Seite neu erstellt März 2012
Kontakt
Programmübersicht
Bestellformular
Infos auf dieser Seite ... als pdf 
Nachweise/Profildaten .............
Bemessungsschnittgrößen ......
System ..................................
Ausnutzungen ........................
grafische Darstellung .............
Drehbettung ...........................
nationale Anhänge Eurocodes
Nachweise .............................
alle pcae-EC 3-Stahlbauprogramme im Überblick
Basisverbindungen ................
Biegesteifer Trägeranschluss
Typisierter IH-Anschluss ........
Einzelstabnachweise ...........
Stahlstützenfuß ....................
Typ. IS,IW,IG,IK-Anschluss
Grundkomponenten ...............
Rahmenecken .......................
Schweißnahtanschluss ..........
Beulnachweise ......................
Gelenkiger Trägeranschluss
Stoß m. therm. Trennschicht
Freier Stirnplattenstoß ...........
Ermüdungsnachweis ..............
Lasteinleitung .......................
Laschenstoß .........................
Normalkraftverbindung ............
 
 
die Wahl des Nachweises und der Profildaten erfolgt im Registerblatt Systemparameter.
Bild vergrößern
Für Nachweise der Tragfähigkeit werden die Querschnitte gemäß [3], 5.5, in Querschnittsklassen eingeteilt.
Die Klassifizierung entspricht im Wesentlichen dem b/t-Nachweis nach DIN 18800 und dient der Begrenzung der Beanspruchbarkeit und Rotationskapazität durch lokales Beulen von Querschnittsteilen.
Im Programm kann die Querschnittsklasse, in der der Nachweis geführt wird, vorgegeben oder es kann die kleinstmögliche Klasse vom Programm berechnet werden.
Die Nachweise in Klasse 1 und 2 sind identisch, da in beiden die plastischen Tragfähigkeiten ausgenutzt werden, während in Klasse 3 die elastischen Tragfähigkeiten angesetzt werden.
Nachweise in Klasse 4 sind nicht möglich, da hier mitwirkende Querschnittsteile berechnet werden müssten.
Es kann ein reiner Biegeknicknachweis nach dem Ersatzstab-
verfahren [3], 6.3.1, mit reiner Normalkraftbeanspruchung oder ein Biegedrillknicknachweis nach [3], 6.3.2 ff., gewählt werden.
Optional kann zusätzlich der Drillknicknachweis nach [3], 6.3.1.4, geführt werden.
die zu verwendende Stahlgüte wird per Listbox gewählt.
bei Wahl eines freien Materials müssen die benötigten Festigkeitsparameter direkt vorgegeben werden.
Der Nachweis für Biegeknicken kann für einfach- und doppeltsymmetrische Querschnitte geführt werden.
Die ersten drei Profile sind geschweißte Blechträger.
Die übrigen Profile sind Standardwalzprofile.
Standardwalzprofile können aus der programmeigenen Datenbank (im Lieferumfang) übernommen werden.
Ein Klick auf den grünen Pfeil öffnet das Auswahlfenster für die Profildatenbank.
Für den Nachweis des Biegeknickens sind alle Profiltypen erlaubt.
Für den Nachweis Biegedrillknicken nur doppeltsymmetrische, also D-, H-, M-, R- und
I-Querschnitte.
nach [3], 6.3.3. (1), wird zwischen verdrehweichen (z.B. offene Querschnitte ohne Drehbehinderung) und verdrehsteifen (z.B. Hohlquerschnitte) Profilen differenziert.
hinsichtlich der Knicklinien wird bei Hohlprofilen zwischen warmgefertigten und kaltgeformten Querschnitten unterschieden.
bezogen auf den Schubmittelpunkt kann die angreifende Last günstig oder
ungünstig wirken.
Dieser Einfluss wird über die Eingabe der Lastexzentrizität zp erfasst.
 
die Angaben über die Lagerung und die Stablängen erfolgen im Registerblatt System.
Bild vergrößern
Der Stablänge wird in dem Eingabefeld in der Maßkette eingegeben.
Beide Stabenden sind gabelgelagert.
In y- oder z-Richtung können Zwischenlager (ebenfalls mit Gabellagerung) angeordnet werden.
Bei Einfeldsystemen kann in y- und z-Richtung je ein Knicklängenbeiwert vorgegeben werden.
Der Knicklängenbeiwert β beeinflusst die Knicklänge Lcr.
Der Wölbeinspanngrad βo kann dem Programm vorgegeben oder aus der Stirnplattensteifigkeit berechnet werden.
Die Berechnung erfolgt nach [9], 9.10 ff.
Ein Wert von βo = 1 entspricht einer Gabellagerung, der Wert βo = 0,5 entspricht einer starren Wölbeinspannung.
eine evtl. vorhandene Drehbettung des Trägers kann im dritten Registerblatt gewählt werden.
Bild vergrößern
 
Die Drehbettung wird über die Optionsknöpfe aktiviert.
Die Berechnung für Trapezbleche erfolgt gemäß [5], 10.1.5.
Die Werte für Trapezbleche mit Setzbolzen entstammen aus [9], 9.11.
Die Tabelle entspricht [5], Tab. 10.3.
Durch Anklicken der betreffenden Zeile werden die gewünschten Angaben gewählt.
Bei Wahl der Option Trapezbleche mit Setzbolzen erscheint eine Auswahltabelle entspr. [9], 9.11, Tab. 9.17.
Wahl der Profilbefestigung
 
diese Angabe entspricht Bild 10.7 nach [5] und dient zur Bestimmung des Koeffizienten k nach [5], Gl. (10.16).
Die Angabe über positive/negative Lage der Profilbleche geht in die Berechnung der Steifigkeit der Drehbettung CD,A nach [5],
Gl. (10.17), ein.
die Drehfedersteifigkeit CD,B aus Profilverformung kann wahlweise nach [9], 9.11, oder nach [14], 3.3.2.3,
berechnet werden.
A ist die Last, die gemäß [5],
Gl. (10.17), zwischen Blech und
Pfette wirkt.
Stützweite der Trapezbleche
in der programminternen Datenbank sind die Trapezprofile der Fa. Hoesch hinterlegt.
Die Auswahl erfolgt über die Listbox.
Bei Aktivierung der Option Profildaten frei eingeben können auch benutzerdefinierte Profiltypen eingegeben werden.
die aus den Eingaben resultierenden Ersatzfedersteifigkeiten
werden protokolliert.
die Bemessungsschnittgrößen werden in das vierte Registerblatt eingetragen.
Bild vergrößern
 
Maximal 20 Schnittgrößenkombinationen können berechnet werden.
In Abhängigkeit vom gewählten Nachweis werden nur die Eingabegrößen angezeigt, die zur Berechnung
benötigt werden.
ein Klick auf den Mülleimer löscht die betreffende Eingabezeile
ein Klick auf den Text neue Zeile erzeugt eine Zeile für eine weitere Bemessungskombination
über die Option A wird die betreffende Schnittgrößenkombination in der außergewöhnlichen Situation nachgewiesen
Die Schnittgrößen werden in den zugehörigen Eingabefeldern eingegeben.
Es werden grundsätzlich Bemessungsschnittgrößen vorgegeben.
Druckkräfte werden positiv eingegeben!
Einige Eingabefelder besitzen einen Optionsbutton.
Ist dieser deaktiviert (kenntlich durch das x), wird der Eingabewert automatisch vom Programm berechnet.
Das Eingabefeld ist daher inaktiv.
Ein Klick auf das x aktiviert das Eingabefeld.
Der betreffende Wert kann nun vom Anwender eingegeben werden.
Über die Listbox und den ψ-Parameter wird die Form des Momentenverlaufs festgelegt.
Der Momentenverlauf hat Einfluss auf die kc und die C-Werte.
Je nach Verlaufstyp ist die Eingabe des ψ-Parameters zur Festlegung des Verhältnisses der Momente nötig.
 
im letzten Registerblatt werden die Ausnutzungen der einzelnen Nachweise sowie die
Gesamtausnutzung angezeigt.
Überschreitungen der Ausnutzungen werden durch rote Balken angezeigt.
 
Die Eurocode-Normen gelten nur in Verbindung mit ihren nationalen Anhängen in dem jeweiligen Land, in dem das Bauwerk erstellt werden soll.
Für ausgewählte Parameter können abweichend von den Eurocode-Empfehlungen (im Eurocode-Dokument mit 'ANMERKUNG' gekennzeichnet) landeseigene Werte bzw. Vorgehensweisen angegeben werden.
In pcae-Programmen können die veränderbaren Parameter in einem separaten Eigenschaftsblatt eingesehen und ggf. modifiziert werden.
Dieses Eigenschaftsblatt dient dazu, dem nach Eurocode zu bemessenden Bauteil ein nationales Anwendungsdokument (NA) zuzuordnen.
NAe enthalten die Parameter der nationalen Anhänge der verschiedenen Eurocodes (EC 0, EC 1, EC 2 ...) und ermöglichen den pcae-Programmen das Führen normengerechter Nachweise, obwohl sie von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt werden.
Die EC-Standardparameter (Empfehlungen ohne nationalen Bezug) wie auch die Parameter des deutschen nationalen Anhangs (NA-DE) sind grundsätzlich Teil der pcae-Software.
Darüber hinaus stellt pcae ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem weitere NAe aus Kopien der bestehenden NAe erstellt werden können. Dieses Werkzeug, das über ein eigenes Hilfedokument verfügt, wird normalerweise aus der Schublade des DTE®-Schreibtisches heraus aufgerufen. Einen direkten Zugang zu diesem Werkzeug liefert die kleine Schaltfläche hinter dem Schraubenziehersymbol.
 
der dargestellte Button öffnet den Dialog zur Plotausgabe
das gewählte Profil kann optional im Schnitt maßstäblich dargestellt werden
das gewählte System kann optional mit allen Längenangaben dargestellt werden
die Parameter des gewählten NADs können optional
ausgegeben werden
Bei druckbeanspruchten, dünnwandigen Querschnitten ist der Nachweis gegen lokales Beulen einzelner Querschnittsteile notwendig.
Der allgemeine Beulsicherheitsnachweis ist in [7] geregelt.
In [3], 5.5, ist der Nachweis der Querschnittsklassifizierung als vereinfachter Beulnachweis angegeben; dieser entspricht dem b/t-Nachweis der DIN 18800.
Die Querschnittsklassen sind gemäß [3], 5.5(1), wie folgt definiert
Klasse 1
 
Querschnitte können plastische Gelenke oder Fließzonen mit ausreichender plastischer Momententragfähigkeit und Rotationskapazität für die plastische Berechnung ausbilden
Klasse 2
 
Querschnitte können die plastische Momententragfähigkeit entwickeln, haben aber aufgrund örtlichen Beulens nur eine begrenzte Rotationskapazität
Klasse 3
 
 
Querschnitte erreichen für eine elastische Spannungsverteilung die Streckgrenze in der ungünstigsten Querschnittsfaser, können aber wegen örtlichen Beulens die plastische Momententragfähigkeit nicht entwickeln
Klasse 4
 
Querschnitte sind solche, bei denen örtliches Beulen vor Erreichen der Streckgrenze in einem oder mehreren Teilen des Querschnitts auftritt
Querschnitte der Klasse 4 können vom Programm nicht behandelt werden.
Maßgebend für die Einordnung in die Klassen sind das c/t-Verhältnis, die Lagerung und die Spannungsverläufe der Querschnittsteile. Die Einstufung erfolgt gemäß [3], Tab. 5.2.
Der Nachweis gegen Biegeknicken erfolgt nach dem Ersatzstabverfahren aus EC 3, 6.3.1.
Die Nachweisgleichung hat die Form
 
 
Dabei gilt
Der Wert χ ergibt sich aus
Der Nachweis gegen Biegedrillknicken erfolgt nach dem Ersatzstabverfahren aus [3], 6.3.2.3.
Das Verfahren ist für gewalzte oder gleichartige geschweißte Querschnitte unter Biegebeanspruchung erlaubt.
Die Nachweisgleichung hat die Form
Der Nachweis für Bauteile, die auf Biegung und Druck beansprucht werden, wird nach EC 3, 6.3.3 geführt.
Die Nachweisgleichungen haben die Form
zur Hauptseite 4H-EC3ST