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In 15 ausgezeichneten Punkten (in drei horizontalen und fünf vertikalen Schnitten) werden die extremalen Bemessungsgrößen mit ihren Zugehörigen nachgewiesen.
Die Ergebnisse werden extremiert und auf dem Bildschirm ausgewiesen.
Es treten nur Normalkräfte über die Wandhöhe und Querkräfte parallel zur Wandlaufrichtung auf.
Näheres zur Ermittlung der Wandkräfte s. Umrechnung der Belastung in Scheibenspannungen.
Das Programm 4H-HORA unterstützt die deutsche Norm DIN 1053-100 sowie die europäischen Eurocodes.
An dieser Stelle wird auf DIN EN 1996 (EC 6) für Mauerwerk Bezug genommen.
Im Grenzzustand der Tragfähigkeit ergibt sich die Bemessungsdruckfestigkeit des Mauerwerks
n. DIN 1053-100, 9.9.1.1, bzw. EC 6, 2.4.1, zu
Neben den Materialparametern für Mauerwerk werden in Abhängigkeit der Bemessungssituation folgende Werte n. DIN 1053-100, Tab.1, gesetzt
 
Nach EC 6, 2.4.3, 2.4.4, werden die Sicherheitsbeiwerte im nationalen Anhang geregelt, der Abminderungsbeiwert η ist nur bei deutschen Anhängen (NA-DE) relevant.
Nach DIN 1053-100, Tab. 1, wird der Materialsicherheitsbeiwert γM um den Faktor k0 = 1.25 erhöht, wenn
kurze Wände (d.h. Wände mit Querschnittsflächen 400 cm2 < A < 1000 cm2) bemessen werden sollen.
Wände mit Querschnittsflächen A < 400 cm2 sind nicht tragend und daher unzulässig.
Nach EC 6, 6.1.2.1(3), wird der Erhöhungsfaktor berechnet zu
Wände können n. DIN 1053-100 im Grenzzustand der Tragfähigkeit bemessen werden auf
Druck (DIN 1053-100, 9.9.1 bzw. EC 6, 6.1.2) und Knicken (DIN 1053-100, 9.9.2 bzw. EC 6, Anhang G)
Schub (DIN 1053-100, 9.9.5 bzw. EC 6, 6.2)
Es wird eine zweiseitig gehaltene Wand vorausgesetzt.
Druck- und Schubnachweis werden für alle Bemessungspunkte der Wand geführt, während das Knicken nur in Wandmitte, d.h. in der mittleren Reihe der Wandpunkte nachgewiesen wird.
Bei gleichzeitiger Anwahl von Druck- und Knicknachweis wird je nach Lage des Punktes entweder der Drucknachweis (obere und untere Reihe) oder der Knicknachweis (mittlere Reihe) geführt.
Mauerwerk kann grundsätzlich keine Zugspannungen aufnehmen. Wird ein Wandpunkt bemessen, an dem
in einer Lastkombination eine Zugnormalkraft auftritt, kann entweder diese Last ignoriert oder ein Fehler
ausgegeben werden.
Des Weiteren ist für die seltene (charakteristische) Bemessungssituation der Nachweis der
planmäßigen Exzentrizitäten (DIN 1053-100, 5.4, bzw. EC 6, NA-DE, 7.2)
im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit zu erbringen. Dieser Nachweis ist nur für deutsche Normen relevant.
Er wird in der Bodenfuge in Wandmitte (d.h. nur für den mittleren unteren Wandpunkt) geführt.
Druck-/Knicknachweis
Drucknachweis (oben, unten)
Knicknachweis (mittig)
DIN 1053-100
EC 6
Schubnachweis (oben, unten)
Nach DIN 1053-100, 9.9.5, bzw. EC 6, 6.2, ist im Grenzzustand der Tragfähigkeit nachzuweisen
Begrenzung der planmäßigen Exzentrizitäten (GZG)
Nach DIN 1053-100, 5.4, bzw. EC 6, NA-DE, 7.2, dürfen klaffende Fugen infolge der planmäßigen Exzentrizitäten der einwirkenden Lasten höchstens bis zum Schwerpunkt des Gesamtquerschnitts entstehen.
Nach DIN 1053-100 ist parallel zur Wandebene die seltene (charakteristische) Bemessungssituation zu verwenden; n. EC 6 wird in Wandlängsrichtung die häufige Bemessungssituation angewendet. Es muss gelten
Pfeiler nehmen nur Drucknormalkräfte auf, die über die gesamte Pfeilerlänge konstant wirken.
Es wird ein zweiseitig gehaltener Pfeiler vorausgesetzt.
Pfeiler können bemessen werden auf
Druckbeanspruchung (DIN 1053-100, 9.9.1, bzw. EC 6, 6.1.2) bzw.
Knicken (DIN 1053-100, 9.9.2, bzw. EC 6, Anhang G), s.o.
Bei zweiachsiger Beanspruchung kann ein Nachweis auf Doppelbiegung geführt werden.
Hierzu wird der Abminderungsfaktor als Produkt aus parallelem und senkrechtem Anteil ermittelt
Der Nachweis der Doppelbiegung darf entfallen, wenn Biegung um die starke Achse nicht maßgebend wird,
d.h. wenn gilt
Dieser Nachweis wird nur von deutschen Normen (DIN 1053-100 bzw. EC 6, NA-DE) verlangt.
Mauerwerk kann grundsätzlich keine Zugspannungen aufnehmen. Tritt in einer Lastkombination eine Zugnormalkraft auf, kann entweder diese Last ignoriert oder ein Fehler ausgegeben werden.
Weiterführende Informationen zur Nachweisführung s. unter Mauerwerksnachweise.
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