Detailinformationen
Oberfläche / Aufgaben ............
Grundeinstellungen .................
Wandscheiben / Deckenpl.
Materialeigenschaften .............
Belastung ..............................
Ergebnisse .............................
Holztafeln .............................
Brettsperrholzwand ..............
Brettstapelholzwand ..............
Mauerwerk / Pfeiler ................
Stahlverbände ......................
Stahlbetonbemessung ............
Sonderkapitel .........................
Tutorium 1 - Holztafelbau .......
Tutorium 2 - Stahlbetonbau ...
Kontakt ....................................
Handbuch mit Eingabebsp. ...
Aufsatz zur Theorie ........
Infos auf dieser Seite ... als pdf 
Wandscheiben ....................
Deckenplatte .......................
Im zweiten Register werden zum einen die nachzuweisenden Wandscheiben und Stützen definiert, zum anderen Lastschemata zur automatischen Generierung von Deckenlasten angelegt.
Auf der Seite Wandscheiben kann zwischen grafischer und tabellarischer Bearbeitung gewählt werden.
Bei der grafischen Bearbeitung (Voreinstellung) wird ein Bearbeitungsfenster eingeblendet, in dem die definierten Objekte (Scheiben und Stützen) im Grundriss dargestellt werden.
Sie können dort allein über interaktive, mausgesteuerte Aktionen modelliert (verschoben, verdreht, verlängert, umdefiniert, gelöscht ...) werden. Weitere Objekte können hinzugefügt werden.
An dieser Stelle sollen nur die angebotenen Funktionen erläutert werden. In einem separaten Tutorium wird die
Nutzung dieser Funktionen näher erläutert und an beispielhaften Aufgabenstellungen vorgestellt.
Das Arbeitsfenster ist unterteilt in eine Menüzeile, eine Statuszeile, das Vermaßungslineal und den eigentlichen Arbeitsbereich, in dem sich die zu modellierenden Objekte befinden.
Die Statuszeile enthält nützliche Informationen über die zuletzt durch- geführte Aktion.
Das Vermaßungslineal zeigt im definierten x-y-Koordinatensystem die Position des Maus- zeigers an.
Es gilt das im Register 1 auf der Seite Gebäudemodell festgelegte Koordinatensystem.
Im darunter liegenden Arbeitsbereich ist die Gebäudeaußenhaut markant dargestellt, innerhalb derer sich die
definierten Scheiben und Stützen befinden.
Fährt der Mauszeiger über ein Objekt, so wird es fokussiert. Es erscheint ein Fähnchen mit Informationen des fokussierten Elementes.
Objekte können ausgewählt werden. Dies geschieht durch einfaches Anklicken oder durch Umfahren (Aufspannen
eines Rechteckbereiches).
Ausgewählte Objekte werden farblich markiert. Sie erscheinen in weißer Farbe mit roter Umrandung.
Mit ausgewählten Objekten können gemeinsam Aktionen durchgeführt werden, die sich sodann auf alle ausgewählten Objekte auswirken.
Wird ein ausgewähltes Objekt angeklickt oder umfahren, so wird es wieder abgewählt.
Zum Zeitpunkt der Erzeugung eines neuen Objektes erhält das Objekt bestimmte geometrische und materielle Eigenschaften. Diese werden im Rahmen Voreinstellungen festgelegt.
Hinter dem Begriff Lage wird festgelegt, ob das zu erzeugende Objekt horizontal oder vertikal ausgerichtet
erscheinen soll.
Unter Länge wird die Länge der Wandscheibe zum Zeitpunkt der Erzeugung angegeben (beide Angaben sind
für Stützen irrelevant).
Wird das Schraubenschlüsselsymbol angeklickt, so können die Materialeigenschaften neu zu erzeugender Objekte festgelegt werden.
Es erscheint ein Eigenschaftsblatt, in dem zunächst zwischen den Typen Wandscheibe und Stütze und nachfolgend zwischen unterschiedlichen Materialien gewählt werden kann.
Als Materialien stehen Holz, Mauerwerk, Stahlbeton, Stahl und ein frei definierbares Material zur Verfügung.
Weitere Informationen zu diesem Eigenschaftsblatt finden sich unter Materialeigenschaften.
Nach Bestätigen des Eigenschaftsblattes wird das gewählte Material als Voreinstellung vom Programm übernommen.
4H-HORA verfügt über einen Hintergrundspeicher, in den Objekte kopiert oder verschoben werden können. Durch Einfügen wird der aktuelle Inhalt des Hintergrundspeichers in die Arbeitsfläche eingefügt.
Dieser Hintergrundspeicher funktioniert in vollständiger Analogie zum Windowsbuffer, der unter Windows über die Funktionen copy, cut und paste angesprochen wird.
Die im Rahmen Hintergrundspeicher angebotenen Schaltflächen bewirken von links nach rechts: kopieren, ausschneiden, einfügen. Diese Funktionen sind auch über die Tastaturkürzel [Strg]+C, [Strg]+X, und [Strg]+V aktivierbar.
Die Funktionen im Rahmen Modellieraktionen wirken sich allein auf die aktuell ausgewählten Objekte aus.
Die Objekte können um ein Inkrement Δx, Δy verschoben oder um einen Winkel α verdreht werden. Nach Vorgabe der Inkremente bzw. des Winkels muss der blaue Aktionsschalter angeklickt werden.
Ist der Optionsschalter auf Duplikat anwenden aktiviert, werden nicht die
ausgewählten Objekte selbst, sondern eine zuvor erzeugte Kopie dieser Objekte verschoben bzw. verdreht.
Sind mehrere Objekte ausgewählt, die unter Wahrung der Ausrichtung zueinander verdreht werden sollen, müssen die ausgewählten Objekte zunächst gruppiert werden,
da andernfalls die Objekte einzeln um ihren eigenen Schwerpunkt verdreht werden.
Wird der nebenstehend dargestellte Button angeklickt, wird ein neues Objekt in den
Arbeitsbereich eingefügt.
Daas Objekt erhält die Eigenschaften, die zuletzt unter Voreinstellungen festgelegt wurden.
Das Objekt (Wandscheibe oder Stütze) kann mit der Maus an einer bestimmten Stelle positioniert
werden (linke Maustaste anklicken).
Wird der nebenstehend dargestellte Button angeklickt, wird die letzte Aktion rückgängig gemacht.
4H-HORA verfügt dazu über 10 undo-Level und einen redo-Level.
Das bedeutet, dass die letzten 10 unabhängig durchgeführten Aktionen sukzessive rückgängig gemacht und der zuletzt rückgängig gemachte Zustand wieder hergestellt werden kann.

Sind Objekte ausgewählt und wird der nebenstehend dargestellte Button angeklickt, so erscheint das Eigenschaftsblatt zur Bearbeitung der Materialeigenschaften.
Wird das Eigenschaftsblatt bestätigt, erhalten alle ausgewählten Objekte die aktualisierten
Eigenschaften.
Sind Objekte ausgewählt und wird der nebenstehend dargestellte Button angeklickt, werden die
aktuell ausgewählten Objekte zu einer interaktiven Gruppe zusammengefasst.
Für Gruppen gilt: Wird ein Element einer Gruppe angeklickt, so wird die ganze Gruppe aus- bzw. abgewählt. Objekte einer Gruppe können nicht gegeneinander verschoben werden.
Alle Modellierungsoperationen werden stets auf die gesamte Gruppe angewandt.
Durch Anklicken des nebenstehend dargestellten Buttons werden die ausgewählten Objekte abgewählt.
Nach dieser Aktion befindet sich das Programm stets im Zustand es sind keine Objekte ausgewählt.
Wird der nebenstehend dargestellte Button angeklickt, so werden alle ausgewählten Objekte gelöscht.
Natürlich kann auch diese Aktion über den undo-Button rückgängig gemacht werden.
Wird der nebenstehend dargestellte Button angeklickt, erscheint ein Eigenschaftsblatt auf dem
Sichtgerät, in dem Gruppen von horizontalen und vertikalen Maßlinien (ausgehend vom x-y-Koordinatensystem) vorgegeben werden können.
Den Kreuzungspunkten der Maßlinien kann eine Fangrasterfunktionalität (Rasterpunktanziehung) zugewiesen werden.
Dies hat beim Erzeugen bzw. manuellen Verschieben zur Folge, dass die Objekte exakt an den
Maßlinien ausgerichtet werden können.
Wird etwa beim Verschieben der Eckpunkt einer Wandscheibe in der Nähe eines Maßlinienkreuzungspunkts positioniert, so wird der Eckpunkt vom Maßlinienpunkt gefangen:
Der Eckpunkt nimmt exakt die Position des Maßlinienpunkte ein.
Ein Anwendungsbeispiel findet sich im Projekt 2 des Tutoriums.

Wird der nebenstehend dargestellte Button angeklickt, erscheint ein Eigenschaftsblatt auf dem
Sichtgerät, in dem Grafikdateien im DXF-Format mit dem Programm verknüpft werden können.
Die Grafiken werden als Vorlage in das Arbeitsfenster eingeblendet.
Den Endpunkten aller Linien in der Grafik kann ebenfalls Fangrasterfunktionalität (Kontrollpunkt-
anziehung) mit demselben Effekt, wie er im vorangegangenen Absatz bei den Maßlinien beschrieben wurde, zugewiesen werden.
Ein Anwendungsbeispiel findet sich im Projekt 1 des Tutoriums.
Hinein-Zoomen. Wird der nebenstehend dargestellte Button angeklickt, kann mit der Maus ein rechteckförmiger Bereich aufgezogen werden.
Der so festgelegte Teilbereich wird vergrößert im Arbeitsfenster dargestellt.
Hinaus-Zoomen. Durch Anklicken des nebenstehend dargestellten Buttons wird in den
vorangegangenen Zoomzustand zurückgesprungen.
Dieser Button sorgt dafür, dass der gesamte Bereich inklusive Außenhaut im Arbeitsfenster erscheint.
Dies ist stets der Ausgangszustand.
Wird der nebenstehend dargestellte Button angeklickt, so wird das DTE®-eigene FotoView-Werkzeug gestartet, das die aktuell definierten Objekte dreidimensional darstellt.
Holztafeln werden hierbei ohne Beplankung dargestellt, um die Rippen sichtbar zu machen.
 
Wird der nebenstehend dargestellte Button angeklickt, erscheint ein Eigenschaftsblatt auf dem
Sichtgerät, aus dem heraus eine Neunummerierung der Objekte gestartet werden kann.
Ist eine Wand oder eine Stütze fokussiert (die Maus befindet sich über dem
Objekt und ein Infofähnchen wird angezeigt), kann durch Anklicken der rechten Maustaste ein dem Objekt zugeordnetes Menü aufgerufen werden.
Alle angebotenen Funktionen beziehen sich auf dieses Objekt.
duplizieren erzeugt eine Kopie des Objekts im Arbeitsbereich
kopieren legt eine Kopie des Objekts im Hintergrundspeicher an
ausschneiden tut dies auch, jedoch wird das Objekt danach aus dem Arbeitsbereich entfernt
neue Länge ruft ein Eigenschaftsblatt auf, in dem die Länge der Wandscheibe geändert werden kann
unterteilen besorgt die Unterteilung der Wandscheibe in mehrere einzelne Wandscheiben
verschieben leitet eine numerisch gesteuerte Verschiebeaktion und
verdrehen
eine entsprechende Rotation ein
Die letzten beiden Aktionen können auch auf ein zuvor erstelltes Duplikat angewandt werden.
Eigenschaften ruft das Eigenschaftsblatt des Objektes zur Bearbeitung seiner Materialeigenschaften hervor
abwählen wählt das Objekt ab (wenn es ausgewählt ist) und
löschen
löscht das Objekt
Bei Stützen sind die Funktionen neue Länge, unterteilen und verdrehen
deaktiviert.
Ist eine Gruppe fokussiert (die Maus befindet sich über dem Objekt einer Gruppe und ein Infofähnchen wird angezeigt), so kann durch Anklicken der rechten Maustaste ein der Gruppe zugeordnetes Menü aufgerufen werden.
Die meisten Funktionen sind identisch mit den oben beschriebenen individuellen Funktionen, jedoch beziehen sich die Funktionen auf die gesamte Gruppe und somit auf jedes Gruppenmitglied.
Wird die Funktion Eigenschaften aufgerufen, so wird dadurch eine Vereinheit-
lichung der Materialeigenschaften aller Objekte dieser Gruppe eingeleitet.
Besteht die Gruppe aus Wänden und Stützen, so ist diese Funktion mit
Bedacht einzusetzen.
Die Funktion auflösen löst die Gruppe auf, macht also die Gruppierung
rückgängig.
Im oberen Bereich des Seitenauswahlfensters kann jederzeit zwischen der grafischen und der tabellarischen Bearbeitung hin- und hergeschaltet werden.
In der tabellarischen Bearbeitung können die Anfangs- und Endpunkte der Wandscheibensystemlinien bzw. die Schwerpunkte der Stützen tabellarisch eingegeben bzw. geändert werden.
Es gilt das im ersten Register auf der Seite Gebäudemodell festgelegte Koordinatensystem.
Klicken Sie auf
um Einfluss auf die Sortierreihenfolge der Objekte in der Tabelle zu nehmen,
um die Materialeigenschaften des zugeordneten Objektes einzusehen und ggf. zu ändern,
um das Objekt zu löschen oder
ein neues Objekt (mit den in der Voreinstellung festgelegten Eigenschaften) zu erzeugen.
Dem Einsteiger wird an dieser Stelle noch einmal empfohlen, das Tutorium zu studieren, um die Wirkungsweise der hier vorgestellten Funktionen an gegebenen Beispielen kennenzulernen.
Informationen zu den Materialangaben finden sich unter Materialeigenschaften.
Die selbstgestellte Aufgabe von 4H-HORA ist die statische Berechnung der Wandscheiben und Stützen eines Geschosses eines i.d.R. mehrgeschossigen Gebäudes.
Die geometrische Struktur der Deckenplatte(n) ist dabei zunächst von minderer Bedeutung. Bei der Zusammen-
stellung der lotrechten Lasten insbesondere aus Eigengewicht und Nutzlasten sind diese Informationen jedoch dann erforderlich, wenn von der angebotenen automatischen Lastzusammemstellung Gebrauch gemacht werden soll.
Wenn die lotrechten Lasten Wandscheibe für Wandscheibe bzw. Stütze für Stütze manuell in einer Tabelle vorgegeben werden sollen, können die nachfolgenden Beschreibungen ignoriert werden.
4H-HORA bietet jedoch eine Automatik an, die die Plattenlasten (gegeben in kN/m2) auf die tragenden
Objekte verteilt.
Dies geschieht nach zwei prozentual gewichteten Modellen: Dem der biegestarren und dem der biegeweichen Platte. Der Prozentsatz wird im ersten Register auf der Seite Steifigkeiten festgelegt.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich unter Abschätzung der Steifigkeiten.
Auf der Seite Deckenplatte ist von Lastschemata die Rede. Ein Lastschema besteht aus den definierten Randabständen, ggf. definierten Aussparungen und den daraus automatisch ermittelten Flächenanteilen, die den einzelnen Tragelementen (Wandscheiben und Stützen) einen Teilbereich der Platte zuordnen.
Die Lasten eines solchen Teilbereiches sind von den zugeordneten Wänden und Stützen zu übernehmen - und zwar in dem prozentualen Anteil, der für das Modell biegeweiche Platte im ersten Register festgelegt wurde.
Um der Tatsache gerecht zu werden, dass Nutzlasten in Teilbereichen unterschiedliche Ordinaten haben können und bei der Abschätzung des Platteneigengewichtes Verstärkungen in Teilbereichen relevant werden können, können demzufolge mehrere unterschiedliche Lastschemata angelegt werden.
Die Bezugnahme auf ein bestimmtes Lastschema erfolgt im Register Belastung auf der Seite Lasten, wenn dort bei den benutzerdefinierten Lastfällen die Automatik eingeschaltet wird.
Die nebenstehend dargestellten Interaktionselemente dienen der Verwaltung der Lastschemata.
Mit Anklicken des neu-Buttons wird ein neues Lastschema eingerichtet.
Das Bleistiftsymbol ermöglicht die Umbenennung des aktuell ausgewählten Lastschemas und das Mülleimersymbol löscht das aktuelle Lastschema.
Die Auswahlliste ermöglicht die Auswahl des aktuellen (zur Bearbeitung anstehenden) Lastschemas.
Es existiert stets mindestens ein Lastschema, voreingestellt mit dem Namen standard.
Wird der Schalter direkte Eingabe aktiviert, so verschwinden die nachfolgend beschriebenen Eingabeelemente.
Im Arbeitsfenster können dann die Lastordinaten der Wandscheiben und Stützen infolge einer Deckenbelastung
von 1 kN/m2 direkt eingegeben werden.
Dies bietet sich ggf. an, wenn etwa die Decke gewollt einachsig gespannt werden soll oder die Ergebnisse einer (elastischen) FEM-Berechnung bereits vorliegen.
Ein Beispiel hierzu wird im zweiten Projekt des Tutoriums vorgeführt.
Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf die automatische Plattenlastermittlung. In diesem Fall darf die direkte Eingabe nicht angeschaltet sein.
Die nebenstehend dargestellten Interaktionselemente dienen der Plattenrandbeschreibung des aktuell ausgewählten Lastschemas.
Der Plattenrand wird ausgehend von der Außenhaut nach innen vermessen. Um etwa die Lasten von hervorstehenden Balkonen zu erfassen, können aber auch negative Zahlenwerte eingegeben werden.
Die Grafik im Arbeitsfenster reagiert unmittelbar auf die Eingaben.
Wird die nebenstehend dargestellte Schaltfläche angeklickt, so erscheint ein Eigenschaftsblatt, in dem Aussparungen (Fehlflächen) im verbleibenden Plattenbereich definiert und verwaltet werden können
Näheres s. Aussparungen.
Nach Bearbeitung der bisher beschriebenen Interaktionsmöglichkeiten könnte das Arbeitsfenster die nachfolgend beispielhaft dargestellte Abbildung enthalten.
Durch Anklicken des Abakus-Symbols wird die Berechnung der Flächenaufteilung gestartet; das Ergebnis wird unmittelbar im Arbeitsfenster angezeigt.
Durch Aktivierung des Optionsschalters automatisch wird dafür gesorgt, dass die Berechnung nach jeder Eingabe automatisch erfolgt (Voreinstellung).
Die Darstellung im Arbeitsfenster ändert sich wie folgt:
Jedes Tragelement (Wandscheibe bzw. Stütze) erhält den Flächenanteil der sie umfahrenden roten Linien.
Informationen zum Algorithmus der Einflussflächenberechnung s. Algorithmus zur Ermittlung der Einflussflächen.
Standardmäßig erscheint das Ergebnis der Flächenaufteilung in der oben beschriebenen grafischen Form.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Ergebnisse tabellarisch einzusehen. Hierzu muss die alternative Schaltfläche tabellarisch aktiviert werden.
Es erscheint die nachfolgend dargestellte Tabelle, die den einzelnen Tragelementen Randordinaten der Streckenlasten zuordnet. Da die Werte für eine konstante Flächenlast gelten, müssen die ausgewiesenen Summen insgesamt den Wert der Gesamtfläche ausweisen.
Man beachte, dass diese Werte nur mit dem Prozentsatz für das Modell schlaffe Platte zum Einsatz kommen.
Nachdem die Seiten in den ersten beiden Registern mit Daten gefüllt wurden, kann das Programm im dritten Register mit einem Zwischenergebnis aufwarten.
Es sind dies die Verformungen der Kopfplatte infolge von Einheitslasten sowie die Aufteilung der Einheitslasten in die Belastungen der Wände und Stützen.
Dieses Register bedarf keiner Eingaben.
Auf der Seite allgemeine Informationen sind zunächst die Koordinaten des elastischen Schwerpunkts S und des Schubmittelpunkts M angegeben.
An diesen beiden geometrischen Orten wirken die
Einheitslasten.
Näheres s. nebenstehende Abbildung.
Die Einheitsverformungen sind im Einzelnen
uMx Verschiebung der Kopfplatte in x-Richtung
uMy Verschiebung der Kopfplatte in y-Richtung
uSz Verschiebung der Kopfplatte in z-Richtung
θSx Verdrehung der Kopfplatte um die in den Schwerpunkt verlagerte x-Achse
θSy Verdrehung der Kopfplatte um die in den Schwerpunkt verlagerte y-Achse
θMz Verdrehung der Kopfplatte um die in den Schubmittelpunkt verlagerte z-Achse
Auf den nachfolgenden Seiten sind die Scheibenkräfte (bzw. Streckenbelastungen) sowie die Einzellasten der Stützen infolge der oben dargestellten Einheitslasten (Kräfte in kN, Momente in kNm) grafisch dargestellt.
Die Abschätzungen der Plattensteifigkeit zur Aufnahme der Biegemomente sowie die prozentuale Abschätzung der Wölbkräfte sind hier bereits berücksichtigt (vgl. Register 1 - Seite Steifigkeiten).
Die Abschätzung der Plattensteifigkeit zur Aufnahme der Vertikallasten (hier speziell Vz) ist hier jedoch noch mit 100% angenommen. Eine prozentuale Wichtung mit dem Modell biegeschlaffe Platte findet hierfür erst bei der Lastermittlung nach Vorgabe des Lastschemas statt.
Man beachte, dass die tatsächlichen Belastungen der Scheiben und Stützen allein durch Superposition der hier dargestellten Scheiben- und Stützenlasten gewonnen werden!
Dasselbe gilt für die Abschätzung der extremalen Plattenverformungen.
Ausnahme hiervon bilden allein die vertikalen Lasten: Die Wirkung von Vz wird prozentual mit dem Modell biegeweiche Platte gewichtet.
Näheres hierzu siehe
die Lastschemata der Deckenplatte
die Plattensteifigkeit zur Aufnahme der Vertikallasten
der Algorithmus zur Ermittlung der Einflussflächen
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