Detailinformationen
Einführung in Anwendung
System / Belastung ................
Systemsteuerung ...................
Sonderkapitel .........................
Handbuch ................................
Durchlaufträger ECs 2, 3 ,5
Stahlbetonstütze ....................
Stahldurchlaufträger ...............
verstärkter Holzträger .............
zusammenges. Holztr. ............
Programmübersicht ................
Kontakt ....................................
Infos auf dieser Seite ... als pdf 
erste Schritte .......................
Berechnung, Bemessung ....
Objekte bearbeiten ..............
Vereinheitlichung .................
indiv. Beschreibung .............
Objektbaum .........................
Es ist kein Durchlaufträger-Datensatz vorhanden. Daher liest das Programm einen symbolischen Datensatz ein, der vom Benutzer modifiziert werden kann.
Bei dem vorgegebenen Datenstamm handelt sich um ein einfaches statisches System (Einfeldträger), das entweder per Mausklick (Systemfenster oder Objektbaum) oder über die tabellarische Systemeingabe geändert werden kann.
pcae empfiehlt bei der Eingabe dem gezeigten Ablaufschema zu folgen.
Zunächst verschieben Sie ggf. bitte das Hilfefenster, um das Eigenschaftsblatt globale Einstellungen sichtbar werden
zu lassen.
Es ist sinnvoll, das Blatt von oben nach unten zu bearbeiten
Festlegung der Vorschrift
Festlegung der Materialien
Schnittgrößenermittlung
Stahlbetonbemessung einschließlich Nachweise
Bewehrungsvorschlag
Festlegung des statischen Systems über die tabellarische Systemeingabe
Das Eigenschaftsblatt kann verlassen werden über
abbrechen bei Verlust aller hier eingegebenen Daten oder
bestätigen und speichern aller hier eingegebenen Daten
Über das Fragezeichen erhält man Hilfe zum aktuellen Eigenschaftsblatt.
Im nächsten Schritt sind die Einwirkungen mit den zugehörigen Teileinwirkungen (Lastfällen) zu definieren.
Voreingestellt sind bereits eine ständige Einwirkung mit ihrem Lastfall Eigengewicht sowie eine veränderliche Einwirkung mit dem Lastfall Nutzlast aus Wohn- und Büroräumen.
Weitere Einwirkungen und Lastfälle können nachträglich ergänzt werden.
Die zu einem späteren Bearbeitungszeitpunkt zu erstellenden Lastbilder sind diesen Lastfällen zuzuordnen.
Eine Berechnung des Durchlaufträgers erfolgt nur, wenn auch die entsprechenden Nachweise aktiviert sind.
Die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Nachweise sollte im Eigenschaftsblatt Grundeinstellungen durch das An- und Abklicken der Nachweise Seite erfolgen.
Es ist aber auch möglich, in diesem Eigenschaftsblatt über den entsprechenden Schalter einen Nachweis zu aktivieren oder deaktivieren.
Zum EC 2 werden sechs Nachweise mit (modifizierbaren) Standardkombinationen angeboten.
Voreingestellt und von pcae empfohlen ist für jeden Nachweis eine normenkonforme Extremierungsvorschrift (Standardkombination), die auf die Eingabe der Einwirkungen abgestimmt ist.
I.A. es nicht nötig, die Nachweise auf diese Art direkt zu bearbeiten.
Eine spätere Änderung der Daten ist immer sehr leicht möglich. Das Programm ist dahingehend konzipiert worden, um Planungsänderungen effizient umsetzen oder viele Szenarien schnell durchspielen zu können.
Es gibt generell zwei Wege, an einzelne Daten des statischen Systems zu gelangen
Doppel-Klick mit der linken Maustaste auf das gewünschte Objekt im Systemfenster
... den gewünschten Eintrag im Objektbaum
Das entsprechende Eigenschaftsblatt öffnet sich dann zur Bearbeitung oder Löschung des Objekts.
Der Objektbaum ist direkt mit dem System verknüpft, so dass die Aktivierung eines Objekts immer sowohl im Systemfenster als auch im Objektbaum erkennbar ist.
Der Objektbaum ermöglicht zudem die Eingabekontrolle von Geometrie und Belastung (ohne in die Druckliste
schauen zu müssen).
Um mehrere Daten gleichsinnig in einem Schritt zu ändern, wählt man nach Aktivierung
der Objekte über den Hammer das entsprechende Eigenschaftsblatt aus.
Die Systemeingabe ist jetzt abgeschlossen. Es fehlt lediglich die Eingabe der Lastbilder, um Ergebnisse zu erhalten.
Dazu wird über den Button neue Objekte erzeugen der gewünschte Lastbildtyp (Punkt- oder Linienlast) ausgewählt und das entsprechende Eigenschaftsblatt bearbeitet.
Die weitere Vorgehensweise entnehmen Sie bitte dem Handbuch oder der Online-Hilfe.
... zum Stichwortverzeichnis
Ein beliebiger Durchlaufträger unter einachsiger Biegung ohne Normalkraft und Torsion wird statisch berechnet
und bei Bedarf bemessen sowie bewehrt.
Die zugrunde liegenden Normen sind wahlweise DIN 1045-1 (8.08), EC 2 (10.05) und DIN 1045 (7.88).
Bei einer Bemessung nach DIN 1045-1 ist die Eingabe freier Materialien möglich.
Der Durchlaufträger ist abschnittsweise festgelegt, wobei jedem Abschnitt einheitliche Querschnitts-, Bemessungs-
und Bewehrungseigenschaften zuzuordnen sind.
An Oberkante oder Unterkante sowie in Breitenrichtung können die Querschnitte gevoutet sein.
Die nicht gevoutete Kante (oben/unten) ist stets horizontal, kann aber gegenüber ihren Nachbarn
vertikal versetzt sein.
Innerhalb eines Abschnitts können Trägeröffnungen definiert werden.
Nach Bedarf werden an den Abschnittsenden Auflager (fest oder elastisch) und/oder Gelenke angeordnet;
Endauflager können als Konsolen ausgebildet werden.
Die Lasteingabe folgt dem Konzept der DIN 1045-1. Dabei werden einzelne Lastfälle (Teileinwirkungen) ständigen oder veränderlichen Einwirkungen zugeordnet.
Es besteht eine streng hierarchische Beziehung zwischen den Einwirkungen und ihren Lastfällen, d.h. ein Lastfall kann nur einer Einwirkung angehören.
Die Extremierungsvorschriften zur Ermittlung der maßgebenden Schnittgrößen werden nachweisbezogen festgelegt.
Je Nachweis sind die Einwirkungen mit normenspezifischen (z.B. DIN 1055-100) Teilsicherheitsbeiwerten verknüpft.
Es können beliebig viele Extremierungsvorschriften definiert werden.
Die statische Berechnung liefert die extremalen Lagerreaktionen, Verformungen und Schnittgrößen für jeden
aktiven Nachweis.
Unter Nachweisen werden Bemessungsverfahren verstanden, die auf den Durchlaufträger angewandt werden.
Für jeden Berechnungspunkt wird ein Ergebnis ermittelt und in grafischer und/oder tabellarischer Form ausgewiesen.
Die Biegebemessung (Nachweis im Grenzzustand der Tragfähigkeit) zur Ermittlung der statisch erforderlichen Längsbewehrung erfolgt für die extremalen Biegemomente (max M und min M).
Die Schubbemessung benötigt die extremalen Querkräfte mit ihren zugehörigen Biegemomenten (max Q + zug M, min Q + zug M) und liefert die statisch erforderliche Bügelbewehrung.
Bei der Bemessung werden Schnittgrößenumlagerung, Ausrundung von Stützmomenten, Bemessung am
Anschnitt, auflagernahe Einzellasten berücksichtigt.
Die Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit der zulässigen Riss- und Schwingbreite und Spannungen basieren auf den Biegebemessungsergebnissen (einschließlich Grundbewehrung) und führen
ggf. zu einer Erhöhung des erforderlichen Bewehrungsgehalts.
Der Nachweis der Verformungen (nicht bei ‚Begrenzung der Biegeschlankheit') wird auf Basis der Gesamtbewehrung aus Biegebemessung, Riss-, Schwing- und Spannungsnachweis (einschließlich Grundbewehrung) durchgeführt.
Bei aktiviertem Bewehrungsvorschlag wird die vorhandene Bewehrung aus dem ggf. sogar bearbeiteten Bewehrungsplan herangezogen.
Der Bewehrungsvorschlag ergibt sich aus der Zugkraftdeckung (Bewehrungs-) und wird neben der Bildschirmgrafik sowohl in der Statik als auch als Plan schriftlich ausgegeben.
Im Bewehrungsplan werden neben der ermittelten Bewehrung aus den Nachweisen (einschl. Grundbewehrung)
die Aufhängebewehrungen für angehängte Einzel- und Linienlasten sowie indirekte Auflager (z.B. Unterzüge) berücksichtigt.
Endauflagerkonsolen und Trägeraussparungen werden gesondert nachgewiesen und bewehrt.
Sämtliche Parameter werden interaktiv am Bildschirm eingegeben und unmittelbar interpretiert.
Berechnung, Bemessung und Bewehrungsführung werden online durchgeführt, so dass die Ergebnisse sofort am Bildschirm erscheinen.
Eine nachträgliche Bearbeitung des Bewehrungsvorschlags ist bedingt möglich und wird bei der Darstellung von Schnitten sowie der Ausgabe von Stahllisten direkt umgesetzt.
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Sind eines oder mehrere Objekte in der Systemebene bzw. im Objektbaum aktiviert, werden die entsprechenden Buttons im Eigenschaftsblatt des Hammer-Symbols zugänglich.
Das Bestätigen eines dieser Eigenschaftsblätter führt zur Vereinheitlichung der zugehörigen aktivierten Objekte.
Das zuerst aktivierte Objekt liefert die Vorlage.
Aktivierte Objekte bleiben auch nach Verlassen eines Eigenschaftsblatts gekennzeichnet.
Sie können entweder durch Einzelanklicken oder durch das Stern-Symbol im Eigenschaftsblatt des Hammer-Symbols deaktiviert werden.
Zur Vereinheitlichung von Eigenschaften mehrerer Trägerabschnitte werden die betreffenden Trägerabschnitte mit der linken Maustaste markiert.
Anschließend wird das Eigenschaftsblatt zur Verwaltung der abschnittsabhängigen Eingabedaten durch Doppelklick
auf den Eintrag Abschnitte im Objektbaum oder über das Hammersymbol aufgerufen.
Zu den abschnittsabhängigen Eingabedaten gehören die über die entsprechenden Buttons aufzurufenden
Querschnitts-, Bemessungs- und Bewehrungsdaten sowie die Abschnittslänge L in m.
Nach Bestätigen des Eigenschaftsblatts sind die Parameter der (vor dem Aufruf) aktivierten Trägerabschnitte vereinheitlicht.
Durch Doppelklick auf den betreffenden Abschnitt oder Eintrag im Objektbaum erscheint das Eigenschaftsblatt zur
Bearbeitung der individuellen Abschnittseigenschaften.
 
Das Eigenschaftsblatt verwaltet die einzugebenden Eingabedaten für einen Trägerabschnitt.
Dazu gehören die über die entsprechenden Buttons aufzurufenden Querschnitts-, Bemessungs- und Bewehrungsdaten sowie die Abschnittslänge L in m.
Außerdem ist es an dieser Stelle möglich, den Abschnitt einfach zu unterteilen. Sämtliche Abschnittsparameter (einschließlich der Lastangriffspunkte und -geometrien) werden entsprechend angepasst.
Über das Mülleimer-Symbol kann der Abschnitt gelöscht werden.
Die Liste der eingegebenen Objekte ist in Form eines Objektbaums (Fenster links herausziehbar) dargestellt.
Einzelne Objekte oder übergeordnete Gruppen von Objekten lassen sich im Baum durch einen Mausklick mit der
linken Maustaste aktivieren und deaktivieren (gelb = aktiv).
Gleichzeitig wird das entsprechende Objekt im System-Fenster gekennzeichnet.
Im System-Fenster kann das einzelne Detail ebenfalls mittels eines Mausklicks der linken Maustaste aktiviert
(rot = aktiv) werden.
Eine Gruppe von Objekten wird durch das Fangfenster (linke Maustaste gedrückt halten) aktiviert.
Gleichzeitig werden die entsprechenden Objekte im Baum gekennzeichnet.
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