Seite überarbeitet November 2020 zur Auswahl der Hintergrundinformationen .....   
  Infos auf dieser Seite als pdf .....  
Nach den DAfStb-Richtlinien "Wasserundurchlässige Bauwerke" und "Betonbau beim Umgang mit
wassergefährdenden Stoffen" ist die Wasserundurchlässigkeit des Betons im Grenzzustand der
Gebrauchstauglichkeit (GZG) nachzuweisen.
Die Wasserundurchlässigkeit kann nachgewiesen werden über
Nachweis der Dichtigkeit in ungerissenen Bereichen
... Mindestdruckzonendicke
Rissbreitennachweis als Dichtigkeitsnachweis
Der Nachweis der Dichtigkeit des Betons ist mit den Bemessungsgrößen aus der "häufigen" Einwirkungskombination nach DIN 1055-100 zu führen ist. Der Nachweis der Dichtigkeit in ungerissenen Bereichen entfällt.
Die Druckzonendicke im Zustand 2 wird für den schlussendlich erforderlichen Bewehrungsquerschnitt aus dem Dehnungszustand ermittelt.
Für den Dichtigkeitsnachweis ist zu belegen:
Alternativ kann ein Rissbreitennachweis zur Begrenzung der Biegerisse mit der zulässigen Rissbreite nach Tabelle 2, DAfStb-Richtlinie durchgeführt werden. Der Nachweis ist mit der häufigen Einwirkungskombination zu führen.
Detailierte Beschreibung des Nachweises
 
Die Einwirkungskombination vor der Beaufschlagung entspricht der "seltenen" Kombination nach DIN 1055-100
bzw. EC 0; während der Beaufschlagung ist die "quasi-ständige" Kombination anzusetzen.
Zur Sicherstellung der Dichtigkeit muss gelten
Der Nachweis darf nur in Bereichen angewandt werden, in denen gilt
Die Druckzonendicke im Zustand 2 wird für den schlussendlich erforderlichen Bewehrungsquerschnitt aus dem Dehnungszustand ermittelt.
Für den Dichtigkeitsnachweis ist zu belegen
Der Rissbreitennachweis ist nur bei hochviskosen Stoffen, dicken Bauteilen oder Spezialrezepturen zielführend.
Die Rissbreite ist unter Berücksichtigung der im Fall der Medienbeaufschlagung wirksamen Beanspruchungen unter Gebrauchslasten zu begrenzen auf
Detailierte Beschreibung des Nachweises