Seite neu erstellt Oktober 2012
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Abmessungen u. Material .......
Belastung .............................
NHT-Verbinder ......................
   
Ausnutzung ...........................
weitere Detailinformationen
Eingabeoberfläche
Balkenschuhberechnung .........
Balkenträgerberechnung ..........
 
Passverbinderberechnung .......
zusätzliche Nachweise ...........
Grat-/Kehlsparren ..................
Trägerstöße ...........................
Wandtafel ..............................
Pult-/Satteldach .....................
Verbindungsmittel ..................
verstärkter Holzträger .............
Kehlbalkenanschlüsse ...........
Holzträgeranschlüsse .........
zusammenges. Holztr. ............
Auflagerausklinkungen ..........
Deckentafel ...........................
Schwingnachweis ..................
   
Trägerdurchbrüche ................
Im ersten Register der Dateneingabe für die Holzträgeranschlüsse werden die Balkenabmessungen, die Holzart
und die Holzgüte festgelegt.
Für Haupt- und Nebenträger können jeweils unterschiedliche Holzarten und Holzgüten eingestellt werden.
In den zugehörigen Auswahllisten sind die in DIN 1052 und EC 5 bzw. den dort genannten Werkstoffnormen
DIN EN 338 und DIN EN 1174  festgelegten Werte hinterlegt.
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Weiterhin ist anzugeben, ob der Nebenträger in der Nähe des Hauptträgerendes angeschlossen werden soll.
Wenn der Abstand lA kleiner als die Hauptträgerhöhe ist, muss dies dem Programm durch Aktivierung der zugehörigen Checkbox mitgeteilt werden. In solchen Fällen gilt der Hauptträger als querzuggefährdet.
Im zweiten Register der Dateneingabe der Holzträgeranschlüsse werden die Verbinderdaten eingegeben.
Zuerst muss der Verbindertyp über die Auswahlliste Anschlusselement festgelegt werden.
Hierfür stehen neben den Balkenschuhen auch Balkenträger und Passverbinder zur Verfügung.
Das nachfolgende Bild zeigt die Eingabemaske nach Auswahl des Anschlusselementes Balkenschuh.
 
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Im nächsten Schritt muss der Balkenschuhtyp ausgewählt werden; dazu wird das Balkenschuhbild unter der Überschrift Auswahl Balkenschuhtyp angeklickt.
Danach erscheint die im folgenden Bild dargestellte sechsteilige Auswahlfläche Auswahl Balkenschuhtyp.
Hier kann einer der fünf dargestellten Balkenschuhtypen ausgewählt werden.
Bei Anwahl der Fläche mit dem roten X wird die Typauswahl abgebrochen.
Der Mauscursor hat auf Flächen, mit denen eine Auswahl vorgenommen werden kann, immer die Form einer Hand.
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Im dritten Schritt werden das Balkenschuhfabrikat festgelegt und die Einstellungen von Balkenschuhgröße, Verbindungsmittel und Verbindungsmittelgröße vorgenommen.
Während dieser Einstellungen wird die Liste der technischen Daten des Verbinders fortlaufend aktualisiert.
Weitere Einstellmöglichkeiten sind die Punkte Teilausnagelung und wechselseitige Nagelung.
Diese Optionen sind nur dann anwählbar, wenn die Zulassung des Balkenschuhs dies erlaubt. Näheres hierzu kann dem Abschnitt Balkenschuhberechnung entnommen werden.
Zur Durchführung der Tragfähigkeitsberechnung der Nägel stehen die Optionen Genaues Rechenverfahren und Einhängeeffekt berücksichtigen zur Verfügung. Einzelheiten hierzu können dem Abschnitt Nagelberechnung entnommen werden.
In der dritten Eingabemaske sind die Daten für die Belastung des NHT-Verbinders einzugeben.
Neben der Nutzungsklasse des Bauwerks ist dies die Klasse der Lasteinwirkungsdauer (KLED) für die
abzutragenden Lasten.
Für jede KLED ist der gemäß Norm zugehörige kmod-Wert in der Eingabemaske hinterlegt.
Wenn für kmod ein Sonderwert eingegeben werden soll, kann durch Deaktivierung der Checkbox in der kmod-Eingabe das entsprechende Eingabefeld freigeschaltet werden. Hier ist nun der nicht normgemäße kmod-Wert einzutragen.
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Die Belastung des NHT-Verbinders wird in Form der Lastkomponenten Vd, Hd und Nd eingegeben.
Wenn ein Verbinder nicht in der Lage ist, eine oder mehrere der genannten Lastkomponenten zu übertragen, wird das zugehörige Eingabefeld inaktiv dargestellt (s. in der oben abgebildeten Eingabemaske das Feld für die Normalkraft Nd).
Die Eingabe der Lastkomponenten erfolgt in Zeilen und Zeilengruppen einer Lasttabelle.
Unter einer Zeilengruppe (KLED) können jeweils mehrere Zeilen (Lastkombinationen) vorhanden sein.
Durch Betätigen der Schaltfläche mehr... kann jeweils eine neue Tabellenzeile oder Zeilengruppe erzeugt werden.
Wenn einzelne Tabellenelemente wieder gelöscht werden sollen, kann dies durch Anklicken des Mülleimersymbols bewerkstelligt werden.
In der vierten Maske (Register mit Lupe und grünem Häkchen) werden die Ausnutzungen angezeigt.
Hier werden alle für einen Verbinder zu führenden Teilnachweise und der sich jeweils ergebende Maximalwert (Gesamtnachweis) dargestellt.
Damit kann sehr schnell überprüft werden, ob die gewählte Anschlusskonstruktion tragfähig ist oder nicht.
In Abhängigkeit vom gewählten Verbindertyp ist eine unterschiedliche Anzahl von Nachweisen zu führen.
Balkenschuhe
Für den Nachweis der Tragfähigkeit von Balkenschuhen können die zu führenden Teilnachweise der folgenden Abbildung entnommen werden.
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Der wichtigste Tragfähigkeitswert ist die Tragfähigkeit zum Bodenblech hin.
Wenn abhebende Kräfte (z.B. Windlasten) auftreten, muss auch die Tragfähigkeit vom Bodenblech weg
untersucht werden.
Viele Balkenschuhe sind auch zur Aufnahme von Querlasten geeignet, wobei dann der Teilnachweis
Tragfähigkeit für Querrichtung zu führen.
Treten Lasten senkrecht zum Bodenblech und Querlasten gleichzeitig auf, muss der entsprechende Interaktionsnachweis geführt werden.
Für Balkenschuhe, die nicht am oberen Rand des Hauptträgers, sondern in einem tiefer gelegenen Bereich angeschlossen sind, muss ein Querzugnachweis geführt werden.
Balkenträger
Balkenträger können nur Lasten parallel zu ihrem Steg übertragen. Dementsprechend ist auch eine geringere Anzahl von Nachweisen zu führen.
Die Darstellung der Ausnutzung für diese Nachweise erfolgt im nachfolgenden Bild.
Neben dem Tragfähigkeitsnachweis für den mit Sondernägeln ausgeführten Hauptträgeranschluss ist dies der
Nachweis für den mit Stabdübeln erstellten Nebenträgeranschluss.
Weiterhin muss für den Hauptträger ein Querzugnachweis geführt werden.
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Passverbinder
Im nachfolgenden Bild sind die für Passverbinder erforderlichen Nachweise aufgeführt, wobei hier Überschreitungen
der zulässigen Ausnutzungen auftreten.
Passverbinder können nur Lasten in der Einschubrichtung ihres Oberteils aufnehmen.
Nachzuweisen ist die Tragfähigkeit des mit Sondernägeln ausgeführten Hauptträgeranschlusses sowie des mit
SPAX-Schrauben ausgeführten Nebenträgeranschlusses.
Außerdem ist für den Haupt- und Nebenträger ein Querzugnachweis zu führen.
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