechts)).
Ist eine Abteilung festgelegt, werden die in Frage kommenden möglichen Alternativen für die noch nicht festgelegte Abteilung mit einem Pfeil gekennzeichnet.
sind nicht ausreichend Schnitte vorhanden, kann die DTE®-Schnittgrößenauswahl nur über den
abbrechen
-Button verlassen werden, ein Import ist dann nicht möglich.
Zur visuellen Kontrolle werden in einem nebenstehenden Fenster die definierten Schnitte angezeigt.
 
erst wenn sämtliche Schnitte zugeordnet sind, ist die Identifizierungsphase abgeschlossen und die Schnittgrößenauswahl folgt.
Es werden die verfügbaren Schnittgrößenkombinationen der gewählten Schnitte angeboten, die über das
'+'-Zeichen am linken Rand aufgeklappt werden können.
Die Kombinationen können beliebig zusammengestellt werden.
über den nebenstehend dargestellten Button kann die Anzahl an Schnittgrößenkombinationen durch Abwahl doppelter Zeilen häufig stark reduziert werden
Wenn eine Reihe von Anschlüssen gleichartig ausgeführt werden soll, können in einem Rutsch weitere Schnitt-
größen anderer Schnitte aktiviert und so bis zu 1.000 Kombinationen übertragen werden.
wird das Import-Modul über den bestätigen-Button verlassen, werden die Schnittgrößen übernommen und
für das importierende Programm aufbereitet
pcae gewährleistet durch geeignete Transformationen, dass die Schnittgrößen sowohl im KOS des importierenden Programms vorliegen, als auch - bei mehrschnittigen Verbindungen - einander zugehörig
sind, d.h. dass die Trägerschnittgrößen links und rechts aus derselben Faktorisierungsvorschrift
entstanden sind.
In einem Infofenster werden die eigene Auswahl fett und die aus der Faktorisierungsvorschrift berechneten Schnittgrößen eines anderen Schnitts in normaler Schriftdicke dargestellt.
Auch an dieser Stelle besteht die Möglichkeit, doppelt vorkommende Zeilen zu ignorieren.
Das aufnehmende Programm bestückt nun die
Schnittgrößentabelle.
Bei der Übernahme erfolgen Plausibilitätschecks und ggf. Meldungen.
Eine Aktualisierung der importierten Schnittgrößenkombinationen, z.B. aufgrund einer Neuberechnung
des exportierenden Tragwerks, erfolgt nicht!
 
Die statische Berechnung eines Bauteils beinhaltet i.A. die Modellbildung mit anschließender Berechnung des Tragsystems sowie nachfolgender Einzelnachweise von Detailpunkten.
Bei der Beschreibung eines Details sind die zugehörenden Schnittgrößen aus den Berechnungsergebnissen des Tragsystems zu extrahieren und dem Detailnachweis zuzuführen.
In der 4H-Programmorganisation gibt es hierzu verschiedene Vorgehensweisen
zum einen können Tragwerks- und Detailprogramm fest miteinander verbunden sein, d.h. die Schnittgrößenüber-
gabe erfolgt intern. Es sind i.A. keine weiteren Eingaben (z.B. Geometrie) notwendig, aber auch möglich (z.B. weitere Belastungen), die Programme bilden eine Einheit.
Dies ist z.B. bei dem 4H-Programm Stütze mit Fundament der Fall.
zum anderen können Detailprogramme Schnittgrößen von in Tragwerksprogrammen speziell festgelegten Exportpunkten über ein zwischengeschaltetes Export/Import-Tool einlesen
Das folgende Beispiel eines einfachen Rahmens erläutert diesen 4H-Schnittgrößen-Export/Import.
Zunächst sind im exportierenden 4H-Programm (z.B.
4H
-FRAP) die Stellen zu kennzeichnen, deren Schnitt-größen beim nächsten Rechenlauf exportiert, d.h. für
den Import bereitgestellt, werden sollen.
In diesem Beispiel sollen die Schnittgrößen für eine Querschnittsbemessung übergeben werden.
Dazu ist an der entsprechenden Stelle ein Kontroll-
punkt zu setzen.
Ausführliche Informationen zum Export entnehmen
Sie bitte dem DTE®-Schnittgrößenexport.
Nach einer Neuberechnung des Rahmens stehen die Exportschnittgrößen dem aufnehmenden 4H-Programm (z.B. 4H-BETON, 4H-EC3SA, 4H-EC3IH, 4H-EC3GT) zum Import zur Verfügung.
 
aus dem aufnehmenden 4H-Programm wird nun über den Import-Button das Fenster zur DTE®-Bauteilauswahl aufgerufen. Hier werden alle berechneten Bauteile dargestellt, wobei diejenigen,
die Schnittgrößen exportiert haben, dunkel gekennzeichnet sind.
Das gewünschte Bauteil kann nun markiert und über den bestätigen-Button ausgewählt werden. Alternativ kann
durch Doppelklicken des Bauteils direkt in die DTE®-Schnittgrößenauswahl verzweigt werden.
In der Schnittgrößenauswahl werden die verfügbaren Schnittgrößenkombinationen aller im übergebenden Programm gekennzeichneten Schnitte angeboten. Dabei sind diejenigen Schnitte deaktiviert, deren Material nicht kompatibel
mit dem Detailprogramm ist.
Es wird nun der Schnitt angeklickt und damit geöffnet, dessen Schnittgrößen eingelesen werden sollen.
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Das Programm 4H-EC3GT importieren nur einen auf Normal- und Querkräfte reduzierten Schnittgrößensatz.
Die Schnittgrößenkombinationen können beliebig zusammengestellt werden; pcae empfiehlt jedoch, nur diejenigen auszuwählen, die als Bemessungsgrößen für den zu führenden Detailnachweis relevant sind.
ein nützliches Hilfsmittel bietet dabei der dargestellte Button, mit dem die Anzahl zu übertragender Lastkombinationen durch Eliminierung doppelter Zeilen stark reduziert werden kann.
Wird nun die DTE®-Schnittgrößenauswahl bestätigt, bestückt das Importprogramm die Schnittgrößentabelle,
wobei ggf. vorhandene Kombinationen erhalten bleiben.
Wenn eine Reihe von Anschlüssen gleichartig ausgeführt werden soll, können in einem Rutsch weitere Schnitt-
größen anderer Schnitte aktiviert und so bis zu 1.000 Kombinationen übertragen werden.
Die Kompatibilität der Querschnitts- und Nachweisparameter zwischen exportierendem und importierendem Programm ist zu gewährleisten.
 
Eine Aktualisierung der importierten Schnittgrößenkombinationen, z.B. aufgrund einer Neuberechnung
des exportierenden Tragwerks, erfolgt nicht!
 
das sechste Register gibt einen sofortigen Überblick über die ermittelten Ergebnisse
Zur sofortigen Kontrolle und des besseren Überblicks halber werden die Ergebnisse übersichtlich je Anschlussseite lastfallweise zusammengestellt.
Eine Box zeigt an, ob ein Lastfall die Tragfähigkeit des Anschlusses überschritten hat (rot ausgekreuzt) oder wie viel Reserve noch vorhanden ist (grüner Balken).
Zur besseren Fehleranalyse oder zur Einschätzung der Tragkomponenten werden zudem die Einzelberechnungs-
ergebnisse protokolliert.
Eine Meldung zeigt an, wenn ein Fehler aufgetreten oder die Tragfähigkeit überschritten ist.
Wenn die Ursache des Fehlers nicht sofort ersichtlich ist, sollte die Druckliste in der ausführlichen Ergebnisdarstellung geprüft werden.
 
Die Bemessung gelenkiger Trägeranschlüsse nach EC 3 basiert ursprünglich auf den Vorgaben des ECCS, No.126
European Recommendations for the Design of Simple Joints in Steel Structures aus 2009.
Mittlerweile sind in Deutschland in einigen Punkten Anpassungen vorgenommen worden. Im Folgenden wird die konventionelle Methode vorgestellt, wobei jedoch die Abwandlungen vom ECCS gekennzeichnet sind.
Im Programm können beide Methoden ausgewählt werden.
Zunächst werden einige Berechnungskapitel vorgestellt, die für mehrere Anschlusstypen bzw. Nachweisverfahren gelten. Anschließend werden die einzelnen Anschlusstypen vorgestellt.
 

Bezogen auf ein Ursprungskoordinatensystem sind die Koordinaten beliebiger Punkte (z.B. ein Schraubenfeld im Anschlussblech) gegeben. Für jeden Punkt lassen sich zu einer einwirkenden Schnittgrößenkombination die resultierenden Kräfte in Richtung der Koordinatenachsen sowie der resultierenden Gesamtkraft berechnen.

Für einen Punktehaufen im y/z-Koordinatensystem gilt
Damit ergibt sich für jeden Punkt bzw. jede Schraube i
Im Programm kann die Berechnung des Punktequerschnitts eingesehen werden.
 
Bei Winkelanschlüssen können sich die Winkelschenkel am Steg des Nebenträgers abstützen, so dass die
Schrauben aufgrund des Druckkontakts eine geringere Belastung erfahren.
Die Kontaktfläche muss geschätzt werden; im Programm wird die minimale Druckflächenhöhe ermittelt.
Die Breite errechnet sich aus dem Verteilungswinkel, der für eine einreihige Schraubenanordnung mit
α = 45°, für eine mehrreihige mit α = 60° angenommen wird
Der Punktequerschnitt wird nun für die um hD/2 reduzierten Schraubenabstände ausgewertet.
Anschließend wird die Druckkraft kontrolliert. Ist der Nachweis nicht erfüllt, wird die Kontakthöhe hD erhöht.
 
Anschluss an den Hauptträger
Eine ausreichende Rotationskapazität ist zu gewährleisten.
U.a. muss die Länge des Anschlussblechs am Hauptträger kleiner oder gleich der Steghöhe ohne Ausrundung des Nebenträgers sein.
Zur Vermeidung vorzeitigen Ausfalls der Schrauben unter Zug ist eine der folgenden Bedingungen einzuhalten
Bei einem Stirnblechanschluss ist die Dicke der Doppelkehlnähte am Trägersteg zur Gewährleistung der vollen Tragfähigkeit mindestens anzusetzen mit
Anschluss an den Nebenträger
Eine ausreichende Rotationskapazität ist zu gewährleisten.
U.a. muss die Länge des Anschlussblechs am Nebenträger kleiner oder gleich der Steghöhe ohne Ausrundung des Nebenträgers sein.
Bei einem Fahnenblechanschluss ist zur Vermeidung vorzeitigen Ausfalls der Schweißnähte am Hauptträger die Nahtdicke mindestens anzusetzen mit
Zur Sicherstellung der plastischen Umlagerungsfähigkeit sind einzuhalten
Die Schweißnahtbedingungen sind auch bei Anwendung der konventionellen Methode einzuhalten.
Mit dem Verfahren nach ECCS können Stirnblech-, Fahnenblech- und geschraubte Winkelanschlüsse (als
Kombination von Stirnblech- und Fahnenblechanschluss) berechnet werden.
 
Für Querkraftanschlüsse sind nachzuweisen
Abscheren und Lochleibung der Schrauben
Blockversagen der Schraubengruppe
Anschlussblech und Steg des Nebenträgers mit Schub
Anschlussblech mit Biegung aus Querkraft
ECCS: Anschlussblech am Nebenträger mit Beulen, wird nicht durchgeführt
Für Zuganschlüsse sind nachzuweisen (ECCS: Nw. im Bruchzustand, d.h. γM0 = γMu mit γMu = 1.1 und fy = fu)
Schrauben mit Zug
Blockversagen der Schraubengruppe
Anschlussblech und Steg des Nebenträgers mit Zug
Anschlussblech und ggf. Flansch des Hauptträgers mit Biegung aus Zug
Dazu kommen ggf. noch
Nachweis der Schweißnähte
Querschnittsnachweis an der Ausklinkung des Nebenträgers
Querschnittsnachweis des Nebenträgers ohne Ausklinkung
Es werden die minimale Schubtragfähigkeit bzw. Zugkrafttragfähigkeit ermittelt und den einwirkenden Größen gegenübergestellt. Schweißnaht- und Querschnittsnachweise werden separat geführt.
Abscheren
Es liegt Schraubenkategorie A und damit keine gleitfeste Verbindung vor.
Bei Beanspruchung der Schrauben durch Querkraft und Zug wird die Interaktionsbedingung überprüft
Informationen zur Berechnung der Tragfähigkeit unter Gk 11, Schrauben mit Abscherbeanspruchung.
Die Abschertragfähigkeit wird je Schraube ermittelt; der Minimalwert ist maßgebend.
ECCS: Bei einer Stirnblech- bzw. Winkelverbindung wird die Abschertragfähigkeit am Hauptträger im Mittel auf 80% reduziert.
Lochleibung
Es werden nur Schrauben mit normalem Lochspiel ohne Senkung verwendet.
Da für Anschlussblech und Trägersteg oder -flansch unterschiedliche Randabstände und Blechdicken gelten,
wird die Tragfähigkeit separat ermittelt.
Nähere Informationen zur Berechnung der Tragfähigkeit unter Gk 12, Schrauben mit Lochleibungsbeanspruchung.
Die Lochleibungstragfähigkeit wird je Schraube und Lastrichtung ermittelt; der Minimalwert ist maßgebend.
ECCS: Die Gesamt-Lochleibungstragfähigkeit wird als Minimalwert der vektoriellen Addition der Kraftrichtungen gewonnen. Für den Winkelschenkel am Nebenträger wird stattdessen eine quadratische Interaktion durchgeführt.
Blockversagen von Schraubengruppen
Nach EC 3-1-8, 3.10.2, wird das Blockversagen einer Schraubengruppe durch das Schubversagen des Blechs
entlang der schubbeanspruchten Schraubenreihe in Kombination mit dem Zugversagen des Blechs entlang der zugbeanspruchten Schraubenreihe am Kopf der Schraubengruppe verursacht.
Es wird unterschieden zwischen einer symmetrisch angeordneten Schraubengruppe unter zentrischer Belastung,
wie sie bei Stirnblechanschlüssen vorkommt, und einer Schraubengruppe unter exzentrischer Belastung.
Der Widerstand gegen Blockversagen ergibt sich zu
ECCS: Anschluss an den Hauptträger: das Tragverhalten ist symmetrisch + zentrisch, wenn gilt
Blech mit Schub
Die Tragfähigkeit eines Blechs mit Schub wird berechnet zu
ECCS: Die Brutto-Schubtragfähigkeit wird auf 1/1.27 reduziert.
Blech mit Biegung und Querkraft
Auf ein Anschlussblech können aus der einwirkenden Querkraft ein Biege- und ein Torsionsmoment resultieren.
Der sich daraus ergebende Spannungsnachweis kann nach der einzigen Unbekannten VRd aufgelöst werden und
man erhält die Tragfähigkeit des Blechs mit Biegung und Querkraft
ECCS: Anschluss an den Hauptträger, wenn gilt
bzw. Anschluss an den Nebenträger, wenn gilt
wird die Schubtragfähigkeit unendlich.
Ist an der betrachteten Stelle neben der Querkraft Vz auch ein Biegemoment My vorhanden, muss der Lochabzug
in der Biegezugzone berücksichtigt werden, wohingegen er im Druckbereich und bei Schub entfallen darf.
Jedoch dürfen die Löcher auch in der zugbeanspruchten Fläche vernachlässigt werden, wenn folgende Bedingung eingehalten ist
Sind die Löcher nicht vernachlässigbar, werden die Netto-Querschnittswerte des Anschlussblechs verwendet.
Schrauben mit Zug
Es werden nur Schrauben ohne Senkung verwendet.
Nähere Informationen zur Berechnung der Tragfähigkeit unter Gk 10, Schrauben mit Zug.
Blech mit Biegung aus Zug
Es liegt der Beanspruchungstyp einer Grundkomponente nach EC 3-1-8, Tab. 6.1, vor.
Zur Berechnung wird für ein Stirnblech Gk 5 und für den Stützenflansch Gk 4 verwendet.
Beide basieren auf dem Modell des äquivalenten T-Stummels.
Nähere Informationen unter Gk 4, Stützenflansch mit Biegung, bzw. Gk 5, Stirnblech mit Biegung.
Blech mit Zug
Die Tragfähigkeit eines Blechs mit Zug wird berechnet zu
Nachweis der Schweißnähte
Die Schweißnähte werden über den Linienquerschnitt nachgewiesen.
Querschnittsnachweis
Der Tragsicherheitsnachweis der offenen, dünnwandigen Querschnitte kann nach dem Nachweisverfahren
Elastisch-Elastisch (DIN EN 1993-1-1, Abs. 6.2.1(5)) oder nach dem Nachweisverfahren Elastisch-Plastisch
geführt werden (DIN EN 1993-1-1, Abs. 6.2.1(6)).
Nachweisverfahren Elastisch-Elastisch
Beim Nachweisverfahren Elastisch-Elastisch (E-E) werden die Schnittgrößen (Beanspruchungen) auf Grundlage
der Elastizitätstheorie bestimmt.
Der Spannungsnachweis erfolgt mit dem Fließkriterium aus DIN EN 1993-1-1, Abs. 6.2.1(5), Formel 6.1.
Nachweisverfahren Elastisch-Plastisch
Beim Nachweisverfahren Elastisch-Plastisch (E-P) werden die Schnittgrößen (Beanspruchungen) auf Grundlage
der Elastizitätstheorie bestimmt.
Anschließend wird mit Hilfe des Teilschnittgrößenverfahrens (TSV) mit Umlagerung nach R. Kindmann, J. Frickel: Elastische und plastische Querschnittstragfähigkeit überprüft, ob die Schnittgrößen vom Querschnitt unter
Ausnutzung der plastischen Reserven aufgenommen werden können (plastische Querschnittstragfähigkeit).
Es können Dreiblechquerschnitte (I-, C-, U-, Z-, L-, T-Querschnitte) und Rohre als Profile oder typisierte
Querschnitte unter zweiachsiger Beanspruchung einschl. St. Venant'scher Torsion und Wölbkrafttorsion nachgewiesen werden.
Dieses Berechnungsverfahren ist allgemeingültiger als die in DIN EN 1993 angegebenen Interaktionen für
spezielle Schnittgrößenkombinationen.
Eine Begrenzung der Grenzbiegemomente wie in DIN 18800, El. 755, ist in DIN EN 1993 nicht erforderlich.
Grenzwerte grenz (c/t)
Die Grenzwerte grenz (c/t) werden je nach Nachweisverfahren aus DIN EN 1993-1-1, Abs. 5.5.2, Tab. 5.2, ermittelt.
Dies entspricht der Überprüfung der erforderlichen Klassifizierung des Querschnitts.
Läßt die Klassifizierung keinen plastischen Nachweis zu, erfolgt eine Meldung und der Querschnitt wird
elastisch nachgewiesen.
Ausklinkungen
Im Bereich von Ausklinkungen wird das Doppel-T-Profil geschwächt, d.h. es trägt nur noch ein T-Profil oder,
bei zwei Ausklinkungen, ein Blech. Diese Bereiche müssen nachgewiesen werden.
Maßgebende Schnitte liegen am Beginn der Ausklinkungen (s. Schnitte I-I oder II-II).
Das maßgebende Moment ergibt sich aus der Querkraft zu
Der Nachweis des Gesamtquerschnitts wird dann in Schnitt III-III geführt.
 
Der Momentennullpunkt (Gelenk) wird in Höhe der Nebenträgerachse im Anschnitt zum Hauptträger angenommen.
Es können beliebig viele Schrauben mit je zwei Schrauben je Reihe (je eine links und rechts vom Nebenträgersteg) angeordnet werden.
Für drei Schraubenreihen ergibt sich folgender Punktequerschnitt
Inf. der symmetrischen Belastung (nur Vz) ergibt sich eine gleichmäßige Beanspruchung der einzelnen Schrauben.
Die Ermittlung der Querkrafttragfähigkeit wird nun exemplarisch dargestellt
 
Der Momentennullpunkt (Gelenk) wird in Höhe der Nebenträgerachse im Schwerpunkt des Schraubenbilds angenommen. Daher ergibt sich für ein 3 x 2 - Schraubenbild folgender Punktequerschnitt
Bei reiner Querkraftbeanspruchung (Vy = Mx = 0) ergibt sich eine gleichmäßige Beanspruchung der einzelnen Schrauben (vgl. Stirnblechanschluss).
ECCS: Der Momentennullpunkt (Gelenk) wird - wie beim Stirnplattenanschluss - in Höhe der Nebenträgerachse im Anschnitt zum Hauptträger angenommen.
Die Ermittlung der Querkrafttragfähigkeit wird nun exemplarisch dargestellt
 
Der Momentennullpunkt (Gelenk) wird Höhe der Nebenträgerachse im Anschnitt zum Hauptträger angenommen.
Der Nachweis wird getrennt für den Anschluss am Hauptträger und am Nebenträger geführt.
Der Winkelschenkel am Hauptträger verhält sich wie das Stirnblech (s.o.).
Der Winkelschenkel am Nebenträger kann entweder geschraubt oder geschweißt ausgeführt werden. Wird der Winkelschenkel angeschraubt, verhält er sich wie das Fahnenblech (s.o.).
Winkelschenkel am Hauptträger
Am Hauptträger können beliebig viele Schraubenreihen mit einer Schraube je Reihe je Winkel angeordnet werden.
Bei symmetrisch angeordneten Winkeln kann durch Kontaktpressung die Schraubenbelastung reduziert werden.
Es ergibt sich je Winkel bei drei Schraubenreihen folgender Punktequerschnitt
Die Ermittlung der Querkrafttragfähigkeit wird nun exemplarisch dargestellt
Winkelschenkel am Nebenträger (geschraubt)
Es ergibt sich je Winkel bei 2 x 3 Schraubenreihen folgender Punktequerschnitt
Die Ermittlung der Querkrafttragfähigkeit wird nun exemplarisch dargestellt
Winkelschenkel am Nebenträger (geschweißt)
Der Vorteil, den Winkelschenkel 1 am Nebenträger anzuschweißen statt anzuschrauben, liegt darin, dass
dadurch der Schenkel als Stegverstärkung (Stegblech) wirken kann. Dies ist besonders bei ausgeklinkten
Trägern mit schwachem Steg sinnvoll.
Der Winkelschenkel muss allerdings die Bedingungen, die an eine Stegverstärkung gestellt werden, erfüllen.
Diese sind vor allen Dingen, dass
der Winkelschenkel einschließlich Schweißnähte die gesamte Steghöhe des Nebenträgerprofils bis zur Ausrundung bzw. Ausklinkung bedeckt, d.h.
die Länge des Winkelschenkels den Steg im gesamten Bereich der Ausklinkung verstärkt, d.h.
die Dicke des Winkelschenkels mindestens der Stegdicke des Profils entspricht, d.h. t1 ≥ tw.
Des Weiteren sind aus konstruktiven Gründen folgende Bedingungen einzuhalten
Die Ermittlung der Querkrafttragfähigkeit beschränkt sich auf den Nachweis der Schweißnähte.
Bei Ausklinkungen ist die Schweißnaht nur wirksam im nicht geschwächten Bereich, d.h. die Nahtlänge oberhalb
und unterhalb des Winkelschenkels ergibt sich zu
Unterschreitet die Nahtlänge den nach Norm vorgeschriebenen Grenzwert, erfolgt eine Fehlermeldung und der
Nachweis wird nicht geführt.
Im Folgenden wird der Schweißnahtnachweis exemplarisch dargestellt
Die Verstärkung wird beim Querschnittsnachweis durch eine Vergrößerung der Stegdicke des Trägerprofils berücksichtigt. Der Nachweis wird hier geführt für Schnitt II-II (s.o.)
Der Querschnittsnachweis im Schnitt III-III (ohne Ausklinkung) wird grundsätzlich ohne Verstärkung geführt.
 
 
Die Bemessung gelenkiger Trägeranschlüsse n. DIN 18800 kann eingesetzt werden zur Berechnung von
geschweißten Winkelanschlüssen
geschraubten Winkelanschlüssen
Stirnplattenanschlüssen
Fahnenblechanschlüssen

Einschränkungen
es werden nur einseitige Anschlüsse (rechts) nachgewiesen
es wird nur der Anschluss an einen Trägersteg nachgewiesen
bei Ausklinkungen werden Bohrungen bzw. Ausrundungen mit einem Durchmesser von 17 mm angenommen
beim Fahnenblechanschluss werden Ausklinkungen nicht berücksichtigt
eine einzelne untere Ausklinkung wird nicht berücksichtigt
obere und untere Ausklinkung müssen gleich sein
Jede Anschlussart hat Vor- und Nachteile.
Der Fahnenblechanschluss z.B. lässt sich kostengünstig herstellen und ermöglicht eine einfache Montage.
Mit diesem Anschluss können aber nicht so große Kräfte abgetragen werden wie mit dem geschweißten Winkelanschluss oder mit dem Stirnplattenanschluss.
Der geschweißte Winkelanschluss wiederum gestattet den Abtrag hoher Lasten, ist aber aufgrund der
erforderlichen Schweißarbeiten in der Herstellung aufwendiger.
 
Hauptträger-Querträger-Anschlüsse mit am Steg des Hauptträgers angeschweißten Anschlussblechen, sog. Fahnenblechen, ermöglichen eine einfache und damit kostengünstige Montage der Querträger.
Diese Anschlussart ist auch unter der Bezeichnung Trägeranschluss nach Hotz bekannt.
Es können hiermit besonders wirtschaftliche Anschlüsse hergestellt werden, weil bei oberkantenbündigen
Trägern auf das lohnkostenintensive Ausklinken der Querträger verzichtet werden kann.
Nachweise
Nachweis der Lochleibungsdrücke im Fahnenblech und im Steg des Querträgers
... der Schrauben auf Abscheren
... der Kehlnaht Fahnenblech/Hauptträgersteg
Spannungsnachweise für den Nettoquerschnitt des Fahnenblechs
Als Schnittgrößen sind die Querkraft Vd und ein Versatzmoment Md zu berücksichtigen.
Das Versatzmoment errechnet sich aus der Querkraft und dem Abstand zum untersuchten Schnitt im Fahnenblech.
Besonders zu beachten ist bei Fahnenblechanschlüssen die Möglichkeit des Biegedrillknickversagens.
Wegen der geringen Seitensteifigkeit des Fahnenblechs bietet dieser Anschluss keine Gabellagerung im Sinne
der DIN 18800, Teil 2, für den Querträger.
Es muss durch konstruktive Maßnahmen sichergestellt werden, dass kein Biegedrillknickversagen auftritt. Dies kann z.B. durch Aussteifung der Querträger mit Trapezblechen geschehen.
Das vorliegende Programm setzt voraus, dass Biegedrillknickversagen nicht auftreten kann.
 
Beim Stirnblechanschluss wird eine Stahlplatte an den Steg des Querträgers angeschweißt.
Diese Stirnplatte wird dann auf der Baustelle an den Steg des Hauptträgers angeschraubt.
In Abhängigkeit von den Trägerhöhen kann der Stirnplattenanschluss mit oder ohne Ausklinkung ausgeführt werden.
Nachweise
Nachweis der Ausklinkung
Für den maßgebenden Schnitt am Ende der Ausklinkung werden Biege-, Schub- und Vergleichsspannungs-
nachweis für den Restquerschnitt geführt.
Das Programm weist aus, welcher Nachweis maßgebend wurde.
Bei kurzen Ausklinkungen wird i.d.R. der Schubspannungsnachweis maßgebend, bei längeren der Nachweis
der Biege- oder Vergleichsspannungen.
Nachweis Schweißnaht
Die Schweißnaht Trägersteg/Stirnplatte ist für die auftretende Querkraft nachzuweisen.
Nachweis der Schrauben
Die Schrauben werden auf Abscheren nachgewiesen.
Außerdem wird der Lochleibungsdruck in der Stirnplatte und im Steg des Hauptträgers überprüft.
 
Beim geschraubten Winkelanschluss wird der Querträger durch ein aufgeschraubtes Winkelpaar mit
dem Hauptträger verbunden.
In Abhängigkeit von den Trägerhöhen kann der Anschluss mit oder ohne Ausklinkung ausgeführt werden.
Nachweise
Nachweis der Ausklinkung
Für den maßgebenden Schnitt werden Biege-, Schub- und Vergleichsspannungsnachweis geführt.
Hierzu werden Schnitte in den Schraubenreihen und am Ende der Ausklinkung geführt.
Das Programm weist aus, welcher Nachweis maßgebend wurde.
Nachweis der Schrauben im Querträger
Für die maximal auftretende Schraubenkraft wird der Nachweis auf Abscheren (zweischnittig) geführt.
Weiterhin werden die Lochleibungsdrücke im Steg des Querträgers und in den Winkeln überprüft.
Nachweis der Schrauben im Hauptträger
Für die maximal auftretende Schraubenkraft wird der Nachweis auf Abscheren (einschnittig) geführt.
Weiterhin werden die Lochleibungsdrücke im Steg des Hauptträgers und in den Winkeln überprüft.
In einem weiteren Nachweis wird die Kontaktpressung zwischen den Winkelschenkeln und dem Stegende des Querträgers überprüft.
Die Pressung entsteht aufgrund der seitlichen Exzentrizität der Schrauben in den kurzen Winkelschenkeln.
 
Beim geschweißten Winkelanschluss wird ein Winkelpaar mit den langen Winkelschenkeln beidseitig an den
Steg des Querträgers angeschweißt.
Die kurzen Schenkel der Winkel werden auf der Baustelle an den Steg des Hauptträgers angeschraubt.
Der Vorteil dieser Anschlussart ist, dass der Steg des Querträgers durch das Anschweißen der Winkelschenkel verstärkt wird.
Eine Stegverstärkung ist wünschenswert, da der Querträger oft durch Ausklinkungen geschwächt ist. Mit Hilfe der Winkel kann der Traglastverlust des Querträgers infolge der Ausklinkungen kompensiert werden.
Es können mit dieser Anschlussart also wesentlich größere Querkräfte übertragen werden als mit den üblichen Stirnplatten- und geschraubten Winkelanschlüssen.
Nachweise
Nachweis der Ausklinkung
Für den maßgebenden Schnitt am Ende der Ausklinkung werden Biege-, Schub- und Vergleichsspannungs-
nachweis für den Restquerschnitt geführt.
Das Programm weist aus, welcher Nachweis maßgebend wurde.
Bei kurzen Ausklinkungen wird i.d.R. der Schubspannungsnachweis maßgebend, bei längeren der Nachweis der Biege- oder Vergleichsspannungen.
Häufig wird nur ein Teil der Belastung über den ausgeklinkten Träger abgetragen werden können. Der Rest der Belastung muss dann über die aufgeschweißten Winkelschenkel weitergeleitet werden.
Nachweis der Schweißnaht Querträgersteg / Winkelschenkel
Der unter Punkt 1 berechnete Teil der Last, der vom ausgeklinkten Träger übertragen wird, muss über eine Stirnschweißnaht vom Querträger in die Winkel übertragen werden.
Die Stirnschweißnaht ist für diesen Lastanteil zu dimensionieren. Es ist zu beachten, dass die Stirnschweißnaht
nur dann gelegt werden kann, wenn die kurzen Winkelschenkel nicht zu weit über das Ende des Querträgerstegs hinausragen.
Im Programm wird festgelegt, dass die Stirnschweißnaht nur dann schweißbar ist, wenn die Winkelschenkel maximal um ihre Dicke über das Ende des Trägerstegs hinausragen.
Nachweis der Schweißnaht Querträgersteg / Winkelschenkel (Kehlnaht)
Die Last, die vom ausgeklinkten Träger nicht abgetragen werden kann, muss über die aufgeschweißten Winkel abgeleitet werden.
Hierbei ist zu beachten, dass die Winkelschenkel nur dann als Verstärkung für den Trägersteg wirksam werden können, wenn diese über das Ende der Ausklinkung hinaus angeschweißt sind.
Das bedeutet, von der Kehlnaht darf nur der Teil im Nachweis berücksichtigt werden, der außerhalb der
Ausklinkung liegt. Die Kehlnaht muss für die Restquerkraft und das zugehörige Versatzmoment
bemessen werden.
Nachweis der Schrauben
Die Querkraft muss über Schrauben von den Winkeln in den Steg des Hauptträgers übertragen werden.
Es muss die maximal auftretende Schraubenkraft ermittelt werden und hierfür der Nachweis auf Abscheren
sowie der Nachweis der Lochleibungsspannungen für den Winkelschenkel und den Steg des Hauptträgers
geführt werden.
Wenn ein beidseitiger Anschluss vorliegt, müssen für den Nachweis der Lochleibungsspannungen im
Hauptträger die Schraubenkräfte der beiden Querträger aufsummiert werden.
 
In den nachfolgenden Grafiken sind die Parameterbezeichnungen aufgeführt, auf die im Programm Bezug
genommen wird.
Die Darstellungen der Anschlusstypen beziehen sich auf eine Träger-Träger-Verbindung, sie gelten für die Träger-Stützenverbindung analog.
 
 
 
 
 
Grundlage zur Bemessung diverser Schraubenverbindungen ist das Modell eines äquivalenten T-Stummels.
Die Bezeichnungen der Abstände werden in der folgenden Skizze beschrieben.
 
zur Hauptseite 4H-EC3GT, Gelenkige Trägeranschlüsse