Detailinformationen
Oberfläche / Aufgaben ............
Grundeinstellungen .................
Wandscheiben / Deckenpl. .....
Materialeigenschaften .............
Belastung ..............................
Ergebnisse
Holztafeln .............................
Brettsperrholzwand ..............
Brettstapelholzwand ..............
Mauerwerk / Pfeiler ................
Stahlverbände .......................
Stahlbetonbemessung ............
Sonderkapitel .........................
Tutorium 1 - Holztafelbau .......
Tutorium 2 - Stahlbetonbau ...
Kontakt ....................................
Handbuch mit Eingabebsp. ...
Aufsatz zur Theorie ........
Infos auf dieser Seite ... als pdf 
Holztafeln ...........................
Mauerwerk ..........................
Stahlbeton ..........................
Stahlverband .......................
freies Material ......................
Stützen ..............................
extr. Plattenverformungen .....
Labilitätszahlen ...................
Unter Register Ergebnisse können alle relevanten Ergebnisse des Rechenlaufs eingesehen werden.
Auf den Seiten unter der Überschrift extremale Lasten der Einwirkungen sind die einwirkungsweise überlagerten Lasten dargestellt. Diese werden zum einen auf charakteristischem Niveau und zum anderen für die ständige und vorübergehende Bemessungssituation faktorisiert ausgewiesen. Als Extremale gelten
maximale bzw. minimale vertikale Lastordinate qa am Scheibenanfang sowie deren Zugeordnete
maximale bzw. minimale vertikale Lastordinate qe am Scheibenende sowie deren Zugeordnete
maximale bzw. minimale Horizontallast H sowie deren Zugeordnete
maximale bzw. minimale vertikale Lastresultierende V = (qa+qe)/2l sowie deren Zugeordnete
Auf der Seite Summe der V-Lasten werden die Summen der vertikalen Lasten ausgewiesen.
Die Ermittlung erfolgt aus allen gegebenen Einwirkungen außer Zwang, Vorspannung, Sonderlasten und Erdbeben.
Darüber hinaus werden bei den veränderlichen Lasten die Kategorien Windlasten, Temperaturlasten und Baugrundsetzungen ignoriert. Es handelt sich hier also i.W. um die Resultierenden aus Eigengewicht
und (gemäß Kombination faktorisiert) Verkehr. Beispiel:
 
Auf den Seiten unter der Überschrift extremale Nachweislasten sind die überlagerten Lasten für die zu führenden Nachweise dargestellt, die in Lasten für den Tragfähigkeitsnachweis und für den Gebrauchstauglichkeitsnachweis unterschieden werden.
Jeder Scheibe (Stütze) ist ein Satz von Extremierungs-ergebnissen zugeordnet.
Die Nummer des Objekts und seine Lage im Grundriss werden zur Orientierung dargestellt.
Die Ergebnisse für den Nachweis in der ständigen und vorübergehenden Bemessungssituation werden stets dargestellt.
Die Ergebnisse für die Erdbebenbemessungssituation werden nur generiert (und bei den Nachweisen berücksichtigt), wenn es eine Einwirkung vom Typ Erdbeben gibt.
Dasselbe gilt für die außergewöhnliche Bemessungssituation. Hierzu muss eine vom Benutzer eingerichtete Einwirkung vom Typ Sonderlast existieren.
Wird der Mauszeiger über dem einer Ergebniszeile zugeordneten Lupensymbol positioniert, erscheint ein Informationsfähnchen
Diesem kann beispielhaft entnommen werden, dass sich die in der Zeile ausgewiesenen Extremalen aus dem 1.35-fachen des ersten Lastfalls (Eigengewicht), dem 1.5-fachen des zweiten Lastfalls (Nutzlasten) abgemindert mit dem Kombinations- beiwert 0.7 sowie dem 1.5-fachen des dritten Lastfalls (hier: Wind) zusammensetzen.
Alle hier dargestellten Ergebniszeilen der Extremalbildung auf der Seite Tragfähigkeit werden von den materialabhängigen Nachweisfunktionen einzeln nachgewiesen.
Der später ausgewiesene maximale Ausnutzungsgrad einer Wandscheibe bzw. Stütze resultiert also aus der für den Nachweis ungünstigsten Zeile.
Auf der Seite Gebrauchstauglichkeit kann studiert werden, mit welchen charakteristischen Belastungen in quasi-ständigen, in häufigen bzw. seltenen Fällen zu rechnen ist. Die Faktorisierung wird gemäß DIN 1055-100 bzw.
EC 0 durchgeführt.
Einen schnellen Überblick über die Nachweisergebnisse erhält man unter der Überschrift Ausnutzungsgrade, erforderliche Bewehrung auf der Seite Überblick.
Hier werden die maximal von den Nachweisfunktionen ermittelten Ausnutzungsgrade zusammengestellt.
Bei Stahlbetonwänden werden darüber hinaus an dieser Stelle die berechneten statisch erforderlichen Längs- und Querbe-wehrungen angegeben.
Liegen alle ausgewiesenen Ausnutzungsgrade im grünen Bereich (≤100%), kann der Nachweis aller Tragglieder des betrachteten Geschosses als erfüllt angesehen werden.
Liegen einige der Tragglieder deutlich unter 100%, kann über eine Optimierung der Materialeigenschaften im Register Wandscheiben und Deckenplatte auf der Seite Wandscheiben nachgedacht werden.
Liegen die Ausnutzungsgrade einzelner Tragglieder über 100%, kann der Grund dafür auf den Nachfolgeseiten materialabhängig eingesehen werden.
Auf der Seite Holztafeln kann beispielsweise eingesehen werden, dass der Ausnutzungsgrad der Scheibenbean-spruchung einer bestimmten Holztafel unzulässig groß ist
und dass es bei mindestens einer Lastkombination zum Schubversagen der Beplankung kommt.
Hier muss im Materialeigenschaftsblatt der betrachteten Scheibe eine verstärkende Maßnahme erfolgen.
Nähere Informationen s. Nachweisoptionen der Holztafeln.
Bei Mauerwerkswänden wird der Nachweis in fünf senkrechten Nachweisschnitten, die kontinuierlich zwischen Scheibenanfang und -ende angeordnet sind, jeweils an der Oberkante, in Scheibenmitte und an der Unterkante geführt.
Auf der Seite Mauerwerk können die Ausnutzungsgrade in den so definierten Nachweispunkten infolge Druck (blauer Hintergrund) und Schub (grüner Hintergrund) eingesehen werden. Die Maximalwerte sind fett hervorgehoben.
Nähere Informationen s. Nachweise der Mauerwerkswände
und Pfeiler
Wie bei den Mauerwerkswänden wird auch bei Stahlbetonwänden die Bemessung in fünf senkrechten Nachweisschnitten,
die kontinuierlich zwischen Scheibenanfang und -ende angeordnet sind, jeweils an der Oberkante, in Scheibenmitte und an der Unterkante durchgeführt.
Auf der Seite Stahlbeton können die Bemessungsergebnisse (statisch erforderliche horizontale und vertikale Bewehrung), blau hinterlegt sowie die ermittelte maximale Hauptdruckspannung und dem hierzu gehörenden Ausnutzungsgrad (grün hinterlegt) eingesehen werden. Die Maximalwerte sind fett hervorgehoben.
Der nebenstehend dargestellten Abbildung kann entnommen werden, dass der maßgebliche Bemessungspunkt an der Unterkante am Scheibenanfang liegt.
Nähere Informationen s. Stahlbetonbemessung
Auf der Seite Stahlverbände werden im oberen Bereich die Ausnutzungsgrade an den einzelnen Traggliedern des Stahlverbandes (grüne Schraffur) angetragen.
Dieser Skizze kann im Versagensfalle entnommen werden, welches Tragglied (Riegel, Stiele, Diagonalen) einen zu hohen Ausnutzungsgrad ausweist.
Im Falle geringer Ausnutzungen kann diese Skizze auf Optimierungsmöglichkeiten einzelner Tragglieder hinweisen.
Die Ausnutzungsgrade berechnen sich aus den darunter angegebenen extremalen Schnittgrößen (Momente, Querkräfte und Normalkräfte).
Nähere Informationen s. Nachweisoptionen der Stahlverbände.
Auf der Seite Sonstige werden für die Materialien frei, benutzer-definiert die extremalen Lasten den vorgegebenen maximal zulässigen Lasten in Form von Ausnutzungsgraden gegenübergestellt.
Entsprechende Informationen werden auch für die den einzelnen Materialien zugeordneten Stützen ausgewiesen.
Unter der Überschrift extremale Plattenverformungen auf der Seite Verschiebungen der Eckpunkte werden die extremalen Verschiebungen ux, uy und uz der Eckpunkte (Außenhaut) unter den Kombinationen der DIN 1055-100
bzw. EC 0 quasiständig, häufig sowie selten dargestellt.
Man beachte, dass uz hier nur aus der Festkörperverformung der starren Platte resultiert und nicht etwa durch eine elastische Berechnung ermittelt wurde!
Unter der Überschrift Labilitätszahlen wird der formale Nachweis der Unverschieblichkeit mit Hilfe der
Labilitätszahlen geführt.
Er ist nur für reine Stahlbetonbauten relevant, wird jedoch auch mitunter für Mauerwerksbauten gefordert. Beispiel
Wurde im Register System + Grundeinstellungen auf den Seiten Imperfektionen und/oder Erdbebenlasten der alternative Schalter automatisch gewählt, kann im Register Ergebnisse auf den Seiten unter der Überschrift
Nachtrag
nachvollziehbar überprüft werden, welche Belastungen sich im Laufe der Berechnung ergaben.
Da hier speziell bei der automatischen Ermittlung der Erdbebenlasten auch Statusmeldungen und Warnungen erscheinen, sollte diese Seite zum Projektabschluss inhaltlich überprüft werden.
zur Hauptseite 4H-HORA, Horizontale Aussteifungen