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Basisnorm ..........................
Geometrie ...........................
Lasteinzugsflächen ...............
Material + Querschnitt ..........
Lager + Gelenke ..................
Ob als Bemessungsgrundlage die etwas ältere DIN-Reihe oder die Eurocode-Normen angewendet werden, wird im ersten Register auf der Seite Basisnorm entschieden.
Ist Eurocode ausgewählt, muss das zugehörige NAD (Nationale Anwendungsdokument) angegeben werden.
Auf der Seite Geometrie werden die geometrischen Grunddaten des zu berechnenden Sparrens festgelegt.
Dies geschieht durch Vorgabe der Maße im Grundriss und in den Schnitten.
Die Vorgabe einer Mittelpfette ist pro Dachfläche optional.
Die Eingaben dienen dazu, die Lage und Länge des zu berechnenden Sparrens festzulegen und die Ermittlung
der Lasteinzugsflächen zu ermöglichen.
Während auf der Seite Geometrie ein starres Eingabeblatt angeboten wird, wird die Geometrie auf der Seite Lasteinzugsflächen maßstabsgerecht dargestellt.
Beispiel: Gratsparren Kehlsparren
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Die Seite Lasteinzugsflächen besitzt rein informativen Charakter und erfordert keine Eingaben.
Sie zeigt an, welche Lastanteile der angrenzenden Dachflächen vom zu berechnenden Sparren aufgenommen
werden müssen.
Die hieraus resultierenden Lastwichtungsfaktoren stellen Verteilungsfunktionen dar, die - mit den (konstanten) Lastordinaten der Flächenlasten auf den Dachflächen multipliziert - die vom Grat- bzw. Kehlsparren aufzunehmenden Lasten darstellen.
Beispiel: Gratsparren Kehlsparren
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Auf der Seite Material+Querschnitt werden zunächst das zu verbauende Material (Nadelholz, Laubholz oder Brettschichtholz) und die Holzgüte festgelegt.
Die Auswahlliste für die Holzgüte enthält neben den neuen Bezeichnungen der DIN 1052:2008-12 bzw. EC 5 bei vollständiger Affinität auch die alten Bezeichnungen (in Klammern).
Darüber hinaus werden hier die Querschnittsabmessungen (Rechteckquerschnitt mit Höhe h und Breite b) des zu berechnenden Sparrens festgelegt.
Auf der Seite Lager+Gelenke kann der zu berechnende Sparren beliebig (unabhängig von der Lage der First-,
Fuß- und Mittelpfetten) gelagert werden.
Bei erstmaligem Aufruf unterstützt ein Assistent die automatische Einrichtung von Lagern an signifikanten
Stellen des Trägers.
Um weitere Lager (Gelenke) einzurichten, muss der Träger an der gewünschten Stelle durch Doppelklick
aktiviert werden.
Das Lager erscheint auf der Seite und kann über die dem Lager angehefteten Interaktionselemente
modifiziert werden.
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Die Lagerangaben können in allen drei Koordinatenrichtungen unabhängig voneinander festgelegt werden.
Es gilt das oben links angegebene Koordinatensystem.
Eine Richtung wird als gelagert angenommen, wenn das zugeordnete Kontrollkästchen aktiviert wurde
(schwarzer Haken sichtbar).
Dasselbe gilt für die Annahme eines Vollgelenks (s. nebenstehende Skizze).
Mit dem Wert c kann eine Einkerbung berücksichtigt werden.
Einkerbungen sind punktuelle Querschnittsschwächungen im Auflagerbereich der Sparren, die bei der Nachweisführung berücksichtigt werden können.
Einkerbungen können an jedem Lagerpunkt des Sparrens definiert werden.
Eine Kerbe wird erstens durch Addition des Versatzmomente ΔM = ½ · N · c
zum vorhandenen Moment, zweitens durch Verwendung des Nettoquerschnitts
b / (h - c) berücksichtigt.
Große Einkerbungen können den sich rechnerisch ergebenden Ausnutzungs-
grad sehr stark in die Höhe treiben. Aus diesem Grunde sollte (wenn möglich) überlegt werden, stattdessen besser ein Gelenk anzuordnen.
Um das Lager geometrisch an die korrekte Stelle zu positionieren, bietet sich das Werkzeug Lager einmessen an.
Dieses Werkzeug zeigt sämtliche Längen im Grundriss, in der horizontalen Projektion und in der wahren Länge an.
Es ergeben sich 10 Werte, die allesamt voneinander abhängig sind. Durch Anklicken einer einem Eingabewert zugeordneten alternativen Schaltfläche kann ein bestimmtes Maß zur Eingabe ausgewählt werden.
Nach Eingabe verändern sich automatisch alle anderen Alternativwerte. Nach Bestätigen dieses Werkzeugs wird der Wert auf der Seite Lager+Gelenke übernommen.
Um Lager auch im Bereich des Dachüberstandes festlegen zu können, dürfen bestimmte Werte auch negativ
eingegeben werden.
Beispiel: Gratsparren Kehlsparren
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