Detailinformationen
Oberfläche / Aufgaben ............
Grundeinstellungen .................
Wandscheiben / Deckenpl. .....
Materialeigenschaften .............
Belastung
Ergebnisse ............................
Holztafeln .............................
Brettsperrholzwand ..............
Brettstapelholzwand ..............
Mauerwerk / Pfeiler ................
Stahlverbände .......................
Stahlbetonbemessung ............
Sonderkapitel .........................
Tutorium 1 - Holztafelbau ......
Tutorium 2 - Stahlbetonbau ...
Kontakt ....................................
Handbuch mit Eingabebsp. ...
Aufsatz zur Theorie ........
Infos auf dieser Seite ... als pdf 
Laststruktur .........................
Lasten ................................
Im vierten Register werden die Belastungen der Scheiben und Stützen zusammengestellt.
Hier wird zunächst die für die erforderliche Überlagerung (Extremalbildung) vorgegebene Laststruktur festgelegt.
Die den Lastfällen zugeordneten Belastungen der Scheiben und Stützen werden auf der Seite Lasten definiert.
Im Arbeitsfenster werden die definierten Einwirkungen und Lastfälle in einer Baumstruktur angezeigt. Die Lastfälle sind hierbei stets den Einwirkungen zugeordnet.
Die rötlich eingefärbten Einwirkungen und Lastfälle werden von 4H-HORA automatisch (nach den Vorgaben im ersten Register) erzeugt und verwaltet.
Sie werden hinter den benutzerdefinierten Einwirkungen und Lastfällen (schwarz dargestellt) in den Baum eingehängt und können auf dieser Seite vom Anwender nicht mehr bearbeitet werden.
Durch Anklicken eines der Baumelemente werden die Eigenschaften des so ausgewählten Elementes rechts neben dem Baum eingeblendet. Handelt es sich hierbei um ein benutzerdefiniertes Element, so können (und sollten) die Eigenschaften bearbeitet werden.
Wesentlich für die Ergebnisse der Überlagerung sind die Eigenschaften einer Einwirkung. Eine Einwirkung hat eine Bezeichnung und eine Position in der Baumstruktur, die bei Existenz mehrerer Einwirkungen verändert werden kann.
Die Überlagerung (Extremalbildung) wird nach den Regeln der DIN 1055-100 bzw. des EC 0 durchgeführt.
Die überlagerungstechnischen Eigenschaften unterscheiden zunächst zwischen ständigen und
veränderlichen Lasten.
Gelten für eine Einwirkung die Anforderungen einer außergewöhnlichen Bemessungssituation, so sollte sie hier als Sonderlast gekennzeichnet werden.
Zur automatischen Festlegung der Kombinationsbeiwerte ist für veränderliche Lasten zusätzlich die Lastkategorie festzusetzen. Sie bezieht sich auf DIN 1055-100, Tab. A.2, bzw. EC 0.
Des Weiteren muss festgelegt werden, ob sich die zur betrachteten Einwirkung gehörenden Lastfälle additiv oder alternativ zueinander verhalten. Additive Lastfälle sind unabhängig voneinander und können demzufolge auch
gleichzeitig wirken. Alternative Lastfälle verstehen sich als Alternativen. Hierbei wird nur der ungünstigste Lastfall
zur Extremalbildung hinzugezogen.
Alle weiteren, für den Überlagerungsprozess relevanten Informationen legt das Programm i.d.R. automatisch fest. Ist dies nicht gewünscht, können die Teilsicherheitsbeiwerte und Kombinationsbeiwerte (für Holzbaunachweise auch die Klasse der Einwirkungsdauer) manuell überschrieben werden.
Die Eigenschaft eines Lastfalles besteht aus der Bezeichnung, ggf. der Position im Baum und der Zuordnung
zu einer Einwirkung.
Mit den Schaltflächen oberhalb des Baums wird der Inhalt des Baums modifiziert.
der nebenstehend dargestellte Button erzeugt eine neue Einwirkung
der nebenstehend dargestellte Button erzeugt einen neuen Lastfall und ordnet diesen der aktuell ausgewählten Einwirkung zu
ein Klick auf den nebenstehend dargestellten Button löscht das aktuell ausgewählte Baumelement
Auf der Seite Lasten werden den tragenden Elementen (Wandscheiben und Stützen) lastfallbezogen
Lastordinaten zugeordnet.
Handelt es sich bei dem aktuell ausgewählten Lastfall nicht um einen benutzerdefinierten Lastfall, können die Werte zwar eingesehen, aber nicht verändert werden. Sie ergeben sich automatisch durch Superposition der in Register Kraftaufteilung ausgewiesenen Einheitsgrößen mit den tatsächlichen am Gesamtgebäude (im ersten Register) festgelegten Belastungen.
Bei den benutzerdefinierten Lastfällen können die Lastordinaten zunächst frei eingegeben werden.
Es kann aber auch von der vom Programm angebotenen Automatik Gebrauch gemacht werden.
Um hierauf umschalten zu können, werden im Seitenauswahlfenster zwei Schaltflächen angeboten.
Der nebenstehend dargestellte Zustand des Auto-Schalters besagt, dass nicht von der Automatik Gebrauch gemacht werden soll. Die Tabelleninhalte bleiben frei editierbar. Ist die Automatik gewünscht, muss der Auto-Schalter aktiviert werden.
Die Tabelleninhalte werden blass gestellt als Hinweis dafür, dass die Lastordinaten nun nicht mehr direkt eingegeben werden können. Das Programm stellt sich darauf ein, die Tabellen automatisch zu füllen. Um diese Automatik zu steuern, muss die Schaltfläche mit dem Schraubenschlüssel angeklickt werden.
Je nachdem, ob es sich bei dem aktuellen ausgewählten Lastfall um einen Lastfall vom Typ ständige Lasten
oder vom Typ veränderliche Lasten handelt, werden zwei unterschiedliche Eigenschaftsblätter zur Bearbeitung
angeboten.
Zunächst wird das Eigenschaftsblatt für lotrechte Eigengewichtslasten vorgestellt.
Hierin können die Einheiten aus Wänden, aus Stützen und aus Deckenplatten unabhängig voneinander aktiviert
bzw. deaktiviert werden.
Bei aufgehenden Wänden und Stützen konstanter Dicke und Materialeigenschaften kann das Eigengewicht automatisch ermittelt werden. Grundlage hierfür sind die im zweiten Register auf der Seite Wandscheiben hinterlegten Materialangaben. Zusätzliche Lasten (wie z.B. Putz) können eingetragen werden. Ein Multiplikator (etwa für die Anzahl der Geschosse) liefert letztlich die Gesamtlast aus den Eigengewichten der Wände und Stützen.
Entsprechendes gilt für das Eigengewicht der Deckenplatten. Hier muss jedoch zusätzlich die anzuwendende Verteilungsfunktion gemäß dem unter dem zweiten Register auf der Seite Deckenplatte definierten Lastschema vorgegeben werden.
Das Eigenschaftsblatt zur Zusammenstellung der lotrechten Verkehrslasten stellt eine reduzierte Menge der oben beschriebenen Möglichkeiten dar und berücksichtigt die auf den Geschossdecken anzusetzenden Nutz- bzw. Verkehrslasten.
Die Wand- und Stützenlasten können direkt auf die Tragelemente aufgebracht werden. Die Lasten aus der Deckenplatte werden prozentual gewichtet nach dem Modell biegestarre bzw. biegeschlaffe Platte unter Zuhilfenahme des gewählten Lastschemas ermittelt.
Näheres hierzu unter
die Lastschemata der Deckenplatte
die Plattensteifigkeit zur Aufnahme der Vertikallasten
der Algorithmus zur Ermittlung der Einflussflächen
zur Hauptseite 4H-HORA, Horizontale Aussteifungen