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Das Programm 4H-HORA unterstützt die deutsche Norm DIN 1045-1 sowie DIN EN 1992 (EC 2) für Stahlbeton.
Die folgende Beschreibung bezieht sich auf DIN 1045-1, Änderungen zum Eurocode sind gekennzeichnet.
Im Grenzzustand der Tragfähigkeit wird die Bemessungsdruckfestigkeit des Betons berechnet mit
Der Dauerstandsbeiwert wird angenommen zu
Die Bemessungszugfestigkeit des Betonstahls ergibt sich zu
In 15 ausgezeichneten Punkten der Wandscheibe (in drei horizontalen und fünf vertikalen Schnitten) werden die extremalen Bemessungsgrößen mit ihren Zugehörigen bemessen.
Die Ergebnisse werden extremiert und auf dem Bildschirm ausgewiesen.
Es treten nur Normalkräfte über die Wandhöhe und Querkräfte parallel zur Wandlaufrichtung auf.
Näheres zur Ermittlung der Wandkräfte s. Umrechnung der Belastung in Scheibenspannungen.
Wände können nach der vorgegebenen Vorschrift (s.o.) bemessen werden
auf Normalkraft einschl. dem Nachweis der Hauptdruckspannungen im Grenzzustand der Tragfähigkeit (GZT)
Rissnachweis im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit (GZG) für die quasi-ständige Einwirkungskombination
Nach Ermittlung der statisch erforderlichen Bewehrung (Normalkraftbemessung) wird das Ergebnis mit der eingegebenen Grundbewehrung extremiert.
Diese Extremierung geht dann als Anfangsbewehrung in den Rissnachweis zur Begrenzung der Rissbreite unter Lastbeanspruchung ein.
Wenn der Rissnachweis versagt, wird die Bewehrung automatisch erhöht.
Außerdem wird bei Bedarf die Ankerzugkraft im GZT sowie die Zugkeillänge in der Wandbodenfuge berechnet.
Längskraftbemessung
Im Grenzzustand der Tragfähigkeit wird für die Bemessungs-Spannungsdehnungsbeziehungen die erforderliche Bewehrung in den beiden Bewehrungsrichtungen (vertikal, horizontal) ermittelt.
Optional können die
Mindestbewehrung für Wände für die vertikale Bewehrung
Querbewehrung für die horizontale Bewehrung
berücksichtigt werden.
Hauptdruckspannungsnachweis
Der Bemessungswert der Druckstrebenfestigkeit unter zweiachsigem Druck ist begrenzt durch
Rissnachweis
Risse im Beton aus unbeabsichtigtem Zwang (Erstrissbildung) sowie nach Lastaufbringung (Endrissbildung) sind unvermeidlich, sollen aber möglichst klein gehalten werden.
Daher werden zwei Teilnachweise geführt.
Mindestbewehrung ohne Belastung
Begrenzung der Rissbreite unter Gebrauchslast
Im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit (γc = γs = 1) wird für die quasi-ständige Einwirkungskombination
der Rissnachweis geführt.
Grundlage zur Ermittlung der Stahlspannungen sind die wirklichkeitsnahen Spannungsdehnungsbeziehungen für den Beton, die für Verformungsberechnungen herangezogen werden sollen.
Eine Überschreitung des maximalen Bewehrungsgrades führt zu einer Fehlermeldung.
Ankerzugkraft
Wenn die Wand nicht überdrückt ist, bildet sich eine klaffende Fuge aus. Die dort wirkende Zugkraft muss i.A. verankert werden.
Die Zugkraft errechnet sich zu
Die Kraft kann vereinfachend als im Schwerpunkt des Zugkeils (Länge lz) wirkend angesehen werden.
Stützen nehmen nur Drucknormalkräfte auf, die über die gesamte Stützenlänge konstant wirken.
Im Programm wird eine Pendelstütze vorausgesetzt, die nach der vorgegebenen Vorschrift bemessen wird.
Längskraftbemessung bzw. Knicknachweis mit dem Modellstützenverfahren
Rissnachweis
Nach Ermittlung der statisch erforderlichen Bewehrung (Normalkraftbemessung) wird das Ergebnis mit der eingegebenen Grundbewehrung extremiert.
Diese Extremierung geht dann als Anfangsbewehrung in den Rissnachweis zur Begrenzung der Rissbreite unter Lastbeanspruchung ein.
Wenn der Rissnachweis versagt, wird die Bewehrung automatisch erhöht.
Längskraftbemessung
Im Grenzzustand der Tragfähigkeit wird für die Bemessungs-Spannungsdehnungsbeziehungen die erforderliche Bewehrung ermittelt. Optional kann die
Mindestbewehrung für Stützen
 
berücksichtigt werden.
Knicknachweis
DIN 1045-1 (8.6.3)
Einflüsse nach Th. II. Ord. müssen erst berücksichtigt werden, wenn gilt
Das Modellstützenverfahren (8.6.5) gilt für Druckglieder mit einer Lastausmitte n. Th. I. Ord.
e ≥ 0.1Ěh, kann aber auch für Lastausmitten e < 0.1Ěh angewendet werden.
Die Modellstütze ist eine am Fuß eingespannte, symmetrisch bewehrte Kragstütze der Länge l = l0/2, die eine einfach gekrümmte Verformungsfigur aufweist.
Die Übertragung auf anders gelagerte Stützen erfolgt über die Ersatzlänge l0.
Die Stütze wird bemessen für
Die Gesamtausmitte nach Theorie II. Ordnung ergibt sich zu
Eurocode (5.8.3)
Einflüsse nach Th. II. Ord. müssen erst berücksichtigt werden, wenn gilt
Das Berechnungsverfahren ist ein Näherungsverfahren auf Grundlage einer Nennkrümmung (5.8.8), wobei ein Nennmoment mit einer geschätzten Verformung n. Th. II. Ord. ermittelt und bemessen wird.
Es entspricht dem Modellstützenverfahren n. DIN 1045-1, 8.6.5.
Die Stütze wird bemessen für
Rissnachweis
s. Bemessung der Wände
Weiterführende Informationen zur Nachweisführung s. Stahlbetontheorie.
 
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