Detailinformationen
Systembeschreibung ..............
Belastung
Berechnung ...........................
Verbindungsmittel ..................
Handbuch ................................
Durchlaufträger ECs 2, 3 ,5
Dltr. zusammenges. Querschn.
Dltr. Wohnraumdecke .............
Stahlbetondurchlaufträger .......
Stahldurchlaufträger ...............
Kontakt ....................................
Infos auf dieser Seite ... als pdf 
Begriffsdefinition ...................
Linienbelastung .....................
Punktbelastung ....................
weiterführende Informationen s. pcae-Nachweiskonzept
Ein Lastbild (LB) ist entweder eine Linienlast oder eine Einzellast.
Die Eigenschaften eines Lastbildes sind durch seine geometrische Lage, seine Lastordinaten und seine Zuordnung
zu Lastfall und Einwirkung gegeben.
Ein Lastbild ist ein auswählbares Objekt im Konstruktionsfenster.
Ein Lastfall (LF) ist immer eindeutig einer Einwirkung zugeordnet.
Er kann beliebig viele Lastbilder aufnehmen. Die Lastbilder eines Lastfalles wirken immer gemeinsam.
Ein Lastfall ist daher die kleinste auswählbare Einheit bei der Ergebnisdarstellung.
Die Rechenergebnisse (Verformungen und Schnittgrößen) eines einzelnen Lastbildes können folglich nur dann betrachtet werden, wenn dem Lastfall keine weiteren Lastbilder zugeordnet sind.
Eine Differenzierung zwischen den Ergebnisanteilen unterschiedlicher Lastbilder innerhalb eines Lastfalls kann auch bei der Extremwertbildung nicht mehr vorgenommen werden.
Neben der Lastfallnummer und der Lastfallbezeichnung ist der Lastfalltyp die wesentliche Eigenschaft
eines Lastfalls.
Der Lastfalltyp legt fest, ob die Schnittgrößen und Verformungen des Lastfalls additiv oder gruppenweise alternativ
zu überlagern sind.
Eine additive Überlagerung besagt, dass die Verformungen und Schnittgrößen eines Lastfalles bei der Extremwertbildung dann berücksichtigt werden, wenn sie ungünstig wirken.
Weist der Lastfalltyp die Zuordnung zu einer alternativen Gruppe aus, so wird bei der Extremwertbildung nur
der Lastfall berücksichtigt, der sich am betrachteten Punkt am ungünstigsten von allen Lastfällen dieser
Gruppe herausstellt.
Speziell bei den pcae-Durchlaufträgern gibt es zusätzlich den Lastfalltyp aufteilen.
Dieser nur für Verkehrslasten relevante Typ versteht sich als Eingabehilfe.
Ein über den gesamten Träger definiertes Streckenlastbild kann hierdurch mehreren Lastfällen gleichzeitig zugeordnet werden; und zwar für jeden Trägerabschnitt jeweils einem (Unter)-Lastfall.
Was zunächst wie ein Widerspruch zum Vorangesagten aussieht, erweist sich hier als bequeme Eingabe.
Würde diese Möglichkeit nicht bestehen, müssten (bei einem n-Feldträger) n Streckenlasten definiert und n verschiedenen Lastfällen zugeordnet werden, um sicherzustellen, dass eine feldweise korrekte Überlagerung durchgeführt wird.
Lastfälle vom Typ aufteilen werden im Konstruktionsfenster mit einem # gekennzeichnet und tun damit kund, dass es sich im Grunde genommen um eine Gruppe additiver Lastfälle handelt.
Eine Einwirkung kann beliebig viele Lastfälle enthalten.
Neben der Einwirkungsnummer und der Einwirkungsbezeichnung ist der Einwirkungstyp die wesentliche Eigenschaft einer Einwirkung.
Er legt fest, ob die der Einwirkung zugeordneten Lastfälle ständige Lasten (wie etwa Eigengewicht) oder veränderliche Lasten (Verkehrslasten) enthalten.
Die Ergebnisse einer Einwirkung (es sind dies die extremalen Schnittgrößen und Verformungen der zur Einwirkung gehörenden Lastfälle) können im Ergebnisfenster eingesehen werden.
Die Lastbilder derselben Einwirkung werden im Konstruktionsfenster in einem eigenen Rahmen dargestellt.
Lastbilder, Lastfälle und Einwirkungen in der hier vorgestellten Form stellen gemeinsam ein Ordnungsprinzip dar,
das auch den neuen Normen (wie etwa der DIN 1045-1), die in starker Anlehnung an Eurocode entwickelt wurden, gerecht wird.
Der Anwender von 4H-DULAH sollte das Ordnungsprinzip nutzen, um das vorliegende Problem möglichst
übersichtlich darzustellen.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Handbuch das pcae-Nachweiskonzept.
An dieser Stelle können streckenweise Belastungen in Form von Linienlasten verschiedener Lastgeometrien, Eigengewichts- oder Temperaturlasten erzeugt werden.
Die Lasten können an beliebiger Stelle auf dem Durchlaufträger angeordnet sein und werden bezüglich zweier Ankerpunkte definiert und verwaltet.
Es ist zu beachten, dass es sich bei den eingegebenen Lasten immer um Vertikallasten handelt! Horizontallasten können nicht verarbeitet werden.
Das Fenster zur Eingabe der Linienlasten wird wie folgt geöffnet:
Stab oder Stabzug markieren
Button klicken
Button klicken
Ist bereits eine Linienlast vorhanden, kann das Eingabefenster auch durch einen Doppelklick auf die Last
im Haupteingabefenster geöffnet werden.
Als Lastarten können Temperatur-, Eigengewichts- oder Linienlast gewählt werden.
Über die Lastgeometrie-Listbox können verschiedene Lastfiguren gewählt werden.
Die Anker legen Anfangs- und Endpunkt der Lastausdehnung fest.
Bei trapezförmigen Lasten müssen die Lastordinaten am Anfang und am Ende eingegeben werden.
Bei linearen Lastverläufen wird nur eine Ordinate erwartet.
Im Falle einer Eigengewichtslast wird die Materialwichte γ und bei
einer Temperaturlast die Temperaturänderung in °K eingegeben.
Die Zuordnung zum Lastfall erfolgt über eine Listbox.
Ein Klick auf den Einwirkungsbutton öffnet die Einwirkungs-
und Lastfallverwaltung.
eine Last kann durch einen Klick auf den Mülleimer gelöscht werden
Es kann entweder eine punktförmige Einzellast (Kraft oder Biegemoment) oder eine Lagerzwangsverformung
erzeugt werden.
Die Einzellast kann an beliebiger Stelle auf dem Durchlaufträger angeordnet sein.
Die Zwangsverformung ist stets einem Lager zuzuordnen.
Weiterhin kann angegeben werden, ob die Last auf dem Hauptträger oder der Verstärkung angreift.
Es ist zu beachten, dass es sich bei den eingegebenen Lasten immer um Vertikallasten handelt; Horizontallasten können nicht verarbeitet werden!
Das Fenster zur Eingabe der Punktlasten wird wie folgt geöffnet:
Stabpunkt markieren
Button klicken
Button klicken
Als Lastart kann eine Einzellast- oder Lagerzwangsverformung (Drehung oder Verschiebung) gewählt werden.
Der Anker und der Abstand a vom Anker legen den Lastangriffspunkt fest.
Als Last kann eine Vertikallast F und/oder ein Moment M eingegeben werden.
Im Falle einer Zwangsverformung werden Verschiebung Δw in z-Richtung und/oder eine Verdrehung Δφ eingegeben.
Die Zuordnung zum Lastfall erfolgt über eine Listbox.
Ein Klick auf den Einwirkungsbutton öffnet die Einwirkungs- und Lastfallverwaltung.
eine Last kann durch einen Klick auf den Mülleimer gelöscht werden
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