Detailinformationen
Einführung in Anwendung ......
System / Belastung ................
Systemsteuerung ...................
Sonderkapitel
Handbuch ................................
Durchlaufträger ECs 2, 3 ,5
Stahlbetonstütze ....................
Stahldurchlaufträger ...............
verstärkter Holzträger .............
zusammenges. Holztr. ............
Programmübersicht ................
Kontakt ....................................
Infos auf dieser Seite ... als pdf 
Aussparung .........................
A. Bemessung/Bew.führung
A. Bemessung??? .............
A. Längsbewehrung .............
A. Bügelbewehrung .............
Schnitte ..............................
Ergebnisfenster ....................
Ausdrucksteuerung ..............
In diesem Eigenschaftsblatt können beliebig viele Aussparungen definiert und bearbeitet werden.
Eine Aussparung muss sich einschließlich ihrer Bewehrung innerhalb eines Trägerabschnitts befinden und darf bei Plattenbalken bzw. Überzügen den Steg nicht verlassen.
Da das Bemessungsverfahren von einem ungestörten Trägerbereich ausgeht, in dem sich die Aussparung befindet, muss eine Störzone von mindestens der statischen Trägerhöhe links und rechts vom Rand der Aussparung frei sein.
D.h. der Abstand der linken und rechten Aussparungskante vom jeweiligen Auflagerrand muss mindestens der statischen Trägerhöhe entsprechen.
Analog gilt dies auch für den Abstand zweier Aussparungen voneinander (der Abstand muss zweimal der statischen Trägerhöhe entsprechen).
Die Aussparung kann wahlweise nach Heft 399, DAfStb oder Heft 599, DAfStb, bemessen und bewehrt werden.
Die Auswahl erfolgt in den Grundeinstellungen.
Mit neu wird eine neue Aussparung angelegt, deren Parameter lauten:
xA Abstand der Aussparungsmitte vom Systemanfang gemessen in m
eo Abstand der Aussparung vom Obergurt gemessen in cm
eu Abstand der Aussparung vom Untergurt gemessen in cm
Verteilungszahl Querkraftanteil auf den Druckgurt (= 0: Aufteilung nach Gurtsteifigkeiten)
lA Länge der Aussparung in cm
hso2 Stahlrandabstand des Obergurts zur Öffnung (s. auch Querschnittseingabeblatt hso) in cm
hsu1 Stahlrandabstand des Untergurts zur Öffnung (s. auch Querschnittseingabeblatt hsu) in cm
Für den Bewehrungsvorschlag sind maßgebend
dso2 Stabdurchmesser des Obergurts an der Öffnung (s. auch Bewehrungseingabeblatt dso) in mm
dsu1 Stabdurchmesser des Untergurts an der Öffnung (s. auch Bewehrungseingabeblatt dsu) in mm
dsbl = dsbr Stabdurchmesser der Bügel links und rechts neben der Öffnung
(s. auch Bewehrungseingabeblatt dsb) in mm
Bestehende Aussparungen können über den deakt.-Schalter deaktiviert werden, d.h. sie werden in dieser Entwicklungsphase nicht bemessen, sind aber noch da.
Über den gelöscht-Schalter wird die aktuelle Aussparung aus dem Datensatz entfernt.
Bei Bestätigen des Aussparungseigenschaftsblatts werden die definierten Aussparungen nach ihrer positiven Lage im Träger sortiert und ihre Parameter überprüft.
Sich überschneidende Aussparungen werden gelöscht.
Die Eingabedaten werden sofort ausgewertet und das Bemessungsergebnis in den Längsschnitt des Bewehrungsvorschlags eingearbeitet. Dieses wird durch Aktivierung des Aussparungs-Rechtecks im
Längsschnitt am Bildschirm angezeigt.
Die Aussparung wird derart bemessen, dass der Querschnitt trägt, als wäre keine Öffnung vorhanden.
Verfahren
Vereinfachtes Stabwerksmodell bei verschiedenartiger Beanspruchung
Durch die Öffnung ergeben sich ein oberer und ein unterer Querschnitt, deren Schwerpunktsabstände den
Hebelarm z bilden.
Das Moment wird aufgelöst in eine Zug- und eine Druckkraft Z = -D = MA/z.
Entsprechend der Verteilungszahl wird die Querkraft QA auf den Druck- bzw. Zuggurt verteilt und liefert einen lokalen Momentenanteil.
Ist die Verteilungszahl = 0, erfolgt die Aufteilung unter Beachtung des Nachweisverfahrens (s. Grundeinstellungen) automatisch. Die Beschreibung der Berechnungsverfahren finden Sie hier.
Es ergeben sich jeweils für oben und unten die Bemessungsschnittgrößen N, Q, Ml und Mr.
Aus der Biegebemessung erhält man die Längsbewehrungen Aso1, Asu1 (Obergurt) bzw. Aso2, Asu2 (Untergurt);
aus der Schubbemessung die Bügelbewehrung asBü1 (Obergurt) und asBü2 (Untergurt).
Außerdem wird eine Aufhängebewehrung für die anteilige Querkraft im Druckbereich (AsBül und AsBür) angeordnet.
Auf der sicheren Seite liegend wird im Obergurt an der Oberseite (betrifft Aso1) und im Untergurt an der Unterseite (betrifft Asu2) die Differenz zur Bewehrung aus Biegebemessung ohne Aussparung (Zulage ΔAso und ΔAsu)
ausgewiesen und bewehrt.
Dagegen schließen Bügelbewehrungen im Bereich der Aussparung die Schubbewehrung des ungestörten
Trägers aus.
Ein Betätigen der Bewehrungsschalter führt in die Eigenschaftsblätter zur Bewehrungsführung für die
Längs- und Bügel-Bewehrung.
Es können
Rechteck- und
Plattenbalken-Querschnitte
mit einer großen rechteckigen Öffnung bemessen werden.
Für auflagernahe Öffnungen (d.h. M/V < 1) sind die Verfahren jedoch nicht geeignet.
Es werden verschiedene vereinfachte Stabwerksmodelle bei unterschiedlicher Beanspruchung herangezogen.
Normalkraft Biegemoment
Querkraft und querkraftbedingter Momentenanteil
Je nach Bemessungsverfahren ergeben sich für den Nachweis unterschiedliche Querschnittsgrößen und Schnittkraftverteilungen
Bei einer Bemessung nach Heft 399, DAfStb, wird angenommen, dass die anteilige Zugkraft aus dem Moment Mm ihren Angriffspunkt in der entsprechenden Stahllage hat.
Es wird angenommen, dass sich das Moment gleichmäßig auf die beiden Gurte in eine Zug- und Druckkraft aufteilt.
Weiterhin wird angenommen, dass sich die Normalkraft Nm anteilig der Querschnitte aufteilt und in den jeweiligen Schwerpunkten der Gurte mit den Abständen zo bzw. zu angreift. D und Z werden lediglich aufaddiert.
Die Querkräfte Qo und Qu ergeben sich unter der Berücksichtigung der Steifigkeiten des ungerissenen
Ober- bzw. Untergurts
Genauere Untersuchungen (Hottmann/Schäfer, Schellenbach-Held/Ehmann) haben ergeben, dass der Nulldurchgang x des Momentenverlaufs über die Aussparungslänge nicht zwangsläufig in der Mitte der Aussparung liegt
Außerdem tritt das maximale Moment nicht direkt am Anschnitt auf, sondern wird im Knoten des Stabwerks bei
ca. 0.2 · lA angenommen.
Die an der rechten bzw. linken Seite insgesamt erforderliche Aufhängebewehrung AQ,Al bzw. AQ,Ar in Form von Bügeln berechnet sich aus der resultierenden Zugkraft infolge der Kraftumlenkung von N, Q und M am rechten bzw. linken Rand der Aussparung
Die Bemessung nach Heft 599, DAfStb, unterscheidet sich nur in wenigen Punkten von der oben beschriebenen Bemessung nach Heft 399, DAfStb.
Das Verteilungsverhältnis der Querkraft wird iterativ mit den effektiven Steifigkeiten der Gurte ermittelt (näherungsweise nach Heft 240, DAfStb, Kap. 1.3.3).
Der Nulldurchgang des Momentenverlaufs wird in der Mittel der Aussparung angenommen.
Die Normalkraft im Druckgurt wirkt im Schwerpunkt, sodass kein zusätzliches lokales Moment infolge Ausmitte entsteht. Das lokale Moment ergibt sich damit zu z.B. Druckgurt oben
  
Das Eigenschaftsblatt zur Modifikation der Längsbewehrung einer Aussparung gibt an, wie viele Stähle des im Eigenschaftsblatt Bewehrungsführung angegebenen Durchmessers von xa bis xe anzuordnen sind.
Sämtliche Parameter können verändert werden.
Zur Information werden die sich ergebende Bewehrung vorh As sowie die Verankerungslänge Lv und die daraus resultierende Gesamtlänge Lges angezeigt.
Über das Mülleimer-Symbol werden die zugehörigen Stabpositionen entfernt. Sie können jedoch wieder zurückgeholt werden.
Das Eigenschaftsblatt zur Modifikation der Bügelbewehrung einer Aussparung gibt an, wie viele Bügel des im Eigenschaftsblatt Bewehrungsführung angegebenen Durchmessers und der Schnittigkeit ns zwischen xa und xe anzuordnen sind.
Der Abstand der Bügel s kann neben dem Bügeldurchmesser verändert werden.
Zur Information wird die sich ergebende Bewehrung asb angezeigt.
Über das Mülleimer-Symbol werden die zugehörigen Bügelpositionen entfernt. Sie können jedoch wieder zurückgeholt werden.
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In diesem Eigenschaftsblatt können beliebig viele Schnitte innerhalb des Durchlaufträgers definiert und bearbeitet werden.
Mit neu wird ein neuer Schnitt angelegt, der nach Eingabe einer zulässigen x-Koordinate bezogen auf den Trägerlängsschnitt in einem separaten Schnitt-Fenster dargestellt wird.
In den aktuellen Betonquerschnitt (einschließlich Aussparungen) wird die im Schnitt vorhandene Bewehrung eingetragen und über Positionsnummern gekennzeichnet.
Weiterhin können bestehende Schnitte über die rechts angeordneten Schalter kopiert (->) und gelöscht (x) werden.
Nach Beenden des Schnittmenüs werden die Schnitte nach ihrer positiven Lage im Träger sortiert und mehrfach vorkommende Schnitte gelöscht.
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Im Ergebnisfenster werden die vorhandenen Ergebnisdatensätze in einer Liste angezeigt.
Es wird unterschieden zwischen Berechnungsergebnissen, Bemessungs- bzw. Nachweisergebnissen und dem Bewehrungsvorschlag.
Sie bilden die Datengrundlage für Bildschirm- und Druckausgabe.
Zu den Berechnungsergebnissen zählen die extremalen Ergebnisse einer Einwirkung ‚e' (Kennung: Einw. ‚e') sowie die einzelnen Lastfallergebnisse (Kennung E‚e'/L‚l' für additive oder alternative Lastfälle ‚l' bzw. E‚e'/L‚l'/#‚f' für aufgeteilte Lastfälle ‚l' im Feld ‚f').
Diese liefern Schnittgrößenverteilungen und Lagerreaktionen.
Bemessungs- bzw. Nachweisergebnisse beziehen sich auf die definierten Nachweise.
Sie geben zusätzlich zu den extremalen Schnittgrößen und Lagerreaktionen die Bemessungsergebnisse an.
Der Bewehrungsvorschlag (Kennung: Konstruktion) baut auf den extremalen Bemessungsergebnissen auf und führt über die Zugkraftdeckungslinie zum Längsschnitt mit der vorhandenen Bewehrung.
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Die Ausdrucksteuerung gliedert sich in drei Themenschwerpunkte, die über Registerblätter eingesehen und modifiziert werden können.

Register Ergebnisauswahl
Im ersten Blatt wird eine Liste der möglichen Ergebnissätze angezeigt.
Hieraus kann zunächst der als Grafik und/oder Tabelle auszudruckende Ergebnisdatensatz ausgewählt werden.
Der Umfang der tabellarischen Ausgabe kann maximal oder minimal erfolgen, d.h. dass die Tabelle entweder jeden Berechnungspunkt oder je Trägerabschnitt die Rand- und Extremalpunkte (Berechnungspunkte mit extremalen Ergebniswerten) enthält.
Die Liste enthält immer sämtliche Ergebnissätze, so dass unabhängig von der Darstellungsauswahl im Ergebnisfenster der Umfang der Druckliste festgelegt werden kann.
Register Drucken/Plotten
Das zweite Registerblatt ist unterteilt in zwei Fenster, von denen das obere weitere Einstellungen zum Statikausdruck verwaltet, während das untere Parameter zur Erstellung des Bewehrungsplans enthält.
Im oberen Fenster können zusätzlich zu den von pcae fest implementierten Erläuterungen die Positionsbe-
zeichnung sowie Erläuterungen zu Systemeingabe, Bemessungsangaben oder Ergebnissen textlich fixiert
werden bearbeiten-Button).
Diese Texte werden in jedem Fall ausgegeben, auch wenn der Button ohne Erläuterungen aktiviert ist.
Der Button ohne Erläuterungen übersteuert die im ersten Registerblatt vorgenommene Einstellung des Tabellenumfangs. Bei Aktivierung wird eine minimale Ausgabe ohne erläuternde Texte (z.B. über den
Tabellen) erzeugt.
Unter Umständen ist es interessant, an festen Stellen des Durchlaufträgers eine Berechnung/Bemessung zu erzwingen. Zu diesem Zweck kann der Anwender eine beliebige Menge an Ausgabepunkten definieren, die
dann als reguläre Unterteilungspunkte des Trägers berechnete (nicht interpolierte) Werte liefern.
Das untere Fenster regelt die Abmessungen und Maßstäbe der von 4H-DULAB zu erstellenden Plotzeichnung, die über das DTE®-Modul Planerstellung (s. DTE®-Handbuch) weiter bearbeitet bzw. geplottet werden kann.
Über das Drucker-Symbol in der unteren Befehlsleiste wird die Statik für die aktuellen Einstellungen direkt ausgedruckt.
Über das Vorschau-Symbol in der unteren Befehlsleiste wird die Statik für die aktuellen Einstellungen sofort als Statikausdruck am Bildschirm angezeigt.
Über das Sichern/Laden-Symbol in der unteren Befehlsleiste können die aktuellen Einstellungen in einer Bibliothek abgespeichert werden.
Andersherum können früher abgespeicherte Inhalte (auch aus anderen Bauteilen) in das Eigenschaftsblatt eingeladen werden.
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