Seite neu erstellt Oktober 2012
Kontakt
Programmübersicht
Bestellformular
Infos auf dieser Seite ... als pdf 
Allgemeines .........................
Tragfähigkeit PV-Oberteil .....
Tragfähigkeit PV-Unterteil .....
weitere Detailinformationen
Eingabeoberfläche ..................
Balkenschuhberechnung .........
Balkenträgerberechnung .........
 
Passverbinderberechnung
zusätzliche Nachweise ...........
Grat-/Kehlsparren ..................
Trägerstöße ...........................
Wandtafel ..............................
Pult-/Satteldach .....................
Verbindungsmittel ..................
verstärkter Holzträger .............
Kehlbalkenanschlüsse ...........
Holzträgeranschlüsse .........
zusammenges. Holztr. ............
Auflagerausklinkungen ..........
Deckentafel ...........................
Schwingnachweis ..................
   
Trägerdurchbrüche ................
Passverbinder bestehen aus zwei Aluminium-Formteilen mit Bohrungen.
P. können in Einschubrichtung Kräfte vom U-förmigen Oberteil in das T-förmige, am Querträger befestigte
Unterteil übertragen.
Ein wichtiger Vorteil gegenüber anderen Verbindern ist, dass die Verbindung zerstörungsfrei gelöst werden kann.
Das Unterteil kann in die Querträgerseite eingelassen werden. Dadurch wird ein komplett unsichtbarer
Anschluss erreicht.
Weiterhin haben Passverbinder gegenüber z.B. Balkenschuhen den Vorteil, dass sie auch an geneigten Trägern angebaut werden können.
Die Befestigung des Oberteils erfolgt  mit Hilfe von SPAX-S-Vollgewindeschrauben.
Das Unterteil des Verbinders wird mit Hilfe von Sondernägeln oder Sonderschrauben an der Seitenfläche des Hauptträgers oder an der Seitenfläche einer Stütze befestigt.
Beide Formteile sind an ihren Kontaktflächen in Dickenrichtung schwalbenschwanzförmig abgeschrägt.
Das Oberteil des Passverbinders besteht aus einer Aluminiumplatte mit schrägen, kegelförmig
aufgeweiteten Bohrungen.
Die Befestigung erfolgt mit SPAX-S-Vollgewindeschrauben, die durch die Bohrungen unter einem Winkel von 45° in
das Hirnholz des Nebenträgers eingedreht werden.
Der Lastabtrag aus dem Nebenträger erfolgt über Zugkräfte in den SPAX-Schrauben in das Oberteil des Passverbinders.
Die auftretenden Zugkräfte müssen über die Tragfähigkeit auf Herausziehen der SPAX-Schraube Rax,k aufgenommen werden können.
Diese Größe kann mit Hilfe folgender Gleichung berechnet werden.
Der charakteristische Wert der Ausziehfestigkeit f1,k darf hierbei mit
in Rechnung gestellt werden.
Die Tragfähigkeit des Oberteils des Anschlusses ergibt sich unter Berücksichtigung der Anzahl der vorhandenen Schrauben zu
Das Unterteil eines Passverbinders wird mit Hilfe von Sondernägeln oder Sonderschrauben an der Seitenfläche
des Querträgers befestigt.
Diese Verbindungsmittel sind für die Befestigung von Blechen an Holz besonders geeignet, da sie einen kegelförmig geformten Kopf-/Halsbereich besitzen. Dadurch werden sie passgenau in die Bohrungen im Blech eingetrieben und erhalten eine gewisse Einspannung im Blech.
Im Sinne von EC 5 und DIN 1052:2008 handelt es sich bei dem Anschluss um eine einschnittige Stahlblech-Holz-Verbindung mit dickem Stahlblech.
Die Berechnung der Tragfähigkeit eines einzelnen Sondernagels erfolgt wie im Kapitel Tragfähigkeitsberechnung für Sondernägel und Sonderschrauben bei Balkenschuhen beschrieben.
Die Tragfähigkeit des Unterteils des Verbinders ergibt sich unter Berücksichtigung der Anzahl der vorhandenen
Nägel zu
Die Tragfähigkeit des Passverbinders ist der kleinste der für Oberteil und Unterteil errechneten
Einzeltragfähigkeiten R1,d.
Die in den vorstehend aufgeführten Gleichungen auftretenden Größen haben folgende Bedeutungen
zur Hauptseite 4H-HNHT, Holzträgeranschlüsse